<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734</id><updated>2011-12-26T19:48:07.900-08:00</updated><category term='9/11'/><category term='Al-Qaida'/><category term='IJU'/><category term='PJAK'/><category term='Al-Qaida Iran'/><category term='MEK'/><category term='Lashkar-e-Toiba/LeT'/><category term='Terror-Panik'/><category term='Al-Qaida Arabische Halbinsel (AQAP)'/><category term='Irak-Krieg'/><category term='London 7/7'/><category term='Jundullah'/><category term='Al-Qaida Videos'/><category term='Terrorexperten'/><category term='Al-Qaida Deutschland'/><category term='Al-Qaida USA'/><category term='Mumbai 2008'/><category term='Innere Sicherheit'/><category term='Oklahoma City Bombing 1995'/><category term='Al-Qaida Pakistan'/><category term='WTC Bombing 1993'/><category term='Al-Qaida Großbritannien'/><category term='Al-Qaida Maghreb (AQIM)'/><category term='Al-Qaida China'/><category term='Geheimdienste'/><category term='Terror-Anschläge'/><category term='Al-Qaida Jemen'/><category term='Afghanistan-Krieg'/><category term='IMU/IBU'/><category term='Gladio'/><category term='Al-Qaida Irak'/><category term='Rechtsterrorismus'/><title type='text'>Terrorexperte</title><subtitle type='html'>Kritisches zu Terrorismus, dem Krieg gegen den Terror, sowie deren mediale Begleitung.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>37</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-5544998143099573703</id><published>2010-02-22T12:03:00.000-08:00</published><updated>2010-02-23T06:54:27.249-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><title type='text'>WTC-Sprengung: Official Version on the Run</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Simultan &lt;a href="http://news.yahoo.com/s/usnw/20100219/pl_usnw/DC57612_1"&gt;in 38 Städten in 6 Ländern&lt;/a&gt; hielt die Organsation "Architects and Engineers for 9/11-Truth" am 19.Februar eine &lt;a href="http://vimeo.com/9614190"&gt;Pressekonferenz&lt;/a&gt; ab. Der Anlass: mittlerweile haben über 1000 Architekten und Ingenieure &lt;a href="http://www.ae911truth.org/signpetition.php"&gt;die Petition unterzeichnet&lt;/a&gt;, in der eine neue Untersuchung der Einstürze der World Trade Center Twin Tower und des WTC 7-Gebäudes gefordert wird.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Besonders letzterer weist alle Anzeichen einer Sprengung auf. Gebäude 7, 47-Stockwerke und damit 174 Meter hoch, stürzte nahezu im freien Fall ein. Und über eine Strecke von 30 Metern sogar exakt im freien Fall. Das ist nur möglich, wenn der Widerstand, der das Gebäude aufrecht erhält, zuvor beseitigt wurde - wenn also die Stahlträger durchtrennt wurden. Außerdem verlief der Kollaps symmetrisch und mit einer für Abrisse typischen "Knickstelle" ("kink") in der Mitte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S4LYkM2QctI/AAAAAAAAAK0/-oXwx-e8PpI/s1600-h/5-23_wtc7-kink.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S4LYkM2QctI/AAAAAAAAAK0/-oXwx-e8PpI/s640/5-23_wtc7-kink.jpg" width="456" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;(Bild und Beschreibung entstammen dem &lt;a href="http://www.fema.gov/rebuild/mat/wtcstudy.shtm"&gt;FEMA-WTC-Report&lt;/a&gt; Chapter 5, Seite 26)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Der "Knick" soll gewährleisten, dass das Gebäude in seine eigenen Fußstapfen kollabiert und nicht Richtung umliegender Gebäude fällt. Und da alle Merkmale für eine Sprengung sprechen verwundert es auch kaum, dass man die Reste von WTC7 komplett beseitigt und somit einer Untersuchung vorenthalten hat. ("Kein Stahl von WTC 7 wurde für die Untersuchung geborgen." &lt;a href="http://wtc.nist.gov/NCSTAR1/PDF/NCSTAR%201-3.pdf"&gt;NIST-Report NCSTAR 1-3, Seite iii, xliv und 115&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sagte ich "alle Merkmale" einer Sprengung? Aber da gibt es eins, dass nicht zur Spreng-These passen will und daher immer wieder von den Vertretern der offiziellen Version herangezogen wird: Es fehlen die für eine Sprengung typischen Explosionsgeräusche. So schreibt das für die Untersuchung des Einsturzes zuständige "National Institute for Standard and Technolgy" (NIST) auf seiner Webseite zum Thema "&lt;a href="http://www.nist.gov/public_affairs/factsheet/wtc_qa_082108.html"&gt;Häufig gestellte Fragen&lt;/a&gt;" (FAQ):&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Haben Ermittler die Möglichkeit berücksichtigt, dass eine Explosion den Kollaps von WTC 7 verursacht oder unterstützt hat?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ja, diese Möglichkeit wurde sorgfältig untersucht. NIST kommt zu dem Schluss, dass es im Gebäude nicht zu Detonationen gekommen ist und hat keine Beweise gefunden, die die Existenz einer Detonation unterstützen würden. Außerdem lassen sich in den Audio-Tracks der Videoaufnahmen des Kollapses keine Explosionsgeräusche hören und es wurden auch keine von Augenzeugen berichtet. Aufgrund von Berechnungen der Ermittler, hätte die schwächste Detonation, die zum Versagen entscheidender Träger des Gebäudes notwendig gewesen wäre, in einem Geräuschlevel von 130 bis 140 Dezibel (db) in einer Distanz von mindesten einer halben Meile resultiert. Dieser Geräuschlevel entspricht einem Gewehr-Schuss, oder wenn man sich neben einem Triebwerk eines Jets aufhält und ist zehn mal lauter als wenn man sich vor den Lautsprechern in einem Rockkonzert befindet.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Um das Gebäude für einen beabsichtigen Abriss zu präparieren, hätten man Wände und/oder Stahlträger-Verkleidungen und Feuerschutz beseitigen und ersetzen müssen, ohne entdeckt zu werden. Einen Träger zu präparieren beinhaltet Maßnahmen wie die Anwendung von Schneidbrennern, welches giftigen und riechenden Qualm produziert. Ein mit Absicht herbeigeführter Abriss erfordert gewöhnlich, Sprengsätze an die meisten, wenn nicht alle, inneren Stahlträger anzubringen, nicht nur an einem oder einer begrenzten Anzahl von Trägern im Gebäude." &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sehen wir davon ab, dass das NIST die Spreng-These nie "sorgfältig untersucht" hat, denn dazu würde ja gehören, die Überreste zu sichern und einer forensischen Untersuchung zu unterziehen. Alleine mit dem Argument der fehlenden Explosionsgeräusche meint man die Sprengthese widerlegt zu haben.&amp;nbsp; Belegt hat man damit aber nur die fehlende eigene wissenschaftliche Herangehensweise an die Problematik. Denn hier wird gewissermaßen von einem Standpunkt der Ungläubigkeit ("&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Argument_from_ignorance"&gt;arguing from incredulity&lt;/a&gt;") heraus argumentiert. Denn der Glaube, dass das Durchtrennen von Stahlträgern zehn mal so laut wie ein Rockkonzert sein muss, ist noch lange kein Beweis, dass keine Stahlträger durch menschliches Hinzutun durchtrennt wurden. Denn die Tatsache bleibt bestehen, dass sich WTC7 im freien Fall befand - was selbst das NIST eingestehen musste:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div center;="" style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r6rJRtpSg68&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/r6rJRtpSg68&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Und da sich Stahlträger nicht mal eben aus Jux und Dollerei spontan entscheiden, kollektiv aufzugeben, auch dann nicht, wenn es über ihnen bren(n)zlig wird, muss künstlich nachgeholfen worden sein. Damit diese innerhalb einer Sekunde allesamt versagen, mussten sie exakt gleichzeitig durchtrennt werden. Und das geht nur mit explosiven Mitteln. Und wenn das NIST zu einer solchen logischen Schlussfolgerung fähig wäre, würde man auch den nächsten logischen Schritt gehen. Und das heißt, man würde schauen, ob es auch Sprengmethoden gibt, die leise sind. Und siehe da, die gibt es.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schon länger ist die Methode bekannt, mittels Thermit Stahlträger zu durchtrennen. In einem &lt;a href="http://patft.uspto.gov/netacgi/nph-Parser?Sect1=PTO1&amp;amp;Sect2=HITOFF&amp;amp;d=PALL&amp;amp;p=1&amp;amp;u=/netahtml/PTO/srchnum.htm&amp;amp;r=1&amp;amp;f=G&amp;amp;l=50&amp;amp;s1=6183569.PN.&amp;amp;OS=PN/6183569&amp;amp;RS=PN/6183569"&gt;US-Patent vom 6.Februar 2001&lt;/a&gt; heißt es dazu:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;"Der größte Nachteil von Sprengladungen [bzw. Schneidladungen, "explosive shaped charges"] ist, dass ihre Detonation exzessiven Lärm und Schutt ["debris"] produziert. Der Lärm und die Trümmer können eine ernsthafte Gefahr für die Gesundheit und die Sicherheit derjenigen darstellen, die eine Schneidvorrichtung ["cutting device"] verwenden, die auf herkömmlichen Sprengladungen basiert. (...) Thermit basierte Schneidvorrichtungen basieren auf einer schneidenden Flamme, die praktisch keine Schockwelle und nur einen relativ geringen Überdruck produziert. Thermit basierte Schneidevorrichtungen stellen nicht dieselbe Gefahr für Gesundheit und Sicherheit dar, wie Schneidvorrichtungen, die auf Sprengladungen basieren.&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber auch herkömmlicher Sprengstoff lässt sich für einen Fall ohne lauten Knall einsetzen. In einem deutschen &lt;a href="http://www.patent-de.com/19981105/DE19718270A1.html"&gt;Patent von 1997&lt;/a&gt; heißt es:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;"Eine biegbare pyrotechnische Schneidschnur (1) mit einer V-förmigen Vertiefung der Ladung ermöglicht durch eine, teilevakuierbare Druckausgleichsöffnung (7) eine &lt;b&gt;stark verminderte akustische Belastung&lt;/b&gt; beim Sprengen. (...)&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde zur &lt;b&gt;Minimierung der akustischen  Belastung&lt;/b&gt; eine Schneidschnur vorzuschlagen.(...)&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Durch das, an einer freien Stirnseite der Schneidschnur 1 an der  Druckausgleichsöffnung 7 angelegte Teilvakuum wird die &lt;b&gt;Intensität der Druckwellen&lt;/b&gt; bei  Zündung der Sprengladung 5 &lt;b&gt;erheblich reduziert&lt;/b&gt;, so daß die "Sprengung" in der  Umgebung &lt;b&gt;nicht mehr von anderen Geräuschen unterscheidbar&lt;/b&gt; ist." (&lt;a href="http://www.patent-de.com/pdf/DE19718270B4.pdf"&gt;Siehe auch&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Der Einwand, es könne sich bei WTC 7 aufgrund fehlender Explosionsgeräusche nicht um eine Sprengung gehandelt haben, ist somit widerlegt. Völlig haarsträubend ist die Argumentation vom NIST, wie sie in dem Schluss-Satz zum Ausdruck kommt. Noch einmal: &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;"Ein mit Absicht herbeigeführter Abriss erfordert gewöhnlich, Sprengsätze an die meisten, wenn nicht alle, inneren Stahlträger anzubringen, nicht nur an einem oder einer begrenzten Anzahl von Trägern im Gebäude."&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach der offiziellen NIST-Version selbst ist aber der gesamte Kollaps auf das Versagen eines einzigen Stahlträgers zurückzuführen, in dessen Folge das gesamte Gebäude einstürzte. Dieser Sachverhalt wird bemerkenswerter Weise sogar auf derselben FAQ-Seite thematisiert: "Manche Leute haben gesagt, dass das Versagen eines Trägers nicht in einem symmetrischen Einsturz wie diesen, resultieren sollte." &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Der eigenen Version zufolge hätte es somit ausgereicht, an "einem oder einer begrenzten Anzahl von Trägern" Sprengladungen anzubringen. Wie kann das also ein Argument gegen die These der Sprengung sein, wenn die offizielle Version doch selbst auf dieser Prämisse beruht?&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small; font-weight: normal;"&gt;Man widerspricht sich also am laufenden Band und dreht sich die Welt, wie sie einem gefällt. Denn wer in der wirklichen Welt mit ihren allgemein gültigen und wirkenden Naturgesetzen bleibt, der kann nur zu dem Schluss kommen: WTC 7 wurde gesprengt. Damit hat sich die offizielle 9/11-Version als unwahr erwiesen.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small; font-weight: normal;"&gt;(Danke an "&lt;a href="http://www.habiru.de/page4.php"&gt;Sitting-Bull&lt;/a&gt;" für sachdienliche Hinweise.) &lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-5544998143099573703?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/5544998143099573703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2010/02/wtc-sprengung-official-version-on-run.html#comment-form' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/5544998143099573703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/5544998143099573703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2010/02/wtc-sprengung-official-version-on-run.html' title='WTC-Sprengung: Official Version on the Run'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S4LYkM2QctI/AAAAAAAAAK0/-oXwx-e8PpI/s72-c/5-23_wtc7-kink.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-8234327140419713704</id><published>2010-02-07T14:27:00.000-08:00</published><updated>2010-02-23T08:24:12.789-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorexperten'/><title type='text'>Terrorexperte vs. ZDF: Ist Bin Laden tot?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;[Bitte das Update I und II ganz unten beachten, dass speziell auf die Unterschiede der BBC- und der ZDF-Sendung eingeht.] &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mitarbeiter des ZDF schrieb mich an, um mich (und meine Leser/innen) auf eine Sendung aufmerksam zu machen. Seiner Bitte, hier darüber zu berichten, komme ich hiermit nach. Hier der Text des Schreibens:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman;"&gt;Hallo,&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman;"&gt;weshalb ich Sie anschreibe? Gerne möchte ich Sie mit dieser E-Mail darauf hinweisen, dass wir am kommenden Dienstag, 9. Februar, um 23.15 Uhr die Dokumentation „Die Jagd nach Osama bin Laden – Mythos und Wahrheit“ im ZDF zeigen werden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman;"&gt;Worum es darin geht? Über zehn Jahre dauert die Jagd nun schon, und noch immer ist Osama bin Laden nicht gefasst. Immer mehr Menschen vermuten hinter seiner Flucht mehr als bloßes Versagen seiner Verfolger. Ist ein freier Osama bin Laden nicht viel nützlicher als gefangen oder tot? Vielleicht ist Bin Laden schon seit Jahren tot und nur die CIA hält ihn mit gefälschten Video- und Audiobotschaften künstlich am Leben. Einen kurzen Einblick in den Film bekommen Sie bereits mit dieser Kurzversion, die im Auslandsjournal lief (&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/962332/Die-Jagd-nach-Osama-Bin-Laden#/beitrag/video/962332/Die-Jagd-nach-Osama-Bin-Laden" target="_blank"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="color: blue; font-family: Times New Roman;"&gt;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/962332&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman;"&gt;). Weitere Informationen zur Sendung finden Sie hier: &lt;/span&gt;&lt;a href="http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8023918,00.html" target="_blank"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="color: blue; font-family: Times New Roman;"&gt;http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,8023918,00.html&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman;"&gt;Es würde mich freuen, wenn dies Ihr Interesse an unserer Dokumentation geweckt hat und Sie Ihre Leser auf Ihrer Website darauf hinweisen könnten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman;"&gt;Mit freundlichen Grüßen, Dank im Voraus und schon einmal ein schönes Wochenende&lt;/span&gt; &lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family: Times New Roman;"&gt;Till Frommann&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die von Herrn Frommann empfohlene Sendung ist eine BBC-ZDF Gemeinschaftsproduktion und wurde in der englischen Version bereits ausgestrahlt. Diese werde ich hier eingehend überprüfen, denn die ZDF-Sendung wird sich wohl nicht groß unterscheiden, außer dass sie eine Viertelstunde kürzer ist. Daher ist zu vermuten, dass auch alle in der BBC-Sendung angesprochenen Themen in der ZDF-Sendung vorkommen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Relative große Unterschiede gab es aber noch in der ersten Ausgabe der Gemeinschaftsproduktionen, die sich kontroverser Theorien rund um das Thema 9/11 und Al-Qaida widmen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Verantwortlich für die BBC ist Michael Rudin. Für das ZDF trägt Michael Renz die Verantwortung, wobei sich das ZDF an der BBC orientiert, deren Version bislang immer zuerst ausgestrahlt wurde. Dies gab dem ZDF die Möglichkeit, auf etwaige Publikumsreaktionen einzugehen und an der Sendung noch Änderungen vorzunehmen, bevor man sie in den Äther entließ. Daraus erklärt sich wohl auch der große Unterschied der ersten gemeinsamen Produktion, die 2007 gesendet wurde. In der BBC-Sendung "9/11 Conspiracy Files" wurden Kritiker der offiziellen 9/11-Darstellung durchgehend mittels filmischer Techniken in ein schlechtes Licht gerückt. Man kann sogar sagen, sie wurden regelrecht pathologisiert. In der ZDF-Version "Mythos und Wahrheit" bemühte man sich um eine deutlich fairere Darstellung. Ob dies nun höheren journalistischen Standards geschuldet war oder nicht, sei dahingestellt. Auf jeden Fall erfüllte sie ihren Zweck - das Publikum von der offiziellen Version zu überzeugen - deutlich besser. Denn die BBC-Sendung hat viele vor den Kopf gestoßen und zu der Frage angeregt, warum man es denn nötig hatte, gegen die Kritiker solche Techniken anzuwenden, wenn sich deren Behauptungen doch einfach widerlegen lassen. Eine Kritik der BBC-Sendung findet sich &lt;a href="http://debunking-bbc.blogspot.com/2007/02/debunking-bbcs-9-11-conspiracy-files.html"&gt;hier&lt;/a&gt;, eine Kritik der ZDF-Sendung &lt;a href="http://www.habiru.de/Dirk_Gerhardt/ZDFAbgabe.pdf"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der zweiten Sendung zum Thema 9/11 im Jahr 2008 hatte die BBC dann nachgebessert und einen neutraleren Weg eingeschlagen, was die Präsentation der 9/11-Skeptiker betraf. Titel war "The Third Tower" und drehte sich um den Einsturz von World Trade Center 7 am Nachmittag des 11.September 2001. Für die ZDF-Version suchte man sich den Titel "Das Geheimnis des dritten Turmes" aus und verkündete in aller Bescheidenheit, nun das letzte Rätsel des 11.September gelöst zu haben.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch so richtig kann man an die Wirkung der eigenen Botschaft beim ZDF nicht geglaubt haben. Die Sendung wurde sehr spät an einem Sonntagabend ausgestrahlt - und ein Jahr später in der "Langen Nacht der Verschwörungstheorien" dann noch einmal, zu noch späterer Stunde.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Grund dürfte darin zu suchen und zu finden sein, dass man sich trotz aller Bemühungen, das Publikum Richtung offizielle Version zu lenken, dabei kaum Erfolg versprach. Zurecht. Denn man kann ja keine Sendung über den Einsturz von WTC 7 machen, ohne diesen auch zu zeigen. Und spätestens da fällt der Groschen bei den meisten - und zwar in freiem Fall. In einem Artikel auf '&lt;a href="http://hintergrund.de/index.php/hintergrund/11-september-und-die-folgen/das-grosse-raetsel-des-11-september-2001.html#_edn1"&gt;Hintergrund&lt;/a&gt;' wurde die ZDF-WTC7-Sendung&amp;nbsp; eingehend im Hinblick auf den manipulativen Charakter der Darstellung auseinander genommen. Ich zitiere aus dem Schlussabsatz:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;War es doch das erste und einzige Hochhaus, das aufgrund eines Feuers einstürzte, das erste und einzige Hochhaus, in dem das neue Phänomen der thermalen Expansion vernichtend zuschlug, das erste und einzige Hochhaus, dessen Einsturz schon im Fernsehen vermeldet wurde, als es noch stand. Und es war wohl auch das erste und einzige Gebäude, dessen Noteinsatz-Zenrale beim Einsetzen eines Notfalls prompt verlassen wurde. Es ist auch das erste und einzige Hochhaus, dessen Stahlträger Löcher „wie ein Schweizer Käse“&amp;nbsp; aufwiesen und das erste und einzige Hochhaus, dessen Trümmer komplett vor Beginn der Untersuchung entsorgt wurden.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Fazit: ZDF-History hat nicht das letzte Rätsel gelöst, sondern noch ein weiteres hinzugefügt: Warum legt sich dieser öffentlich-rechtliche Sender trotz der offensichtlichen Widersprüchlichkeiten so einseitig für die offizielle Version ins Zeug?&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kommen wir nun zur neuen Sendung, die sich mit der Frage beschäftigt, ob Bin Laden noch lebt. Ohne vorweg greifen zu wollen, will ich hier auf die grundsätzliche Schwierigkeit aufmerksam machen, diese Frage beantworten zu können. So viel auch für Bin Ladens Tod sprechen mag, solange man seine Leiche nicht vorzeigen kann, solange kann man auch seinen Tod nicht eindeutig beweisen. Ohne Leichnam kann man noch in 50 Jahren behaupten, dass er am Leben ist. Andererseits ist die Abwesenheit seiner Leiche nicht die Anwesenheit eines Lebensbeweises. Wenn man sich dieser Frage widmet, müsste man also zunächst einen Standard entwickeln, was denn für die eine oder andere Richtung als beweiskräftig angesehen werden kann und ob es auch eine Beweiskraft für den Tod unterhalb der Anwesenheit des Leichnams gibt, z.B. durch Zeugenaussagen.&amp;nbsp; Die BBC-Sendung bemüht sich gar nicht erst, einen solchen Standard zu etablieren oder überhaupt als Problem zu thematisieren. Eine methodische Schwäche, die kaum die Aussicht vermittelt, dass in der Sendung wirklich klärende Antworten gefunden werden (sollen). Stattdessen lässt sie erahnen, dass wir es auch jetzt wieder mit einem manipulativen Werk zu tun haben, in dem die Schlussfolgerung schon zu Beginn der Untersuchung fest stand.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cpqg9SF2x50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Cpqg9SF2x50&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schon der erste Teil liefert erste Hinweise für Suggestionen, mit denen das Publikum auf die Zielgerade geführt werden soll. Und am Ziel steht die Aussage, dass Bin Laden lebt, sich bester Gesundheit erfreut und wir alle große Angst vor ihm haben sollten.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Einstieg mutet sehr kritisch an. Fragen werden gestellt, wie:&amp;nbsp; "Warum konnte man Bin Laden bislang nie finden", "Warum wurden Gelegenheiten ihn zu töten, ausgelassen?", "Warum trägt er in seinem letzten Video einen schwarzen Bart?".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Weiter geht es dann mit einem für die Bush-Regierung damals durchaus unangenehmen Thema: Osama Bin Ladens Flucht aus dem afghanischen Tora Bora-Gebirge nach dem Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf Afghanistan. Obwohl von afghanischen Einheiten als auch US-Militär und Delta Special Forces umzingelt, konnte Bin Laden nach Pakistan flüchten. 'Newsweek' berichtete damals:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Der CIA Field Commander des "Jawbreaker"-Teams in Tora Bora, Gary Berntsen, sagt, dass er und&amp;nbsp; andere US-Kommandeure wussten, dass sich Bin Laden unter den Hunderten fliehenden Al-Qaida und Taliban-Mitgliedern befindet. Berntsen sagte, dass er definitive Aufklärung [intelligence] darüber hatte, dass sich Bin Laden in Tora Bora aufhielt - Geheimdienst-Agenten hatten ihn aufgespürt - und gefasst werden konnte. "Er war dort", sagte Bernsten zu NEWSWEEK.(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Buch namens "Jawbreaker" kritisiert der dekorierte CIA-Offizier Donald Rumsfelds Verteidigungsministerium, der CIA und den Special-Forces Teams des Pentagon nicht genug Unterstützung in den letzten Stunden [der Schlacht] von Tora Bora gegeben zu heben, sagte Berntsens Anwalt, Roy Krieger. (...) Das unterstützt andere Berichte, inklusive den des Militär-Autors Sean Naylor, der Tora Bora als ein "strategisches Desaster" bezeichnete, da sich das Pentagon geweigert hatte, ein Spalier aus konventionellen Kräften einzurichten, um die Flucht von Al-Qaida und Taliban-Mitgliedern zu unterbrechen. (&lt;a href="http://web.archive.org/web/20050809003402/http://www.msnbc.msn.com/id/8853000/site/newsweek/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;BBC befragt dazu Dalton Fury, Mitglied der Delta Force. Er bestätigt, dass man Bin Laden aufgespürt habe und wusste, dass er sich unter den umzingelten Al-Qaida-Kämpfern befand. Doch Anfragen der Delta Forces, Bin Laden anzugreifen, wurden abgewiesen. Fury bezeichnete dies als "äußerst ungewöhnlich". Dann wurden die Delta Forces abgezogen. Begründung: man habe sich durch ihren Abzug erhofft, dass Bin Laden sich ermutigt fühle, aus seinem Versteck heraus zu kommen. Als "sehr naiv" bezeichnete Fury diese Vorgehensweise. Nicht naiv, sondern eindeutig irreführend ist die Darstellung der BBC. Denn neben "naiven" Entscheidungen der US-Führung, wurden in der Sendung vor allem zwei Schuldige ausgemacht: zwei afghanische Warlords. Diese hätten nur abkassiert und weniger Männer als vereinbart eingesetzt. Außerdem hätten die Kämpfer zu viel Freizeit gehabt und dazu war auch noch gerade Ramadan. Man will uns also verklickern, dass sich die USA bei der Jagd auf ihren Feind Nummer 1 auf einige afghanische Warlords verlassen haben, von denen sie annahm, dass man sich nicht auf sie verlassen kann. Nun ja, wer's glaubt. Glauben machen will uns das jedenfalls Michael Scheuer, ehemaliger CIA-Mann und von 1996-99 Leiter der "Alec-Station" in New York. Die Alec-Station wurde als zentrale Koordinierungsstelle zwischen FBI, CIA und anderen Diensten bei der Jagd auf Bin Laden und Al-Qaida eingerichtet. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Scheuer"&gt;Michael Scheuer&lt;/a&gt;, in der Sendung ganz familiär nur "Mike" genannt, wird immer wieder gerne als Kronzeuge der offiziellen Version, nach der eine islamistische Verschwörung hinter 9/11 steckt und seitdem einen globalen Kampf gegen die westliche Zivilisation führt, herangezogen. Denn Scheuer hatte sich seinerzeit mehrfach kritisch gegenüber der Politik der Bush-Regierung geäußert.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das soll ihn unverdächtig und damit besonders glaubwürdig machen. Doch wenn Scheuer behauptet, die Verantwortung an Bin Ladens Flucht laste auf den Schultern von zwei Warlords, dann liegt er falsch. Denn schließlich können wir durch die Sendung ja lernen, dass es die Entscheidung der US-Führung war, Bin Laden und die Al-Qaida-Kämpfer nicht anzugreifen und die US-Truppen abzuziehen. Und diese wurde damals keinesfalls, wie die BBC-Sendung behauptet, damit begründet, dass man Bin Laden durch den Abzug hervor locken wollte. Die militärische Führung hat alle Hinweise auf Bin Ladens Anwesenheit einfach schlichtweg geleugnet:&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Wir wissen bis heute nicht, ob sich Bin Laden im Dezember 2001 in Tora Bora befand", sagte&amp;nbsp; [der ehemalige CentCom Commander] General Tommy Franks. "Herr Bin Laden war nie innerhalb unserer Reichweite." (&lt;a href="http://www.rawa.org/temp/runews/2008/01/07/mccain-blames-bush-for-osama-s-escape.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Rumsfeld bleibt dabei, dass er von "keinerlei Beweisen" wüsste, dass Bin Laden "zu dieser Zeit in Tora Bora war, oder zu dieser Zeit Tora Bora verlassen hat."&amp;nbsp; (&lt;a href="http://www.antiwar.com/sperry/?articleid=10981"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Grund für die Leugnung liegt auf der Hand: Hätte man Bin Laden und seine Kämpfer so frühzeitig geschnappt oder getötet, wie hätte man dann die bis heute andauernde Besatzung des geopolitisch so wichtigen Afghanistan rechtfertigen sollen? &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wollte man das Al-Qaida-Gespenst vielleicht am Leben halten? Einige hundert Al-Qaida-Kämpfer können der Besatzungsmacht USA kaum etwas anhaben, aber lassen sich hervorragend dafür benutzen, die eigene Besatzung zu rechtfertigen. Es sei an den Irak erinnert, wo die USA auch immer wieder die Al-Qaida bemüht haben, wenn es galt, eigene Verbrechen - wie etwa der Angriff auf die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Falludscha#Belagerung_und_Bombardierung_im_April_2004"&gt;umzingelte Stadt Falludschah&lt;/a&gt; im April 2004 mit weißem Phosphor, Uranmunition und Streubomben- zu rechtfertigen. Dumm nur, dass herauskam, dass das Pentagon die eine oder andere Erklärung des irakischen Al-Qaida-Führer Al-Sarkawi, mit dessen vermeintlicher Anwesenheit in Falludschah der Angriff gerechtfertigt wurde, gleich &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/04/09/AR2006040900890.html"&gt;selbst verfasst&lt;/a&gt; hat. (Zum Irak und der Anwendung von Terror unter falscher Flagge, siehe auch meinen Einträge &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-den-anschlagen-in.html"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-dem-anschlag-in.html"&gt;hier&lt;/a&gt;).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In dieses Konzept würde auch passen, dass man Hunderte von Al-Qaida und Taliban-Kämpfern "versehentlich" aus dem umzingelten Kundus nach Pakistan ausgeflogen hat. &lt;a href="http://www.infowars.com/saved%20pages/Prior_Knowledge/airlifts.htm"&gt;'The Times' berichtete&lt;/a&gt;:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Vereinigten Staaten genehmigten insgeheim Rettungsflüge durch Pakistan, durch die Taliban-Führer und Al-Qaida-Kämpfer aus der belagerten nord-afghanischen Stadt Kundus flüchten konnten, bevor die Stadt eingenommen wurde, berichtet heute das New Yorker-Magazin. &lt;br /&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;US Geheimdienstbeamte und Militär-Offiziere sagten, dass die Bush-Administration die Flüge genehmigt hat und dem US Central Command befahl, einen speziellen Luftkorridor einzurichten, um eine sichere Evakuierung pakistanischer Soldaten und Geheimdienst-Leuten zu gewährleisten, die durch die Siege der Nordallianz fest saßen.&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Was als begrenzte Evakuierung gedacht war, geriet offenbar außer Kontrolle. Als unbeabsichtigte Konsequenz schaffte es eine unbekannte Anzahl von Taliban und Al-Qaida-Kämpfern, sich dem Exodus anzuschließen, berichtet das Magazin.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die manipulative Vorgehensweise im ersten Abschnitt wird an den beiden Bush-Zitaten ersichtlich, die die BBC in den Beitrag einbindet. Neben dem "Tot oder Lebendig"-Zitat wird Bushs Aussage zitiert, wonach Bin Laden ja nicht glauben soll, er könne sich verstecken oder entkommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Damit soll die zentrale These dieses Segments untermauert werden: Die US-Regierung wollte Bin Laden unbedingt rankriegen und hat dafür große Anstrengungen unternommen, indem z.B. Tora Bora mit Bomben überzogen wurde. Aber die eigene Inkompetenz, vor allem bei der Auswahl der Bündnispartner vor Ort, habe es Bin Laden gestattet, zu entkommen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch dass es beim Afghanistan-Feldzug wirklich um Osama Bin Laden ging, wie es die BBC uns glauben machen will, ist mehr als zweifelhaft, wenn man die Äußerungen von George Bush während einer Pressekonferenz Mitte März 2002 betrachtet. Er wisse nicht, wo Bin Laden ist, damit würde er auch nicht viel Zeit verbringen und er sei wirklich nicht besorgt, was Bin Laden angeht. Hier der Ausschnitt:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FPTwsMEiI0g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/FPTwsMEiI0g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Konsequenterweise ließ Bush dann auch im Jahr 2005 die oben erwähnte Alec-Station schließen. Auch den Vorsitzenden des Joint Chiefs of Staff, Richard Myers, hätte man zitieren können: "&lt;a href="http://transcripts.cnn.com/TRANSCRIPTS/0204/06/en.00.html"&gt;Das (Haupt-)Ziel war niemals, Bin Laden zu kriegen&lt;/a&gt;".&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In diesem Zusammenhang hätte BBC natürlich auch die Story französischer Elitekämpfer aufgreifen können. Deren Scharfschützen sollen Bin Laden &lt;a href="http://www.reuters.com/article/idUSL1864216020061219"&gt;zwei mal im Visier&lt;/a&gt; gehabt haben. Doch von Seiten der USA kam keine Erlaubnis zum Abdrücken. Unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieser Story ist es angesichts der Aussage, die Bush während der Pressekonferenz im März 2002 von sich gegeben hat, schon&amp;nbsp; besonders dreist, dass&amp;nbsp; er im Zusammenhang mit der Geschichte der französischen Scharfschützen die Annahme, dass seine Administration von der Jagd auf Bin Laden abgekommen sei, als "urbanen Mythos" bezeichnete.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/73GqDq3DVUg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/73GqDq3DVUg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im zweiten Teil kommen Vertreter der These zu Wort, dass Bin Laden tot ist. Die BBC-Sprecherin erklärt, dass es seit Dezember 2001 keine überprüfbare Sichtung Bin Ladens gegeben hat. Ex-CIA-Agent Robert Baer untermauert diese These. Baer arbeitete 22 Jahre für "die Firma" und gilt als Experte in seinem Gebiet, welches laut &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Baer"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; beim CIA folgendes war:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Seine Aufgabe bestand in der Infiltrierung von Organisationen wie Hisbollah und Al Qaida. Baer spricht neben seiner englischen Muttersprache fließend arabisch, persisch, französisch und deutsch.&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Baer kommt durch Äußerungen seiner Ex-Kollegen zu dem Schluss, dass Bin Laden tatsächlich bereits tot ist. Als Hauptvertreter der Bin-Laden-ist-tot-These wird &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Ray_Griffin"&gt;David Ray Griffin&lt;/a&gt; präsentiert. Dieser verfasste mehrere Bücher, die die offizielle 9/11-Version bezweifeln. Darunter auch das Buch "Osama Bin Laden - Dead or Alive", welches demnächst auch auf deutsch bei &lt;a href="http://peace-press.org/index.html"&gt;Peace Press&lt;/a&gt; erscheinen soll.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die BBC versucht nun Griffins Argumente im Laufe der Sendung zu widerlegen. Ich werde an den entsprechenden Stellen darauf eingehen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0DlsvDJA758&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/0DlsvDJA758&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im dritten Segment werden Zweifel an der Authentizität einzelner Bin Laden-Videos geäußert. So bezweifelt David Ray Griffin, dass es sich bei dem berühmten "Confession-Tape" um den echten Bin Laden handelt. Dieser erscheine im Video zu fett, auch schreibt er mit der rechten Hand, obwohl er Linkshänder ist. Zur Unterstützung der Todes-These führt Griffin auch an, dass Bin Laden 2001 an einem Nierenleiden erkrankt war und Dialyse benötigte. Griffin weist (in Teil II) auf ein am 26.Dezember 2001 veröffentlichtes Bin Laden-Video hin, in dem dieser geschwächt erscheint.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S248aRNkI3I/AAAAAAAAAJc/-3OS_YjdMeo/s1600-h/OBL-Video-26th_december_2001.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S248aRNkI3I/AAAAAAAAAJc/-3OS_YjdMeo/s320/OBL-Video-26th_december_2001.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Geschwächt? Osama Bin Laden 2001&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch Robert Baer ist von der Echtheit der Videos nicht überzeugt, glaubt allerdings, dass Al-Qaida die Videos selbst fälsche. Er merkt an, dass Bin Laden in seinem letztem Video vom September 2009 immer dann auf Standbild geschaltet ist, wenn seine Stimme auf aktuelle Ereignisse zu sprechen kommt. Baer ist der Auffassung, dass hier alte Ton- und Videoaufnahmen zusammengeschnitten wurden, &lt;a href="http://www.msnbc.msn.com/id/21530470/ns/nightly_news_with_brian_williams/"&gt;wie übrigens auch&lt;/a&gt; der Computer-Spezialist Neal Krawetz.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25Mul0L4MI/AAAAAAAAAJk/r8RF1956WSs/s1600-h/OBL_Video_2004.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="299" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25Mul0L4MI/AAAAAAAAAJk/r8RF1956WSs/s400/OBL_Video_2004.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Osama Bin Laden 2004&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für die These der Echtheit der Videos setzt sich Michael Scheuer ein. Er verweist darauf, dass die Videos von CIA und anderen Geheimdiensten in ihrer Echtheit bestätigt wurden. Allerdings stehen ja gerade diese selbst im Verdacht, Urheber (einiger) dieser Videos zu sein. Keinem Gericht würde aber die Beteuerung der Unschuld eines Angeklagten als Beweis selbiger ausreichen. Scheuer will das Publikum beeindrucken, indem er aufzählt, wie viel Aufwand die US-Behörden doch bei der Analyse der Videos betrieben haben. Während man sieht wie Bin Laden durch bergiges Gelände schleicht, berichtet Scheuer davon, dass selbst Geologen angeheuert wurden, Pflanzen und Steine im Bild-Hintergrund zu analysieren, um dadurch mögliche Informationen zu Bin Ladens Aufenthaltsort liefern zu können. Eine geradezu irreführende Argumentation, die die BBC gerne mit passenden Filmausschnitten unterlegt. Denn die gezeigte Wandertour Bin Ladens spielte sich vor 9/11 ab. Nach 9/11 ist kein Bin Laden-Video erschienen, in dem Steine zu sehen sind, die man analysieren könnte. Scheuers &lt;strike&gt;Märchenstunde&lt;/strike&gt; Anekdote kann somit überhaupt nicht zur Klärung der Frage beitragen, ob Bin Laden noch lebt. Aber sie kann und soll dazu beitragen, den Zuschauern zu suggerieren, dass die Videos echt sind und Bin Laden daher am Leben sein muss. Dennoch ist in diesem Teil der BBC kein Vorwurf zu machen. Denn Vertreter der These, dass die Videos (aus verschiedensten Gründen) unecht sind, kommen ausgiebig zu Wort.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/23HQFWw4Tro&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/23HQFWw4Tro&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die These von Bin Ladens Tod stützt sich auch auf die Vielzahl von Berichten, wonach Bin Laden an einer&amp;nbsp; Niereninsuffizienz leidet und regelmäßige intensive medizinische Betreuung braucht. Als Vertreter der Gegenthese der behaupteten schweren Erkrankung Bin Ladens lässt BBC Abdel Bari Atwan, Herausgeber der "Al-Quds Al Arabi"-Zeitung, zu Wort kommen. Dieser interviewte Bin Laden im November 1996 und verbrachte drei Tage in dessen Versteck in Afghanistan.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S248Pm4tOaI/AAAAAAAAAJU/l9fJ3M-bBbE/s1600-h/OBL_1996_fatwa.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="284" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S248Pm4tOaI/AAAAAAAAAJU/l9fJ3M-bBbE/s320/OBL_1996_fatwa.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Osama Bin Laden 1996&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut Atwan, der auf dem Trafalgar Square in London &lt;a href="http://jta.org/news/article/2007/08/29/103883/londoneditor"&gt;vor Freude tanzen will&lt;/a&gt;, falls iranische Raketen auf israelischen Boden einschlagen, erfreute sich Bin Laden damals bester Gesundheit. Problematisch an seiner Argumentation ist die zeitliche Komponente. Denn er traf sich mit Bin Laden Jahre bevor die ersten Berichte über dessen Nierenerkrankung auftauchten.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Atwans Aussage bezüglich Bin Ladens Gesundheitszustand während ihres Zusammentreffens 1996 bezieht sich auf eine "&lt;a href="http://www.historycommons.org/context.jsp?item=a112396AtwanBinLaden#a112396AtwanBinLaden"&gt;milde Diabetes&lt;/a&gt;", von der Atwan gehört hatte, dass sie Bin Laden plage. Von dessen Nierenerkrankung hingegen war erstmals 1999 in dem Buch "&lt;a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1555534074/centerforcoop-20"&gt;The new Jackals&lt;/a&gt;" die Rede. Sie wurde angeblich von einem im November 1998 von Geheimdiensten auf Bin Laden durchgeführten Gift-Anschlag verursacht. Erstmals wurde im Jahr 2000 darüber berichtet, dass Bin Laden eine Dialyse-Behandlung braucht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im vierten Abschnitt wird auch die Zusammenarbeit zwischen Bin Laden und der CIA während des Kampfes gegen die sowjetischen Besatzer in Afghanistan ab Ende der 1970er Jahre thematisiert. Zusammenarbeit? Nichts da, sagt Michael Scheuer. Es gebe in der CIA kein Dokument, welches eine Zusammenarbeit bestätigen würde. Na denn. Geheimdienste heißen ja auch nur zum Spaß so. Also bitte glauben Sie dem Mann unbesehen. Eine Zusammenarbeit zwischen den "arabischen Mujahedin", der CIA und dem pakistanischen Geheimdienst ISI im Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan hat es nie gegeben. Vergessen Sie bitte alles, was Dutzende und Dutzende &lt;strike&gt;Experten&lt;/strike&gt; Schwätzer zu dieser Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten gesagt und geschrieben haben. Denn Michael Scheuer hat dazu in der CIA kein Dokument gefunden. Und obwohl er kaum befugt sein dürfte, alle CIA-Dokumente über Geheimoperationen einzusehen, bitte glauben Sie ihm. Und bitte glauben Sie auch, dass jede Geheimoperation ausgiebig dokumentiert wird. Und bitte glauben Sie auch noch, dass Dokumente nie verschwinden können. Was ist eigentlich aus den CIA-Dokumenten geworden, &lt;a href="http://web.archive.org/web/20020718160133/http://www.geocities.com/streakingobject/07CIA.html"&gt;die in WTC 7 lagerten&lt;/a&gt;? Aber das ist ein anderes Thema...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S24c83sNrUI/AAAAAAAAAJE/d1LEA6tncMc/s1600-h/250407_binLaden-Brzezinski.gif" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="272" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S24c83sNrUI/AAAAAAAAAJE/d1LEA6tncMc/s400/250407_binLaden-Brzezinski.gif" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hatten nie etwas miteinander zu tun:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;L: Z. Brzezinski, Sicherheitsberater des US-Präsidenten. R: Bin Laden &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Scheuer erklärt auch, dass man alleine zwischen Mai 1998 und Mai 1999 zehn Gelegenheiten hatte, Bin Laden zu schnappen bzw. zu liquidieren. Im letzten Moment sei man aber immer davor zurückgeschreckt. Beispielhaft führt Scheuer eine Situation aus dem Dezember 1998 in Kandahar an. Man hatte Bin Laden in einem Gebäude lokalisiert, sogar den genauen Raum kannte man. Aber man entschied sich, lieber nicht zu schießen. Denn 300 Meter entfernt befand sich eine Moschee. Und man befürchtete einen Aufstand in der muslimischen Welt, so Scheuer, sollten Splitter einer Rakete die Moschee "kratzen". Reden wir hier von derselben Armee, die Raketen aus hunderten Kilometern Entfernung metergenau ins Ziel bringt? Und wie schlecht muss es um die Ausbildung von Scharfschützen bestellt sein, wenn 300 Meter ringsherum besser nichts im Wege steht?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Scheuers Erklärung wird spätestens dann grotesk, als er im Versuch, seiner unglaubwürdigen Story Glaubwürdigkeit zu verleihen, erklärt, welche hohen moralischen Werte die US-Weltmacht nun mal hat und dass sich deren Führer mehr den Kopf darüber zerbrechen, was man im Ausland über sie denkt, als das Leben von Amerikanern zu schützen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dabei hatte man in der Sendung doch zuvor noch von den Angriffen auf Ziele in Sudan und Afghanistan berichtet. Der damalige US-Präsident William Clinton ließ diese Ziele im August 1998 als Rache für die Terrorattacken auf US-Botschaften in Afrika bombardieren. Und dabei hatte man so viele moralische Skrupel, dass man die wichtigste Medikamenten-Fabrik Sudans platt machte. Als Folge dieser Aktion starben &lt;a href="http://web.archive.org/web/20060623000416/http://hir.harvard.edu/articles/print.php?article=909"&gt;laut Schätzungen&lt;/a&gt; des damaligen deutschen Botschafters in Sudan zehntausende Menschen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und das, obwohl Sudan ab 1995 den USA anboten, Bin Laden an sie auszuliefern. Doch gegen den lag in den USA kein Haftbefehl vor, weswegen man die Offerte ausschlug. Erst im Dezember 1998 erließ die USA einen internationalen Haftbefehl gegen Bin Laden. Vier Monate also, nachdem man Sudans medizinische Versorgung drastisch lädiert hatte. Soviel also zur Moral von US-Regierungen im Kampf gegen den Terror.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber genau genommen stimmt Scheuers Aussage im Kern ja: man hätte Bin Laden oft kriegen können, aber man wollte nicht. Ironischerweise halte ich die Ausführungen des Anwalts der offiziellen Version für das stärkste in der Sendung vorgetragene Argument, dass an dem "War on Terror" etwas oberfaul ist. Bin mal gespannt, ob das ZDF diesen Scheuer-Part drinnen behält.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da in diesem Segment auch kurz die Anschläge von Bali 2002 erwähnt werden, sei hier noch die Dokumentation "&lt;a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-7762440564359160363&amp;amp;ei=PwFvS5v5H5uM2AKQgKXNBg&amp;amp;q=fool+me+twice#"&gt;Fool me Twice&lt;/a&gt;" empfohlen. Diese weist nach, dass die Anschläge inszeniert wurden bzw. die verantwortlich gemachte Terrorzelle längst geheimdienstlich unterwandert war.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Schluss des vierten Segments geht es um &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benazir_Bhutto"&gt;Benazir Bhuttos&lt;/a&gt; in einem Fernseh-Interview gemachte Aussage, dass Bin Laden schon tot sei. Hier stimme ich mit der Schlussfolgerung der BBC überein, dass es sich um einen Versprecher handelte. Wahrscheinlich hat sie Bin Laden mit Omar Saeed Sheikh verwechselt. Über diesen Doppelagenten berichtete ich bereits &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-1.html"&gt;hier&lt;/a&gt;. Es gibt nur wenige Gestalten, an dessen "Karriere" sich die Verlogenheit und Absurdität des "War on Terror" besser aufzeigen ließe. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/179hmjX2OGM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/179hmjX2OGM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der fünfte Abschnitt geht näher auf die Frage ein, ob es sich bei den Bin Laden Videos um Fälschungen handelt. Spezialist Andy Laws kommt in seiner Video-Analyse zu dem Schluss, dass es sich bei allen drei Videos ("Confession-Tape, Bin Laden 2004 und 2007) um den echten Bin Laden handelt. Dem stimme ich zu. Im Fall des "Confession-Tape" spricht neben der Gesichts-Analyse außerdem für die Echtheit, dass andere Al-Qaida-Mitglieder, wie etwa Khaled al-Harbi, in dem Video zu identifizieren sind. Auch die von Griffin geäußerte Beobachtung, dass Bin Laden mit rechts schreibt, könnte einen profanen Grund haben. Nämlich den, dass er an der linken Hand verletzt war. Außerdem hat Bin Laden schon in der Vergangenheit&amp;nbsp; die rechte Hand zum Schreiben benutzt, wie folgendes Bild zeigt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S3LvjJr_DUI/AAAAAAAAAKc/7fvVNrmyhUI/s1600-h/OBL-rechts.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S3LvjJr_DUI/AAAAAAAAAKc/7fvVNrmyhUI/s320/OBL-rechts.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Schreibt mit rechts: Osama Bin Laden&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nur, was beweist das Video? Sicherlich nicht, dass er heute noch lebt. Es würde aber auch nicht Bin Ladens Tod beweisen, selbst wenn es gefaked wäre. Es beweist übrigens auch nicht, dass Bin Laden für 9/11 verantwortlich ist. Denn seine angebliche Konfession &lt;a href="http://web.archive.org/web/20021218105636/www.wdr.de/tv/monitor/beitraege.phtml?id=379"&gt;beruht laut Recherchen&lt;/a&gt; des Nachrichtenmagazin 'Monitor' auf falschen Übersetzungen. Im Pentagon hat man die entsprechenden Passagen äußerst vorteilhaft für die gewünschten Zwecke übersetzen lassen. Das Pentagon wollte mit diesem Video das Dilemma überspielen, dass sich Bin Laden bis dato (Dezember 2001) nie und nirgends nach dem 11.September zu 9/11 bekannt hatte. Es diente also der Rechtfertigung des Afghanistan-Kriegs im Nachhinein und kann daher getrost als Kriegspropaganda gewertet werden. Und weil Kritik und Zweifel an der Beweiskraft des Videos auftauchten, mahnte George Bush auch alle &lt;strike&gt;Ketzer&lt;/strike&gt; Zweifler an, das Zweifeln sein zu lassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für welchen Zweck wurde das Video überhaupt angefertigt? Laut BBC "denkt man", dass für den Privatgebrauch gedreht wurde. Doch warum wurde es dann trotz des brisanten Inhalts einfach in einem Haus in Jalalabad zurückgelassen, wo es die US-Armee gefunden haben will? Wo genau es von wem gefunden wurde, ist bis heute unbekannt. Warum wird nie in die Kamera geschaut? Handelte es sich hier etwa um eine versteckte Aufnahme im Rahmen einer verdeckten Ermittlung? Oder hat hier ein Agent vorgetäuscht, für den Privatgebrauch zu filmen und es dann den US-Diensten zukommen lassen? Das würde natürlich ein äußerst schlechtes Bild auf die US-Terrorjäger werfen, wenn sie schon vor dem Einmarsch in Afghanistan die Gelegenheit hatten, Bin Laden hoch zunehmen. Doch das bleibt&amp;nbsp; alles Spekulation. Keine Spekulation ist die Tatsache, dass Bin Ladens Spleen, eine Kalaschnikow um sich herum zu postieren, sobald ihn eine Kamera aufs Korn nimmt, Auszeit gefeiert haben muss.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: red;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25Nlj8notI/AAAAAAAAAJ0/FYJyf3Va1aI/s1600-h/OBL-ConfessionTape.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25Nlj8notI/AAAAAAAAAJ0/FYJyf3Va1aI/s400/OBL-ConfessionTape.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sucht die Kamera?: Osama Bin Laden im "Confession-Tape"&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut BBC sind die Video- und Audio-Botschaften die wichtigsten Beweise für Bin Ladens Lebendigkeit. Doch auch die beiden späteren Videos sind nicht beweiskräftig, selbst wenn der abgebildete Mann Bin Laden ist. Denn abgesehen von der Frage, warum Bin Ladens Bart in der Aufnahme von 2007 wieder schwarz ist, und auch abgesehen von der Frage, warum bei der Erwähnung aktueller Ereignisse das Bild&amp;nbsp; immer einfror, bleibt die Frage, ob sich solche Videos denn fälschen lassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25M9WJFPAI/AAAAAAAAAJs/_XN8FSyWzLA/s1600-h/OBL_Video_2007..jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="336" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25M9WJFPAI/AAAAAAAAAJs/_XN8FSyWzLA/s400/OBL_Video_2007..jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Gefärbt: Osama Bin Laden 2007&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Andy Laws meint ja, aber nein. Technisch möglich, doch US-Geheimdienste und Militär würden nicht über die Kapazitäten verfügen, dieses durchzuführen und wären auf Unterstützung von privater Seite angewiesen. Und dies könne nicht "im Stillen" geschehen. Zu viele Leute wären involviert, zu viele Mitwisser, das würde heraus kommen.... &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Argument kann man nicht widerlegen, weil es keines ist. Aber vielleicht fällt ja der eine oder andere Zuschauer darauf herein und glaubt, dass die Manipulation eines Videos einer umfassenden, groß angelegten Verschwörung bedarf.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wie schwierig es ist, Bin Laden-Videos zu manipulieren, zeigt dieser Beitrag:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/rUiNiB2yVCQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/rUiNiB2yVCQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;"Corruption is impossible"&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und die Audio-Tapes, die so viele Anspielungen auf aktuelle Ereignisse haben und daher ja belegen würden, dass Bin Laden noch lebt, ließen sich noch viel einfacher fälschen als die Videos. So kam man im schweizerischen IDIAP Research Institute aufgrund eigener Analysen zu dem Schluss, dass es sich bei dem im November 2002 veröffentlichen Bin Laden-Audio-Tape &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/2526309.stm"&gt;um ein Fake&lt;/a&gt; handelt. Damit löste man aber ein kleines politisches Erdbeben aus, denn schließlich kam das Pentagon zu ganz anderen Ergebnissen. Und so&amp;nbsp; entschloss man sich bei IDIAP, &lt;a href="http://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/Swiss_won_8217_t_verify_8220_bin_Laden_8221_tape.xml?siteSect=164&amp;amp;sid=1627978&amp;amp;cKey=1045064040000&amp;amp;ty=st&amp;amp;rs=yes"&gt;alle weiteren Anfragen&lt;/a&gt; nach einer Untersuchung von Bin Laden-Aufnahmen abzulehnen. Die Sache war zu heiß geworden.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: black;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während Hank Crumpton, US-Botschafter Afghanistans, der dort auch lange Zeit für die CIA verdeckte Anti-Terror-Operationen leitete, die Fake-Theorie als "lächerlich", "absurd" und "beleidigend" bezeichnet, stellt uns BBC den maximalen Kronzeugen der Gegenthese vor: Ben Venzke, von der "unabhängigen Research Company" &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/09/al-qaida-videos-mit-der-lizenz-zum.html"&gt;IntelCenter&lt;/a&gt;. Er habe "absolutes Vertrauen" in die Echtheit der Bin Laden-Tapes. Und ich habe absolutes Vertrauen darin, dass Herr Venzke &lt;a href="http://tinyurl.com/y8e73wg"&gt;vom Vertrieb&lt;/a&gt; dieser Videos gut leben kann. Wie sollte er auch etwas anderes sagen, voreingenommen wie er zwangsläufig ist? Ihn zu befragen ist ungefähr so, als ob man die Aussagen von Vertretern der Tabakindustrie zum Maßstab der Beantwortung der Frage macht, ob Rauchen auch wirklich ungesund ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Vorwurf geht also weniger an Venzke, denn der sagt nur, wofür er bezahlt wird. Eher ist der Vorwurf an die Adresse der BBC zu richten, wenn das Pentagon-nahe IntelCenter als "unabhängig" bezeichnet und nicht mal kritisch bei Herrn Venzke nachgefragt wird, wo denn beispielsweise die Videos herstammen, die IntelCenter vertreibt - und Journalisten somit auch mal Quellen überprüfen könnten. Oder warum IntelCenter Al-Qaida Kosten und Mühe erspart, indem es beispielsweise Übersetzungen und Untertitel für Al-Qaida- Videos anfertigt oder diese bisweilen akustisch und graphisch aufpeppelt. In Deutschland wäre dies eine Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und somit laut § 129a strafbar. Wenn man in Deutschland an Al-Qaida Videos herumbastelt und diese dann ins Internet stellt, hat man ein Gerichtsverfahren an der Backe, &lt;a href="http://www.nord-west-media.de/index.php?id=744"&gt;wie der Fall Ibrahim R.&lt;/a&gt; beweist. Herr Venzke, kommen Sie besser nicht nach Deutschland, die eine oder andere Staatsanwaltschaft ist vielleicht nicht ausgelastet!&lt;/div&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch die BBC kann nicht nur mit ehemaligen CIA-Angehörigen und Vertretern dubioser Firmen aufwarten, um die These von Bin Ladens Lebendigkeit zu erhärten. In der Sendung wird auch der Journalist Hamid Mir präsentiert. Dieser traf Bin Laden 1997, 1999 und sogar nach 9/11 - im November 2001. Er sprach Bin Laden direkt auf dessen angebliches Nierenleiden an. Dieser verneinte und stopfte sich zum Beweis verschiedene Nahrungsmittel in den Mund. Nun, auch Bin Laden könnte man in dieser Frage durchaus als voreingenommen betrachten. Denn an der Zurschaustellung eigener Schwäche konnte er sicherlich kein Interesse haben. Im Gegenteil, &lt;a href="http://www.dawn.com/2001/11/10/top1.htm"&gt;in dem Interview&lt;/a&gt; macht er auf dicke Hose und behauptet sogar, über Atomwaffen zu verfügen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25WxLj0URI/AAAAAAAAAKE/AWtfIIpf5hk/s1600-h/Hamid_Mir_interviewing_Osama_bin_Laden+2001.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="278" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25WxLj0URI/AAAAAAAAAKE/AWtfIIpf5hk/s400/Hamid_Mir_interviewing_Osama_bin_Laden+2001.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hamid Mir im Interview mit Bin Laden November 2001&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zwei Dinge noch hierzu. Zum Einen. Wie konnte Hamid Mir das schaffen, was die Welt der Geheimdienste nicht schaffte, nämlich Bin Laden nach 9/11 aufzufinden? Sollen wir ernsthaft glauben, dass niemand angesichts der Treffen zwischen ihm und Bin Laden in den US-Geheimdiensten auf die Idee kam, ihn zu beschatten, um möglicherweise so an Bin Laden heranzukommen? Und warum sucht sich Bin Laden ausgerechnet einen Journalisten als Gesprächspartner, bei dem aufgrund der Vorgeschichte die höchste Wahrscheinlichkeit besteht, dass dieser überwacht wird?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25WUPBo_yI/AAAAAAAAAJ8/VQJdOpDtjJE/s1600-h/Hamid_Mir_interviewing_Osama_bin_Laden.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="257" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25WUPBo_yI/AAAAAAAAAJ8/VQJdOpDtjJE/s400/Hamid_Mir_interviewing_Osama_bin_Laden.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hamid Mir im Interview mit Bin Laden 1997&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und zum Zweiten der Inhalt des Interviews selbst. Dort bekennt sich Bin Laden nicht etwa zu 9/11, sondern antwortet auf die Frage, woher er denn wusste, dass es sich bei den Attentätern um Muslime handelt, die Amerikaner hätten doch eine Liste der Verdächtigen veröffentlicht. Ja da schau her! Wenn man seiner Aussage bezüglich seines Nierenleidens Glaubwürdigkeit schenkt, warum dann nicht diesem Teil?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wie merkwürdig ist es, dass sich Bin Laden vor knapp zwei Wochen zu dem misslungenen Anschlag des &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2010/02/weihnachtsbomber-inside-job-verdacht.html"&gt;Weihnachtsbombers&lt;/a&gt; bekannt haben will, aber sich nicht bei einer solchen Gelegenheit, wie sie Mir ihm bot, zur Mutter aller Anschläge bekannte?&lt;br /&gt;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber selbst wenn Bin Ladens Aussage bezüglich seines Gesundheitszustandes stimmt, dann wissen wir nur, dass er Ende 2001 kein Nierenleiden hatte. Das beweist nicht, dass er neun Jahre später noch am Leben ist. Tatsächlich müsste man nüchtern feststellen, dass sich weder These noch Gegenthese zu Bin Ladens Nierenleiden eindeutig belegen lassen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allerdings führt BBC hier die Zuschauer suggestiv in die eine Richtung. So wird davon gesprochen, dass man Bin Laden seit 1996 dieses Nierenleiden nachsagt. Und 1996 traf sich ja Atwan mit ihm und befand ihn für gesund. Doch wie schon weiter oben angeführt, gab es 1996 noch keine Berichte über ein Nierenleiden Bin Ladens. Atwans Aussage ist in diesem Zusammenhang somit bedeutungslos. Falsch ist auch die Darstellung der BBC, dass es sich allein um Behauptungen des pakistanischen Geheimdienstes handelte. Auch westliche Geheimdienste wurden immer wieder in Medienberichten zitiert, wenn es um Bin Ladens Nierenerkrankung ging. So &lt;a href="http://s3.amazonaws.com/911timeline/2000/ap032500.html"&gt;auch in dem allerersten&lt;/a&gt;, in dem von einer Dialyse die Rede ist.&lt;br /&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Geschichte von Bin Ladens Nierenleiden will BBC nicht nur widerlegen als Beweis für dessen Lebendigkeit, sondern auch und vielleicht vor allem, um die Geschichte ins Reich der Mythen verbannen zu können, nach der sich Bin Laden im Juli 2001 in einem Krankenhaus in Dubai aufgehalten und sich dort auch mit dem lokalen Vertreter der CIA &lt;a href="http://www.historycommons.org/context.jsp?item=a070401dubai#a070401dubai"&gt;getroffen haben soll&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;CIA, Krankenhausleitung und Bin Laden bestreiten dies. Allerdings, was sollten sie auch anderes tun? Dennoch sind diejenigen in der Bringschuld, die behaupten, ein solches Treffen habe stattgefunden. In Umlauf gebracht wurde die Story von der französischen Zeitung "Le Figaro" und Radio France International (RFI).&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Beweis etwa in der Form von nicht-anonymen Zeugen wurde jedenfalls nie erbracht. Allerdings wurde die Story um Bin Ladens Krankenhausaufenthalt von Anfang an mit Details untermauert - wie der Name des behandelnden Arztes und der des CIA-Agenten - die nahelegen, dass sich hier niemand einfach etwas mal eben aus den Fingern gesaugt hat, um Schlagzeilen zu machen. Natürlich könnte es sich auch um gezielt gestreute Fehlinformationen handeln, die der US-Regierung schaden sollten, etwa von einem gegnerischen Geheimdienst.&amp;nbsp;'Le Figaro' und RFI blieben jedenfalls bei ihrer Darstellung.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Einen eindeutigen Beweis für dieses Treffen oder generell für&amp;nbsp; Bin Ladens Nierenerkrankung gibt es allerdings nicht. Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass er noch am Leben sein könnte.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oJ-YP0YD8BM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/oJ-YP0YD8BM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im letzten Teil läuft die BBC zur Hochform in Sachen Desinformation auf. Anfangs beschäftigt man sich mit der Behauptung, dass Bin Laden in der Nacht vor 9/11 in einem pakistanischen Krankenhaus behandelt wurde. Diese Behauptung fußt auf einen &lt;a href="http://www.globalresearch.ca/articles/CBS203A.html"&gt;CBS-Bericht&lt;/a&gt;. CBS stützt sich dabei auf Aussagen von Bediensteten des Krankenhauses, die anonym bleiben wollten. Die Behauptung steht damit tatsächlich auf wackeligen Füßen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25cdf7kzXI/AAAAAAAAAKM/Vk-Ki0y8xtA/s1600-h/pakistani_rawalpindi_hospital.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="254" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25cdf7kzXI/AAAAAAAAAKM/Vk-Ki0y8xtA/s400/pakistani_rawalpindi_hospital.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Wurde Bin Laden hier behandelt? Das Krankenhaus in Rawalpind/Pakistan&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Danach kommt noch einmal Robert Baer zu Wort. Er versichert, dass es keine Verschwörung seitens der US-Regierung in Bezug auf Bin Laden gibt. "Inkompetenz" wäre stattdessen die richtige Beschreibung um zu erklären, warum die Geheimdienste seiner nicht habhaft werden konnten. Baer sah das nicht immer so. In einem Interview 2006 äußerte er auf die Frage, ob es sich bei 9/11 um einen Inside-Job handeln könnte, dass dies möglich sei, denn &lt;a href="http://www.911blogger.com/node/1780"&gt;die Beweise würden darauf hindeuten&lt;/a&gt;. Woher kommt sein Sinneswandel?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als nächstes bringt die BBC einen Ausschnitt aus einem Al-Qaida-Video von 2009, welches "eingehend untersucht" wurde, so die Sprecherin. Und laut "einigen" ["some have suggested"] handele es sich hierbei um Bin Laden. Bei den "einigen" handelt es sich übrigens um IntelCenter, welches in einer Presserklärung auf das Video aufmerksam machte und die Theorie in Umlauf brachte, es könne sich hierbei um Bin Laden handeln. Während IntelCenter nur vermutete, &lt;a href="http://www.longwarjournal.org/threat-matrix/archives/2009/10/osama_bin_blurry.php"&gt;behauptet 'The Long War Journal'&lt;/a&gt; aufgrund einer "vertrauenswürdigen Quelle", es handele sich bei dem Mann in der Tat um Bin Laden. Das 'Long War Journal' ist ein Zusammenschluss von ehemaligen US-Militär-Angehörigen und anderen Terrorexperten, mit guten Kontakten in die inneren Machtzirkel Washingtons.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die BBC lässt diese Behauptung einfach so stehen, obwohl eindeutig klar ist, dass es sich nicht um Bin Laden handeln kann, wie an der Bartfäbung zu erkennen ist. Denn diese ist innen dunkel und außen hell, genau umgekehrt also wie die Bartfärbung, wie wir sie sonst von Bin Laden kennen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25eOfJ1BfI/AAAAAAAAAKU/hXOdHvYuPfc/s1600-h/OBL+2009+blurry.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S25eOfJ1BfI/AAAAAAAAAKU/hXOdHvYuPfc/s320/OBL+2009+blurry.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Osama Bin Nicht Laden 2009&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es handelt sich hier eindeutig um eine manipulative Suggestion seitens der BBC. Zur Untermauerung der These von Bin Ladens Lebendigkeit führt die BBC dann Aussagen von Journalisten an, denen Al-Qaida-Kommandeure in Interviews versichert hätten, dass Bin Laden noch lebt. Nach einer Erklärung, warum denn Al-Qaida offenbar nicht in der Lage ist, mal ein Lebensbeweis zu produzieren, haben diese Journalisten aber scheinbar gar nicht erst gefragt. Und verifizierbar sind diese Aussagen natürlich auch nicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als nächstes wird dann Art Keller ins Feld geführt, auch er ein Ex-CIA-Agent. Er erklärt uns, warum trotz 25 Millionen US-Dollar Belohnung niemand Bin Laden verpetzt hat. Der paschtunische Ehrenkodex verbiete es den Taliban bzw. allgemein den Paschtunen, Bin Laden auszuliefern, noch dazu an Nicht-Muslime. Das wäre eine schlimme Sünde. Dass Bin Laden tot ist, sei eine lächerliche Verschwörungstheorie. Und jetzt ist das Stichwort gefallen. Im letzten Segment fällt das Wort "Verschwörungstheorie" des öfteren und spätestens jetzt wird die Absicht hinter der BBC-"Dokumentation" deutlich. Wer die offizielle Darstellung im "War on Terror" anzweifelt, ist ein Verschwörungstheoretiker und damit als nicht Ernst zu nehmen abgestempelt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch tatsächlich lächerlich sind die Ausführungen von Herrn Keller. Zwar zählt es zu den zentralen Grundsätzen der Paschtunen, einem Gast Schutz zu gewähren, doch im Fall Bin Ladens waren die Taliban &lt;a href="http://web.archive.org/web/20040623011104/http://www.abc.net.au/news/newsitems/s1125339.htm"&gt;durchaus zu einer Ausnahme bereit&lt;/a&gt;. Die Taliban boten den USA dessen Auslieferung an, &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0919/seite1/0067/index.html"&gt;wenn sie Beweise&lt;/a&gt; seiner 9/11-Täterschaft vorgelegt bekämen. Dabei müssen die USA über diese Beweise verfügen, zumindest wenn man dem britischen Ex-Premierminister Tony Blair glaubt. Dieser zeigte sich von den &lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1358074/Blair-has-seen-proof-that-bin-Laden-is-guilty.html"&gt;"absolut unbestreitbaren Beweisen"&lt;/a&gt; überzeugt und unterstützte daher den Angriff auf Afghanistan.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch wie auch schon im Fall Sudan Jahre zuvor, lässt sich eine US-Regierung so ein Angebot nicht bieten. Haftbefehl hin oder her. Also marschierte man in Afghanistan ein. Um Bin Laden zu kriegen. Hätte man ihn vorher in die Finger bekommen, hätte man ja nicht mehr einmarschieren &lt;strike&gt;können&lt;/strike&gt; müssen, um ihn zu kriegen. Und der Einmarsch war ja schon lange &lt;a href="http://web.archive.org/web/20020321132423/http://www.indiareacts.com/archivefeatures/nat2.asp?recno=10&amp;amp;ctg"&gt;VOR 9/11&lt;/a&gt; beschlossene Sache. Also war auch geplant, ihn vor 9/11 nicht zu kriegen. Denn sonst hätte man ja nicht einmarschieren müssen, um ihn zu kriegen. Und das beweist ja wohl, dass es beim Einmarsch in Afghanistan nur darum ging, Bin Laden zu kriegen.&amp;nbsp; Denn wenn die BBC sagt, "es begann als ein Krieg, Bin Laden zu fangen", dann war das auch so. Alles andere sind lächerliche Verschwörungstheorien.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Weiter in der Sendung. Keine Angst, wir haben es gleich geschafft. Bin Laden ist ein cleveres Bürschchen, denn er benutze keine modernen Kommunikationsmittel und sei daher schwer aufzuspüren, so die Sprecherin. Das mag heute, so er denn noch lebt, tatsächlich der Fall sein.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch wenn Atwan davon spricht, dass Bin Laden ihm in dem Interview 1996 gesagt hat, dass er keine Kommunikationsmittel benutze, weil "sie zuhören", dann kann hier etwas nicht ganz stimmen. Denn Bin Laden benutzte zur Kommunikation seinerzeit bis mindestens August 1998 ein alles andere als unauffälliges &lt;a href="http://www.historycommons.org/context.jsp?item=a96ladensatellite#a96ladensatellite"&gt;Satelliten-Telefon&lt;/a&gt;. Welches übrigens "von ihnen", also den US-Geheimdiensten, abgehört wurde. Wieder einmal sollen die Zuschauer in die Irre geführt werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Intention von Atwans Aussage kehrt sich ins Gegenteil. Statt zu erklären, warum man Bin Laden nach 9/11 nicht finden konnte, drängt sich doch angesichts des abgehörten Satelliten-Telefons eher die Frage auf, warum man ihn nicht vor 9/11 festgesetzt hat.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Danach kommt noch einmal Hamid Mir zu Wort. Er meint, diese Verschwörungstheorien von Bin Ladens Ableben nutzen nur Al-Qaida. Gleichzeitig wird in der Sendung aber auch das Gegenteil behauptet. Die von BBC nun zur Tatsache erhobene Behauptung, dass Bin Laden noch lebt - alles andere ist ja eine Verschwörungstheorie - sei ja gerade Beweis für dessen Triumph über den Westen, der es trotz seines Apparates nicht geschafft hat, ihn ins Jenseits zu befördern. Dieser Triumph lässt sich aber nur schwer auskosten, wenn alle Welt meint, man befinde sich bereits dort.&lt;/div&gt;&lt;div style="color: red;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fast zum Schluss bringt BBC dann noch einmal Hamid Gul. Er ist überzeugt, dass Bin Laden am Leben ist. Und als pakistanischer Geheimdienstmann muss er es ja wissen. Was die meisten BBC-Gucker wohl nicht wissen: Er ist &lt;a href="http://web.archive.org/web/20021117131746/http://www.robert-fisk.com/hamid_gul_interview_sept26_2001.htm"&gt;auch der Überzeugung&lt;/a&gt;, dass der 11.September ein Inside-Job war. Wie gesagt, er muss es ja wissen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;War noch was? Ach ja, gegen Ende der Sendung wird noch einmal George Bush zitiert. Er spricht von den Löchern in den Bergen, in denen Al-Qaida Versteck sucht, aber nicht finden wird. Denn man werde sie ausräuchern. Löcher in Bergen? Das hörte sich schon mal anders an, wie in diesem kleinen Propaganda-Lehrfilm zu begutachten:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FGhGHxw0mSo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/FGhGHxw0mSo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;"there are many of those"&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Falls Sie sich fragen, warum die BBC nicht mal eine Sendung macht, in der über all die Lügen im Rahmen des "War on Terror", wie z.B. die der High-Tech-Festungen in Tora Bora, aufgeklärt wird, dann warten Sie bitte nicht auf Antwort. Die Zeiten sind anscheinend vorbei, wo man auf BBC in Sachen Terror noch kritische Beiträge gesendet hat. Das letzte mal im Jahr 2004 mit dem wirklich sehenswerten Dreiteiler "&lt;a href="http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational/watch/v204809Qdc4bfXZ"&gt;Power of Nightmares&lt;/a&gt;", der nachweist, dass es sich bei Al-Qaida im wesentlichen um einen Fake handelt, um eine inszenierte Marke, derer man sich bedient, wenn es die eigenen politischen Interessen gebieten. Heutzutage gilt seriöse Recherche, kritische Distanz zu Regierungsverlautbarungen und investigativer Journalismsus allgemein als verschwörungstheoretisch kontaminiert. Und auf keinen Fall karrierefördernd.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Fazit:&lt;/b&gt; Die BBC hat zwar tatsächlich einige Argumente derjenigen widerlegt bzw. entkräftet, die der Ansicht sind, dass Bin Laden tot ist. Dennoch hätte man von der Faktenlage her den Standpunkt beziehen müssen, dass es keine eindeutigen Beweise in die eine oder andere Richtung gibt. Stattdessen wurde sich zum Schluss auf die Seite der Bin-Laden-lebt-These geschlagen und die Vertreter der Gegenthese als Verschwörungstheoretiker diffamiert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich persönlich tendiere zu der These, dass Bin Laden bereits tot ist. Darauf schwören würde ich aber nicht. Neben Berichten über Nierenleiden oder Beerdigungen ist es vor allem ein Gedankengang, der mich dazu bringt, von seinem Tod auszugehen. Seit über acht Jahren gibt es keinen definitiven Lebensbeweis. Dabei wäre dieser einfach zu erbringen, indem Bin Laden sich z.B. vor eine Kamera mit einer aktuellen Zeitung setzt oder einem im Hintergrund laufenden Fernseher, der aktuelle Nachrichten zeigt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hat er etwa ein Interesse daran, dass alle Welt glaubt, dass er bereits tot ist? Wenn ja, warum dann die vielen Audio-Tapes? Und wenn wir diesen entnehmen können, dass Bin Laden sich nicht nur über Gott und die Welt, sondern auch wie kürzlich &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674862,00.html#ref=rss"&gt;zum Klimawandel&lt;/a&gt; äußert, so stellt sich doch die Frage, warum ein Mann mit solchem Sendungsbewusstsein nicht vor die Kamera tritt?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach dem Erscheinen seines letzten Videos im September 2007 wurde er in vielen Plagiaten durch den Kakao gezogen. Viele konnten Mr-Black-Beards Ausführungen über Noam Chomsky und Co. weder Ernst nehmen, noch als bedrohlich empfinden. Dass seine Autorität durch fehlende Lebensbeweise immer stärker untergraben wird, daran kann er doch nicht wirklich ein Interesse haben. Aber vielleicht ist die Frage, ob er denn lebt, gar nicht so wichtig. Wichtiger ist doch die Frage, ob es Al-Qaida wirklich in der Form eines global agierenden, straff organisierten Terrorkonzerns, mit Filialen in einem Dutzend Ländern, überhaupt gibt - oder ob es nicht im wesentlichen ein von Geheimdiensten kontrolliertes Netzwerk ist, welches islamistische Kampfeswillige für die eigenen machtpolitischen Interessen benutzt. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Gegensatz zur ersten Sendung aus dieser Reihe hat man die Propaganda im nun vorliegenden dritten Machwerk verfeinert. In der Darstellung geht man nicht mehr so grobschlächtig und plump gegen die Anhänger solcher "Verschwörungstheorien" vor, sondern lässt sie (scheinbar) ausgewogen zu Wort kommen. Man kann die Vertreter solcher Theorien auch indirekt diskreditieren, indem die Anhänger der offiziellen Version kreditiert werden. Dies geschieht dadurch, dass man sich Leute als Kronzeugen der offiziellen Version sucht, die selbst kritisch gegenüber vielen Dingen sind, die im Rahmen des "War on Terror" geschehen. Ob Michael Scheuer, Dalton Fury oder Robert Baer, sie alle haben in der Sendung ihre Kritik an diesem oder jenem geäußert. Sie wirken somit besonders glaubwürdig, wenn sie sich zum Schluss darin einig sind, dass Zweifel an der offiziellen Darstellung, die über das Erklärungsmodell "Inkompetenz" hinausgehen, nichts anderes als unglaubwürdige Verschwörungstheorien sind. Und so sieht man in der Schlussszene dann auch den Haupt-Herausforderer der offiziellen Legende, David Ray Griffin, alleine am Strand stehen. "Allen Beweisen zum Trotz" wie es heißt, steht er der großen Meeresflut (an Beweisen) einsam und verlassen gegenüber. Sinnbildlicher geht es kaum. Glauben Sie mir, als man die Szene drehte, wusste man bereits wofür. Denn der Schluss steht schon am Anfang fest. Zumindest wenn BBC und ZDF sich mal wieder 9/11-"Verschwörungstheorien" widmen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit der Bin Laden-Sendung hat die BBC offenkundig vom ZDF dazu gelernt hat, was die Effizienz der Darstellung angeht. Propaganda funktioniert um so eher, je besser der angelegte Zweck und die Intention des Werkes im Verborgenen bleiben und die Darstellung neutral erscheint. In diesem Sinne sind Michael Rudin (BBC) und Michael Renz (ZDF) nur zu beglückwünschen. Auftrag erfüllt - das Wahrheitsministerium ist stolz auf Sie!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;---------------------------------------------------------------&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;UPDATE &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Gestern lief nun zu später Stunde die ZDF-Version. Im Großen und Ganzen entspricht sie in der Abhandlung der BBC-Variante. Dennoch gibt es Unterschiede, so z.B. neue Interviewpartner als auch einen in der BBC-Sendung nicht angesprochenen Sachverhalt. Bei diesem handelt es sich um das in den Jahren 1999 und 2000 von den Taliban angesprochene Angebot, Osama Bin Laden auszuliefern. Über die Unterhändler Kabir Mohabbat und Elmar Brok organisierte man schließlich im November 2000 in Frankfurt am Main ein Treffen zwischen Vertretern der USA, der EU und&amp;nbsp; den Taliban. Die Taliban boten an, Bin Laden an den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu übergeben. Auch die amerikanische Seite habe das Angebot angenommen. Doch dann geschah nichts. Der Ende 2000 an die Macht gekommene George W. Bush habe kein Interesse an Bin Laden gezeigt. Die USA bestreiten den Vorgang.&lt;br /&gt;Somit wird auch das in der ZDF-Sendung von Art Keller vorgetragene Argument hinfällig, Bin Laden würde trotz der hohen Belohnung nicht verraten werden, weil es der paschtunische Ehrenkodex verbiete, ihn auszuliefern. Da die Taliban sowohl vor als auch nach 9/11 anboten, Bin Laden auszuliefern, ist dieses Argument widerlegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die Aussage von Oberst Imam, der für den pakistanischen Geheimdienst ISI zehn Jahre lang Ausbildungslager leitete, befand sich nicht in der BBC-Version. Oberst Imam, dessen einstige Zöglinge laut ZDF-Sendung heute oftmals ranghohe Taliban oder Al-Qaida-Kämpfer geworden sind, bestätigt die Behauptung, wonach Bin Laden damals ein schweres Nierenleiden gehabt hat. Laut Imam ist Bin Laden schon lange tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Fürsprecher der Gegenthese äußern sich in der ZDF-Version, die nicht in der BBC-Sendung vor kamen. So beispielsweise der ehemalige Kampfgefährte Bin Ladens, Noman Benotman. Genaugenommen war Benotman Mitglied der "Libysch-Islamischen Kampfgruppe" (LIFG), welche sich auch am Kampf gegen die Sowjetunion in Afghanistan beteiligte. Angeblich habe Benotman Bin Laden im Jahr 2000 bei einem&amp;nbsp; "Strategie-Treffen" die Meinung gesagt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Wir richteten eine unmissverständliche Bitte an Bin Laden, seinen Feldzug gegen die USA einzustellen" (&lt;a href="http://www.welt.de/welt_print/article2193096/Die_Zweifel_der_Gotteskrieger.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;2007 forderte Benotman in einem offenen Brief an "Al-Qaida-Vize" Al-Zawahiri, der Gewalt abzuschwören. So löblich es auch ist, dass Benotman seine Energien heute dazu verwendet, Menschen vom Weg des Terrors abzubringen, so kann er doch kaum zur Beantwortung der Frage beitragen, ob Bin Laden noch lebt. Sein Einwand: Al-Qaida könnte seinen Tod höchsten&amp;nbsp; "ein bis zwei Wochen" geheim halten. Wirklich überzeugend ist das nicht. Wenig überzeugend sind auch die Ausführungen von Guido Steinberg, der auch nur exklusiv in der ZDF-Sendung zu Wort kommt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Guido Steinbergs Werke waren schon einmal Thema dieses Blogs. Und zwar in dem Artikel "&lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/islamische-dschihad-union-hintergrunde_22.html"&gt;Ilamische Dschihad Union - Hintergründe zu einem Medienkonstrukt&lt;/a&gt;". Steinberg arbeitet für die&amp;nbsp; Denkfabrik "Stiftung Wissenschaft und Politik". Das "Beratungsinstitut der Bundesregierung" stand jüngst wegen eines &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/explosion-in-berlin-anschlag-auf-merkel-berater;2522915"&gt;Brandanschlags&lt;/a&gt; im Brennpunkt der Medien.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Rahmen der Stiftung verfasste Steinberg die Schrift&lt;b&gt; &lt;/b&gt;"&lt;a href="http://www.swp-berlin.org/common/get_document.php?asset_id=5147&amp;amp;PHPSESSID=030193ba83441c90dd9bce14d19688c5"&gt;A Turkish al-Qaeda".&lt;/a&gt; Quellenkritik wurde bereits in dem Artikel zur IJU geübt. Hier möchte ich nur kurz auf einen Sachverhalt eingehen, der aufzeigt, dass Herr Steinberg zu denjenigen zählt, die die Dinge zurechtbiegen und manipulieren.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Zitat aus seiner Publikation zur Dschihad Union:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S3Lv2JDQMYI/AAAAAAAAAKk/E1JcHXNDsPI/s1600-h/SteinbergZitat.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="172" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S3Lv2JDQMYI/AAAAAAAAAKk/E1JcHXNDsPI/s640/SteinbergZitat.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;Zum Vergrößern bitte anklicken&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dies versucht er mit dem Hinweis darauf zu widerlegen, dass ab September 2007 die IJU verstärkt Erklärungen und Videos auf der Webseite "sehadetvakti" veröffentlichte, die Steinberg in seinem Werk auch immer wieder als Quelle heran zieht. Nur waren es gerade diese Veröffentlichungen auf der ominösen Webseite, die Verfassungsschützer dazu gebracht haben anzunehmen, dass es sich bei der IJU um ein Internet-Phänomenen handelt. Ich möchte dies nicht weiter ausführen, da die &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/search/label/IJU"&gt;IJU&lt;/a&gt; hier schon mehrfach Thema war. Aber wenn Steinberg schreibt, die Webseite, auf der IJU publiziert, sei seit November 2006 online gewesen, dann führt er in die Irre. Denn die Seite war erstmals im April 2007 online, wie dem "&lt;a href="http://web.archive.org/web/*/http:/sehadetvakti.com/"&gt;Web-Archiv&lt;/a&gt;" zu entnehmen ist. Das Datum ist deshalb so wichtig, weil die ersten (von der CIA ausgesprochenen) &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,490116,00.html"&gt;Warnungen über die IJU&lt;/a&gt; auch aus dem April 2007 stammen. Könnte es sein, besonders &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576682,00.html"&gt;im Hinblick&lt;/a&gt; auf all die &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2008/0925/terror.php5"&gt;anderen Informationen&lt;/a&gt; bezüglich einer &lt;a href="http://www.stern.de/panorama/sauerland-zelle-mutmasslicher-cia-mann-war-der-chef-653678.html"&gt;Geheimdienst-Inszenierung&lt;/a&gt; im Fall der IJU, dass man hier einfach schnell eine Webseite entworfen hat, um die Drohung untermauern und wenigstens auf irgendetwas verweisen zu können, dass auf die Existenz einer Dschihad Union hindeute?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kommen wir zu Steinbergs in der ZDF-Sendung getätigten Äußerungen. Warum Bin Laden in den letzten Jahren so wenig Videos produziert hat, dafür aber um so mehr Tonaufnahmen, dafür liefert Steinberg folgende Erklärung: Bin Laden mache sich durch die Produktion "verwundbar", da der Aufwand zu groß sei, zu viele Leute involviert wären und die Gefahr zu groß, dass die Geheimdienste etwas mitbekommen würden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Erklärung mag in keinster Weise zu überzeugen. Erstens, was soll aufwendig daran sein, sich vor eine Videokamera zu setzen? Dazu braucht man im Notfall noch nicht mal einen zweiten Helfer. Zweitens, warum soll die Aufnahme eines Videos aufwendiger sein als eine Ton-Aufnahme? Ob Video oder Audio, man positioniert das Gerät an den richtigen Platz und drückt auf "Record". That's it! Was die Fälschbarkeit angeht, da&amp;nbsp; gibt es wirklich einen Unterschied. Videos lassen sich viel schwieriger fälschen als Tonaufnahmen, was ja auch viele für den Grund halten, warum es seit 9/11 fast nur Tonaufnahmen. von ihm gibt Und Drittens erfordert eine Videoaufnahme bestimmt keinen höheren logistischen Aufwand als die tägliche Versorgung mit Nahrungsmitteln, als die Organisierung von sicheren Unterkünften, etc.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch Steinbergs Einwand, die Videos ließen sich aus ideologischen Gründen nicht fälschen, überzeugt nicht. Zwar mag er durchaus damit Recht haben, dass Mitarbeiter westlicher Geheimdienste nicht die ideologische Ausbildung haben, ein authentisch wirkendes Bin Laden zu produzieren. Doch an den 2004 und 2007 veröffentlichten Videos&amp;nbsp; ist doch gerade die Tatsache auffällig, dass sie nicht authentisch wirken. Bin Laden nimmt kaum Bezüge zu Gott und dem Propheten, sondern beschäftigt sich mit völlig unüblichen Themen. Die Botschaften dieser Videos klingen genau so, als wären sie von jemanden mit säkularen Hintergrund verfasst.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch der Schluss der ZDF-Sendung unterscheidet sich von dem der BBC. Beim ZDF ist man neutraler. Zwar haben die Vertreter der Bin-Laden-lebt-These das letzte Wort, auch der Begriff "Verschwörungstheorie" fällt einige male. Dennoch verzichtet man auf Suggestiv-Szenen, wie z.B. der von David Ray Griffin, wie er einsam am Strand steht und dem Meer an Beweisen trotzt. Im Hinblick auf die ersten beiden BBC-ZDF-Co-Produktionen war dies die bislang ausgewogenste Darstellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;---------------------------------------------------------------&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;UPDATE II&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Die für ZDF-Verhältnisse relativ ausgewogene Darstellung - beide Seiten kommen zu Wort - ist Spiegel-Onlines Terrorexperten Yassin Musharbash ein Dorn im Auge. &lt;a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,676932,00.html"&gt;Auszug&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Natürlich ist es nicht verwerflich, den Kommentator im Off als Advokaten des Teufels auftreten zu lassen. Diese Taktik hilft dabei, die Zuschauer am Wegzappen zu hindern. Man kann ein solch dramatisches Korsett aber überstrapazieren. Am Ende klingt dann alles wie eine Verschwörungstheorie.&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;So erklärt der Film eindrücklich, wieso es den USA Ende 2001 nicht gelang, Bin Laden in den Bergen von Tora Bora zu fassen, obwohl man ihn fast in Sichtweite hatte. Es lag an einer Fehlentscheidung in Washington, wie mittlerweile auch der US-Senat festgestellt hat. Afghanische Verbündete sollten den Qaida-Chef damals dingfest machen, US-Spezialeinheiten wurden zurückbeordert, angeforderte Verstärkung nicht gewährt. Ebenso gelungen ist der Rückblick auf Versuche, den Saudi-Araber zwischen 1998 und 1999 aus dem Weg zu räumen sowie die Nachzeichnung der Versuche, die Taliban zu seiner Auslieferung zu bewegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber warum kontern die Autoren diese historischen Fakten dann mit Fragen wie: "Oder will man ihn vielleicht gar nicht finden?". &lt;/blockquote&gt;Ja, warum kontern sie denn nur mit so eine abwegigen Frage? Könnte es daran liegen, dass erfahrenen Militärs eine "Fehlentscheidung" wie im Fall Tota Bora nicht unterkommt? Wer wurde eigentlich für die "Fehlentscheidung" zur Rechenschaft gezogen? Und warum leugnete die militärische Führung, dass sich Bin Laden überhaupt in Tota Bora befand? Wenn Musharbash von "historischen Fakten" spricht, ist besondere Vorsicht angebracht, denn er hat ein Talent dafür, diese auf den Kopf zu stellen. Wirkliche Versuche, die Taliban zu einer Auslieferung zu bewegen, hat es nie gegeben! Es waren die Taliban, die - wie schon der Sudan Jahre zuvor - den USA eine Auslieferung anboten - auch nach 9/11. Die US-Regierung ist nie darauf eingegangen. Sie hatte zig Gelegenheiten, Osama Bin Laden - tot oder lebendig - in die Finger zu bekommen. Alleine, sie wollte nicht. Kommen solche Fälle an die Öffentlichkeit, dann dienen billige Ausreden dazu (wie z.B. eine Moschee in 300 Meter Entfernung), diese zu täuschen. Ausreden, die man kaum glauben kann, es sei denn man wird dafür bezahlt, diesen Glauben zu vertreten. Weiter heißt es:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Nicht eingegangen wird auf die bei Verschwörungsalarm zwingende Frage, wieso ausgerechnet ein Teil der Publikationen von al-Qaidas Propagandaabteilung gefälscht sein soll, die Bin-Laden-Videos nämlich, die anderen Publikationen aber nicht - also zum Beispiel jene, in denen al-Qaida Jahre nach 9/11 Abschiedsvideos der Attentäter eingebaut hat? Und was wäre, wenn der TV-Sender al-Dschasira, bei dem ein Teil der Bin-Laden-Botschaften in Umschlägen abgeliefert wird, Teil dieser Verschwörung wäre?&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S3OLHU4U_jI/AAAAAAAAAKs/kcRcITb9lQQ/s1600-h/911_martyr_videos.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="640" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S3OLHU4U_jI/AAAAAAAAAKs/kcRcITb9lQQ/s640/911_martyr_videos.jpg" width="187" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;V.o.n.u.: Ahmed al-Haznawi, Saeed al-Ghamdi, Abdul Aziz Alomari, Wail al-Shehri, Hamza al-Ghamdi&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Wer sagt denn, dass die anderen Videos nicht aus derselben Fälscherwerkstatt stammen könnten? Die "Abschiedsvideos" der Attentäter enthalten KEIN Bekenntnis zu 9/11. Dieser Eindruck soll durch die grafische Unterlegung (brennendes Pentagon, etc.) und durch den Kommentator erzeugt werden. Doch die Aussagen&amp;nbsp; der in den Videos gezeigten mutmaßlichen Hijacker liefern keinerlei Hinweise zu Anschlägen in der Form von 9/11. Es sind Bekenntnisse des Hasses auf die USA und zum islamistischen Dschihad, zweifellos, aber diese könnten auch im Rahmen des Dschihad-Kampfes in Tschetschenien und Bosnien bzw. Kosovo aufgenommen worden sein. Denn schließlich haben sich die in den Videos gezeigten "Muscle-Hijacker" auch an diesen Kämpfen beteiligt. Und es ist nicht unüblich, dass in einem solchen Rahmen solche Aufnahmen angefertigt werden, damit man diese im Fall des Falles (im Kampf) für Märtyrer-Videos verwenden kann. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass die Aufnahmen der mutmaßlichen Hijacker nicht gefälscht wurden, sind sie kein Beweis dafür, wer für 9/11 verantwortlich ist. So beteiligten sich die in den Videos gezeigten &lt;a href="http://www.arabnews.com/?page=1&amp;amp;section=0&amp;amp;article=9454&amp;amp;d=1&amp;amp;m=10&amp;amp;y=2001"&gt;Ahmed al-Haznawi&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://web.archive.org/web/20020212024004/http://arabview.com/article.asp?artID=98"&gt;Ahmed al-Ghamdi&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/divided-kingdom-that-became-a-cradle-for-determined-killers-670938.html"&gt;Hamza al-Ghamdi&lt;/a&gt; im Jahr 2000 am Dschihad in Tschetschenien. Auch Wail al-Shehri und Waleed al-Shehri sprachen davon, &lt;a href="http://web.archive.org/web/20030208094526/www.arabnews.com/Article.asp?ID=9454&amp;amp;ArY=2001&amp;amp;ArM=10&amp;amp;ArD=1"&gt;nach Tschetschenien zu gehen&lt;/a&gt;, bevor sie 2000 von der Bildfläche verschwanden. Ebenso Abdul Aziz Alomari und Saeed al-Ghamdi, beide waren laut &lt;a href="http://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf"&gt;9/11-Commission-Bericht&lt;/a&gt; (S.233) auf den Weg nach Tschetschenien. Somit hatten alle in den Videos gezeigten "9/11-Märtyrer" eine Verbindung zum Dschihad in Tschetschenien. Und die Aufnahmen könnten in diesem Rahmen angefertigt worden sein. Aber selbst wenn es sich so verhielt, wie die CBS-Dokumentation "&lt;a href="http://www.cbsnews.com/stories/2001/10/03/60II/main313398.shtml"&gt;60 Minutes II - The Plot&lt;/a&gt;" es darstellt, dass die "Abschiedsvideos" im März 2001 in Afghanistan in Kandahar aufgenommen wurden, so können sie nicht als Beweis der Täterschaft dienen. Denn laut der offiziellen Version selbst und laut den angeblichen Geständnissen Bin Ladens wussten diese "Muscle-Hijacker" noch gar nichts von der Operation 9/11. Sie wurden nach offiziellen Angaben erst kurz vorher in die Pläne eingeweiht. Wie sollen diese Videos dann aber einen Beweis für die 9/11-Täterschaft darstellen, wenn die Bekennenden von den Tatabsichten selbst gar nicht wussten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin scheinen die US-Terrorfahnder ein Interesse an der Verbreitung (nicht nur) dieser Al-Qaida-Videos zu haben - warum wohl nur? Sonst würde man wohl nicht nur dem IntelCenter mal auf die Finger klopfen, sondern auch den US-Blog der "Al-Qaida-Medianabteilung" As-Sahab schließen. Unter &lt;a href="http://as-sahab.blog.com/"&gt;http://as-sahab.blog.com/&lt;/a&gt; kann Al-Qaida nun schon seit schlappen acht Jahren für den Dschihad neue Rekruten anwerben. Für die US-Terroristenjäger aber offensichtlich noch nicht ausreichend Zeit genug, die Seite dicht zu machen. Denn wir wissen ja alle, wie inkompetent die sind. Noch einmal 'Spiegel-Online':&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Immerhin vermeiden es die Filmemacher, sich auf eine Verschwörung festzulegen. Es kommen auch nüchterne Beobachter ausgiebig zu Wort. Der Ex-Dschihadist Noman Benotman etwa mit der schlichten Aussage, dass der Rest von al-Qaida kaum dabei mitspielen würde, wenn die CIA Bin Laden künstlich am Leben erhält und Videos in seinem Namen produziert. Oder der Berliner Terrorexperte Guido Steinberg mit der simplen Feststellung, dass westliche Geheimdienste aus Mangel an Kompetenz kaum zu so einer Operation in der Lage wären.&lt;/blockquote&gt;Ob man einen Ex-Dschihadist wirklich als "nüchternen Beobachter" bezeichnen kann? Schließlich bestreitet er mit seinen nüchternen Beobachtungen nicht nur sein Einkommen, seine Nüchternheit dürfte ihn auch vor längeren Gefängnisaufenthalten wegen seiner Beteiligung am internationalen Dschihad bewahrt haben. Und Guido Steinbergs "simple Feststellung", dass Geheimdienste aus Mangel an Kompetenz nicht zu Operationen wie die Fälschung von Videos in der Lage wären, wird wohl auch nur die simplen Gemüter beeindrucken können. Es ist ja gerade der sichtliche Mangel an Kompetenz, wenn man die Äußerungen&amp;nbsp; und die Rhetorik der Bin Laden-Videos von 2004 und 2007 beachtet und mit vorherigen, authentischen Aufnahmen vergleicht, der Experten wie etwa Bruce Lawrence dazu bringt, von einer Fälschung auszugehen - unabhängig von allen technischen Aspekten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum geht Musharbash so hart mit seinen Kollegen vom ZDF ins Gericht, obwohl die Sendung doch nahe legt - wenn auch nicht so eindeutig wie die BBC-Sendung - dass Bin Laden am Leben ist und die alternative These zum Reich der Verschwörungstheorien zu zählen ist? Vielleicht hat Herr Musharbash Angst, dass die geschlossene Medien-Front gegen die 9/11-"Verschwörungstheorien" bröckelt. Vielleicht ahnt er, dass man sich mit solchen Sendungen schon mal absichern will, falls sich die offizielle Version in Zukunft doch nicht mehr aufrecht erhalten lässt. Dann kann man beim ZDF wenigstens sagen, "wir haben den Zweifeln Raum gegeben und die Skeptiker zu Wort kommen lassen". Denn sollte es Allgemeingut werden, dass die offizielle Version unwahr ist, dann wird das eine erhebliche Beschädigung der Glaubwürdigkeit der etablierten Medien zur Folge haben. Insbesondere für ein Medium wie den 'Spiegel', immer in vorderster Front gegen die "Verschwörungstheorien". Vielleicht will man beim ZDF nicht derjenige sein, der zu spät kommt und vom Leben bestraft wird. Oder wie man auch sagt, nicht der, den die Hunde beißen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-8234327140419713704?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/8234327140419713704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2010/02/terrorexperte-vs-zdf-ist-bin-laden-tot.html#comment-form' title='22 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/8234327140419713704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/8234327140419713704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2010/02/terrorexperte-vs-zdf-ist-bin-laden-tot.html' title='Terrorexperte vs. ZDF: Ist Bin Laden tot?'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S248aRNkI3I/AAAAAAAAAJc/-3OS_YjdMeo/s72-c/OBL-Video-26th_december_2001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>22</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-6850764597589303951</id><published>2010-02-02T10:57:00.000-08:00</published><updated>2010-02-07T08:21:15.089-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geheimdienste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Jemen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terror-Anschläge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorexperten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Arabische Halbinsel (AQAP)'/><title type='text'>Weihnachtsbomber: Inside Job-Verdacht erhärtet - 5.Kolonne schweigt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neue Erkenntnisse im Fall des Weihnachtsbombers (aka Detroitbomber aka Unterhosenbomber), der am 25. Dezember 2009 versuchte, eine Bombe in Flug 253 von Amsterdam nach Detroit zu zünden, erhärten den Verdacht, dass es sich bei der ganzen Sache um einen Anschlag unter falscher Flagge handelt. Für eine Inszenierung sprach bereits vieles, wie &lt;a href="http://hintergrund.de/index.php/globales/terrorismus/ist-der-taeter-ein-opfer-der-geheimdienste-zum-vereitelten-anschlag-auf-den-flug-253.html"&gt;in diesem Artikel ausführlich dargelegt&lt;/a&gt;. Wer die Einzelheiten noch nicht kennt, dem sei der Artikel empfohlen, so erspare ich es mir, sie hier noch einmal aufzuzählen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Erklärungsversuch, warum denn der den Behörden bereits als Terrorverdächtige bekannte und auf einer Terror-Watch-List stehende Umar Farouk Abdulmutallab überhaupt in die USA einreisen konnte, wurde die nach 9/11 bemühte "connect-the-dots"-Theorie wieder aufgelegt. Nach dieser habe man es versäumt, die vielen Hinweise miteinander in Verbindung zu bringen (to connect the dots), um so einen Anschlag verhindern zu können.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch vor einigen Tagen gab es von offizieller Seite eine dramatische Kehrtwendung - über die in den deutschen Medien aber nicht berichtet wurde. Auch in den US-Medien hält man sich äußerst bedeckt, trotz - oder besser gerade wegen - der enthaltenen Brisanz. Denn jetzt heißt es, man habe Umar Farouk Abdulmutallah&amp;nbsp; absichtlich ins Land gelassen. Das nennt man Flucht nach vorne.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"US-Geheimdienstbeamte haben eingeräumt, dass die Regierung wissentlich Ausländer, deren Namen sich auf der Terror-Watch-List befinden, ins Land einreisen lässt, um ihre Bewegungen und Aktivitäten verfolgen zu können." (&lt;a href="http://gsn.nti.org/gsn/nw_20100122_5496.php"&gt;CongressDaily&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hweiEUeiI/AAAAAAAAAIs/L6WJAj1pHF0/s1600-h/IntelCenter+Umar+Farouk.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="400" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hweiEUeiI/AAAAAAAAAIs/L6WJAj1pHF0/s400/IntelCenter+Umar+Farouk.jpg" width="383" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Sollte ins Land, "aus dem einen oder anderen Grund".&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Michael E. Leiter, der schon von George W. Bush eingesetzte Direktor des National Counterterrorism Center (NCTC), sagte in einer Anhörung des Senate Homeland Security and Governmental Affairs Committee:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Ich sage Ihnen, wenn Leute ins Land kommen, die sich auf der Watch-List befinden, dass dies seinen Grund darin hat, dass wir uns so entschieden haben, weil wir sie aus dem einen oder anderen Grund hier haben wollen." (&lt;a href="http://gsn.nti.org/gsn/nw_20100122_5496.php"&gt;CongressDaily&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und weil man ihn im Land haben wollte, zog das US-Außenministerium &lt;a href="http://detnews.com/article/20100127/NATION/1270405/Terror-suspect-kept-visa-to-avoid-tipping-off-larger-investigation"&gt;auf Geheimdienst-Anweisung&lt;/a&gt;&amp;nbsp; auch nicht das Visa von Abdulmutallab zurück, wie es sonst üblich ist bei jemanden, der sich auf der Terror-Watch-List befindet (&lt;a href="http://tinyurl.com/ygda9h7"&gt;siehe auch hier&lt;/a&gt;). Aber bei Umar Farouk Abdulmutallab hatte man es nicht mit irgendeinem Terrorverdächtigen zu tun, dem man zwecks Informationsgewinnung ins Land einreisen ließ, sondern mit jemanden, der konkret und akut verdächtigt wurde, demnächst einen Anschlag verüben zu wollen. Denn laut neuesten Meldungen waren die Hinweise bezüglich seiner Pläne sehr viel konkreter, als bislang berichtet.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Anfang November lernten die US-Geheimdienst-Behörden durch abgehörte Kommunikation von Al-Qaida Anhängern in Jemen, dass sich ein Mann namens "Umar Farouk" freiwillig für eine kommende Operation meldete. Im späten Dezember wurde in abgehörten Gesprächen von Al-Qaida in Jemen, die sich zuvor auf Attacken in der Region fokussierte, das Datum "25.Dezember" erwähnt, und es wurde vorgeschlagen, "nach Wegen zu suchen, jemanden raus [ins Ausland] zu bringen" oder "nach Wegen, Leute in den Westen zu schicken", sagte ein hoher Regierungsbeamter.(...)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Besorgt über mögliche terroristische Attacken während der Weihnachts-Feiertage, traf sich Präsident Obama am 22. Dezember mit Top-Beamten der CIA, des FBI und des Department of Homeland Security, die eine Liste möglicher Komplotte gegen die USA, und wie die Behörden daran arbeiten, diesen Einhalt zu gebieten, durchgingen." (&lt;a href="http://www.nytimes.com/2010/01/18/us/18intel.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man wusste also, dass Al-Qaida Jemen einen Anschlag am 25. Dezember plante, diesen im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise nicht in Jemen, sondern "im Westen" verüben wollte. Auch kannte man die ersten beiden Vornamen eines Freiwilligen, von dem man wusste, dass er im Auftrag von Jemens Al-Qaida einen Anschlag durchführen wollte. Auch die nigerianische Nationalität dieses Freiwilligen war bekannt. Und da zuvor noch nie ein Nigerianer mit Al-Qaida-Anschlägen in Verbindung gebracht wurde, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei Umar Farouk Abdulmutallab nicht um den Umar Farouk gehandelt hat, der den Behörden als Freiwilliger bekannt war? Noch zudem man von Umar Farouk Abdulmutallab wusste, dass er sich in Jemen aufhält und Kontakte zur Al-Qaida-Führung unterhält, insbesondere zu Al-Awlaki. Auch Umars Vater, Alhaji Umaru Abdulmutallab, hatte die US-Behörden vor seinem Sohn gewarnt. Selbst die Methode, Sprengstoff in der Unterhose bzw. im Unterleib zu verstecken, war den US-Behörden seit dem &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/09/al-qaidas-arschbombe.html"&gt;Arschbomben-Attentat&lt;/a&gt; auf den saudischen Prinzen und Anti-Terror-Chef Muhammad bin Nayaf im August 2009 bekannt gewesen. Bin Nayaf selbst hat die US-Behörden seine Besorgnis bezüglich dieser neuen Methode mitgeteilt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vielleicht hat man nun die "connect-the-dots"-Erklärung revidiert, weil einfach zu viele Hinweise vorlagen und die Glaubwürdigkeit dieser Erklärung damit mehr und mehr dahin geschwunden ist. Nun habe man Umar Farouk Abdulmutallab absichtlich ins Land gelassen, um an Informationen in Bezug auf mögliche Kontaktleute zu kommen. Man habe also nicht übersehen, dass es sich hierbei um einen Al-Qaida-Mann gehandelt hat, nur habe man nicht damit gerechnet, dass dieser eine Bombe bei sich trug.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch wenn diese neue Erklärung das Ausmaß vermeintlicher Inkompetenz begrenzt, ist sie nach wie vor nicht glaubwürdig. Denn die Hinweise bezüglich eines geplanten Anschlags am 25. Dezember und&amp;nbsp; Abdulmutallabs Absichten, einen Anschlag zu begehen, waren zu konkret, als dass man Abdulmutallab ohne intensives Screening am Flughafen in Amsterdam Flug 253 hätte besteigen lassen, wenn man ein ernsthaftes Interesse an Terrorbekämpfung und Gefahrenabwehr hatte. Die Flughäfen in Lagos und Amsterdam verfügen beide über "Full-Body-Scanner", der von Abdulmutallab mit sich geführte Sprengstoff war "&lt;a href="http://www.msnbc.msn.com/id/34607732"&gt;einfach zu entdecken&lt;/a&gt;".&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass hier nicht einfach nur fahrlässig gehandelt wurde, zeigt eine weitere Wendung im Fall des Weihnachtsbombers, die nahe legt, dass mit Absicht eine gründliche Kontrolle verhindert wurde, und der Plot somit nicht bei der Kontrolle am Flughafen in Amsterdam aufflog.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Passagiere Lori und Kurt Haskell, ein Rechtsanwalts-Ehepaar aus Detroit, berichteten über einen "indisch aussehenden, gut gekleideten" Mann, der Umar Farouk Abdulmutallab durch die Sicherheitsschecks am Flughafen in Amsterdam geschleust haben soll. Die niederländischen Behörden verneinten diesen Sachverhalt, wie auch das FBI. Auf den gesichteten Videobändern sei kein Komplize Abdulmutallabs zu erkennen gewesen. Eine Veröffentlichung der entscheidenden Passagen blieb aber bislang aus. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So stand die Aussage der Haskells gegen die Aussagen des FBI und der niederländischen Behörden. In einem anderen Fall verhielt es sich ebenso. Die Haskells berichteten von der Festnahme eines jüngeren, ebenfalls indisch aussehenden Mannes nach der Landung des Flugzeugs in Detroit. Sprengstoff-Hunde hatten auf das Handgepäck des Mannes angeschlagen, dieser wurde nach einem Verhör festgenommen. Das FBI leugnete diese Darstellung zuerst vollkommen, behauptete dann, die Festnahme hätte sich auf einen anderen Fall bezogen und variierte seine Version ein halbes Dutzend mal. Schlussendlich musste man den Haskells doch Recht geben, andere Passagiere hatten deren Aussage inzwischen bestätigt.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber natürlich hat die nun offiziell bestätigte Festnahme nichts mit dem Weihnachtsbomber zu tun. FBI- Ehrenwort. Sicherlich war die ständig abgeänderte Stellungnahme bezüglich dieser Festnahme nicht dem Versuch geschuldet, die Öffentlichkeit zu täuschen, sondern basierte einzig und allein auf Stümperei. Dieselbe Stümperei, die man auch gegenüber der Sicherheit der Passagiere nach der Landung von Flug 253 an den Tag legte. Nachdem sie auf der Rollbahn in Detroit zu stehen kam, konnten die Passagiere die Maschine mitsamt Gepäck verlassen - ohne das die Maschine zuvor von Einsatzkräften gesichert wurde. Da man zu diesem Zeitpunkt noch davon ausging, dass sich eine Bombe an Bord befinden könnte, war das Zulassen der Mitnahme von Gepäckstücken, in denen sich ja eine Bombe hätte befinden können, äußerst fahrlässig. Selbst der Controll-Tower wurde nicht über eine möglich Bombe im Flugzeug informiert (siehe Auszug aus dem Wayne Metro Airport PD Crime Report).&lt;/div&gt;&lt;h3&gt;&lt;/h3&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2dd6w5zpwI/AAAAAAAAAIU/GorM1FC8se4/s1600-h/crimereport2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="216" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2dd6w5zpwI/AAAAAAAAAIU/GorM1FC8se4/s640/crimereport2.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;(Anklicken für volle Größe) &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Anschließend wurden die Passagiere in einer Halle untergebracht, natürlich mitsamt ihrem Gepäck. Erst dann kam man auf die Idee, mit Sprengstoffspürhunden das Ganze einer Überprüfung zu unterziehen. Und als die Hunde bei dem Handgepäck des jungen Mannes indischen Aussehens anschlugen, wurde dieser zum Verhör mitgenommen. Die Passagiere ließ man weiterhin mit den Gepäckstücken in der Halle sitzen!&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2h0BAxg1_I/AAAAAAAAAI8/CEUn0efdsmc/s1600-h/Festnahme.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2h0BAxg1_I/AAAAAAAAAI8/CEUn0efdsmc/s320/Festnahme.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Festnahme im Flugzeug &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Diese Vorgehensweise war entweder grob fahrlässig, oder man wusste, dass keinerlei Gefahr für die Passagiere bestand, weiteren explosiven Sprengsätzen ausgesetzt zu sein. Merkwürdig bleibt auch die Tatsache, dass der Vorgang an Bord permanent &lt;a href="http://www.620wtmj.com/news/local/80201152.html"&gt;von jemanden gefilmt&lt;/a&gt; wurde, aber nach wie vor weder der Name des Filmenden noch der Inhalt des Videos an die Öffentlichkeit gelangt sind - dabei müsste ein solches Video doch ein Fressen für die großen Nachrichtensender sein. Laut einigen Meldungen befindet sich das Video in den Händen des FBI - ob wir dessen Inhalt dann in dem Prozess gegen Umar Farouk Abdulmutallab zu sehen bekommen? Falls nicht, wäre das ein weiterer Beleg dafür, dass hier eine krumme Nummer abläuft.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allerdings gibt es ja bereits genug Belege in diese Richtung. Der letzte ist nun, dass auch die Aussage der Haskells bezüglich des indisch aussehenden Mannes am Flughafen in Amsterdam nun doch bestätigt wurde:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Bundesbeamte sagen ABCNews auch, dass sie versuchen einen Mann zu identifizieren, der nach Aussagen von Passagieren Abdulmutallab dabei half, seinen Flug nach Detroit zu bekommen, nachdem er in Amsterdam aus Lagos, Nigeria, ankam.&lt;br /&gt;Behörden hatten die Berichte der Passagiere anfangs abgetan, aber die Beamten sagen, dass man mehr und mehr überzeugt sei, dass der Mann eine Rolle spielte, um zu gewährleisten, dass Abdulmutallab "keine kalten Füße bekommt". (&lt;a href="http://abcnews.go.com/Blotter/female-suicide-bombers-heading-yemen/story?id=9636341&amp;amp;page=2"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun hatte Abdulmutallab also doch einen Komplizen. Die Aussage der niederländischen Behörde hat sich somit als falsch erwiesen, wenn nicht gar als gezielt Lüge. Dass man die entsprechenden Passagen der Überwachungsbänder weder der Öffentlichkeit im Rahmen einer Fahndung nach diesem Komplizen zugänglichen macht, noch dass die Haskells diese Passagen bei der Befragung durch das FBI, die erst eine Woche nach dem Anschlag erfolgte, zwecks Identifizierung vorgelegt wurden, macht deutlich, dass man nach diesem Komplizen lieber nicht fahnden will. Er wird offenbar geschützt. Somit lässt sich schlussfolgern, dass er im US-Auftrag gehandelt hat. Kurt Haskell selbst &lt;a href="http://haskellfamily.blogspot.com/2010/01/truth-about-flight-253-has-been.html"&gt;zieht jedenfalls diesen Schluss&lt;/a&gt; auf seinem Blog und mutmaßt, dass es sich bei dem Mann um einen US-Agenten handelt.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fassen wir zusammen: Al-Qaida unternimmt einen Anschlag mittels einer in eine Unterhose versteckten Bombe, die aber nicht explodieren kann, weil die Terror-Profis einen funktionierenden Zünder vergessen haben. Als Protagonisten suchen sie sich jemanden aus, der seit Jahren von den Geheimdiensten und Sicherheitsbehörden beobachtet und überwacht wird. Dessen Vater zu den reichsten Männern Afrikas zählt und über enge Verbindungen zu Nigerias Regierung und in den nigerianischen Militärisch-Industriellen-Komplex verfügt - und alleine schon deshalb besondere Aufmerksamkeit durch Geheimdienste genießt. Und "Al-Qaida in the Arabian Peninsula" (AQAP) begründet in einem Bekennerschreiben diesen Anschlag als Reaktion auf zwei vom US-Militär am 17. und 24. Dezember durchgeführte Operationen gegen mutmaßliche Al-Qaida-Camps in Jemen. Doch die Militäraktionen fanden erst statt, &lt;a href="http://tvnz.co.nz/world-news/us-plane-attacker-sneaked-into-nigeria-3319224"&gt;nachdem&lt;/a&gt; Abdulmutallab sich sein Flug-Ticket bereits gekauft hatte. Hat Al-Qaida in weiser Voraussicht gehandelt, oder hat da irgendein Geheimdienstmann etwas in seinem Kalender durcheinander gebracht?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hysfVNfxI/AAAAAAAAAI0/zQ4ZD-jyOpM/s1600-h/AQAP-Casting.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="267" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hysfVNfxI/AAAAAAAAAI0/zQ4ZD-jyOpM/s400/AQAP-Casting.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;"Al-Qaida in the Arabian Peninsula" beim Casting&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Von US-Seite heißt es nun, sie wusste nicht nur, dass Abdulmutallab terrorverdächtig ist und Kontakte zu Al-Qaida-Führern in Jemen pflegt, sondern auch, dass er sich in naher Zukunft an terroristischen Aktionen beteiligen wollte. Man ließ ihn dennoch nicht nur ins Land reisen, sondern unternimmt nichts, seinen Komplizen am Amsterdamer Flughafen dingfest zu machen, der womöglich dafür gesorgt hat, dass Abdulmutallabs Unterhose nicht auf &lt;strike&gt;Brems&lt;/strike&gt; Sprengstoffspuren untersucht wurde. Mit einem feinen Gespür für Timing filmte dann jemand das ganze Drama an Bord von Flug 253 ab, aber diese Bilder werden genauso wie die Bilder von Abdulmutallabs Boarding im Amsterdamer Flughafen der Öffentlichkeit vorenthalten. Man hat ja nichts zu verbergen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und als Pointe dieses eher als Witznummer anmutenden Vorgangs vor einer Woche dann natürlich das Bekenntnis vom Terrorfürsten himself, Osama Bin Laden. Und wie üblich findet sich in den deutschen Mainstream-Medien kein kritisches Wort über den offensichtlich inszenierten Vorgang. Und wenn Abdulmutallab eines Tages von einem US-Gericht schuldig gesprochen wird, woran kein Zweifel bestehen kann, schließlich gibt es offenbar bereits einen &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/28/AR2010012804135.html"&gt;Deal mit den Behörden&lt;/a&gt;, dann werden die Terror-Spezies der Mainstream-Medien verkünden, dass die Welt nun ein kleines Stückchen sicherer geworden ist, weil ein Terrorist aus dem Verkehr gezogen wurde. Und gleichzeitig mit neuen Drohungen, wie &lt;a href="http://tinyurl.com/yhk9oqg"&gt;beispielsweise mit der Atombombe&lt;/a&gt;, weiter Panik schüren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es stellt sich auch die Frage, warum die Behörden überhaupt einen Deal mit Abdulmutallab, wonach dieser sich gegen Strafnachlass schuldig bekennt, eingegangen sind. Beweise gegen ihn hat man ja schließlich genug. Man könnte argumentieren, dass man sich so erhofft, zusätzliche Informationen von ihm zu gewinnen. Doch der hatte ja bereits ausgiebig nach seiner Festnahme geplaudert, jedenfalls bis sein Anwalt kam. Dass ihm seine Grundrechte überhaupt verlesen wurden, er einen Anwalt bekommen hat und nicht zum vogelfreien "feindlichen Kombattanten"&amp;nbsp; erklärt wurde, wird von den Terrorhardlinern aus den Reihen der Republikaner scharf kritisiert. Senator John McCain, letzter Präsidentschaftskandidat der Republikaner, der während seiner Gefangenschaft im Koreakrieg selbst gefoltert wurde, nannte die Entscheidung, Abdulmutallab vor ein ordentliches Gericht zu stellen, einen "&lt;a href="http://www.abcactionnews.com/content/news/politics/story/McCain-Terrible-mistake-was-made/BTe8eTYom0iVKg0_cDfS8g.cspx"&gt;schrecklichen Fehler&lt;/a&gt;".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut Senator John Ensign "bewegen sich die Vereinigten Staaten in eine Richtung, die die nationale Sicherheit unseres Landes bedroht". Damit meinte er nicht etwa die Verweigerung von Grundrechten und Legitimation von Folter, sondern das genaue Gegenteil:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Tatsache, dass man Umar Farouk Abdulmutallab seine Grundrechte vorlas und dass er einem zivilen Gericht unterstellt wurde, ist so verblüffend wie gefährlich."(&lt;a href="http://tinyurl.com/yh36vad"&gt;Quell&lt;/a&gt;e)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kritisiert wird auch, dass Abdulmutallab dem FBI und nicht der speziell für solche Situationen &lt;a href="http://www.newjerseynewsroom.com/nation/white-house-to-supervise-high-value-interrogation-group"&gt;im August 2009 gegründeten High-Value Interrogation Group (HIG)&lt;/a&gt; übergeben wurde. Laut Admiral Dennis Blair, Director of National Intelligence, wurde die HIG&amp;nbsp; "für genau solche Fälle geschaffen - um die Entscheidung treffen zu können, ob eine bestimmte Person, die inhaftiert wurde, ein Fall für die bundesstaatliche Strafverfolgung ist oder ein Fall für andere Mittel". (&lt;a href="http://blog.newsweek.com/blogs/declassified/archive/2010/01/20/intel-chief-s-comments-infuriate-obama-officials.aspx"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Fall Abdulmutallab wird also offenbar für die weitere Guantanamoisierung des US-Rechtssystems missbraucht. Dass der Angriff auf den Rechtsstaat und der Ausbau diktatorischer Verhältnisse weitgehend passiv von der Bevölkerung geduldet wird - oder gar mitgetragen, so befürwortete in einer &lt;a href="http://www.rasmussenreports.com/public_content/politics/general_politics/december_2009/58_favor_waterboarding_of_plane_terrorist_to_get_information"&gt;US-Umfrage&lt;/a&gt; die Mehrheit Folter an Abdulmutallab - ist auch zu einem Großteil der Berichterstattung der Mainstream-Medien zu verdanken. &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;Die fünfte Kolonne&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Beispielhaft als Quasi-Avantgarde in Sachen Desinformation rund um das Thema Terror und Al-Qaida hat sich bezüglich des Weihnachtsbombers mal wieder das "renommierte" Nachrichtenmagazin 'Spiegel' erwiesen. Und hier wieder einmal allen voran Terrorexperte Yassin Musharbash. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dessen messerscharfe Analysen waren auch in meinem Blog schon einige male Grundlage für &lt;strike&gt;Hohn und Spott&lt;/strike&gt; kollegiale Kritik. Diese Grundlage kann nun erweitert werden. Anlässlich von Osamas Bekennerschaft zum gescheiterten Attentat des Weihnachtsbombers &lt;a href="http://tinyurl.com/yeq3dpv"&gt;schrieb Musharbash auf 'Spiegel-Online&lt;/a&gt;':&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Der Qaida-Chef hat die Verantwortung für den Anschlagsversuch auf ein Passagierflugzeug in Detroit übernommen. Das Terrornetzwerk will so beweisen, dass es immer und überall zuschlagen kann.   Berlin - Osama Bin Laden meldet sich zurück: Die  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;neue Audio-Botschaft des Qaida-Chefs &lt;/span&gt; wurde an diesem Sonntag über den arabischen Satellitensender  &lt;span class="spTextlinkInt"&gt;al-Dschasira&lt;/span&gt; verbreitet und beginnt mit den Worten "Von Osama an Obama". Sie enthält ein Bekenntnis zu dem Anschlagsversuch auf einen US-Passagierjet in Detroit am ersten Weihnachtstag 2009."&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man beachte, dass Musharbash so schreibt, als handele es sich bei den Bin Laden zugeschriebenen Äußerungen um eine bewiesene Tatsache. Das Weiße Haus wollte die Echtheit des Bandes immerhin nicht bestätigen. Aber vielleicht weiß Herr Musharbash mehr als die US-Führung und hält damit, großlaut wie er ist, nicht hinterm Berg? Oder er hält einfach nichts von journalistischen Standards, wie sie selbst noch die 'BILD'-Zeitung an den Tag legt. &lt;a href="http://www.bild.de/BILD/news/2010/01/24/terror-anschlag-bomber-detroit/al-qaida-osama-bin-laden-bekennt-anschlag-botschaft.html"&gt;Dort verwendete man&lt;/a&gt; in Bezug auf Osamas neues Botschaft noch die "Soll"-Form. Auf 'Spiegel-Online' heißt es weiter:&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Seine jetzige Botschaft ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich. Zum einen ist sie mit knapp zwei Minuten die wahrscheinlich kürzeste, die Bin Laden je abgesetzt hat. Zum anderen nutzt al-Qaida zur Veröffentlichung von Bin-Laden-Reden seit mehreren Jahren meistens die etablierten Publikationskanäle im Internet, namentlich Qaida-nahe Websites. Allerdings kommt es gelegentlich vor, dass Bin Laden seine Ansprachen zuerst an al-Dschasira schicken lässt."&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tatsächlich finden die Osama zugeschriebenen Botschaften ihren Weg an die Öffentlichkeit nicht über "Qaida-nahe Websites" (nun, in einem gewissen Sinne schon...), sondern über das dem Pentagon nahestehende &lt;a href="http://tinyurl.com/ydwzy2e"&gt;IntelCenter&lt;/a&gt;, welches auch auf diesem Blog &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/09/al-qaida-videos-mit-der-lizenz-zum.html"&gt;schon Thema&lt;/a&gt; war. Das IntelCenter arbeitet eng mit &lt;a href="http://tinyurl.com/ye975zr"&gt;SITE&lt;/a&gt; zusammen, welches früher für die Verbreitung von Al-Qaida-Videos zuständig war. Man lebt nicht schlecht vom Terrorismus. Und selbstverständlich vertreibt IntelCenter auch zu dem Weihnachtsbomber eine Wandkarte, für nur 29,95 US-Dollar (Click &lt;a href="http://tinyurl.com/ye3j57x"&gt;here&lt;/a&gt; to order). Was die Al-Sahab-Videos angeht, wie sich "Al-Qaidas-Medienabteilung" auch nennt, so will IntelCenter diese regelmäßig auf den von Musharbash genannten Al-Qaida-nahen, islamistischen Webseiten aufgefunden haben. Um welche Seiten es sich dabei handelt, verschweigt man aber lieber. Grund dafür kann kaum sein, dass man für diese Seiten keine Werbung machen will, denn schließlich ist IntelCenter DIE Werbeplattform für Al-Qaida und Co schlechthin, wie ein &lt;a href="http://tinyurl.com/y8e73wg"&gt;Überblick&lt;/a&gt; über die vertriebenen Videos deutlich macht. Das Verschweigen der Quellen lässt eher den Schluss zu, dass man deren Überprüfbarkeit verhindern will.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hMb7bTlSI/AAAAAAAAAIc/A-Emw7i8V20/s1600-h/SITE-AL-QAIDA-GUANTANAMO-DETAINEES.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="292" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hMb7bTlSI/AAAAAAAAAIc/A-Emw7i8V20/s400/SITE-AL-QAIDA-GUANTANAMO-DETAINEES.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;"Al-Qaida-in the Arabian Peninsula", Januar 2009, SITE Inside (&lt;a href="http://tinyurl.com/ycov3rf"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sobald man eine Videobotschaft auf einer der ominösen Seiten entdeckt hat, kommt ein IntelCenter-Logo drauf und wird dann über der Homepage gegen Entgelt an Medien, Terrorexperten und andere Interessierte vertrieben. Merkwürdig nur, dass die Videos, die ja schon in im Internet virulent sind, bevor IntelCenter sie in die Hände bekommt, danach im Netz meist nie ohne das IntelCenter-Logo aufzufinden sind.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hMr4VFIBI/AAAAAAAAAIk/iCQ0W14CYUU/s1600-h/IntelCenter-Guantanamo-Detainee.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="266" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hMr4VFIBI/AAAAAAAAAIk/iCQ0W14CYUU/s400/IntelCenter-Guantanamo-Detainee.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&amp;nbsp;"Al-Qaida in the Arabian Peninsula", Dezember 2009, Intel Inside (&lt;a href="http://tinyurl.com/y99n6p8"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Doch nun wieder zu Musharbash Analyse von Osamas Bekenntnis:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Das Bekenntnis durch Bin Laden ist dennoch interessant, weil al-Qaida sich in der Regel keine gescheiterten Anschläge auf die Fahne schreibt. Das lässt zwei Schlüsse zu: Zum ersten betrachtet al-Qaidas Zentrale den Anschlagsversuch offenbar nicht als gescheitert, weil es dem Attentäter immerhin gelang, die Sicherheitsvorkehrungen an einem großen westlichen Flughafen (Amsterdam) zu überlisten."&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn Al-Qaida hier irgendwen überlistet hätte, dann nur sich selbst. Oder zählt jetzt gar schon zu Al-Qaidas Listen, die Kooperation mit US-Agenten an Flughäfen einzugehen, damit ihre Schützlinge "keine kalten Füße" bekommen? Aber weiter im Text:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Zum zweiten deutet Bin Ladens Bekenntnis darauf hin, dass die Zentrale den Anschlagsversuch ihrer Filiale im Jemen mit sich selbst in Verbindung bringen will. Zwar behauptet Bin Laden nicht, vorab Kenntnis von dem Anschlagsversuch gehabt zu haben. [Im Gegensatz zu den US-Geheimdiensten!] Aber indem er die vom Jemen aus geplante Attacke in die Qaida-Rhetorik "einbettet" und als Fortschreibung des 11. Septembers 2001 darstellt, benutzt er sie, um die internationale Terroragenda der Zentrale zu untermauern, die selbst in den vergangenen Jahren kaum Erfolge in dieser Hinsicht nachzuweisen hatte. Anders gesagt: Bin Laden versucht offenbar, aus den Aktivitäten der Terrorfiliale im Jemen Kapital zu schlagen. Das ist eher ungewöhnlich und könnte ein Indiz dafür sein, dass al-Qaidas Zentrale selbst findet, hinter ihrem Soll zu liegen."&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Musharbashs Interpretation ist auch eher ungewöhnlich und könnte ein Indiz dafür sein, dass er selbst findet, hinter seinem Soll an Desinformation zu liegen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Terror ist eine Strategie, die nicht nur aus den Anschlägen selbst, sondern auch aus ihrer rhetorischen Vor- und Nachbereitung besteht. Dafür ist Bin Ladens aktuelle Botschaft ein Beispiel. Sie ist glaubwürdig genug, um Anhängern und potentiellen Opfern zugleich das Gefühl zu geben, dass der nächste große Anschlag jederzeit stattfinden kann. Für al-Qaida gehört es zum Markenkern, international zuzuschlagen. Der muss erhalten bleiben. Das erklärt die Vereinnahmung des Detroit-Plots und die neuerliche Drohung gegen die USA durch Bin Laden."&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass es zu Al-Qaidas Markenkern gehöre, international zuzuschlagen, ist eine weitere Null-Aussage. Da "Al-Qaida" nicht irgendeiner bestimmten Nation zugeordnet werden kann, wie anders denn als "international" kann Al-Qaida überhaupt zuschlagen? Egal wo, ob USA, Deutschland, Irak oder Indonesien, jeder Anschlag in einem solchen Land wäre "international". Was wäre denn ein "nationaler Anschlag"? Selbst ein Anschlag in Afghanistan lässt sich kaum als national einordnen, denn schließlich sind sich alle Terrorexperten dahingehend einig, dass Al-Qaida auch außerhalb Afghanistans Basen unterhält.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist dieser unsägliche Unsinn, wie ihn Musharbash - der hier nur beispielhaft für viele Journalisten und Terrorexperten steht -&amp;nbsp; regelmäßig via Spiegel-Online in die Welt hinausgöbelt, mit der die von ihm angesprochene Glaubwürdigkeit solcher Botschaften und damit die des Al-Qaida-Märchens von der islamistischen Weltverschwörung aufpoliert werden soll. Allerdings mit zunehmend bescheidenen Erfolg, wenn man sich die &lt;a href="http://tinyurl.com/yfkqoha"&gt;Reaktionen auf seinen Artikel&lt;/a&gt; im Spiegel-Forum anschaut.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das hat Musharbash vielleicht bemerkt, denn &lt;a href="http://tinyurl.com/ykd7c6m"&gt;schon am nächsten Tag&lt;/a&gt; legte er auf Spiegel-Online mit der Indoktrination der deutschen Öffentlichkeit mittels Terror-Angstmache nach, zur Abwechslung mal wieder mit den Geheimdienst-Gespenstern IJU und IMU. Zu beiden Organisationen, und auch über Musharbashs&amp;nbsp; "unkritischen Umgang" mit diesen, habe ich bereits &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/search/label/IJU"&gt;mehrfach auf diesem Blog&lt;/a&gt; etwas geschrieben.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber nicht nur in der Online-Variante, auch in der Printausgabe des 'Spiegel' wird der "unkritische Umgang" aufrecht erhalten. Ausgabe 2 vom 11.01.2010 enthält anlässlich des Detroit-Bombers einen dreiseitigen Bericht über den "neuen Bin Laden", dem Prediger Anwar Al-Awalki. (Der Artikel ist auch online &lt;a href="http://tinyurl.com/yhj4fxp"&gt;hier nachzulesen&lt;/a&gt;) Laut US-Ermittlern habe Al-Awlaki Abdulmutallab &lt;a href="http://www.washingtontimes.com/news/2009/dec/29/awlaki-personally-blessed-detroit-attack/"&gt;"indoktriniert"&lt;/a&gt; und sei &lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article6973007.ece"&gt;einer seiner Ausbilder&lt;/a&gt; in einem Al-Qaida-Trainingscamp in Jemen gewesen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img199.imageshack.us/img199/3444/imamanwaralawlaki.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://img199.imageshack.us/img199/3444/imamanwaralawlaki.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Anwar Al-Awlaki &lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kein Wunder also, dass 'Spiegel' sich diesem Mann näher widmet. Und wie es sich für Desinformation gehört, werden Widersprüche konsequent ausgeblendet. Es soll ja bloß niemand der werten Leserschaft ins Stutzen kommen. Doch Musharbash trifft hier nur eine Teilschuld, der Artikel wurde zusammen mit Volkhard Windfuhr und Bernhard Zand verfasst.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was wir in dem Artikel nicht erfahren - und worüber ich schon anlässlich des &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/amoklauf-in-fort-hood-verbindung-zu-911.html"&gt;Amoklaufs von Major Hasan in Fort Hood&lt;/a&gt; im November 2009 schrieb - sind die Fakten, die dafür sprechen, dass es sich bei Al-Awlaki um einen Geheimdienstmann handelt. Al-Awlaki hatte einen engen Draht zu dem saudischen Geheimdienstmann Al-Bayoumi, und beide wiederum zu den beiden mutmaßlichen 9/11-Hijackern Khalid Al-Mihdhar und Nawaf Al-Hamzi. Al-Awlaki galt sogar als ihr geistiger Mentor. Letzteres wird in dem 'Spiegel'-Artikel auch erwähnt:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Im kalifornischen San Diego predigte er wenig später an der Ribat-Moschee. In dieser Zeit, irgendwann im Jahr 2000, lernte er Chalid al-Midhar und Nawaf al-Hamsi kennen, die im Jahr darauf, beim Anschlag vom 11.September, zu den 19 Flugzeugentführern gehörten. Der offizielle Untersuchungsbericht wird später vermerken, die beiden hätten Awlaki als religiöse Leitfigur akzeptiert und eine enge Beziehung zu ihm unterhalten."&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Von der Verbindung zu Al-Bayoumi fehlt jedes Wort und auch darüber, dass Al-Awlaki &lt;a href="http://abcnews.go.com/Blotter/FtHoodInvestigation/anwar-awlaki/story?id=9200720&amp;amp;page=1"&gt;laut US-Ermittlern&lt;/a&gt; in die Anschlagspläne des 11.September eingeweiht war. Er war also mehr als nur ein geistiger Mentor von zwei führenden Hijackern. Dennoch konnte er aus den USA Anfang 2002 ausreisen. Erst danach wurde er auf eine Liste von Terrorverdächtigen gesetzt. Was ihn nicht hinderte, im Oktober 2002 wieder in die USA einzureisen. Zu befürchten hatte er nichts, denn ein vom US-Außenministerium ausgestellter Haftbefehl gegen ihn &lt;a href="http://www.wnd.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=34134"&gt;wurde einen Tag vorher außer Kraft gesetzt&lt;/a&gt;. Ob er das schon wusste, als er sein Ticket für die Wieder-Einreise buchte? Auch bei seiner späteren Ausreise stellte man ihm keine Hindernisse in den Weg, obwohl er immer noch "Gegenstand einer laufenden Untersuchung" bezüglich Geldwäsche im Zusammenhang mit Terrorismus war. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser verdachterregende Sachverhalt wird im 'Spiegel'-Artikel nicht nur ignoriert, sondern geradezu bewusst "bereinigt", wenn es später etwa heißt:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Die USA hatten den Scheich schon 2004 in ihre Liste der "globalen Terroristen" aufgenommen."&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man beachte das "schon" in diesem Zusammenhang! Zwischen seiner Ausreise aus den USA und seiner Niederlassung in Jemen lebte Al-Awlaki in Großbritannien. Dort hielt er dann seine radikalen Predigten und gilt als geistiger Anstifter der 7/7-Attentäter. Er habe mindestens &lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/middle_east/article6974073.ece"&gt;sechs Terrorzellen&lt;/a&gt; inspiriert.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie ein in den USA lebender Drahtzieher der 9/11-Anschläge es schaffen kann, dort nicht festgenommen zu werden, aber stattdessen ein-und auszureisen, um sich dann über Jahre im &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-2.html"&gt;Land Londonistan&lt;/a&gt; aufhalten und seine Arbeit fortsetzen zu können, diese Frage kann der Spiegel-Leser sich gar nicht erst stellen. Dafür sorgen dann Musharbash und Kollegen. Denn die Antwort auf die Frage lässt ja nur einen logischen Schluss zu, dass es sich hierbei nämlich um einen Doppelagenten handelt bzw. jemanden, der einen besonderen Schutz vor den Strafverfolgungsbehörden genießt. Und das passt wohl nicht ins Schema mancher Terrorexperten und lässt sich schwer in ein Weltbild integrieren, dass sonst nur schwarz-weiß gestrickt und nach Gut und Böse aufgeteilt ist.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Al-Awlakis merkwürdiges Reiseverhalten kann Musharbash und den anderen 'Spiegel'-Autoren sicher nicht entgangen sein, &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anwar_al-Awlaki#In_the_US.3B_1991-2002"&gt;selbst auf 'Wikipedia'&lt;/a&gt; wird es thematisiert - freilich ohne die logische Schlussfolgerung zu ziehen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Zuge der Berichterstattung über den Weihnachtsbomber wurden die in der Berichterstattung über den Fort-Hood Amokläufer Hasan im November 2009 noch auf vagen Vermutungen basierenden Verbindungen zwischen Al-Awlaki und Hasan nun in den Rang eines gesicherten Faktums erhoben. Neben Aussagen von US-Behörden, die die Kommunikation zwischen Hasan und Al-Awlaki überwacht haben (wollen), hat 'Spiegel' eine weitere Quelle aufgetrieben, die die Verbindung zwischen Al-Awlaki und Hasan untermauert - Al-Awlaki selbst. Dort heißt es:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Der jemenitische Journalist Abd al-Ilah Schai traf Awlaki Anfang Dezember in einem entlegenen Dorf, das er nicht nennen darf. (...) Awlaki habe ihm erzählt, er kenne den Attentäter Hasan aus seiner Zeit als Imam an der Dar-al-Hijrah-Moschee&amp;nbsp; in Virginia. Er glaube sogar, er habe Anteil daran, dass Hasan vor acht Jahren zu einem strenggläubigen Muslim wurde. Der Mann habe ihm einfach "vertraut" "&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn ein Journalist Al-Awlaki in Jemen aufspüren kann, warum dann nicht die US-Geheimdienste bzw. die des Jemens? Und "darf" der Journalist Schai auch den US-Diensten den Ort des "entlegenen Dorfes" nicht nennen? Immerhin hier könnte die geneigte Leserschaft dann doch ein wenig stutzig werden, was die Terrorexperten des 'Spiegels' ihr da unterjubeln will.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fazit: der Weihnachtsbomber Umar Farouk Abdulmutallab beweist nicht die Gefährlichkeit Al-Qaidas, sondern wie mittels einer - recht stümperhaften - Aktion unter falscher Flagge politische Interessen durchgesetzt werden können. Vom Umgang der immer noch ohne jedes Verfahren einsitzenden Häftlinge in Guantanamo, der Einführung neuer Überwachungstechnologien wie den Nacktscannern bis hin zur Eskalation des "War on Terror" in Jemen - der Weihnachtsbomber dient den Scharfmachern in Washington als Steilvorlage und Druckmittel, an der von den Neocons unter George W. Bush betriebenen Politik festzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Vorfall beweist auch - wieder einmal - wie sehr die Mainstream-Medien selbst im Kampf um die Köpfe an der Heimatfront Teil dieses "War on Terrors" sind, indem sie unkritisch und gleichgeschaltet die Darstellung seitens der US-Dienste übernehmen, Widersprüche ausblenden und verschleiern und mit der von ihnen betriebenen Al-Qaida-Angstmache dem Ausbau des Überwachungsstaates dienlich sind.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Statt vierte Gewalt zur Gewährung der Demokratie, sind sie die fünfte Kolonne zur Aushöhlung selbiger!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-6850764597589303951?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/6850764597589303951/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2010/02/weihnachtsbomber-inside-job-verdacht.html#comment-form' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/6850764597589303951'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/6850764597589303951'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2010/02/weihnachtsbomber-inside-job-verdacht.html' title='Weihnachtsbomber: Inside Job-Verdacht erhärtet - 5.Kolonne schweigt'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/S2hweiEUeiI/AAAAAAAAAIs/L6WJAj1pHF0/s72-c/IntelCenter+Umar+Farouk.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-3557000567877935942</id><published>2009-12-17T21:33:00.000-08:00</published><updated>2009-12-19T17:13:48.513-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geheimdienste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><title type='text'>Die Fakten belegen: 9/11 wurde inszeniert!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einem Artikel über den in New York geplanten &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/demnachst-in-new-york-911-schauprozess.html"&gt;9/11-Schauprozess&lt;/a&gt; hatte ich angekündigt, die Ereignisse des 11.September zukünftig genauer unter die Lupe zu nehmen. Dieser Artikel wird einen wichtigen Beitrag dazu liefern, schließlich werde ich darin nachweisen, dass die offizielle Version auf&amp;nbsp; fabrizierten Beweisen beruht. Ein Kernelement spielt dabei die in unmittelbarer Folge der Attacken aufgestellte und heute von fast allen vergessene Behauptung, dass arabische Berufspiloten Täter und Hintermänner der Anschläge waren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In den Stunden nach den Anschlägen, als sich die Welt noch im Schockzustand befand, waren sich alle Experten und Kommentatoren in einer Sache einig: hier mussten Profis am Werk gewesen sein. Solche koordinierten Attacken mussten minutiös über Jahre geplant worden sein. Insbesondere die Todes-Piloten mussten nicht nur mit eiskalter Abgebrühtheit vorgegangen, sondern auch mit besonderem fachlichen Können ausgestattet gewesen sein. Alle Experten bestätigten: hier saßen keine Stümper und keine blutigen Anfänger im Cockpit, sondern erfahrene Leute, die wussten, was sie taten. Laut Experten handelte es sich bei den Hijackern um "&lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/12/hijackers.skills/"&gt;extrem erfahrene und fähige Piloten&lt;/a&gt;". Es bedurfte einiger "&lt;a href="http://www.patriotsquestion911.com/#Muga"&gt;sehr, sehr talentierter&lt;/a&gt;" Piloten, so der ehemalige US-Navy Pilot Ted Muga. Auch sein Kollege Ralph Kolstad, immerhin 6000 Stunden Flugerfahrung in Boeings 757 und 767 auf dem Buckel, erklärte, dass er solche Manöver &lt;a href="http://www.opednews.com/articles/genera_alan_mil_070905_u_s__navy__top_gun__.htm"&gt;nicht hätte fliegen können&lt;/a&gt;. In der '&lt;a href="http://www.nytimes.com/2001/09/13/us/after-attacks-method-terrorists-were-well-trained-but-not-necessarily-flying.html"&gt;New York Times&lt;/a&gt;' hieß es am Tag danach, "diese Leute wussten was sie taten bis ins kleinste Detail. Jeder von ihnen war ausgebildet, große Maschinen zu fliegen". Außerdem sei es "unmöglich" gewesen, dass ein Amateur zu so etwas fähig war.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Insbesondere von dem Manöver von Flug 77, der ins Pentagon krachte, zeigten sich Experten beeindruckt. Markus Kirschneck von der Pilotenvereinigung 'Cockpit' sagte in einem WDR-Fernsehbeitrag bezüglich des Manövers von Flug 77:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Bei dem Flugmanöver ins Pentagon handelt es sich um eins der schwierigsten Flugmanöver, die überhaupt mit so einem Verkehrsflugzeug durchzuführen sind." (&lt;a href="http://www.arbeiterfotografie.com/galerie/kein-krieg/hintergrund/index-rezension-3.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysA3-zT_4I/AAAAAAAAAHs/NOknCcokiB4/s1600-h/kirschneck.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysA3-zT_4I/AAAAAAAAAHs/NOknCcokiB4/s320/kirschneck.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch der ehemalige Formel 1-Fahrer und Pilot Niki Lauda bestätigte, dass es sich um "voll ausgebildete 757 und 767-Piloten" gehandelt haben muss. Es könne sich "zweifellos nicht um halb-ausgebildete" Piloten gehandelt haben. (&lt;a href="http://www.indymedia.org.uk/media/2005/07/317436.pdf"&gt;Quelle S.174&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch Flug 175, dessen Einschlag in den Südturm wir hunderte male im Fernsehen mitverfolgen mussten, muss von einem ausgesprochenen Profi gelenkt worden sein. Laut offiziellen Quellen flog die Maschine 950 km/h schnell und war somit wesentlich schneller als es für eine Boeing 767 in dieser niedrigen Höhe vorgesehen ist (&lt;a href="http://wtc.nist.gov/pubs/WTC_total__rept.pdf"&gt;Quelle Seite 3&lt;/a&gt;). Bei einer solchen Geschwindigkeit wird das Flugzeug instabil, die Flügel drohen abzubrechen, jede kleinste Bewegung am Steuer kann einen sonst wo hin katapultieren, nur nicht da, wo man hin will. Die Türme waren nur wenig breiter als die einschlagenden Flugzeuge. Stellen Sie sich vor, sie müssten mit dieser Geschwindigkeit ein Auto, oder eher einen LKW, in eine Garage fahren, noch dazu aus einer Kurve heraus! Im Fall von Flug 11, der in den Nordturm einschlug, ist es noch absurder. Aus einer kilometer-breiten Ellipse heraus soll Mohammed Atta die Boeing 767 präzise mittig ins Gebäude gesteuert haben. Sehen Sie sich dazu die Abbildung des NIST (National Institute for Standard and Technology) an:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr8efaJ0yI/AAAAAAAAAG0/8gXPIz8qN0c/s1600-h/wtc1impact.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr8efaJ0yI/AAAAAAAAAG0/8gXPIz8qN0c/s400/wtc1impact.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;(Quelle: &lt;a href="http://wtc.nist.gov/pubs/NISTNCSTAR1-2BChap1-8Draft.pdf"&gt;NIST NCSTAR 1-2B, Chapt.1-8 Draft, S.lxxi&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das lässt eher auf ein präzises Programm schließen, als auf menschliche Fertigkeiten. Eine computergesteuerte Boeing, ist das nicht ein Hirngespinst aus Science-Fiction Romanen? Mitnichten, immerhin spekulierte selbst die FAZ am Tag danach: &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr8z5a69OI/AAAAAAAAAG8/uPqvQuKsOd0/s1600-h/IMG_3570.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr8z5a69OI/AAAAAAAAAG8/uPqvQuKsOd0/s640/IMG_3570.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;(Für die Großversion bitte &lt;a href="http://img138.imageshack.us/img138/271/img3570.jpg"&gt;hier klicken&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber hier soll im weiteren nicht darüber spekuliert werden, ob die Flugzeuge eventuell ferngesteuert wurden oder einem einprogrammierten Kurs folgten. Technisch wäre beides möglich gewesen. Vielmehr soll hier im folgenden nachgewiesen werden, dass Beweise künstlich gelegt wurden, um die offizielle Version der Öffentlichkeit als plausibel verkaufen zu können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während die 'Washington Post' am 12.September schrieb, Flug 77 sei von jemanden mit "&lt;a href="http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&amp;amp;contentId=A14365-2001Sep11&amp;amp;notFound=true"&gt;außergewöhnlichem Geschick&lt;/a&gt;" gesteuert worden, bleibt festzuhalten, dass völlige Inkompetenz das einzig außergewöhnliche war, was man Hani Hanjour attestieren konnte. Unterdurchschnittlich ist noch eine starke Übertreibung seiner Fähigkeiten. Er konnte "&lt;a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;amp;aid=14290"&gt;überhaupt nicht fliegen&lt;/a&gt;", so seine Fluglehrer. Noch Wochen vor 9/11 durfte er noch nicht einmal alleine eine ein-motorige Cessna steuern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit Hani Hanjour, Mohammed Atta und Marwan Al-Shehhi saßen drei Anfänger im Cockpit, die noch nie eine solche Maschine geflogen sind. Nicht nur Hanjour, auch Atta und Al-Shehhi &lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/10/17/inv.hijackers.plane.rental/"&gt;hatten so ihre Mühen&lt;/a&gt; mit Kleinmaschinen. Angesichts der Tatsache, dass alle Welt davon ausging, dass es sich um erfahrene Profis hinter dem Steuer gehandelt haben muss, warum gab es keinen Aufschrei, als der Öffentlichkeit die drei Flugstümper präsentiert wurden? Der Grund ist einfach: in den ersten Stunden und Tagen nach 9/11 wurden ganz andere als Todespiloten ausgemacht. Die Rede ist von arabischen Berufspiloten. Berichte etwa über Hanjours fliegerische Unzulänglichkeiten tauchten erst Wochen später auf, da aber war die offizielle 9/11-Version schon längst geschluckt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich habe bereits den Fall des algerischen Berufspiloten &lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/10/17/inv.hijackers.plane.rental/"&gt;Lotfi Raissi&lt;/a&gt; behandelt, der als Chef-Ausbilder der Terror-Piloten ausgemacht und inhaftiert wurde. Später stellten sich alle Vorwürfe gegen ihn als Lüge und Schwindelei heraus. Neben ihm gab es noch andere arabische Berufspiloten, von denen es sogar hieß, sie hätten die Flugzeuge selbst in die Ziele gelenkt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Folgen wir der Spur, die zu ihnen führte. Flugbegleiterin Betty Ong meldete sich per Bordtelefon aus Flug 11 und schilderte die Ereignisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/icfkIH3j-nk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/icfkIH3j-nk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Sie nannte auch die Sitznummern von zwei Entführern. Diese Information glich das FBI unverzüglich mit der Passagierliste ab, auf der folgenden Namen aufgeführt waren: "Moham. Atta" und "Abdul. Alomari".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SypGeVNni4I/AAAAAAAAAGk/evNLofOM7Zs/s1600-h/Flight+11+Manifest+extract.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SypGeVNni4I/AAAAAAAAAGk/evNLofOM7Zs/s640/Flight+11+Manifest+extract.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Auszug aus der Passagierliste von Flug 11 &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aufgrund des &lt;a href="http://news.findlaw.com/hdocs/docs/terrorism/inrenissan100401.pdf"&gt;Protokolls des FBI-Agenten James Lechner&lt;/a&gt; wissen wir, was danach geschah. Da es sich bei den Hijacker-Piloten mutmaßlich um Profis handeln musste, glich das FBI die beiden Namen von der Passagierliste mit dem Melderegister für Piloten ab.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Abgleich ergab einen Treffer:&amp;nbsp; Abdul Rahman Alomari, ein saudischer Berufspilot. Das FBI handelte sofort und durchsuchte dessen Wohnung in Vero Beach. Und man wurde fündig: die&amp;nbsp; Überprüfung der beiden von ihm gemieteten Parkplätze ergab, dass einer auf ein Auto registriert war, welches wiederum auf Atta angemeldet war. Somit lag eine positive Bestätigung einer Verbindung zwischen denjenigen vor, die von Betty Ong als Hijacker vermeldet worden waren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Ermittler kamen zwei weiteren saudischen Berufspiloten auf die Spur, den Brüdern Adnan und Ameer Bukhari. Folgt man einem Bericht der 'Washington Post' vom 13.September, so kamen die Ermittler ihnen aufgrund der Passagier-Listen auf die Schliche:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Beamte sagten, dass viele der gestern durchgeführten Durchsuchungen und Festnahmen auf einer Durchsicht der Passagierlisten der vier entführten Flugzeuge beruhen. In Vero Beach durchsuchten FBI-Beamte den Wohnsitz eines saudi-arabischen Piloten, der zusammen mit mindestens einem weiteren Saudi Flug-Training an der örtlichen Flight Safety International Trainings-Schule absolvierte, so der Haus-Eigentümer. Unter den beschlagnahmten Gegenständen befand sich auch eine Anleitung für Gefahrstoffe ["hazardous materials manual"], wie aus einer auf dem Küchentisch zurückgelassenen FBI-Kopie hervorgeht.&amp;nbsp;(&lt;a href="http://old.911digitalarchive.org/crr/documents/1074.pdf"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysAsz9_WJI/AAAAAAAAAHk/c8BISc_X7so/s1600-h/AdnanBukhari.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysAsz9_WJI/AAAAAAAAAHk/c8BISc_X7so/s640/AdnanBukhari.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Adnan Bukhari&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Beide waren zudem mit Alomari befreundet. Außerdem fand man Hinweise auf sie in einem blauen Nissan, der auf dem Parkplatz des Flughafens in Portland abgestellt war. Laut CNN hatten sie den Wagen gemietet:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Laut Polizei- und Strafverfolgungsquellen handelt es sich bei den der Entführungen in Boston [Flug 11 + Flug 175] Verdächtigen um die Brüder Adnan Bukhari und Ameer Abbas Bukhari, welche bis vor kurzem in Vero Beach, Florida, lebten. Von beiden wurden die Wohnsitze durchsucht, so die Quellen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Die beiden mieteten ein Auto, einen silber-blauen Nissan Altima, von einem Autoverleih am Logan-Flughafen in Boston und fuhren zum Flughafen in Portland, Maine. Dort nahmen sie um 6 Uhr morgens US Airways Flug 5930. (...) &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Bevor CNN die Identität der beiden Brüder erfuhr, sagte Portlands Polizeichef Mike Chitwood, "ich kann Ihnen sagen, dass die beiden Individuen an Bord eines Flugzeugs gingen und früh am Dienstagmorgen [11.9.] nach Boston flogen. Ich kann Ihnen sagen, dass sie im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen." (&lt;a href="http://english.peopledaily.com.cn/200109/13/eng20010913_80131.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr9vjEWIGI/AAAAAAAAAHE/4Ho0lGzBZeE/s1600-h/bluenissan.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr9vjEWIGI/AAAAAAAAAHE/4Ho0lGzBZeE/s400/bluenissan.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;9/11-Beweisstück&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein weiterer Tatverdächtiger war Amer Kamfar. Dieser &lt;a href="http://web.archive.org/web/20010924184329/http://www.abqtrib.com/archives/news01/091401_news_plan.shtml"&gt;trainierte zusammen mit Alomari&lt;/a&gt; für Saudi Arabian Airlines in Vero Beach an der Flight Safety Academy. Außerdem hatte Alomari ihm eine &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/ac2/wp-dyn?pagename=article&amp;amp;contentId=A21162-2001Sep12&amp;amp;notFound=true"&gt;Wohnung in seiner Nachbarschaft&lt;/a&gt; vermittelt. Kamfar galt daher auch als Unterstützer der Anschläge. Am 13.September gab das FBI eine Warnung heraus, nach der Kamfar "äußerst gefährlich" und mit einer Kalaschnikow bewaffnet sei. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch dann zerplatzte die Story um die arabischen Berufspiloten wie eine Seifenblase. Denn der vermeintliche Todespilot Adnan Bukhari wurde quicklebendig in Florida festgenommen. In einem ungewöhnlichen Schritt, der der Tätigkeit &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaida-mindesthaltbarkeitsdatum.html"&gt;Winston Smiths ähnelt&lt;/a&gt;, veränderte CNN einen Bericht vom 13.September im Nachhinein. Immerhin wurde &lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/13/investigation.terrorism/"&gt;in einem Extra-Kasten&lt;/a&gt; erwähnt, dass der Artikel korrigiert wurde, weil Adnan Bukhari nicht mehr als Todespilot in Frage kam. Die weitere Überprüfung ergab zudem, dass es sich bei Ameer Bukhari nicht um seinen Bruder handelt. Tatsächlich war Ameer Bukhari am 11.September &lt;a href="http://web.archive.org/web/20020108012240/http://tessier.com/2001/Life/09/13/bukhari/"&gt;durch einen Flugzeugabsturz&lt;/a&gt; ums Leben gekommen. Allerdings, welch ein Zufall, am 11.September 2000!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Somit schieden beide als 9/11-Todespiloten aus. Aber da war ja immer noch die Verbindung von Bukhari zu dem Hijacker Alomari. Doch wie der Zufall so will, mitten im FBI-Verhör bekam Bukhari einen Anruf aus Saudi-Arabien. Am anderen Ende der Leitung meldete sich kein Geringerer als Alomari! (Siehe dazu diesen &lt;a href="http://www.911myths.com/ARAlomari.avi"&gt;CNN-Videoclip&lt;/a&gt;). Es konnte sich folglich nicht um den Alomari handeln, der auf der Passagierliste stand.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nachdem Adnan Bukhari auch &lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/13/flight.schools/"&gt;einen Lügendetektor-Test bestand&lt;/a&gt;, ließ das FBI ihn in Überzeugung seiner Unschuld laufen. Auch Kamfar, dessen Verbindung zu den Anschlägen ja über den vermeintlichen Todespiloten Bukhari gegeben war, war plötzlich nicht mehr "äußerst gefährlich" und mit einer AK-47 bewaffnet. FBI-Sprecherin Judy Orihuela verweigerte jeden Kommentar, warum die Warnung aufgehoben wurde (Quelle: Palm Beach Post, 15.9.2001). Dabei wäre die Frage eher gewesen, wie man denn überhaupt auf die Idee kam, dass Kamfar mit einer Ak-47 durch die Gegend rannte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Konfusion war groß, doch dann wurde des Rätsels Lösung verkündet. Eine einfache Namensverwechslung sei der Auslöser gewesen. Der Hijacker in Flug 11 heiße nicht Abdul Rahman Alomari, sondern Abdul Aziz Alomari. Der Fall war somit erledigt - scheinbar. Denn dann &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/world/middle_east/1559151.stm"&gt;meldete sich ein Abdul Aziz Alomari&lt;/a&gt; mit identischem Geburtsdatum und Geburtsort aus Saudi-Arabien. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei diesem Alomari handelt es sich um einen Ingenieur, der während eines Aufenthalts 1995 in Denver seinen Pass als gestohlen meldete, nachdem in seine Wohnung eingebrochen wurde. Sein Anwalt ging ebenso &lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/13/flight.schools/"&gt;wie der Anwalt Adnan Bukhari&lt;/a&gt; davon aus, dass die Identität seines Mandanten gestohlen und für die Anschläge benutzt wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch der saudische Pilot &lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/middleeast/saudiarabia/1341391/Revealed-the-men-with-stolen-identities.html"&gt;Saeed Al-Ghamdi zeigte sich überrascht&lt;/a&gt;, aber keineswegs erfreut, als er durch CNN lernen musste, dass auch er einer der 9/11-Attentäter sein soll. CNN veröffentlichte ein Foto von ihm mitsamt Geburtsdatum- und Ort.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ebenso erging es dem saudischen Piloten Waleed Al-Shehri, auch er erkannte sich auf Fotos in den Medien wieder:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Er gab zu, dass er eine Flugschule in Daytona Beach besuchte und dass er tatsächlich der Waleed Al-Shehri sei, auf den sich das FBI bezieht. Aber, so sagt er, er verließ die USA im September letzten Jahres und wurde ein Pilot der Saudi Arabian Airline und nimmt gegenwärtig an einem weiteren Ausbildungskurs in Marokko teil. (&lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/world/middle_east/1559151.stm"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch der saudische Pilot Wail Al-Shehri reiht sich in die Liste ein. Er ist ebenso wie Waleed Al-Shehri Sohn eines saudischen Diplomaten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;US-Beamte weigerten sich zu sagen, wie viele der Hijacker eventuell falsche Identitäten benutzen. Aber Beamte der saudi-arabischen Regierung sagten am Dienstag, dass sechs der von den USA als Hijacker genannten Männer anscheinend im Mittleren Osten am Leben sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die saudischen Bürger, die fälschlicherweise in Verbindung mit der Tragödie der letzten Woche gebracht wurden, sind entsetzt, so ein Diplomat der saudischen Botschaft. "Sie sollten die Hass-Briefe sehen, die wir bekommen," sagte Gaafar Allagany, Vorsitzender des Informations-Centers der Botschaft. "Wir denken das war Teil des Plans". (&lt;a href="http://web.archive.org/web/20010927211945/http://latimes.com/news/nationworld/nation/la-092101probe.story"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Welch ein Zufall, dass ausgerechnet so viele arabische Berufspiloten identische Namen und Geburtsdaten wie die angeblichen 9/11-Hijacker haben. (Es sei noch angemerkt, dass Saudi-Arabien kein eigenes Ausbildungsprogramm für Piloten großer Maschinen unterhält, und daher die meisten saudischen Piloten eine Ausbildung in den USA absolvieren). &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_C._Bonner"&gt;Robert C. Bonner&lt;/a&gt; schwor in einer &lt;a href="http://www.observer.com/node/48805"&gt;Aussage vor der 9/11-Untersuchungskommission&lt;/a&gt;, dass man Dank der Passagier-Listen die Identität der Tätern bereits innerhalb von 45 Minuten feststellen konnte, als die Anschläge noch nicht einmal beendet waren. Doch trotz der ganzen Ungereimtheiten, merkwürdigen "Zufälle" und klaren Hinweise auf Identitätsdiebstahl hat sich an dieser Version bis heute nichts geändert. Die Glaubwürdigkeit möge jeder für sich selbst beurteilen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zurück zum Fall Alomari, von dem es ja bis heute nach wie vor im Gegensatz zu den Bukharis heißt, er stehe auf der Passagierliste. Die Konfusion ihm bezüglich war so groß, dass Medien wiederholt Namen und Fotos verwechselten, oder gar die Namen der unterschiedlichen Alomaris in eins zusammen fassten und beispielsweise von Abdul Rahman Aziz Alomari sprachen. So zeigte CNN in einem &lt;a href="http://www.911myths.com/HIJACKSUSPECTS.avi"&gt;Beitrag vom 16.September&lt;/a&gt; ein Bild des saudischen Piloten Abdul Rahman Alomari mit dem Namen des Hijackers Abdul Aziz Alomari.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SyqmO9scxjI/AAAAAAAAAGs/0hI40dq7Nvw/s1600-h/cnn16.9.alomari.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SyqmO9scxjI/AAAAAAAAAGs/0hI40dq7Nvw/s640/cnn16.9.alomari.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Rechts unten: Bild des saudischen Piloten mit dem falschen Namen &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf Wikipedia ist noch heute &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Abdul_Rahman_al-Omari"&gt;in einem Artikel&lt;/a&gt; über Abdul Rahman Alomari das Foto des saudischen Ingenieurs Abdul Aziz Alomari abgebildet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr-TqIeH3I/AAAAAAAAAHM/73XRIbqhRcA/s1600-h/Abdulaziz_al-omari_alive.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr-TqIeH3I/AAAAAAAAAHM/73XRIbqhRcA/s640/Abdulaziz_al-omari_alive.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Abdul Aziz Alomari - Der Ingenieur&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Selbst das FBI scheint sich immer noch nicht ganz einig zu sein. Bis zum heutigen Tag hat der Hijacker Alomari auf der FBI-Webseite &lt;a href="http://tinyurl.com/y8zvenj"&gt;zwei Geburtsdaten&lt;/a&gt;. Man beachte auch, dass es von 4 der 5 Hijacker von Flug 11 heißt, "believed to be a pilot"! Diejenigen, die an die offizielle Version glauben, wollen die ganze Geschichte als Verwechslung abtun. Voraussetzung dafür ist aber, wie wir gleich sehen werden, dass es sich bei den Ermittlern in den USA sämtlich um ausgewiesene Volltrottel handeln müsste. Aber selbst wenn dem so wäre, würde es nicht die Tatsache aus der Welt schaffen, dass hier Beweise künstlich in Richtung arabischer Piloten gelegt wurden. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gehen wir in die Details, denn darin steckt auch hier, wie so oft, der Teufel. Susan Ginsburg, damals führende Mitarbeiterin in der 9/11-Untersuchungskommission und anschließend, wie passend, für die nach 9/11 gegründete US-Heimatschutzbehörde arbeitend, gab im Januar 2004 &lt;a href="http://tinyurl.com/yl6dsyc"&gt;in einer Anhörung&lt;/a&gt; eben jener Unter-suchungskommission ein interessantes Detail zum besten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie der Zufall so wollte, blieben die Koffer von Atta und Alomari als einzige Gepäckstücke der 81 Passagiere von Flug 11 in der Abfertigung hängen. Von Ginsburg konnte die Öffentlichkeit ein bis dato unbekanntes Detail erfahren. In Alomaris Gepäck befand sich auch sein saudischer Ausweis. Ausgestellt auf seinen vollständigen Namen: Abdul Aziz Alomari. Ginsburg berichtete weiterhin, dass der Ausweis in einer Weise manipuliert war, wie sie Al-Qaida zugeschrieben wird. Was sie genau meinte aber nicht sagte, um nicht in als "Geheim eingestufte Details" eingehen zu müssen, ist der Umstand, dass die saudischen Behörden die Angewohnheit hatten, Terrorverdächtigen geheime Kennzeichen in die Ausweise zu implementieren ("&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/ykysdj2"&gt;9/11 and Terrorist Travel", Seite 33&lt;/a&gt;). Daher kann auch ausgeschlossen werden, dass sich dieser Alomari des Ausweises des noch lebenden Ingenieurs Alomari bediente. Die im Ausweis angegebenen Daten benutzte Alomari auch für seinen US-Visa-Antrag. Dieser hätte laut Experten &lt;a href="http://www.wanttoknow.info/021022post.visas.htm"&gt;genauso wie alle anderen&lt;/a&gt; Visa-Anträge der mutmaßlichen Hijacker verweigert werden müssen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr-uP2J3MI/AAAAAAAAAHU/ZfBkWbiuDBc/s1600-h/Abdulaziz_al-Omari.png" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Syr-uP2J3MI/AAAAAAAAAHU/ZfBkWbiuDBc/s400/Abdulaziz_al-Omari.png" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Abdul Aziz Alomari - Mutmaßlicher Entführer&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Selbst Angaben wie "No" oder "Hotel" als zukünftiger Aufenthaltsort führten nicht zur Ablehnung. Die meisten der Anträge wurden von der US-Botschaft in Jeddah ausgestellt. Michael Springman, ehemaliger Mitarbeiter der US-Botschaft in Jeddah, &lt;a href="http://s3.amazonaws.com/911timeline/2002/ap071702b.html"&gt;beschwerte sich des öfteren darüber&lt;/a&gt;, dass er unqualifizierten Antragstellern "aus Gründen der nationalen Sicherheit" Visa erteilen musste. Ihm zufolge wurde das ganze Konsulat in Jeddah vom CIA geleitet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Normalerweise sollte man unter Gründen der nationalen Sicherheit doch das genaue Gegenteil verstehen. Ein Experte &lt;a href="http://web.archive.org/web/20021101033744/http://abcnews.go.com/sections/wnt/DailyNews/hijack_visas021023.html"&gt;äußerte sich folgendermaßen&lt;/a&gt;: "Sie mussten das System nicht schlagen, es war von Anfang an für sie ausgerichtet." Die US-Senatoren Jon Kyl und Pat Roberts schlussfolgerten:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Antwort auf die Frage, ob 9/11 hätte verhindert werden können, muss 'ja' lauten, wenn sich die Angestellten des Außenministeriums&amp;nbsp; an die Gesetze gehalten hätten und nicht 15 der 19 Entführern in Saudi-Arabien "non-immigrant" Visa ausgestellt hätten." (&lt;a href="http://web.archive.org/web/20021220094417/http://ap.tbo.com/ap/breaking/MGA535PKV9D.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch zurück zum Fall Alomari. Durch ein vom FBI für die 9/11-Commission am 10.Februar 2004 erstelltes &lt;a href="http://www.911myths.com/images/0/08/Team5_Box53_DetaineeReports_MemoAttaLuggage.pdf"&gt;Memorandum&lt;/a&gt; wissen wir, dass FBI-Beamte innerhalb von Stunden die "liegengebliebenen" Koffer&amp;nbsp; Attas und Alomaris sicherstellten und somit die (scheinbar) wahre Identität der Hijacker kannten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch warum jagte das FBI dann dem saudischen Piloten hinterher? War man nicht in der Lage, Namen und Geburtsdatum abzugleichen? Erst durch den Anruf Alomaris während des Verhörs von Adnan Bukhari will man den Fehler bemerkt haben. Und was ist mit dem blauen Nissan, vom dem es hieß, dass er von den Bukhari-"Brüdern" gemietet worden war? Nach dem Ausscheiden der Bukharis als Täter hieß es auf einmal, dass der blaue Nissan von Atta in Boston gemietet und zusammen mit Abdul Aziz Alomari nach Portland gefahren und dann auf dem Parkplatz des Flughafens abgestellt wurde. Waren hier die Beamten unfähig, die Namen Bukhari und Atta auf dem Miet-Formular zu unterscheiden? Die neue Version macht aber auch aus einem anderen Grund keinen Sinn. Denn in Boston wurde auch ein von Atta gemieteter &lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/13/flight.schools/"&gt;Mitsubishi sichergestellt&lt;/a&gt;. Warum sollte Atta in Boston ein Wagen mieten und dort stehen lassen, um dann noch einen Wagen zu mieten und nach Portland zu fahren? Natürlich enthielt auch der Mitsubishi eindeutige Spuren, Atta wollte den Ermittlern offenbar die Arbeit erleichtern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und selbstverständlich war auch nicht mehr die Rede davon, dass die Bukharis in dem Zubringer-Flug 5930 nach Boston saßen, sondern auf einmal waren es Atta und Alomari. Und es ist auszuschließen, dass die Bukharis zufällig auch in demselben Flug saßen, denn schließlich war zu dem Zeitpunkt Ameer Bukhari bereits genau ein Jahr tot. Auch hier sollen die Beamten nicht in der Lage gewesen sein, die Namen Adnan und Ameer Bukhari von den Namen Mohammed Atta und Abdul Aziz Alomari zu unterscheiden. Und selbstverständlich verschwanden auch alle Berichte in der Versenkung, nach denen Dokumente, die in dem blauen Nissan gefunden wurden, auf die Bukharis verweisen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Waren die Ermittler allesamt Volltrottel und Stümper?&amp;nbsp; Immerhin, soviel hätten sie damit mit den mutmaßlichen Hijackern gemein. Entgegen allen Experten-Meinungen, wonach es sich um äußerst clever, konspirativ und diszipliniert vorgehende Terroristen gehandelt haben muss, hinterließen diese eine Fährte von Spuren, der eine blinde Elefantenherde hätte folgen können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Um nur einige Beispiele von vielen zu nennen: &lt;a href="http://web.archive.org/web/20011109154854/www.miami.com/herald/special/news/worldtrade/digdocs/085478.htm"&gt;So hinterließen&lt;/a&gt; die mutmaßlichen Hijacker Anleitungen zum Fliegen und Kämpfen mitsamt einigen Teppichmessern im Deerfield Beach Motel in Florida. Oder sie stellten in einer Moschee einen Koffer mit der Aufschrift "Geschenk an die Brüder" ab (&lt;a href="http://tinyurl.com/yc69emz"&gt;Quelle, Seite 100&lt;/a&gt;). Dieser enthielt Handbücher zum Fliegen und auch Logbücher des Flugtrainings von Nawaf Alhamzi und Khalid Almidhar aus dem Jahre 2000. Diese Logbücher so lange aufzubewahren und dann noch als Geschenk deklariert in einer Moschee zu hinterlegen, wodurch natürlich die Gefahr bestand, dass der ganze Plot auffliegen könnte, zeigt die besondere Gerissenheit der Hijacker. Nicht umsonst wurden die beiden von ihrem Fluglehrer als "&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/world/2001/oct/07/terrorism.afghanistan3"&gt;Dumm und Dümmer&lt;/a&gt;" bezeichnet. Über ihre geheimdienstlichen Verbindungen &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/amoklauf-in-fort-hood-verbindung-zu-911.html#more"&gt;schrieb ich bereits hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als besonderes Schmankerl sei noch auf einen Vorfall in einem Strip-Club in Miami verwiesen. Einen Tag vor den Anschlägen &lt;a href="http://www.usatoday.com/news/nation/2001/09/14/miami-club.htm"&gt;gröhlten die Meister der Konspiration&lt;/a&gt;: "Wartet bis morgen, dann wird Amerika sein Blutbad erleben." Zuvor gaben sie hunderte US-Dollar für &lt;a href="http://www.zoominfo.com/people/Kap_John_91108066.aspx"&gt;Rum, Wodka und Table-Dance&lt;/a&gt; aus. Praktischerweise hinterließen sie auch noch Koran und Visitenkarte an der Theke.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man muss freilich kein Sherlock Holmes sein, um zu der Erkenntnis zu gelangen, wie sie dem renommierten Enthüllungs-Journalisten Seymour Hersh &lt;a href="http://web.archive.org/web/20020614095512/http://www.newyorker.com/fact/content/?011008fa_FACT"&gt;von Ermittlern mitgeteilt&lt;/a&gt; wurde: &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Welche Spur auch immer hinterlassen wurde, sie wurde absichtlich hinterlassen, damit das FBI drauf stößt."&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die wichtigsten Funde zur Etablierung der offiziellen Version waren unzweifelhaft die Gepäckstücke von Atta und Alomari. Sie offenbaren das Mysterium, allerdings anders als es der an die offizielle Version Glaubende gemeinhin annimmt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aus dem FBI-Memorandum &lt;a href="http://www.911myths.com/images/0/08/Team5_Box53_DetaineeReports_MemoAttaLuggage.pdf"&gt;vom 10.Februar 2004&lt;/a&gt; können wir entnehmen, was die Ermittler den Koffern entnommen haben:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysAcJasrUI/AAAAAAAAAHc/-v-DlH2Ak4A/s1600-h/kofferinhalt.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysAcJasrUI/AAAAAAAAAHc/-v-DlH2Ak4A/s640/kofferinhalt.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;(Bitte zur vollständigen Ansicht anklicken)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier haben wir alles zusammen, womit Stunden nach den Anschlägen das Profil der Täter und deren Motivation ausgemacht war. Zunächst einmal die Waffen: Messer und Reizgas, von deren Einsatz auch die Flugbegleiterin Betty Ong berichtete. Was ihm diese Gegenstände in einem während des Flugs unerreichbaren Koffer nutzen sollten, wird Attas Geheimnis bleiben. Auch, was ihm die Anleitungen zum Fliegen nutzen sollten. Glauben Sie, dass jemand, der solcherlei Anleitungen braucht, ein guter Pilot ist? Ich jedenfalls würde zu niemanden ins Auto steigen, der eine Anleitung zum Fahren im Handschuhfach aufbewahrt. Sogar mancher Journalist der Mainstream-Presse grübelte angesichts solcher Ungereimtheiten:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Ist es nicht merkwürdig, dass die am meisten dämonisierten und mächtigsten Terroristen anscheinend unfähig sind, irgendeine Waffe ohne eine Anleitung zu bedienen? (&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/world/2002/mar/19/september11.iraq"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysHx2k7zdI/AAAAAAAAAIM/V1OU57Y9FD4/s1600-h/1143O.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysHx2k7zdI/AAAAAAAAAIM/V1OU57Y9FD4/s400/1143O.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Anleitung steht drauf: Pfeffergas aus Attas Koffer (&lt;a href="http://tinyurl.com/yc6g2a3"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hier sollte wohl der Öffentlichkeit und auch den Ermittlern ein bestimmtes Bild vermittelt werden. Und zwar, dass es sich bei Atta um einen Piloten handelt. Mit dem islamischen Gebetskalender war das religiöse Motiv offenbart. Und mit Attas Testament und letztem Willen seine Bereitschaft bekundet, zu sterben. (Das Testament ist &lt;a href="http://www.maennerrat.de/mohammed-atta.htm"&gt;hier&lt;/a&gt; nachzulesen).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Testament wird denn auch immer wieder als Beweisstück für die offizielle Version herangezogen, wie beispielsweise &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,435547,00.html"&gt;hier bei Spiegel-Online&lt;/a&gt;, welches sich wie kein anderes Magazin in Deutschland dem Kampf für den Glauben an die offizielle Version verschrieben hat. Doch tatsächlich beweist es vielmehr das Unvermögen derer, die das tun, logisch zu denken und die ihnen vorgesetzte Realität kritisch zu reflektieren. Schauen wir uns das Testament an, fallen einige Dinge sofort auf. Es wurde im April 1996 verfasst - Jahre bevor Atta selbst nach offizieller Darstellung in irgendwelche Planungen bezüglich 9/11 involviert war. Millionen Menschen dürften in Deutschland ein Testament angefertigt haben, deren Bereitschaft zu sterben lässt sich daraus aber kaum ableiten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Darüber hinaus geht Atta detailliert auf den Umgang mit seinem Leichnam ein. Von welchem - und das sollte auch einem Trottel ersichtlich sein - nicht viel übrig bleibt wenn man vorhat, was Atta angeblich vorhatte. Oder hatte er vielleicht nie vor, mit ein Flugzeug ins WTC zu rasen? Und wer bitteschön sollte die Anweisungen aus dem Testament jemals befolgen, wenn es sich selbst im Flugzeug befand? Oder dachte Atta etwa, sein Testament würde die zerstörerische kinetische Energie des Flugzeug-Aufpralls und das anschließende Feuer genauso schadlos überleben wie der Ausweis der mutmaßlichen Mitentführers Satam Al-Suqami, der &lt;a href="http://tinyurl.com/ylx7phb"&gt;unbeschädigt auf dem Bürgersteig&lt;/a&gt; entdeckt wurde? &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut FBI habe Atta sogar Minuten vor Betreten von Flug 11 bei der zuständigen Stelle im Flughafen angerufen, um sicherzustellen, dass sein Gepäck auch an Bord gegangen ist. Folgender Auszug aus dem FBI-Memorandum beschäftigt sich mit der Frage nach dem Grund für den von Atta angeblich getätigten Anruf:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Kommission muss überprüfen, ob Atta beabsichtigte, dass sein Gepäck entdeckt und durchsucht wird. Anhand der Berichte über den Hergang ist dies unwahrscheinlich. Die Durchsuchung von Attas Koffer ergab frühzeitige Informationen über die Natur der islamistischen Bedrohung, über die mutmaßlichen Verbindungen zu Al-Qaida und der Technik, mit der die Entführung des Flugzeuges durchgeführt wurde. Atta war besorgt genug darüber, ob sein Gepäck von US Airways Flug 5930 zu American Airlines Flug 11 transferiert wurde, dass er in letzter Minute eine Anfrage wegen seines Gepäcks an den Gate-Beamten [gate-agent] richtete. Es ist zu schlussfolgern, dass Atta nicht wollte, dass sein Koffer entdeckt und durchsucht wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn es entgegen der vom FBI favorisierten Annahme Attas Intention gewesen wäre,&amp;nbsp; dass sein Koffer entdeckt wird, müsste man dann ja davon ausgehen, dass Atta wollte, dass man ihm und seinen Getreuen sofort auf die Schliche kommt. Dadurch wäre aber eventuell die ganze Operation undurchführbar gewesen. Und falls er damit sicherstellen wollte, dass im Nachhinein die Welt über die Urheber der Anschläge Bescheid weiß, warum hat man dann nicht einfach ein Bekennerschreiben verfasst, abgeschickt und beispielsweise mit Fingerabdrücken authenzitiert? Das wäre doch viel einfacher und auch sicherer gewesen. Bei der Gelegenheit hätte man der Welt auch gleich mal mitteilen können, warum man überhaupt so gehandelt hat, anstatt sie im Ungewissen zu belassen. Aber man steckt ja nicht drin, in so einem Terroristen. Interessanterweise hieß es zwei Tage nach den Attacken:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Einige der in den Komplott Involvierten haben Abschiedsbriefe hinterlassen, aber es wird nicht angenommen, dass es sich dabei um die Hijacker handelt, so eine Regierungsquelle gegenüber Associated Press. Es war unklar ob diejenigen, die die Briefe hinterlassen haben, sich tatsächlich umgebracht haben. (&lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/13/investigation.terrorism/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Sinn dieser Aussage mag sich nur schwer erschließen. Von diesen Abschiedsbriefen hat man jedenfalls nie wieder etwas gehört. Es wurde auch kein Wort über sie im 9/11-Untersuchungsbericht verloren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn Atta aber wie in der vom FBI favorisierten Annahme wirklich so um den brisanten Inhalt der Koffer besorgt war, warum hat er dann überhaupt das ganze belastende Material praktischerweise zusammengestellt und mit sich rumgeschleppt? Warum nicht einfach vernichtet? Flug 11 war der erste, der entführt wurde. Wären die Gepäckstücke, aus welchen Gründen auch immer, untersucht worden, dann wäre die ganze Operation Gefahr gelaufen, zu scheitern. Wirklich clever gemacht. In welchem Al-Qaida-Handbuch für konspiratives und klandestines Verhalten lernt man so eine Vorgehensweise?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Fragen über Fragen. Und wenn Sie aufgepasst haben, kommen noch ein paar Fragen dazu. Warum wird in dem FBI-Memorandum Attas Testament gar nicht erwähnt, obwohl das FBI angibt, es dort gefunden zu haben? Wohl nur ein Fehler, denn in dem eidesstattlichen Protokoll des FBI-Agenten Lechner wird es erwähnt. Was wiederum in seinem Protokoll nicht erwähnt wird, ist der Ausweis von Abdul Aziz Alomari. Angefertigt hat Lechner sein Protokoll am 12.September. Laut FBI-Memo wurde der Ausweis bereits Stunden nach den Attentaten gefunden. Zu der Zeit als Lechner sein Protokoll anfertigte, galt noch der saudische Berufspilot Alomari als Todesflieger. Lechner wäre bestimmt nicht dem "falschen" Alomari hinterhergejagt, wenn er den Ausweis von Abdul Aziz Alomari kannte. Nachdem die Legende des saudischen Profi-Piloten in sich zusammenbrach, hat man dann den Ausweis von Abdul Aziz Alomari dem Gepäckstück hinzugefügt, um so die Legende - schließlich stand ja ein Alomari auf der Passagierliste - aufrechthalten zu können? Hier passt etwas nicht zusammen. Jedenfalls schien Al-Qaida um die in Frage gestellte Identität Alomaris sehr besorgt zu sein. Im ersten von "Al-Qaidas Medienabteilung"&amp;nbsp; &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/09/al-qaida-videos-mit-der-lizenz-zum.html"&gt;As-Sahab&lt;/a&gt; herausgegebenen mutmaßlichen Bekennervideos dreht sich alles um Abdul Aziz Alomari.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysCsC7aPQI/AAAAAAAAAH0/EdNSwALmNds/s1600-h/alomari_as-sahab.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysCsC7aPQI/AAAAAAAAAH0/EdNSwALmNds/s640/alomari_as-sahab.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;As-Sahab proudly presents: Alomari - The Real One&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und noch etwas fehlt in der Aufzählung des Kofferinhalts. Zwei Jahre nach deren Anfertigung&amp;nbsp; bezeichnete 'Newsday' die Koffer als den &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stein_von_Rosette"&gt;Stein von Rosetta&lt;/a&gt; bezüglich der Ermittlungen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein ehemaliger FBI-Beamter und ein ehemaliger Staatsanwalt, die bei der Führung der Untersuchung der Attacken des 11.September in New England&amp;nbsp; halfen, sagten gegenüber Newsday, dass eine der in Boston gefundenen Taschen sehr viel mehr enthielt, als im Kommissions-Bericht angeführt wird. Die Tasche enthielt die Namen der Entführer, ihre Anweisungen und ihre Verbindungen zu Al-Qaida.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Sie enthielt all diese arabisch-sprachigen Unterlagen, die bei den Ermittlungen dem Rosetta-Stein gleichkommen," sagte der ehemalige FBI-Beamte Warren Flagg. Der ehemalige Staatsanwalt, der nicht öffentlich identifiziert werden möchte, unterstütze Flaggs Aussage.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;"Wie denken Sie war die Regierung so schnell in der Lage, die 19 Entführer fast unverzüglich nach den Attacken zu identifizieren?", fragte Flagg. "Sie wurden durch die Unterlagen in dem Gepäck identifiziert. Und daher war so frühzeitig bekannt, dass Al-Qaida hinter den Entführungen stand."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ehemalige Staatsanwalt stimmte überein, dass die Unterlagen aus dem Gepäck bei der Identifizierung Verdächtiger halfen. "Ich kann nicht offiziell über diese Beweise sprechen", sagte er. (&lt;a href="http://web.archive.org/web/20070507054456/http://www.newsday.com/news/nationworld/nation/ny-uslugg0417,0,3743892.story?coll=ny-homepage-bigpix2005"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kein Wort in dem FBI-Memorandum von der Namensliste der Hijacker. Das mag den Grund darin haben, dass es für die 9/11-Untersuchungskommission angefertigt wurde. Dort wollte man wohl keine schlafenden Hunde wecken, denn das ganze riecht doch ein wenig zu offensichtlich nach einer krummen Nummer. Atta schleppt also eine Liste mit den Mitverschwörern in seinem Gepäck herum und macht durch einen Anruf noch gezielt auf sein Gepäck aufmerksam? Junge, du hast Nerven! &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wo wir bei krummen Nummern sind: Nachdem der Mitarbeiter der US-Flugbehörde FAA, James P. Hopkins, erfahren hatte, dass das FBI nach Informationen über die Personen Atta und Bukhari suchte, durchsuchte er diesbezüglich die FAA-Datenbank. Als er mit Bukhari fündig wurde, machte er Vorgesetzte auf seinen Fund aufmerksam. Doch diese untersagtem ihm, die Informationen weiter zu geben. Hopkins, der zuvor auch für den militärischen Geheimdienst arbeitete, sah es aber als seine Pflicht an und setzte sich über die Vorgaben seiner Vorgesetzten hinweg und informierte das FBI. Daraufhin wurde er gefeuert! Er konnte sich aber später erfolgreich in die FAA zurück klagen. (&lt;a href="http://tinyurl.com/y8c39f2"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2004/05/06/national/06CND-TAPE.html?ei=5007&amp;amp;en=3473eb2aa7591d4e&amp;amp;ex=1399262400&amp;amp;adxnnl=1&amp;amp;partne%20r=USERLAND&amp;amp;adxnnlx=1207163604-HENMM+NyNG/zlIRL6PZLbg"&gt;Nicht entlassen wurde hingegen&lt;/a&gt; ein FAA-Manager, der Tonbänder von der Fluglotsen-Kommunikation zerfetzte und die Überreste auf Mülltonnen rund um das Gebäude aufteilte. So etwas nennt man Beweismittelvernichtung. Nicht entlassen wurde auch Fluglotse Pete Zalewski. Dieser verzögerte massiv entgegen allen Protokollen die Weitergabe von Informationen bezüglich der beiden Flüge, die ins WTC einschlugen. Er ist somit mitschuldig daran, dass keine effektiven Abwehrmaßnahmen getroffen werden konnten. Der deutsche Journalist Andreas Hauß stellte u.a. gegen Zalewski &lt;a href="http://www.medienanalyse-international.de/911strafanzeige.html"&gt;Strafanzeige&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aufgrund der Hülle und Fülle von zurückgelassenen Beweisen bezeichnete 'Asia Times' im vergangenen Jahr 9/11 als eine "&lt;a href="http://atimes.com/atimes/Middle_East/JC28Ak08.html"&gt;drittklassige Operation&lt;/a&gt;". Dem ist nicht zu widersprechen, sondern nur hinzuzufügen, dass hier nicht Al-Qaida-Agenten drittklassig gehandelt haben, sondern Agenten mit ganz anderen Auftraggebern. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zu offensichtlich sind die falschen Fährten. Außerdem ist ihnen dabei ein Fehler unterlaufen, der es in sich hat. Wer den Artikel aufmerksam gelesen hat, wird den Fehler bereits entdeckt haben. Wir finden ihn im Protokoll von FBI-Agent Lechner.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Denn dieser hatte angegeben, dass einer der beiden Parkplätze, die zu Alomaris Wohnung gehörten, auf ein Auto registriert war, dass Mohammed Atta gehörte. Und Lechner bezog sich eindeutig auf den saudischen Piloten Abdul Rahman Alomari und nicht auf den mutmaßlichen Hijacker Abdul Aziz Alomari, wie dem folgenden Ausschnitt aus dem &lt;a href="http://news.findlaw.com/hdocs/docs/terrorism/inrenissan100401.pdf"&gt;Protokoll&lt;/a&gt; zu entnehmen ist:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysEXW0HRAI/AAAAAAAAAH8/lHNF3Y-vMIA/s1600-h/lechner1.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysEXW0HRAI/AAAAAAAAAH8/lHNF3Y-vMIA/s640/lechner1.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysEcE-w03I/AAAAAAAAAIE/N0xFkUuZiYo/s1600-h/lechner2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysEcE-w03I/AAAAAAAAAIE/N0xFkUuZiYo/s640/lechner2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;(Bitte zur vollständigen Ansicht anklicken)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;("that Alomari had a friend who has been taken flying lessons" bezieht sich übrigens auf Alomaris Nachbarn Amer Kamfar)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Erklärung, wonach sich alles nur um eine Namensverwechslung handelt, macht folglich keinen Sinn. Denn wenn hier nur die Namen verwechselt wurden, die die Ermittler zu dem Berufspiloten Alomari führten, warum gibt es dann eine Rückbestätigung der Beziehung zwischen ihm und Atta in Form des auf Atta registrierten Parkplatzes?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es gibt nur zwei mögliche Schlussfolgerungen. Entweder hatte Abdul Rahman Alomari wirklich etwas mit Atta zu tun, dann hat das FBI einen Tatverdächtigen einfach laufen lassen und ist somit mitschuldig der Vertuschung der Urheberschaft der 9/11-Anschläge. Dagegen spricht, dass Alomari einen Lügendetektor-Test bestanden hat und seitdem auch keine weiteren Anhaltspunkte für einen Bezug seinerseits zu Atta aufgetaucht sind.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Oder Alomari hatte nie etwas mit Atta zu tun, dann muss jemand anders eine solche Verbindung in Form der Registrierung seines Parkplatzes auf Atta hergestellt haben. Da trotz der Tatsache der Rückbestätigung&amp;nbsp; nicht in diese Richtung weiter ermittelt wurde, wäre auch in diesem Fall das FBI der Vertuschung der Urheberschaft der 9/11-Attentate schuldig.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So oder so, es sieht nicht gut aus für die offizielle Version! Als Sahnehäubchen oben drauf kommt noch die Tatsache, dass die Piloten Alomari und Kamfar mitsamt Familie Anfang September die USA "&lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/09/13/flight.schools/"&gt;schlagartig&lt;/a&gt;" verlassen haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Sie nahmen ihre ganzen Sachen und stellten sie raus zum Müll: Kleidung, Möbel, Töpfe und Pfannen." (&lt;a href="http://old.911digitalarchive.org/crr/documents/1078.pdf"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Kamfar, Bukhari und Abdul Rahman Alomari noch als Mitverschwörer der Anschläge galten, wurde dieses Verhalten in den Medien noch als Verdachtsmoment zur Untermauerung der Terroristen-These gewertet. So hieß es beispielsweise:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Als die Zeit gekommen waren, räumten die Terrorzellen eilig auf. Vor etwa zwei Wochen verschwand die Familie von Amer Mohammed Kamfar - die Ehefrau trug einen Tshador, ein traditionelles Ganzkörper-Gewand - blitzartig. Sie warfen viele ihrer Kleidungsstücke und andere Habseligkeiten in den Müll. Dann fuhr ein Kleinbus vor, hupte, und die Familie stieg ein und fuhr davon. Die Polizei sucht noch immer nach Kamfar, der keines der entführten Flugzeuge bestieg. (&lt;a href="http://www.vcn.bc.ca/%7Edastow/tst10915.txt"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Auch Adnan Bukhari soll es eilig gehabt haben:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Zwei Angestellte des "Rooms to Go", einem Möbelladen in Vero Beach, sagten, dass Bukhari einen hastigen Einkauf machte nachdem Nachrichten über die Anschläge auf dem Fernseher im Ausstellungsraum zu sehen waren. Bukhari kaufte ein Wohnzimmer-Set für 1795 US-Dollar innerhalb von fünf Minuten und sagte, die Möbel müssten unverzüglich nach Saudi-Arabien exportiert werden." (&lt;a href="http://old.911digitalarchive.org/crr/documents/1078.pdf"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seine Familie reiste &lt;a href="http://english.peopledaily.com.cn/200109/13/eng20010913_80131.html"&gt;bereits Ende August&lt;/a&gt; aus den USA ab. Wieder so ein Zufall? Oder haben die drei Männer einen Wink bekommen, dass es besser für sie wäre, sich aus dem Staub zu machen? Wenn wir uns vorstellen, sie wären nach 9/11 nirgendwo mehr lebendig aufgetaucht, würde es dann vielleicht heute noch heißen, dass sie die Todespiloten waren? Erinnert sei noch einmal an den &lt;a href="http://archives.cnn.com/2001/US/10/17/inv.hijackers.plane.rental/"&gt;Fall Lotfi Raissi&lt;/a&gt; und wie einfach es ist, die Öffentlichkeit mittels Lügen und erfundenen "Tatsachen" zu täuschen. &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dem Zufall, dem Schicksal, oder wem auch immer sei Dank, konnte sich die unmittelbar nach den Anschlägen konstruierte Behauptung der Täterschaft arabischer Berufspiloten nicht halten. Und damit hat die offizielle Version einen starken Glaubwürdigkeitsverlust erlitten. Wer glaubt, Hani Hanjour habe Flug 77 ins Pentagon steuern können, oder WTC 7 habe aufgrund einiger Feuerchen einen vollständigen &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=V0GHVEKrhng&amp;amp;feature=player_embedded"&gt;Abgang im freien Fall&lt;/a&gt; gemacht, oder die Anschläge wären in einer High-Tech-Festung in Tora Bora (siehe Clip) ausgebrütet worden, der glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FGhGHxw0mSo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/FGhGHxw0mSo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Die Lügenhöhle des Donald Rumsfeld (PNAC)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die wahren Täter sind wohl eher im Umfeld des '&lt;a href="http://tinyurl.com/3438fb"&gt;Project for a New American Century&lt;/a&gt;' ("Projekt für ein neues amerikanisches Jahrhundert") zu suchen, welches in dem im Jahr 2000 erschienenen Papier "&lt;a href="http://tinyurl.com/yb4xb5z"&gt;Rebuilding America's Defenses&lt;/a&gt;" geradezu nach einem "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/The_New_Pearl_Harbor"&gt;neuen Pearl Harbor&lt;/a&gt;" flehte und die darin dargelegte Agenda dank 9/11 stark vorantreiben konnte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Geschichte bezüglich 9/11 ist noch lange nicht geschrieben. Wohin wird uns die Geschichte treiben?&amp;nbsp; Rückblickend werden unsere Nachfahren sich verwundert fragen, wie es möglich war, dass die wahren Drahtzieher der 9/11-Anschläge in der Lage waren, der Weltöffentlichkeit diese lächerlichen Lügen aufzutischen. Ob unsere Nachfahren in einem amerikanischen Jahrhundert aufwachsen werden, also einem Jahrhundert grenzenloser Kriege, verelendeter Gesellschaften und ausgeplünderter Ressourcen, wird auch davon abhängen, ob wir die Täter mit ihren Lügen durchkommen lassen. Immerhin, die "Ungläubigen", diejenigen, die an der Erkenntnis der Realität festhalten und dem Lügentheater keinen Beifall zollen, werden täglich mehr. Und die Zeiten sind vorbei, wo man sie einfach in die Schmuddelecke der Verschwörungstheoretiker abstellen konnte. Jüngst hat der US-Architekt Richard Gage, Gründer der Organisation '&lt;a href="http://www.ae911truth.org/"&gt;Architects and Engineers for 9/11-Truth&lt;/a&gt;', einen &lt;a href="http://911blogger.com/node/22111"&gt;Vortrag vor Abgeordneten&lt;/a&gt; des japanischen Parlaments gehalten. Mit Dieter Deiseroth hat sich selbst ein Bundesverwaltungsrichter &lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31729/1.html"&gt;gegen die Lügenkonstrukte&lt;/a&gt; positioniert, die der Welt von der Bush-Regierung aufgezwungen wurden. Und er wird diese Thematik sicherlich das eine oder andere mal mit seinen Kollegen erörtert haben. Wenn der Druck der sogenannten 9/11-Truth-Bewegung in den USA weiter wächst, werden sich auch dort hohe Richter, Staatsanwälte, Polizisten und Militärs finden, die das sinkende Schiff des amerikanischen Jahrhunderts verlassen werden und die wahren Täter dahin befördern, wo sie hingehören: aufs Schafott der Geschichte!!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;------------------------&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zum Schluss in eigener Sache: Aufgrund Zeitmangels ist dies der letzte Artikel in diesem Jahr. Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen geruhsame Weihnachtstage, die hoffentlich die Möglichkeit geben, Kraft zu tanken für ein weiteres Jahr im Kampf gegen den Ausbau der totalitären Diktatur, gegen imperialistische Kriege und Weltherrschaftsambitionen! &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Guten Rutsch!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-3557000567877935942?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/3557000567877935942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/12/die-fakten-belegen-911-war-inszeniert.html#comment-form' title='19 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/3557000567877935942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/3557000567877935942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/12/die-fakten-belegen-911-war-inszeniert.html' title='Die Fakten belegen: 9/11 wurde inszeniert!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SysA3-zT_4I/AAAAAAAAAHs/NOknCcokiB4/s72-c/kirschneck.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>19</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-7660920700785661360</id><published>2009-11-28T12:10:00.000-08:00</published><updated>2009-11-29T12:24:27.697-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geheimdienste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mumbai 2008'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lashkar-e-Toiba/LeT'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terror-Anschläge'/><title type='text'>Jahrestag Mumbai-Attacken - Zweifel bleiben</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor einem Jahr hielt die Welt den Atem an. Die vom 26. bis 29. November 2008 im indischen Mumbai (ehemals Bombay) durchgeführten Terror-Attacken wurden via Fernsehen live ins heimische Wohnzimmer übertragen. Dort konnte man schockiert mit ansehen, wie eine Bande junger Männer mit Kalschnikows und Granaten bewaffnet tagelang wahllos Menschen erschoss und als Geiseln nahm. Insgesamt wurden 173 Menschen getötet, über 300 verletzt. Cafebesucher wurden niedergemetzelt und Taxi-Passagiere mit Bomben zerfetzt. Während die 'Times' noch am 27.November 2008 schrieb, dass &lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article5241036.ece?token=null&amp;amp;offset=12&amp;amp;page=2"&gt;19 Ziele von dutzenden Attentätern&lt;/a&gt;&amp;nbsp; angegriffen wurden, waren laut der heute gültigen offiziellen Version nur 10 Männer an den Taten beteiligt. Sie befanden sich im wahrsten Sinne des Wortes in einem Rausch, &lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/india/3540964/Mumbai-attacks-Terrorists-took-cocaine-to-stay-awake-during-assault.html"&gt;denn laut Blutuntersuchungen&lt;/a&gt; hatten sie Kokain, LSD und eventuell auch Stereoide während der Taten intus. Neun der zehn Männer wurden während der Auseinandersetzung mit Anti-Terror- und Polizeikräften getötet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der einzige Überlebende auf Seiten der Terroristen ist der damals 21-jährige Pakistani Ajmal Kasab. Laut seinen eigenen Aussagen gehört er zu der Terrorgruppe Lashkar-e-Toiba (LeT). &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die islamistische Lashkar-e-Toiba (LeT) wurde 1990 in Pakistan gegründet und ist seitdem vor allem im Kaschmir-Gebiet aktiv, wo sie gegen den indischen Einfluss kämpft. Wiederholt hat die LeT schwere Bombenanschläge auf indischem Territorium begangen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seit Anbeginn ihres Bestehens arbeitete die LeT eng mit den pakistanischen Sicherheitskräften zusammen, die die LeT als Stellvertreter ("Proxy") im Kampf gegen Indien einsetzt. Der von 2001-2008 amtierende Ministerpräsident Pervez Musharaf war &lt;a href="http://www.historycommons.org/context.jsp?item=a1993musharrafmilitias#a1993musharrafmilitias"&gt;schon seit den frühen 1990er&lt;/a&gt; Jahren eng mit der LeT verbunden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SxF8nS2h0hI/AAAAAAAAAGc/4_RyURFSQVM/s1600/General_Musharaf.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SxF8nS2h0hI/AAAAAAAAAGc/4_RyURFSQVM/s320/General_Musharaf.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dicke mit der LeT: General Pervev Musharaf&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Unterstützung der LeT durch den pakistanischen Geheimdienst ISI führte immer wieder zu schweren Spannungen zwischen Pakistan und Indien. Nach einem Anschlag am 13.Dezember 2001 auf das indische Parlament, bei dem inklusive der fünf Attentäter 14 Menschen starben, wuchsen die militärischen Spannungen. Indische Soldaten marschierten an der Grenze zu Pakistan auf, sogar &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/world/2002/may/25/pakistan.india"&gt;ein nuklearer Konflikt&lt;/a&gt; wurde befürchtet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während der drei Tage andauernden Anschläge in Mumbai wurde über die Hintergründe der Täter spekuliert. Die ersten der Öffentlichkeit vorgeführten Beweise, die eine Spur in Richtung Pakistan belegen sollten, taten der Spekulation aber keinen Abbruch. Nach der offiziellen Version kamen die Attentäter per Boot aus dem pakistanischen Karatchi und gingen vor Mumbai an Land. Auf einem Fischerkutter wurden Land-und Seekarten gefunden, sowie technisches Gerät, darunter ein GPS-Sender.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ermittler, die die Details der Attacke zusammen fügen wollten, zeigten sich überrascht, dass der im Fischdampfer sichergestellte GPS-Sender zwei Karten in seiner Navigationshilfe eingespeichert hatte. Die eine zeigte eine Route von Karatchi, eingezeichnet nahe der indischen Küste, die andere zeigte eine Rückkehr-Route, von der Küste Mumbais zurück nach Karachi. "Wir denken das wurde getan, um den Terroristen den Anschein der Hoffnung zu geben, nach erfolgreichem Überfall wieder zurück nach Hause kehren zu können", sagte ein hoher Sicherheitsbeamte gegenüber 'Outlook'. Die Tatsache, dass diese beiden Routen in das GPS eingespeichert waren, bestätigen, dass es Hilfe von Leuten mit Armee- oder Navy-Hintergrund gab, welche über ausgiebiges Wissen bezüglich der Navigation auf dem Meer verfügen." &amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;(&lt;a href="http://www.outlookindia.com/article.aspx?239064"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Fund mit den eindeutigen Spuren sah zu perfekt, und daher ein wenig nach medienwirksamer PR aus. Auch die Identität von Ajmal Kasab, der als einziger festgenommenen wurde, schien umstritten. In seinem angegebenen Geburtsort in Pakistan hat es nie einen Mann seines Namens gegeben, wie &lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article5284594.ece?token=null&amp;amp;offset=0&amp;amp;page=1"&gt;pakistanische Behörden&lt;/a&gt; behaupteten und auch &lt;a href="http://www.mcclatchydc.com/226/story/56808.html"&gt;Journalisten recherchierten&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch spätestens nachdem die pakistanischen Behörden Monate nach den Attacken die Identität von Kasab bestätigt hatten und außerdem angaben, sechs Männer, darunter den Drahtzieher, festgenommen zu haben, scheint es keine Zweifel mehr zu geben, dass die LeT verantwortlich ist und es sich hierbei nicht um eine Operation unter falscher Flagge handelte. Dennoch bleiben Zweifel und Fragen offen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut offizieller Version waren nur zehn Männer an den Attacken auf über ein Dutzend Ziele beteiligt. Es scheint schier unmöglich, dass alle Angriffe von nur zehn Männern durchgeführt wurden. Zumindest steht es im Widerspruch zu den ersten Meldungen und Aussagen von verschiedensten Experten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zehn Terroristen verübten die Anschläge von Bombay – neun wurden getötet, einer gefangen. So lautet das Fazit der indischen Regierung. Offenbar haben die indischen Behörden aber einiges verschwiegen – entweder, um die Bevölkerung nicht weiter zu beunruhigen oder um die eigene Bilanz makellos zu halten. (...)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In den Schlauchbooten, die die Terroristen benutzt hatten, um von dem gekaperten Fischerboot „MV Kuber“ in Bombay an Land zu gehen, lagen nach jetzt bekannt gewordenen Polizeiangaben 15 Schwimmwesten und unter anderem 15 Zahnbürsten. Dies würde bedeuten, dass mindestens noch fünf hochtrainierte und möglicherweise schwer bewaffnete Islamisten auf freiem Fuß sind. Einer der Täter könnte eine Frau sein: Der gefangene Terrorist Azam Amir Kasab wurde vor den Anschlägen in Begleitung einer tief verschleierten Frau gesehen. &lt;br /&gt;Doch amerikanische Geheimdienstquellen gehen von einer weit höheren Zahl an Tätern aus. Die frühere CIA-Agentin Farhana Ali, die kurz vor den Anschlägen Indien und Pakistan besucht hatte, sagte: „Meine Quellen gehen von mindestens 23 Bewaffneten aus.“ Auch der Anti-Terror-Berater von US-Außenministerin Condoleezza Rice, David Kilcullen, sagte, man müsse davon ausgehen, dass einige Attentäter untertauchen konnten. (&lt;a href="http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article581864/US-Geheimdienst-13-Bombay-Attentaeter-entkommen.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut Ajmal Kasab selbst waren 16 Personen an der Aktion beteiligt. Sie hätten sich auf zwei Boote aufgeteilt, in seinem Boot seien die insgesamt zehn Männer gewesen, die jetzt offiziell als die alleinigen Täter gelten. Auch gab es in den ersten Tagen Spuren dahingehend, dass mehrere der Täter, &lt;a href="http://www.n24.de/news/newsitem_4233345.html"&gt;es war von bis zu sieben die Rede&lt;/a&gt;, aus Großbritannien stammen. Alle Hinweise in diese Richtung wurden aber von indischen Behörden &lt;a href="http://www.n24.de/news/newsitem_4237756.html"&gt;in den Folgetagen dementiert&lt;/a&gt;, allerdings ohne auf die im Einzelnen genannten Indizien einzugehen. Auch sie sind aus der heutigen offiziellen Version, wonach alle zehn Männer aus Pakistan stammen, verschwunden. In einem vom indischen Fernsehen &lt;a href="http://timesofindia.indiatimes.com/Cities/Release_all_mujahideen_Terrorist/articleshow/3762100.cms"&gt;während der Attacken geführten Telefoninterview&lt;/a&gt; mit einem der Täter namens "Sahadullah", gab dieser an, der indischen islamistischen Gruppe 'Deccan Mujahedeen' anzugehören. Auch waren E-Mails bei verschiedenen Nachrichtenagenturen eingegangen, in denen sich 'Deccan Muhajedeen' &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/world/2008/nov/27/mumbai-terror-attacks-india1"&gt;zu den Attacken bekannt hatte&lt;/a&gt;. &lt;span style="font-size: small;"&gt;Auf der im Interview gestellten Frage &lt;a href="http://www.docstrangelove.com/2008/11/28/interview-with-mumbai-terrorist-translated/"&gt;nach ihren Forderungen&lt;/a&gt; verschlug es&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Sahadullah&lt;/span&gt; erst einmal die Sprache und er musste bei seinen Mitkämpfern Rat holen: es gehe darum, islamistische Kämpfer aus indischen Gefängnissen zu befreien. Wenn man die weitere Berichterstattung verfolgt, dann blieb es wohl bei dieser Forderung. Merkwürdig bleibt, dass diese nicht im Namen der heute als schuldig ausgemachten LeT aufgestellt wurde. Wusste Sahadullah nicht, welcher Organisation er angehört, oder war die Sache mit den Deccan Mujahedeen eine von wem auch immer gezielt gelegte falsche Fährte?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es gab auch Meldungen darüber, dass weitere Täter festgenommen wurden. Auch sie verschwanden im Nachrichten-Äther. Der Journalist Knut Mellenthin spekulierte diesbezüglich:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Auffällig ist, dass zeitweise in einigen Medien behauptet wurde, neun Angreifer seien in Haft.&amp;nbsp; Drei davon hätten bereits gestanden, Mitglieder von Lashkar-e-Taiba zu sein. Das mag am Chaos in jenen Tagen und an der Nachrichtenpolitik der indischen Polizei gelegen haben. Völlig auszuschließen ist aber nicht, dass wirklich mehrere Angreifer gefangen genommen wurden – und dass anschließend alle „beseitigt“ wurden, die nicht als Kronzeuge mitspielen wollten. Wäre dies so, könnte die Zahl der Angreifer natürlich auch größer als zehn gewesen sein.(&lt;a href="file:///E:/Archiv/Al%20Quaida/Anschl%C3%A4ge/Mumbai/%E2%80%9EIndiens%2011.%20September%E2%80%9C%20-%20hintergrund.de.htm"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nicht nur wegen eines möglichen Deals sind die Aussagen Kasabs mit Vorsicht zu genießen. Er wurde zusätzlich von den indischen Behörden &lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article5284594.ece?print=yes&amp;amp;randnum=1228532430263"&gt;mit Psycho-Drogen bearbeitet&lt;/a&gt;, was angeblich nur der Wahrheitsfindung diente. Der Fall Kasab bekam aber noch eine zusätzliche, mysteriöse Note. Der pakistanische Anwalt C. M. Farooque gab an, dass er den Namen Ajmal Kasab aus einem anderen Zusammenhang kennt: 2006 wurde ein Pakistani des gleichen Namens in Nepal vom indischen Geheimdiensten in Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeikräften entführt. Farooque vertritt den verschwundenen Kasab, der nur einer von insgesamt 200 von Indien in Nepal entführten Pakistanis sein soll. Laut Farooque würde der indische Geheimdienst diese Leute entführen, um sie später für "&lt;a href="http://www.pakspectator.com/who-is-ajmal-kasab-or-ajmal-kasai/"&gt;anderweitige Zwecke&lt;/a&gt;" einsetzen zu können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Merkwürdig bleibt auch, dass die Attentäter auf wenig Widerstand stießen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die zwei Schützen bewegten sich auf zwei separaten Wegen in Richtung des Haupteingangs der Bahnhofsstation zu und schossen dabei. Sie trafen praktisch auf keinen Widerstand, obwohl dutzende Polizisten normalerweise an der Station eingesetzt sind. "Sie töteten das öffentliche Publikum, und die Polizei lief einfach davon,", sagte Ram Vir, ein Kaffee-Anbieter, der nahe des Bahnsteigs 8 steht. (&lt;a href="http://online.wsj.com/article/SB122809281744967855.html?mod=todays_us_page_one"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ähnliches berichtete auch der Fotograf Sebastian D'Souza, dem wir viele der Aufnahmen der Terroristen verdanken. Statt der Kamera wünschte dieser sich lieber eine Waffe in den Händen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber was D'Souza fast genau so verärgert hat, waren die Massen bewaffneter Polizisten, die sich in der Gegend versteckten und sich einfach weigerten, zurück zuschießen. "Es gab rund um die Station überall bewaffnete Polizisten, die sich verschanzten, aber keiner von denen tat irgendwas", sagte er. "Irgendwann rannte ich zu ihnen hin und sagte ihnen, sie sollen ihre Waffen einsetzen. Ich sagte, 'Erschießt sie, sie sind leicht Ziele!' [sitting ducks], aber sie schossen einfach nicht zurück." &lt;span style="font-size: small;"&gt;(&lt;a href="http://www.belfasttelegraph.co.uk/news/world-news/article14086308.ece"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SxF8Omvxz-I/AAAAAAAAAGU/kpaUnNMv9y4/s1600/ajmal_kasab.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SxF8Omvxz-I/AAAAAAAAAGU/kpaUnNMv9y4/s400/ajmal_kasab.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Ajmal Kasab im Foto-Shooting &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Vieles deutet auch darauf hin, dass die Attentäter Komplizen vor Ort hatten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ein Offizier der indischen Anti Terror Squad (ATS) sagte gegenüber 'New York Times', dass die &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ermittler der ATS glauben, dass es Komplizen gab, die möglicherweise Waffen in den Hotels für die Attentäter hinterließen. Auch wurden die Namen und Telefonnummern von fünf Bewohnern Mumbais in den Mobiltelefonen und Brieftaschen der Attentäter gefunden.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size: small;"&gt;(&lt;a href="http://www.nytimes.com/2008/12/01/world/asia/01mumbai.html?ref=todayspaper"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen am Taj Hotel, die aufgrund geheimdienstlicher Vorwarnungen (s.u.) eingeführt worden waren, wurden kurz vor den Attacken "&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article5249754.ece"&gt;drastisch zurückgefahren&lt;/a&gt;", was die Attentäter wissentlich ausgenutzt hätten. Allerdings hätten auch die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen eine solche Attacke nicht aufhalten können, &lt;a href="http://www.cnn.com/2008/WORLD/asiapcf/11/29/india.hotel/"&gt;so der Vorsitzende des Unternehmens&lt;/a&gt;, dem das Hotel gehört. Die Maßnahmen hätten sich gegen die Platzierung von Bomben gerichtet und nicht gegen einen bewaffneten Überfall.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Nicht-Eingreifen der Polizei wurde zum Teil damit erklärt, dass man keine weiteren Zivilisten gefährden wollte. Natürlich ist auch Feigheit nicht auszuschließen. Dennoch bleibt ein schlechter Beigeschmack. Auch die Tatsache, dass die Attentäter in einem Polizeiauto zum jüdisch-orthodoxen "Chabad-Haus" gelangten und aus diesem heraus das Feuer eröffneten, hinterlässt einen Beigeschmack.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Rabbi Zalman Shmotkin sagte über den Angriff auf das Chabad-Haus:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Es sieht danach aus, dass die Terroristen ein Polizeifahrzeug requirierten, dass ihnen leichten Zugang zum Gelände des Chabad-Haus verschaffte. Sie warfen eine Granate auf eine in der Nähe befindliche Tankstelle, die explodierte", sagte er eine Vielzahl von Quellen zitierend. (&lt;a href="http://www.thestar.com/news/world/article/543681"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Auch ein anderer Angriff wurde aus einem Polizeifahrzeug heraus verübt:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt entführten die Attentäter Augenzeugen zufolge einen Polizei-Bus und eröffneten das Feuer auf eine Menschenmenge, die sich bei zwei Krankenhäusern nahe des Polizei-Hauptquartiers versammelt hatte. "Wir hörten ein Auto hinter uns beschleunigen, es war ein Polizei-Bus, die Insassen feuerten auf uns," sagte Manish Tripathi an einer Polizei-Absperrung in Nähe der Krankenhäuser. "Menschen schrien, dass sie ihre Finger verloren haben. Es war überall Blut. Ich fühle, als würden sie immer noch schreien. (&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/asia/article5242602.ece"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;Über die Identität der Schützen heißt es:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Quellen zufolge wurden nach Mitternacht zwei Terroristen bei Girgaum im Süden Mumbais angeschossen und verletzt. Die beiden fuhren einen von ihnen requirierten silbernen Skoda. Zuvor hatten die Männer Kugeln aus einem Polizei-Bolero abgefeuert.(&lt;a href="http://timesofindia.indiatimes.com/Terrorists_strike_Mumbai_80_dead_900_hurt/articleshow/3761410.cms"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei den beiden Männer handelte es sich um Asif Ibrahim und Ajmal Kasab, die vor ihrer Fahrt in einem Polizeiauto auf "praktisch keinen Widerstand" trafen, als sie im Bahnhof ihr Massaker durchführten. Die 'TAZ' lieferte weitere Details:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am 26. November gegen 21 Uhr betraten Amir [Ajmal Kasab] und sein Komplize Asif Ibrahim nach Polizeiangaben Mumbais größten Bahnhof, den Chatrapati Shivaji Terminus, eröffneten das Feuer und richteten ein Blutbad an. Auf der Flucht wurden sie von einem Polizeijeep verfolgt. Sie erschossen alle vier Insassen und übernahmen das Fahrzeug. Ein weiterer Polizeiwagen nahm die Verfolgung auf. Ibrahim wurde tödlich getroffen, und eine Kugel traf Amirs rechte Hand. Ein Polizeivideo zeigt, wie Amir aus dem Auto gerissen und auf den Boden geworfen wurde und zwei Polizisten auf ihn mit Stöcken losgingen. (&lt;a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&amp;amp;dig=2008%2F12%2F17%2Fa0074&amp;amp;cHash=901f7180e8"&gt;Quelle&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Videoaufnahmen die den oben beschriebenen Beschuss einer Menschenmenge in der Nähe der beiden Krankenhäuser zeigen, lassen an dieser Darstellung Zweifel aufkommen. Der Polizei-Bus scheint unbeschädigt zu sein und nicht etwa von Kugeln durchsiebt, wie man vermuten würde, wenn zuvor vier sich im Fahrzeug befindliche Polizisten getötet wurden. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/jDYt5CySGAw&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/jDYt5CySGAw&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F4KcwpDkvOo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/F4KcwpDkvOo&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch eine mögliche Verbindung der Attentäter zum indischen Geheimdienst nährte Zweifel an der offiziellen Darstellung.&lt;span style="font-size: small;"&gt; Anfang Dezember 2008 wurden in Indien zwei Männer festgenommen, die die Attentäter mit SIM-Karten versorgt haben sollen. Laut verschiedensten Quellen haben die Attentäter während der Anschläge ständig mit Leuten im Ausland kommuniziert und sich von dort Anweisungen geholt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Pikanterweise handelt es sich bei einem der festgenommenen Männer um einen "Anti-Terror Polizeioffizier, der möglicherweise auf einer Undercover-Mission war":&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein höherer Polizeibeamte aus dem indischen Kaschmir sagte, dass einer der beiden, Mukhtar Ahmed, Teil eines halb-offiziellen Aufstandsbekämpfungs-Netzwerks ist, dessen Mitglieder für gewöhnlich ehemalige Kaschmir-Militante sind. (&lt;a href="http://news.scotsman.com/latestnews/39Undercover-policeman39-held-over-links.4769272.jp"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die geschilderten Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten reichen allerdings nicht aus, um hier von einer Inszenierung zu sprechen, bei der sich nur der LeT als Sündenbock bedient wurde. Auszuschließen ist es allerdings nicht.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Genauso wenig wie die Tatsache, dass hier Geheimdienste in der einen oder anderen Weise nachgeholfen haben könnten, selbst wenn es sich bei den Angreifern ausschließlich um Mitglieder der LeT handelte. Da wären zum einen die engen Verbindungen des pakistanischen Geheimdiensts ISI zur LeT. Obwohl auf Druck der USA Pakistan nach den 9/11-Anschlägen die LeT offiziell verbannt hat, konnte sie dennoch&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="color: red;"&gt; &lt;/span&gt;in Pakistan weiter operieren, wenn auch nicht mehr ganz so offen. Bis dahin hielt die LeT ihre jährlichen Hauptversammlungen öffentlich ab. Nach dem offiziellen Bann der LeT wurde die "Jamaat-u-Dawa" (JuD) gegründet, die in engem Kontakt zur LeT stehen bzw. dessen Nachfolgerin sein soll. Die JuD selbst hat sich &lt;a href="http://www.csmonitor.com/2008/1205/p99s01-duts.html"&gt;von den Mumbai-Attacken distanziert&lt;/a&gt;. Auf einer Führung an einem "Tag der offenen Tür" durch den JuD-Haupstützpunkt Markaz-e-Taiba&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; in Pakistan wurde den westlichen Journalisten versichert, dass die JuD keine Frontorganisation der LeT sei und rein karikativen Charakter habe. Die BBC verglich das Anwesen mit einer Universität und kam zu dem Schluss, dass, sollte es sich bei Markaz-e-Taiba wirklich um ein Zentrum zur Ausbildung von Militanten handeln, "die Atmosphäre in der Schule und auf dem gesamten Gelände &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/7765875.stm"&gt;erstaunlich offen und locker&lt;/a&gt; ist." &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass Pakistan einerseits offiziell die LeT bekämpft, aber inoffiziell nach wie vor unterstützt, wird nicht nur von Pakistans Erzrivalen Indien behauptet. Nach den Mumbai-Attacken beschuldigten US-Geheimdienstbeamte den ISI, der LeT &lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/01/01/world/asia/01pstan.html"&gt;weiterhin zu helfen und sie zu beschützen&lt;/a&gt;. Auch direkte Verbindungen zu den Mumbai-Attentätern wurden behauptet:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut Berichten aus Washington, die einen ehemaligen Beamten des US-Verteidigungsministerium zitieren,&amp;nbsp; wurden die Terroristen, die in Mumbai Amok liefen, von ehemaligen pakistanischen Armeeangehörigen trainiert. "Ein ehemaliger Beamter des Verteidigungsministeriums sagte am Mittwoch, dass amerikanische Geheimdienste ermittelt haben, dass ehemalige Offiziere der pakistanischen Armee und seines mächtigen ISI den&amp;nbsp; Mumbai-Attentätern bei der Ausbildung halfen," sagte die 'New York Times'.&amp;nbsp; (&lt;a href="http://economictimes.indiatimes.com/News/PoliticsNation/Ex-ISI_men_trained_Mumbai_attackers_claims_US_report/articleshow/3794483.cms"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nicht nur indische und amerikanische Behörden behaupten eine Zusammenarbeit:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Azam Amir [= Ajmal Kasab], der von der Polizei in Mumbai inhaftierte Terrorist, hat einige verblüffende [striking] Enthüllungen über die Mumbai-Attacken preisgegeben. Azam hat offenbart, dass die pakuistanische Navy die Terroristen in Bootfahren und Schwimmen ausgebildet hat, damit sie ihre Attacken in Mumbai ausführen können. (&lt;a href="http://indiatoday.intoday.in/site/Story/21356/LATEST%20NEWS/We+were+trained+by+Pak+navy:+Captured+terrorist.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es stimmt zwar, dass der ISI ein falsches Spiel spielt, wonach man die LeT insgeheim unterstützt während man sie offiziell bekämpft. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn auch die Geheimdienste der USA speilen ein falsches Spiel. Offiziell übt man Druck auf den ISI aus gegen LeT und andere islamistische Terrorgruppen vorzugehen, inoffiziell arbeitet man aber nicht nur eng mit dem ISI zusammen, sondern finanziert ihn umfassend, rüstet ihn aus und bildet dessen Agenten aus.  Erst &lt;a href="file:///E:/Archiv/Countries/Pakistan/ISI/Pakistan,%20die%20CIA%20und%20die%20geheimen%20Geldkoffer.htm"&gt;jüngste Berichte&lt;/a&gt; bestätigen wieder einmal diese Beziehung. Der ISI läuft an der langen Leine der CIA.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und wenn die LeT einen Angriff wie Mumbai November 2008 organisiert, dann geht das nicht, ohne dass die CIA davon Wind bekommt.&amp;nbsp; Wie bekannt wurde, verfügte die CIA über konkrete Vorwarnungen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mitte September dieses Jahres berief der Chef der CIA-Station in Delhi ein dringendes Treffen mit seinem indischen Pendant RAW ein, um einige kritische Informationen zu übergeben. (...) Von seinen Aktiven [assets] in Pakistan und Afghanistan hatte der anmerikanische Geheimdienst erafhren, dass Lashkar-e-Toiba eine große Attacke in Mumbai plante, die vom Meer aus durchgeführt werden sollte. (...)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mitte November, nachdem indische Geheimdienste weitere Informationen überprüften, fügten sich die Teile eines komplizierten Puzzles zusammen. Quellen sagen, sie erfuhren, dass die Attacke vom Meer kommen würde und dass das Taj Hotel ein Hauptziel sein werde. Allerdings war nicht bekannt, ob die Attacke mittels der Platzierung von Bomben im Hotel, oder mittels bewaffneter Terroristen ausgeführt werden sollte. Indische Geheimdienste tendierten zu der Variante der platzierten Bomben. Die Sicherheit am Hotel wurde dementsprechend aufgestockt, um Terroristen daran zu hindern, Bomben ins Gebäude einzuschleusen. (&lt;a href="http://www.outlookindia.com/article.aspx?239064"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;Neue Entwicklungen im Fall Mumbai erhärten den Verdacht geheimdienstlicher Involvierung&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Anfang Oktober 2009&amp;nbsp; wurden in den USA zwei Verdächtige festgenommen, die geplant haben sollen, einen Anschlag auf die dänische Zeitung 'Jyllands Posten&lt;span style="font-size: small;"&gt;' zu verüben, die 2005 die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht hat. Die beiden Männer, David Coleman Headley und Tahawwur Hussain Rana&lt;/span&gt;, sollen auch in Verbindung zu den Anschlägen in Mumbai stehen. So sollen sie&lt;a href="http://www.chicagotribune.com/news/chi-nw-thu-mumbainov19,0,2066189.story"&gt; laut indischen Behörden&lt;/a&gt; Anschlagsziele für die Attacken ausgekundschaftet haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/z-npMvffM1Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/z-npMvffM1Q&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In Pakistan wurde daraufhin ein &lt;a href="http://www.chicagotribune.com/news/chi-tc-nw-terror-1124-1125nov25,0,844976.story"&gt;ehemaliger Major der Armee&lt;/a&gt; festgenommen. Tage später wurden noch einmal &lt;a href="http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/sns-ap-as-pakistan-arrests,0,2847289.story"&gt;fünf aktive Offiziere der Armee&lt;/a&gt; wegen möglicher Verbindungen zu den beiden Terrorverdächtigen inhaftiert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch in Italien &lt;a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1257858515449.shtml"&gt;gab es kürzlich zwei Festnahmen&lt;/a&gt; im Zusammenhang mit den Mumbai-Attacken. Die beiden Männer, die in der norditalienischen Stadt Brescia ein Büro für Geldtransfer betrieben,&amp;nbsp; sollen die Anschläge finanziert haben, indem sie 400.000 Euro auf ein Konto einzahlten, aus dem sich die Attentäter bedienten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;David Headley soll auch zu einem hochrangigen Al-Qaida-Operateur Kontakte haben. Hierbei soll es sich um Ilyas Kashmiri handeln. Dieser sei &lt;a href="http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/sns-dc-terror-chicago,0,6984071.story"&gt;sein "spiritueller Führer"&lt;/a&gt; gewesen und mit ihm zusammen habe er den Angriff auf die dänische Zeitung ausgebrütet. Im dänischen Kopenhagen und Aarhus soll Headley wie schon in Mumbai Anschlagsziele mittels Videokamera ausspioniert haben. Über Kaschmiris Taten und dessen Verbindungen zu Geheimdiensten habe ich &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-1.html#more"&gt;bereits hier&lt;/a&gt; berichtet. Der &lt;a href="http://www.chicagotribune.com/news/chi-tc-nw-headley-1030-1031oct31,0,7597466.story"&gt;Anwalt von Tahawwur Rana erklärte&lt;/a&gt;, sein Mandant sei von Headley überlistet worden. Möglicherweise wird sich hier nur gegenseitig die Schuld zugeschoben, doch ein Blick auf Headleys Werdegang zeigt, dass dieser möglicherweise im Auftrag gehandelt hat.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;David Headley hieß ursprünglich Daood Gilani. Um leichter ohne Schwierigkieten Ein-und Ausreisen zu können, ließ er seinen Namen 2006 in Headly umschreiben. Denn er hatte bereits zuvor massiv Ärger mit dem Gesetz bekommen, kam aber glimpflich davon. Die 'New York Times' schrieb:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;1998 wurde Gilani, damals 38, wegen Verschwörung zum Heroinschmuggel von Pakistan in die USA verurteilt.Gerichtsaufzeichnungen zeigen, dass er nach seiner Festnahme so viele Informationen über seine zehn Jahre zurückreichende Verstrickung in den Drogenhandel und seine pakistanischen Versorger lieferte, dass er zu weniger als zwei Jahren Gefängnis verurteilt wurde und später für die Drug Enforcement Administration (DEA) in Pakistan Undercover-Überwachungs-Operationen durchführte.&amp;nbsp; (&lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/11/22/us/22terror.html?pagewanted=all"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist erwiesen, dass der Opium- und Heroinhandel in Afghanistan und Pakistan auch &lt;a href="http://www.fromthewilderness.com/timeline/2001/sydneymh092701.html"&gt;mithilfe des Netzwerks der Geheimdienste&lt;/a&gt; ISI und CIA &lt;a href="http://www.fromthewilderness.com/timeline/2001/minneapolisstartribune093001.html"&gt;organisiert wurde&lt;/a&gt; - oder besser gesagt wird, &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,657780,00.html"&gt;wenn man den Fall Ahmed Wali Karzai&lt;/a&gt;, Bruder des Wahl-fälschenden Bürgermeisters von Kabul, beachtet. Dieser ist nicht nur einer der größten Drogenhändler Afghanistans, sondern steht auch auf der CIA-Gehaltsliste. Laut Schätzungen des 'United Nation Drug Control Programme' bezog der ISI alleine 1999 &lt;a href="http://www.tribuneindia.com/1999/99nov28/head6.htm#1"&gt;2,5 Milliarden US-Dollar aus dem illegalen Geschäft&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es steht daher zu vermuten, dass der US-Staatsbürger Headley alias Gilani schon damals Kontakte zu CIA und/oder ISI hatte. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die &lt;a href="http://timesofindia.indiatimes.com/india/Is-Headley-an-American-agent-who-turned-rogue/articleshow/5273422.cms"&gt;'Times of India'&lt;/a&gt; stellte gestern (27.11.) in einem Artikel die Frage, ob Headley ein amerikanischer Agent sei, der zum Schurken mutierte. Headley, der Drogen nicht nur handelte, sondern es "&lt;a href="http://www.thenews.com.pk/print.asp?id=91981"&gt;einst mochte, 'high' zu sein&lt;/a&gt;", stellte sich bei seinen Tätigkeiten in Indien häufig als CIA-Agent vor, so die 'Times of India'. 2006 sei er der LeT beigetreten. Von ihm stamme wahrscheinlich die Warnung an US-Geheimdienste über die ursprünglich für September geplanten Mumbai-Attacken, die daher erst im November stattgefunden haben. 'Times of India' vermutet, dass er vor den Agriffen im November nicht mehr gewarnt habe, weil er in der Zwischenzeit, also seit September, übergelaufen war, da er "als Undercover-Agent zerrissen war zwischen den konkurrierenden Anforderungen der Jihad-Gruppe, die er infiltrieren sollte, und seinen amerikanischen Anweisern."&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Man glaubt, dass Headleys kurz nachdem [er vor den September-Anschlägen warnte] übergelaufen ist und das es vielleicht einer der Gründe ist, warum die Amerikaner, anders als im September, die&amp;nbsp; 26/11-Attacken&amp;nbsp; nicht aufspüren konnten. Der Verdacht wird erhärtet durch die Tatsache, dass das FBI zu dieser Zeit damit begann, Headley unter Überwachung zu nehmen, die am 3.Oktober dieses Jahres zu seiner Festnahme führte. (&lt;a href="http://timesofindia.indiatimes.com/india/Is-Headley-an-American-agent-who-turned-rogue/articleshow/5273422.cms"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Sachverhalt lässt sich allerdings auch anders interpretieren. Headly könnte auch wie bereits zuvor im September vor den Anschlägen im November gewarnt haben. Nur das dieses mal von entsprechenden Stellen nicht interveniert wurde. Auch wenn sich angesichts des gegenwärtig öffentlich zugänglichen Fakten nicht&amp;nbsp; rekonstruieren lässt, wer genau was geplant und wer genau was zugelassen hat, so sollte doch die Frage gestellt werden, wem denn in der damaligen Lage die Anschläge am Gelegensten kamen. Auch wenn das kein Beweis für eine Täterschaft ist, so zeigt es zumindest, dass man sich zukünftig zurückhalten sollte, sofort auf die "üblichen Verdächtigen", also islamistische Terroristen, zu zeigen, wenn solche Anschläge stattfinden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Pakistan und Indien befanden sich zum Zeitpunkt der Anschläge in einer Entspannungsphase. Entspannung mit Pakistan bedeutete für die hindu-nationalistische Partei Bharatiya Janata Partei(BJP) aber schlechte Aussichten bei den indischen Wahlen im Februar 2009. Ein Aufflammen des Konflikts zwischen Muslimen und Hindus stärkt erfahrungsgemäß die BJP. Wie die &lt;a href="http://www.nytimes.com/aponline/2009/11/24/world/AP-AS-India-Riot-Investigation.html?_r=2"&gt;'New York Times' vor Tagen berichtete&lt;/a&gt;, hatten führende Mitglieder der BJP 1992 den Konflikt mit der Zerstörung einer Moschee aus dem 16.Jahrhundert erst richtig ins Rollen gebracht. Am Ende der seit Jahrzehnten schwersten Spannungen zwischen Muslimen und Hindus waren über 2000 Tote zu beklagen, hauptsächlich Muslime. Zu den Architekten der ethnisch-religiösen Spannungen gehörte auch der spätere Premierminister Vajpayee:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Zerstörung der Moschee und des Ram-Tempel am 6.Dezember 1992 erregte die Öffentlichkeit und schürte Emotionen, die die BJP 1998 an die Macht katapultierten und Vajpayee zum Premierminister machten. (&lt;a href="http://www.nytimes.com/aponline/2009/11/24/world/AP-AS-India-Riot-Investigation.html?_r=2"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unter der Überschrift "&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Anschläge sollen radikale Hindus stärken" äußerte sich der Asien-Historiker Hermann Kulke gegenüber "Die Welt':&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Kollege in Indien, ein Historiker, sagte mir, Bombay sei auch ein Anschlag auf die gewählte Regierung von Pakistan. Der äußere Druck auf sie soll erhöht werden. Durch derartige Anschläge soll die BJP, die hindunationalistische Partei, in Indien wieder an die Macht gebracht werden. Es kann kein Zufall sein, dass am vergangenen Wochenende, drei Tage nach dem Anschlag in Bombay, Wahlen in Delhi stattfanden, weitere in wichtigen Bundesstaaten bevorstehen. Und im nächsten Frühjahr wird wohl das Unterhaus gewählt. (&lt;a href="http://www.welt.de/welt_print/article2813886/Die-Anschlaege-sollen-radikale-Hindus-staerken.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf 'Hintergrund' kam Knut Mellenthin zu einer ähnlichen Einschätzung:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die hinduistisch-nationalistische, konservative Bharatiya Janata Partei, die von 1998 bis 2004 eine Koalitionsregierung führte, will das Terror-Thema nutzen, um die regierende Kongresspartei abzulösen und an die Macht zurückzukehren. Die „nationale Sicherheit“ wird, so war es schon vor den Angriffen von Mumbai angekündigt, im Zentrum ihrer Wahlkampagne stehen. Der Kongresspartei wirft sie vor, gegenüber dem Terrorismus und dem Nachbarn Pakistan – der indischen Populisten aller Couleur zufolge hinter sämtlichen Anschlägen und Angriffen steht – viel zu unentschlossen und nachgiebig zu agieren. (&lt;a href="file:///E:/Archiv/Al%20Quaida/Anschl%C3%A4ge/Mumbai/%E2%80%9EIndiens%2011.%20September%E2%80%9C%20-%20hintergrund.de.htm"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hinter manchen dieser "sämtlichen Anschläge" standen allerdings keine muslimische, &lt;a href="http://pakalert.files.wordpress.com/2008/11/india-headed-towards-hindu-talibanization-and-fascist-saffron-violence.pdf"&gt;sondern hinduistische Extremisten&lt;/a&gt;, die unter falscher Flagge agierten. Dies erfuhr die indische Öffentlichkeit nur wenige Tage vor den Mumbai-Anschlägen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Indien befindet sich in einer Art Schock nachdem es von offiziellen Stellen erfahren musste, dass seine erste Hindu-Terrorzelle eine Serie tödlicher Bombenanschläge durchgeführt hat, die zunächst militante Muslime verantwortlich gemacht wurden. Die Enthüllung zwingt das Land, sich einigen schwierigen Frage zu stellen. Mindestens zehn Männer wurden im September festgenommen, die im Zusammenhang mit einer Bombenexplosion in der hauptsächlich von Muslimen bewohnten Stadt Malegaon im westlichen Bundesstaat Maharashtra stehen, bei der sechst Menschen getötet wurden. Aber Berichte legen nahe, dass die Polizei annimmt, das die Terrorzelle auch eine Reihe vorheriger Attacken ausgeführt hat, inklusive des berüchtigten Bombenanschlags letztes Jahr auf einen Zug Richtung Pakistan, bei dem 68 Menschen starben. Unter den mutmaßlichen Mitgliedern der Zelle befindet sich ein aktiver Armee-Offizier und ein Hindu-Mönch.&amp;nbsp; (&lt;a href="http://www.belfasttelegraph.co.uk/news/world-news/india-uncovers-hindu-terror-group-that-carried-out-bombings-blamed-on-islamists-14076306.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch mit den Mumbai-Attacken geriet die Debatte über den Hindu-Terror unter falscher Flagge wieder in den Hintergrund. Der Schock über die "hausgemachten" Terroristen wurde durch den Schock von Mumbai abgelöst. Und somit geriet auch die BJP und die Terror-Seilschaften innerhalb der indischen Dienste wieder aus dem Fokus der Kritik. Stattdessen konnte das eben noch angekratzte Feindbild des muslimischen Terroristen, sponsored by Pakistan, wieder etabliert werden. Dem politischen Establishment Indiens dürfte es nur Recht gewesen sein, wenn mit dem Fokus auf die LeT-Terroristen die Debatte über das falsche Spiel staatlicher Stellen zu Ende war, bevor sie überhaupt richtig begann und mögliche Konsequenzen gefordert hätte. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Tiefgreifende Aufklärung über die Anschläge unter falscher Flagge sind allerdings auch aus einem anderen Grund kaum zu erwarten. Denn bei der Mumbai-Attake sind drei hochrangige Polizisten erschossen wurden, die in diesen Fällen ermittelten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In einem Gespräch mit dem pakistanischen Fernsehen sagte der selbsternannte Sicherheitsexperte Zaid Hamid, dass&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;innerhalb der ersten 5 Minuten der Attacke die drei ATS [Anti Terror-Squad]-Polizisten, die das Terror-Netzwerk innerhalb der indischen Sicherheitsbehörden und der radikalen Rechten untersuchten, getötet wurden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das stellte sicher, dass diese Ermittlungen in eine Sackgasse verlaufen werden. Sprecher Qudsia Qadri fügte hinzu, dass mit ihrer Tötung die Ermittlungen im Samjhauta Express-Blutbad unterbrochen werden würden. (&lt;a href="http://timesofindia.indiatimes.com/Pak_TV_channel_says_2611_hatched_by_Hindu_Zionists/articleshow/3785654.cms"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unter den drei toten Polizisten befand sich Hemant Karkare, Chefermittler zum Bombenanschlag auf einen neben einer Moschee gelegenen Friedhof in Malegaon am 8. September 2006. Dabei starben 37 Menschen. Obwohl die meisten der Opfer Muslime waren, machte Indien sofort Pakistan für die Tat verantwortlich.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gleichfalls routinemäßig präsentierte die Polizei sogar mehrere festgenommene Verdächtige und beschuldigte – wie auch jetzt wieder nach dem Angriff auf Mumbai - die hauptsächlich in Kaschmir tätige Organisation Lashkar-e-Taiba. Karkare entdeckte schließlich, dass hinter dem Anschlag ein hinduistisch-nationalistisches Netzwerk mit Kontakten in den Sicherheitskräften stand, das offenbar eine „Strategie der Spannung“ verfolgt. Zu den Methoden dieses Netzwerks gehört auch, ihre Taten moslemischen Organisationen in die Schuhe zu schieben. (&lt;a href="file:///E:/Archiv/Al%20Quaida/Anschl%C3%A4ge/Mumbai/%E2%80%9EIndiens%2011.%20September%E2%80%9C%20-%20hintergrund.de.htm"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wer auch immer letztlich die Mumbai-Attacken organisiert hat, das Muster der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strategie_der_Spannung"&gt;Strategie der Spannung&lt;/a&gt; lässt sich deutlich heraus lesen. Die Angriffe wurden von Kräften organisiert die ein Interesse daran haben, die Region zu detabilisieren und ethnische bzw. religiöse Spannungen anzuheizen. In einer solchen Sitaution wird dann auch der Ruf nach militärischer Intervention von außen bzw. nach dem Ausbau eines starken, mit diktatorischen Vollmachten ausgestatteten Staates, lauter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der grundsätzlichen Verfolgung der strategischen Ziele der USA, die Region im nahen und mittleren Osten zu destabilisieren und zu chaotisieren um sie anhand der eigenen imperialistischen Interessen neuordnen zu können, dieser Strategie standen die Attacken im Mumbai jedenfalls nicht im Wege - ganz im Gegenteil. Denn eine Annäherung zwischen Pakistan und Indien wird von den Machtstrategen in Washington generell argwöhnisch betrachtet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-7660920700785661360?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/7660920700785661360/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/jahrestag-mumbai-attacken-zweifel.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/7660920700785661360'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/7660920700785661360'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/jahrestag-mumbai-attacken-zweifel.html' title='Jahrestag Mumbai-Attacken - Zweifel bleiben'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SxF8nS2h0hI/AAAAAAAAAGc/4_RyURFSQVM/s72-c/General_Musharaf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-7034503412755856909</id><published>2009-11-24T12:48:00.000-08:00</published><updated>2009-11-24T12:48:29.714-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geheimdienste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><title type='text'>Neue Belege: FBI konstruierte 9/11-Täter</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Zusammenhang mit den in New York geplanten Prozessen heißt es, nun würden zum ersten mal die &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/demnachst-in-new-york-911-schauprozess.html"&gt;Drahtzieher der 9/11-Anschläge vor Gericht&lt;/a&gt; gestellt. Allerdings wurde schon einmal ein Gerichtsverfahren gegen einen Hauptverdächtigen geführt. Die Rede ist von Lotfi Raissi, einem algerischen Berufspiloten. Seine Festnahme in Großbritannien kurz nach den Anschlägen des 11.September 2001 wurde damals von Ermittlern als "&lt;a href="http://www.reviewjournal.com/lvrj_home/2001/Sep-29-Sat-2001/news/17113504.html"&gt;Durchbruch in der Suche nach lebenden Mitverschwörern der Attacken&lt;/a&gt;" bezeichnet. Für das FBI war er von "entscheidender Wichtigkeit" und Anklägerin Arvinda Sambir bezeichnete ihn als den "führenden Ausbilder" der 9/11-Hijacker-Piloten. "Sein Job war es, sicher zu stellen, dass diese Piloten ausgebildet und fähig waren,“ so Sambir. Die USA verlangte die Auslieferung Raissis. Dort, so US-Behörden, würde er "höchstwahrscheinlich wegen Verschwörung zu Mord angeklagt werden und &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2002/jan/31/politics.september11"&gt;könnte die Todesstrafe erhalten&lt;/a&gt;." Vor dem britischen Gericht, welches über die Auslieferung Raissis zu entscheiden hatte, sagte der Ankläger und Vertreter der USA: &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Wir haben ausreichende Beweise, die nicht nur die Verbindung zu den Piloten zeigen - es geht darüber hinaus. Wir haben Beweise, die eine aktive Verschwörung belegen, in Form von Korrespondenz und Telekommunikation, und auch Videoaufnahmen, die sie zusammen zeigen. Wir haben außerdem Beweise, dass sie zusammen reisten." (&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2002/jan/31/politics.september11"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor Gericht erlebte die Anklage im April 2002 schließlich eine herbe Schlappe. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Über die Länge von zehn Gerichts-Sitzungen bewies Raissis Anwalt Punkt für Punkt, dass alle Anschuldigungen und alle Beweise, auf die sie sich stützten, falsch waren, wenn nicht sogar fabriziert." (&lt;a href="http://business.timesonline.co.uk/tol/business/law/article3368163.ece?token=null&amp;amp;offset=12&amp;amp;page=2"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sww9TA0k5UI/AAAAAAAAAGM/B0dejZnzzOg/s1600/lotfi_raissi.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sww9TA0k5UI/AAAAAAAAAGM/B0dejZnzzOg/s320/lotfi_raissi.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Zu Unrecht beschuldigt: Lotfi Raissi &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das Videomaterial zeigte nicht Raissi zusammen mit dem angeblichen Piloten von Flug 77, Hani Hanjour, sondern Raissi und dessen Cousin. Gemeinsame Besuche von Flugsimulatoren oder Ausbildungsflüge gab es auch nicht. Auch keine gemeinsamen Reisen. Auch keine Telekommunikation.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Raissi wurde nach halbjähriger Haft und öffentlichem Pranger als vermeintlicher Chef-Ausbilder der 9/11-Hijacker freigelassen. Seinen Beruf als Pilot hat er durch die Anschuldigungen allerdings verloren. Dabei könnte man sagen, dass er noch Glück im Unglück hatte. Denn damals galt noch nicht ein 2003 in Kraft getretenes Abkommen zwischen den USA und Großbritannien, aufgrund dessen Raissi bei gleicher Ausgangslage ausgeliefert worden wäre. &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7245677.stm"&gt;Laut seinem Anwalt&lt;/a&gt; Jules Carey wäre er jetzt sonst wahrscheinlich mit lebenslänglicher Haft oder der Todesstrafe konfrontiert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allerdings wäre letztere an ihm beinahe schon im britischen Gefängnis in Belmarsh vollzogen worden. Nachdem man ihn aus dem Hochsicherheitstrakt in einen Flügel für gewöhnliche Gefangene verlegt hatte, war er immer wieder rassistischen Anfeindungen und Morddrohungen ausgesetzt. "&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2009/nov/22/lotfi-raissi-algerian-pilot-case"&gt;Jetzt wird er an die Hunde verfüttert&lt;/a&gt;", kommentierte ein Gefängniswärter die Verlegung in den neuen Trakt des von Mithäftlingen als "Bin Man" Bezeichneten. Zweimal wurde Raissi dort niedergestochen. Diese Zeit habe ihn schwer traumatisiert, sagt er heute.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für die erlittene Haftzeit und den öffentlichen Verdachtsaussetzungen fordert Raissi von der britischen Regierung eine Kompensation und Entschuldigung und führt gegen sie gegenwärtig einen Gerichtsprozess. Es wird innerhalb der nächsten Wochen erwartet, dass Justizminister Jack Straw eine Entscheidung fällt, ob Raissi entschädigt wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hätten die USA es damals mittels falscher Beweise geschafft seine Auslieferung zu erzwingen, wer könnte ausschließen, dass man Raissi in Guantanamo auch das ein oder andere Geständnis entlockt hätte? Dann müsste man die "Geschichte eines Terrorangriffs", wie ein von 'Spiegel' 2002 herausgegebenes Buch heißt, nicht umschreiben. Dort ist Raissi auf Seite 249 in der Kategorie "Helfer" als einer von fünf Männern aufgeführt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sww857xbmaI/AAAAAAAAAGE/bGi_pDB6n6c/s1600/Geschichte_eines_terrorangriffs.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sww857xbmaI/AAAAAAAAAGE/bGi_pDB6n6c/s400/Geschichte_eines_terrorangriffs.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;Laut 'Spiegel'-Geschichte schuldig: Lotfi Raissi &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber auch in Bezug auf Raissi ist die Geschichte noch nicht zu Ende geschrieben. Nach dem blamablen Zusammenbruch der Anklage war man um Schadensbegrenzung bemüht. Das FBI habe die britischen Behörden nur ersucht, Raissi zu beschatten, aber nicht, ihn festzunehmen. Denn man sei sich von der Beweislage her nicht sicher gewesen, ob Raissi tatsächlich in den 9/11-Plot involviert war. Der schwarze Peter wurde so den britischen Behörden zugeschoben, die wohl nur zu übereifrig reagiert hätten. Auch wollte das FBI wohl dem Vorwurf entgehen, auf Teufel komm raus Schuldige zu konstruieren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Allerdings zeigen Akten &lt;a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2009/nov/22/lotfi-raissi-secret-files-evidence"&gt;die jüngst an den britischen 'Guardian' gelangten&lt;/a&gt;, ein anderes Bild. Demnach fußte die Aussage des britischen Anklägers in Bezug auf die Beweise gegen Raissi einzig und allein auf den mündlichen Anweisungen von zwei FBI-Agenten, die sie ihm außerhalb des Gerichtssaals gaben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wie auch immer, als sich der Fall gegen Raissi aufzulösen begann, brachten die Ankläger ein neues Beweisstück ein. In nachfolgenden Anhörungen beriefen sie sich auf ein Adressbuch, welches ihren Behauptungen zufolge Abu Doha gehörte, einem Terroverdächtigen, von dem es heißt, er hatte persönliche Kontakte zu Bin Laden in Afghanistan. (&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2009/nov/22/lotfi-raissi-secret-files-evidence"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch irgendwann brach auch dieses Konstrukt zusammen. Denn der wahre Inhaber des Adressbuchs hatte seinen Namen und seine Telefonnummer praktischerweise vorne drauf geschrieben. Es gehörte Adam Kermani, einem Ex-Boxer, für den sich die Polizei überhaupt nicht interessierte. Kein Grund für das FBI und die willfährigen britischen Strafverfolger, nicht weiterhin an Raissis Auslieferung festzuhalten:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Anstatt Raissi zu entlassen nachdem herauskam, dass es nur unzureichende Beweise für eine Anklage gab, arbeiteten britische Strafverfolgungsbeamte und das FBI heimlich zusammen, um einen Haftbefehl zur Auslieferung zu erwirken. Es gab keine Beweise, die einen Haftbefehl wegen Terrorismus rechtfertigen würden, also belangte man Raissi wegen der Anschuldigung, bei einem Piloten-Antrag die Operation an seinem Knie nicht erwähnt zu haben. (&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/uk/2009/nov/22/lotfi-raissi-secret-files-evidence"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass man Raissi trotz wissentlich fehlender Beweise unbedingt in die Finger bekommen wollte, wirft ein bezeichnendes Licht auf die Ermittlungen nach 9/11. Als muslimischer Berufspilot entsprach Raissi dem gewünschten Profil. Und so brauhte man eine Suppe aus falschen Schlußfolgerungen, Unterstellungen und nicht existenten Beweisen zusammen, die er fast in Guantanamo hätte auslöffeln müssen. Da das FBI im Wissen an seine Unschuld daran festhielt seine Auslieferung zu erwirken, wird die Behauptung, man habe ursprünglich wegen unklarer Beweislage kein Interesse an seiner Festnahme gehabt, zu einer Schutzbehauptung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es liegt vielmehr die Vermutung nahe, dass das FBI nur deshalb keine Festnahme in Großbritannien wollte, da man wusste, dass man keine gerichtsfähigen Beweise gegen ihn hat. Übrigens verfügt das FBI laut eigener Aussage auch über &lt;a href="http://web.archive.org/web/20070224015529/http://www.muckrakerreport.com/id267.html"&gt;keine gerichtsfähigen Beweise gegen Osama Bin Laden&lt;/a&gt; selbst. Mit Raissis Festnahme war auch die Möglichkeit ausgeschlossen, dass er - wie so viele andere Terrorverdächtige auch - zu einer günstigen Gelegenheit in ein Geheimgefängnis verschleppt wird. Dann würde es heute vielleicht immer noch heißen, Raissi sei der Chefausbilder der Todespiloten gewesen. Auch andere arabische Berufspiloten wurden in den Tagen und Wochen nach 9/11 zu Hauptverdächtigen der Anschläge. Auch bei ihnen deutet alles darauf hin, dass Beweise erfunden bzw. künstlich in ihre Richtung gelegt wurden. Doch das wird gesondertes Thema eines zukünftigen Blog-Eintrags werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Behauptung, Profi-Pilot Raissi habe den mutmaßlichen Todespiloten Hani Hanjour gecoacht, hat sich als falsch erwiesen. Dabei hätte Hanjour dieses Coaching dringend nötig gehabt. &lt;a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;amp;aid=14290"&gt;Seine Fluglehrer&lt;/a&gt; bescheinigten ihm, dass er überhaupt nicht fliegen konnte. Und die saßen mit Hanjour nur in kleinen Cessnas. Dennoch war er laut dem &lt;a href="http://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf"&gt;Untersuchungsbericht der 9/11-Commission&lt;/a&gt; (S.530, Fußnote 147) der Fähigste der vier Todespiloten. Schließlich habe er auch das komplizierteste Manöver von allen durchgeführt und eine Boeing 757 seitlich in das nur 24 Meter hohe Pentagon-Gebäude gekracht. Ein Beweis für Hanjours fliegerische Kapazitäten ist das allerdings nicht, eher ein Beweis für rückwärtsgespulte Logik.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mit dem Auffliegen falscher Beweise und dem daraus resultierenden Entfernen arabischer Berufspiloten aus der offiziellen "Geschichte eines Terrorangriffs" wurde diese nicht gerade glaubwürdiger. Beispiele für deren Unglaubwürdigkeit werden hier in Zukunft noch einige folgen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-7034503412755856909?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/7034503412755856909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/neue-belege-fbi-konstruierte-911-tater.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/7034503412755856909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/7034503412755856909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/neue-belege-fbi-konstruierte-911-tater.html' title='Neue Belege: FBI konstruierte 9/11-Täter'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sww9TA0k5UI/AAAAAAAAAGM/B0dejZnzzOg/s72-c/lotfi_raissi.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-9045865968513807605</id><published>2009-11-16T17:28:00.000-08:00</published><updated>2010-02-11T07:15:49.287-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><title type='text'>Demnächst in New York: 9/11-Schauprozess!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In den letzten Tagen sorgte die Meldung für Aufregung, dass es nun doch einen Zivilprozess gegen mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge des 11.September 2001 geben wird. Und dazu noch ausgerechnet in New York. Dabei handelt es sich um fünf in Guantanamo inhaftierte Männer. Namentlich um Khalid Sheikh Mohammed und Ramzi Bin al-Shibh, die als die beiden Drahtzieher der Anschläge gelten, sowie um Mustafa al-Hawsawi, Khallad bin Attash und Ali Abdul Aziz Ali.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für die Einen ist die Entscheidung, die fünf Männer vor ein ziviles Gericht zu bringen, ein Zeichen der Schwäche gegenüber den Terroristen. So hält der selbsternannte "Mr. 9/11" und ehemalige Bürgermeister New Yorks, Rudy Giuliani, die Entscheidung für einen Fehler. Die Männer sollten vor ein Militärtribunal kommen, da man sich ja mit ihnen im Krieg befindet, &lt;a href="http://www.abc.net.au/am/content/2009/s2743488.htm"&gt;so Giuliani&lt;/a&gt;. Auch Obamas republikanischer Widersacher im letztjährigen Präsidentschaftswettrennen, John McCain, &lt;a href="http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=111295&amp;amp;sectionid=3510203"&gt;hält das ganze für eine Fehlentscheidung&lt;/a&gt;. Er wirft Obama vor, dass der Prozess in New York den Kampf gegen den Terror unterminiere. Außerdem, &lt;a href="http://www.politico.com/blogs/joshgerstein/1109/Mukasey_very_high_risk_of_attack_on_NYC_911_trial.html"&gt;so der ehemalige Generalstaatsanwalt Mukasey&lt;/a&gt;, steige dadurch die Gefahr von Terroranschlägen in New York dramatisch an.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei Anderen hingegen sorgt die Entscheidung, die Verdächtigen einem zivilen Verfahren auszusetzen, fast schon für Begeisterung. Kristen Breitweiser, deren Ehemann bei den Anschlägen ums Leben kam und die mit anderen Angehörigen von 9/11-Opfern maßgeblich für das von der Bush-Regierung blockierte Zustandekommen der Untersuchung durch die &lt;a href="http://www.9-11commission.gov/"&gt;9/11-Commission&lt;/a&gt; verantwortlich ist, begrüßt die Entscheidung:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://embed.crooksandliars.com/v/MTA3NTEtMzI3NDg?color=173466"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://embed.crooksandliars.com/v/MTA3NTEtMzI3NDg?color=173466" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344" wmode="transparent"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Skeptisch gegenüber der offiziellen Version: Kristen Breitweiser&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2009/11/13/das-ist-die-seit-langem-geforderte-neue-911-untersuchung/"&gt;Auch auf Web-Seiten&lt;/a&gt;, die schon seit langem die offizielle Version ablehnen, keimt angesichts der Entscheidung Hoffnung auf, dass jetzt endlich die große Aufklärung darüber beginnt, was wirklich am 11.September geschah. Doch das ist ein Trugschluss.&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieser Prozess hat alle Merkmale eines Schauprozesses. Er wird nicht der Wahrheitsfindung dienen. Dieser Prozess ist ein PR-Stunt. Eine Flucht nach vorne, mit der die offizielle Version untermauert werden soll. Und dazu eignet sich ein Zivilprozess natürlich viel besser als ein militärisches Tribunal. welches unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Nach einem Zivilprozess kann man sagen: es war alles transparent, es gab ein faires Verfahren, wer jetzt noch an der offiziellen Version zweifelt ist ein unverbesserlicher Verschwörungstheoretiker. Worauf basiert die Annahme, dass es sich bei diesem Verfahren um das Vorhaben handelt, 9/11-Skeptikern Wind aus den Segeln zu nehmen und nicht etwa wie von einigen vermutet Ausdruck eines Machtkampfs innerhalb der US-amerikanischen Elite ist, bei dem Obama und seine Hintermänner aus der Wall-Street den Neocons eins auswischen wollen?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da ist zunächst die jüngste Ablehnung einer von über &lt;a href="http://nyccan.org/"&gt;80.000 New Yorkern&lt;/a&gt; unterzeichneten Petition zu nennen, mit der ein Referendum eingeleitet werden sollte, bei dem die New Yorker im Rahmen der Wahlen im November dieses Jahres über die Einleitung einer neuen 9/11-Untersuchung hätten abstimmen können. Das Gericht lehnte das Vorhaben mit fadenscheinigen Begründungen ab. Mit der Materie selbst, also den Widersprüchen zur offiziellen Version und den seinerzeit von der 9/11-Commission nicht beantworteten Fragen der Familienangehörigen, hat sich das Gericht zuvor anscheinend überhaupt nicht beschäftigt. Als in dem Petitions-Antrag &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/7_World_Trade_Center_%28alt%29"&gt;WTC 7&lt;/a&gt; erwähnt wurde, fragte der Richter nur, "WTC What?".&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Würde es in Washington wirklich den politischen Willen geben, die Ereignisse rund um den 11.September aufzuklären, dann wäre dieser Antrag auf eine neue Untersuchung nicht abgelehnt worden. Wären Obama und seine Förderer wirklich daran interessiert, mittels des 9/11-Themas Konkurrenten aus der Neocon-Fraktion eins vor den Bug zu geben, dann wäre diese Untersuchung nicht im Keim erstickt worden. Auch ist die Annahme unrealistisch, dass interne Machtkämpfe in dieser Form ausgetragen werden würden. Würde vor Gericht etwa erwiesen, dass Mitglieder der Bush-Regierung in die Anschläge verwickelt sind, dann würde es das gesamte US-Establishment und die gesamte US-Elite in eine große Krise stürzen, und nicht nur die Neocons. Die Vermutung, hinter Obamas Entscheidung stehe ein interner Machtkampf und eine Art Bestrafungsaktion gegenüber den Neocons, bleibt daher rein spekulativ.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Abgesehen davon, bleibt die Frage: Warum ausgerechnet diese fünf Leute? Die Antwort könnte lauten: Weil sich alle fünf schon während einer Anhörung vor einem Militär-Tribunal in Guantanamo &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/7770856.stm"&gt;im Dezember 2008&lt;/a&gt; schuldig bekannt haben! Bleiben sie dabei, wird es in dem Zivilverfahren nur noch um das Schuldmaß und die daraus abgeleitete Höhe der Strafe gehen. Tiefgehende Aufklärung ist unter solchen Umständen nicht zu erwarten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Gegensatz dazu wird fünf anderen Guantanamo-Insassen kein Prozess vor einem zivilen Gericht gewährt. Dabei handelt es sich um Ibrahim al Qosi, Omar Khadr, Ahmed al-Darbi und Abd al-Rahim al-Nashiri. Sie alle behaupten, dass ihre Geständnisse erfoltert wurden und nur unter erheblichen Zwang zustande kamen. Auch der fünfte, Noor Uthman Mohammed, bestreitet viele der gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Fassen wir zusammen: Die fünf Angeklagten, die sich schuldig bekennen wollen, kommen also vor ein Zivilgericht. Die fünf Angeklagten, die ihre Schuld bestreiten und sich gegen die Vorwürfe der Anklage wehren, kommen vor ein Militärgericht. Nur ein Zufall?&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img69.imageshack.us/i/khalidsheikhmohammed.jpg/"&gt;&lt;img alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" height="320" src="http://img69.imageshack.us/img69/4162/khalidsheikhmohammed.jpg" width="222" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Erstes Bild seit Jahren: Khalid Sheikh Mohammed&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist nicht zu erwarten, dass Khalid Sheikh Mohammed (KSM) und seine Mitangeklagten ihr Schuldeingeständnis zurückziehen. Eher ist zu erwarten, dass ihre Anwälte die Art und Weise des Zustandekommens dieser Geständnisse angreifen werden, also die bisherige Form des ganzen Verfahrens: Verschleppung, Geheimgefängnisse, Folter, kein rechtlicher Beistand etc. Laut '&lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/11/15/us/15ksm.html?_r=1&amp;amp;pagewanted=print"&gt;New York Times&lt;/a&gt;' habe KSM nur zwei Wünsche geäußert: er wollte einen Anwalt und er wollte, dass der Prozess in New York stattfindet. Stellen wir uns doch mal vor, wie so ein Gespräch von KSM und seinem Anwalt bei deren ersten Zusammentreffen abgelaufen sein könnte. Alles natürlich unter der Voraussetzung, dass KSM noch alle fünf Sinne beieinander hat - was ziemlich unwahrscheinlich ist angesichts der jahrelangen inhumanen Haftbedingungen. Aber stellen wir uns das einmal vor, was hätte KSM wohl seinem Anwalt gesagt? Etwa: "Ich glaube, dass die offizielle 9/11-Version nicht stimmt und es sich um einen "Inside-Job" handelt, und bitte Sie daher, dieses im Prozess zusammen mit mir zu beweisen?". Das ist doch eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, dass er etwa folgendes sagen würde: "Was muss ich tun, damit ich nicht mehr gefoltert werde? Was muss ich tun, damit meine Familie und meine Kinder nicht gefoltert werden bzw. damit gedroht wird, sie zu foltern?" Das dürften eher die elementaren Dinge sein, die ihn beschäftigen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und was er dafür zu tun hat, ist nicht viel. Er muss einfach bei seinem Geständnis bleiben. Hier sollte erwähnt werden, dass sein in Haft abgegebenes Geständnis nachgewiesenermaßen ein Fake ist. Er gestand Dinge, die er nicht getan haben kann. Neben angeblich geplanten bzw. versuchten Attentaten und Anschlägen auf Papst Johannes Paul, Jimmy Carter, Bill Clinton und den Big Ben in London sowie dem Panama-Kanal gestand er auch den versuchten Anschlag auf die 'Plaza Bank' in Seattle ein. Dieser hätte &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/6452789.stm"&gt;im Rahmen einer "zweiten Welle"&lt;/a&gt; nach den 9/11-Anschlägen erfolgen sollen. Die Plaza-Bank gab es damals und auch zur Zeit seiner Festnahme 2003 allerdings noch gar nicht. Sie wurde erst &lt;a href="http://www.plazabankwa.com/en/aboutplazabank/history/"&gt;2006 gegründet&lt;/a&gt;. Dumm gelaufen nennt man so etwas...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die beiden Vorsitzenden der 9/11-Commission, Thomas Kean und Lee Hamilton,&amp;nbsp; schrieben in ihrem Buch "Without Precedent" über Mohammeds "Geständnis": "Es gab keinen Weg, die Glaubwürdigkeit der Aussagen zu überprüfen". Weiterhin stellen sie die Frage: "Wie können wir sagen, ob Kahlid Sheikh Mohammed die Wahrheit sagt?" und überlassen es schließlich dem Leser des 9/11-Berichts, "die Glaubwürdigkeit dieser Quellen zu beurteilen, wir hatten dazu keine Gelegenheit." Immerhin beruht auf diesen Quellen zu einem großen Teil die offizielle Version. Im Kommissions-Bericht wird allein KSM über 200 mal als Quelle zitiert, obwohl nicht einmal die Chef-Commissioner wussten, ob auf diese Quellen verlass ist.&amp;nbsp; Schließlich bekamen sie KSM und all die anderen Quellen nie zu Gesicht. Ihre Fragen gaben sie beim CIA ab, und bekamen sie nach Wochen vom CIA beantwortet zurück. Natürlich hat der zuständige CIA-Agent da nichts hinzuerfunden oder weggelassen, alles basiert auf der korrekten Wiedergabe der von den Gefangenen in Verhören gemachten Aussagen. Und wenn Sie das nicht glauben, ja dann müssen Sie laut der 9/11-Commission die Quellen mal selbst auf Glaubwürdigkeit prüfen. Auch wenn Sie dazu keine Gelegenheit haben werden. Übrigens findet sich dieser Hinweis an die Leser, die Glaubwürdigkeit selbst prüfen zu müssen, nirgendwo im Bericht der 9/11-Commission.&lt;/div&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein vor einem Zivilgericht erneuertes Geständnis wird nicht glaubwürdiger sein als jenes, welches noch unter den Händen der CIA-Schergen zustande kam. Schließlich hat man immer noch genügend Druckmittel zur Hand. Dass man KSM beispielsweise damit drohte, seine minderjährigen Kinder zu foltern, wurde bereits offiziell eingestanden. &lt;a href="http://rawstory.com/08/news/2009/04/17/bush-torture-memos-align-with-account-that-911-suspects-children-were-tortured/"&gt;Einiges spricht dafür&lt;/a&gt;, dass es sich hierbei nicht nur um Drohungen handelte. Dass seiner Familie etwas "zustoßen" könnte, falls er sich nicht kooperativ zeigt, dieses Erpressungspotential dürfte nach wie vor vorhanden sein. Außerdem, kann man nicht davon ausgehen, dass US-Militär und Geheimdienst-Spezialisten in der Lage sind, jemanden, den sie jahrelang ohne Zugang von Anwälten, Familie, etc. in einem rechtsfreien Raum in Isolationshaft halten und foltern, auch das Gehirn waschen können? Haben sie nicht genug Zeit gehabt, jemanden so zu manipulieren, dass er hinterher alles sagt und tut, was man von ihm verlangt? Schließlich gab es da ja mal etwas, dass nannte sich &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Project_MKULTRA"&gt;MK-Ultra&lt;/a&gt;. Und das ist 50 Jahre her. Im Laufe der Jahrzehnte hat man auch auf dem Gebiet der Bewusstseinssteuerung große Fortschritte gemacht.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Aussagen der Angeklagten KÖNNEN keine Glaubwürdigkeit haben, ganz egal, was sie auch sagen. Selbst wenn sie der offiziellen Version widersprechen würden, hätte dies keine wirkungsmächtige Bedeutung. Angenommen, sie würden alle behaupten, sie hätten nichts mit 9/11 zu tun, aber Leute aus der US-Regierung dafür um so mehr, würden dann die Mainstream-Medien anfangen, 9/11 kritisch zu hinterfragen? Oder würden sie das nicht eher als Folgeschäden der Haftbedingungen bewerten oder gar vielmehr als hinterlistigen Versuch von Al-Qaida-Terroristen, der US-Regierung noch auf diesem Wege Schaden zufügen zu können?&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und dass in diesem Prozess etwa geheimdienstliche Verbindungen zu den Angeklagten zur Sprache kommen werden, ist unwahrscheinlich. Mit dem Verweis auf die nationale Sicherheit lässt sich jede potentiell gefährliche Offenbarung verhindern. Der Anfang 2003 in Deutschland zu Ende gegangene Schau-Prozess gegen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mounir_al-Motassadeq"&gt;Mounir al-Motassadeq&lt;/a&gt; dürfte beispielhaft zeigen, was wir von dem zukünftigen Prozess in New York zu erwarten haben. Im Prozess gegen al-Motassadeq ging es nie um die Frage, ob denn die mutmaßlichen 19 Hijacker auch wirklich die Tat begangen haben. Es ging nie um die Frage, ob die 'Hamburger Zelle' für den Tod Tausender verantwortlich war. Dass stand schon a prori vor dem Verfahren fest. Dieses Axiom, wonach die Identität der verantwortlichen Täter in Stein gemeißelt steht, wird auch in New York seine Anwendung finden. Und während im Motassadeq-Verfahren der Nachweis über die Taten der Täter nicht geführt wurde, wurde genauso wenig ein Nachweis erbracht, dass al-Motassadeq überhaupt etwas von den angeblich geplanten Taten der Täter wusste. Dem Gericht reichte es als Begründung für 15 Jahre Haft einfach aus, dass al-Motassadeq mit den Leuten der Hamburger Zelle zu tun hatte und hier und da den mutmaßlichen Attentätern bei an sich unverfänglichen Dingen Hilfe leistete. Außerdem hatte er islamistische Ansichten und auch schon mal - wie Zehntausende andere auch - ein Ausbildungscamp in Afghanistan besucht. Das war dem Gericht Beweis genug.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ähnliches ist auch in New York zu erwarten:&amp;nbsp; Es muss vom Gericht nur der Nachweis erbracht werden, dass KSM und Co etwas mit den 19 Hijackern zu tun hatten, und schon gilt die offizielle Version als bewiesen. Eigentlich gilt sie das ja schon seit dem Erscheinen des Berichts der 9/11-Commission. Doch die Untersuchung durch die Kommission erwies sich als das Gegenteil einer Untersuchung. Denn das Ergebnis &lt;a href="http://www.historycommons.org/context.jsp?item=a0303outline#a0303outline"&gt;stand schon vorher fest&lt;/a&gt; und wurde insgeheim vom ausführenden Direktor der Kommission, Philip Zelikow, ausgearbeitet. Eine ausführliche Kritik zur Arbeit der 9/11-Commission &lt;a href="http://www.hintergrund.de/20080430193/hintergrund/11.-september-und-die-folgen/9/11-untersuchung-auf-dem-pr%C3%BCfstand.html"&gt;findet sich hier&lt;/a&gt;. Als im Zusammenhang mit dem New Yoker Prozess die Frage aufkam, was denn passieren würde, wenn die Angeklagten freigesprochen werden würden, sagte der amtierende Generalstaatsanwalt Eric Holder:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Ich hätte das Vorbringen der Anklage nicht autorisiert, wenn ich nicht denken würde, dass das Ergebnis -- dass wir im Ergebnis sehr erfolgreich sein werden. Ich will sagen, dass ich Zugang zu Informationen habe, die noch nicht veröffentlicht wurden, die mir eine große Zuversicht geben, dass wir mit der Anklage dieser Fälle vor einem Bundesgericht erfolgreich sein werden." (&lt;a href="http://blogs.abcnews.com/politicalpunch/2009/11/what-happens-if-a-911-terrorist-defendant-is-found-not-guilty.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Welche Informationen dies auch immer sein mögen, Holders Aussage zeigt einmal um so mehr, dass es sich bei der 9/11-Commission um eine Farce handelte. Denn genau diese hätte ja solche Informationen in ihrem öffentlichen End-Bericht verarbeiten müssen. Anscheinend ist man von der Beweislage, wie sie der Öffentlichkeit etwa in Form des 9/11-Commission Reports vorliegt, nicht sonderlich überzeugt und hält es daher für nötig, mit neuen "Tatsachen" das brüchige Mauerwerk der offiziellen Version zu kitten.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was aber vielleicht das Entscheidendste bei der Bewertung der Frage ist, ob dieser Prozess von Bedeutung im Sinne echter Aufklärung sein wird, ist die Beschäftigung mit den Widersprüchen, die die meisten&amp;nbsp; Menschen erst dazu gebracht hat, der offiziellen Version mit Skepsis zu begegnen. Da wäre z.B. das Ausbleiben der Luftverteidigung im Zusammenhang mit der Behauptung von Regierungsvertretern zu nennen, niemand habe sich eine solche Attacke vorstellen können, obwohl am selben Tag mehrere Übungen stattfanden, bei denen auch ein solches Szenario simuliert wurde. Siehe dazu diesen Ausschnitt aus "Loose Change - Final Cut":&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bdn0AOC76s4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/bdn0AOC76s4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da wäre z.B. der Insider-Handel an Börsen im &lt;a href="http://web.archive.org/web/20020706002034/http://news.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2001/09/23/woil23.xml"&gt;Vorfeld der Anschläge&lt;/a&gt; zu nennen und der Insider-Handel während der Anschläge selbst. Niemand wurde dafür zur Verantwortung gezogen oder musste sich vor den Strafverfolgungbehörden für diese dubiosen Transaktionen rechtfertigen. Die 9/11-Commission negierte diese Spuren, die auf Vorwissen hindeuten, auf ihre ganz eigene Art: Die Spuren hätten zu einem "einzigen, in den USA ansässigen institutionellen Investor geführt, der keine denkbaren Verbindungen zu Al-Qaida hat" (siehe Commission-Report, Seite 499, Fußnote 130). Keine Verbindung zu Al Qaida? Also unverdächtig! So ist das, wenn der Täter schon vor Prozessbeginn ausgemacht ist, da können entlastende Beweise nicht gelten. Zum während der Anschläge aus dem WTC heraus organisierten Insider-Handel siehe auch diesen Beitrag aus dem niederländischen Fernsehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Nh3_wWmS6lk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Nh3_wWmS6lk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da wäre z.B. auch die lange Liste von &lt;a href="http://www.historycommons.org/timeline.jsp?timeline=complete_911_timeline&amp;amp;warning_signs:_specific_cases=foreignIntelligence"&gt;Vorwarnungen durch viele Geheimdienste&lt;/a&gt; zu nennen und die Frage, warum diese Warnungen nicht beachtet wurden, aber stattdessen &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/9/11_advance-knowledge_debate#Blocked_al-Qaeda_investigations"&gt;diejenigen Ermittler zurückgepfiffen&lt;/a&gt; wurden, die den späteren mutmaßlichen Hijackern auf der Fährte waren.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da wäre natürlich der mysteriöse Einsturz der Zwillingstürme zu nennen, der selbst bis heute noch nie offiziell untersucht wurde. (Im &lt;a href="http://wtc.nist.gov/"&gt;NIST-Bericht&lt;/a&gt; wurde der Einsturz selbst nicht untersucht, sondern nur nach dem Ereignis gesucht, das den "globalen Kollaps" der Türme habe "unausweichlich" machen lassen. Dieses Ereignis bestand laut NIST in eingesackten Decken-Gitterträgern [Trusses], die die Außenstahlträger nach innen gebogen hätten.)&amp;nbsp; Und dann ist da noch der Einsturz von WTC 7, der selbst laut NIST phasenweise unter Bedingungen des freien Falls stattfand. Einzige Erklärung, die sich im Einklang mit den allgemein anerkannten Naturgesetzen befindet: der Widerstand, der einen freien Fall verhindert, wurde zuvor künstlich beseitigt, also mittels Sprengmitteln. Siehe dazu diesen Beitrag:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r6rJRtpSg68&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/r6rJRtpSg68&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dies war nur eine kleine Auswahl an Punkten, die Menschen zu 9/11-Skeptikern gemacht haben. Zu keinem der Punkte können die fünf Angeklagten etwas beitragen. Somit können sie auch nichts zur Klärung der Zweifel beitragen, die in Bezug auf 9/11 existieren. Sie können nur dazu beitragen, die existierende offizielle Version zu untermauern und ihr den Nimbus der unabhängigen, gerichtlichen Bestätigung zu verleihen. Der Prozess zielt also auf die große Masse derjenigen ab, die zwar einige Zweifel haben, aber deren Zweifel in erster Linie der Verschwiegenheit und auch Verlogenheit der alten Bush-Regierung geschuldet sind - siehe&amp;nbsp; Massenvernichtungswaffen als Begründung für den Angriff auf Irak. Damit aus diesen leichten Zweiflern keine Vollblutskeptiker werden, dafür kommt der Prozess genau richtig.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und selbst wenn die oben genannten Punkte vor Gericht zur Sprache kommen sollten, dann wird man KSM bestimmt das Geständnis entlocken können, dass er mit all diesen Dingen etwas zu tun hat. Glaubwürdig ist das sicherlich nicht. Aber das war die offizielle 9/11-Version bislang ja auch nicht. Wie selbst die 9/11-Kommissions-Vorsitzenden eingestanden. Gestört hat das aber aus dem Bereich der Mainstream-Medien bislang kaum jemanden. Warum sollte sich das nun im Laufe des Verfahrens in New York ändern? Die Massen-Medien werden diesen Schauprozess als Beweis für die Richtigkeit der selbst jahrelang vorgetragenen Propaganda abfeiern. Nichtsdestotrotz hat dieser Prozess einen Vorteil: 9/11 rückt wieder in den öffentlichen Fokus. Und daraus ergibt sich die Chance, auch die widersprechenden Fakten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Als Beitrag dazu wird daher auf diesem Blog in Zukunft auch unabhängig vom aktuellen Tagesgeschehen immer wieder mal der eine oder andere Widerspruch zur offiziellen 9/11-Version herausgekramt und untersucht werden.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-9045865968513807605?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/9045865968513807605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/demnachst-in-new-york-911-schauprozess.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/9045865968513807605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/9045865968513807605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/demnachst-in-new-york-911-schauprozess.html' title='Demnächst in New York: 9/11-Schauprozess!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-869952559236279989</id><published>2009-11-13T09:09:00.000-08:00</published><updated>2009-11-13T12:16:33.562-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorexperten'/><title type='text'>Dialektik des Terrors: durch lebenserhaltende Maßnahmen den Feind töten!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In der US-Amerikanischen Zeitung &lt;a href="http://www.foreignpolicy.com/articles/2009/11/10/the_case_for_keeping_al_qaeda?page=0,0"&gt;"Foreign Policy"&lt;/a&gt; stellt der Politikwissenschaftler Gustavo de las Casas&lt;span id="by-line"&gt; sein Konzept vor, wie man Al-Qaida am besten bekämpfe: indem man sie am Leben erhält!&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Welt wäre weise, wenn sie Al-Qaida am Leben halten würde, paradoxerweise aus Gründen der Sicherheit. Man mag es mögen oder nicht, aber eine ramponierte Al-Qaida intakt zu halten ist die größte Hoffnung, die die Welt haben kann, um die islamistischen Fanatiker in ein einziges soziales Netzwerk zu bringen - wo man sie am besten aufspüren, verfolgen und im Zaum halten kann. Die Alternative, die terroristische Gruppe zu zerstören, würde Al-Qaida in tausende von Zellen zersplittern, und diese wären wesentlich schwieriger zu verfolgen und unmöglich auszumerzen. Es ist das Dilemma des Gegen-Terrorismus, und die einzige echte Wahl ist die unangenehmste: Al-Qaida muss leben.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Gruppe ist getrieben von einer hohen Mitarbeiterfluktuation, ständig unter dem Druck, Mitglieder zu ersetzen, die durch erfolgreiche westliche Gegen-Operationen oder&amp;nbsp; erfolgreiche Selbstmordattentate verloren wurden. Al-Qaida Manager auf der mittleren Ebene sind ausschlaggebend, um diese Personal-Lücke zu füllen. Diese zentralen Mitglieder haben mehr Verbindungen als ihre abgeschiedene Führung oder die frischen Rekruten, und bilden eine Brücke zwischen beiden Gruppen. Zur selben Zeit sind sie aufgrund ihrer größeren Offenheit [exposure] einfacher zur Strecke zu bringen. Hierin liegt die Gefahr. Bedauerlicherweise werden mit dem Auslöschen der mittleren Schicht des Managements auch alle Hoffnungen ausgelöscht, terroristische Attacken aufzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn nun das "mittlere Management" die Brücke zwischen Führungsfiguren wie Osama Bin Laden und neuen Zuläufern bildet, dann würde man Al-Qaida effektiv schwächen, indem man dieses mittlere Management ausschaltet. Nicht, wenn es nach de las Casas geht. Der behauptet genau das Gegenteil:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Es ist verlockend ein Organisations-Diagramm von Al-.Qaida aufzuzeichnen und zu denken, wenn die wichtigen Knotenpunkte identifiziert und zerstört werden könnten, dass dann der Rest des Netzwerks folgen würde. Aber wenn Al-Qaida ausgeschaltet und sein mittleres Management dezimiert ist, dann kreisen eifrige Fanatiker rund um den Globus nicht mehr um eine zentrale Basis. Ihre Alternative? Ihr eigenes No-Name Netzwerk zu gründen und sich mit anderen Al-Qaida Überlebenden zusammen zu schließen. Al-Qaida zu töten wird wenig dazu beitragen, islamistischen Terror zu reduzieren. Es würde die Welt des Terrorismus nur chaotischer machen.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die These, dass versprengte und voneinander isolierte Terroristen viel gefährlicher seien als straff organisierte, stellt alles auf den Kopf, was man bislang aus der Welt der Anti-Terror-Strategien kannte. Offiziell konnte Al-Qaida doch nur Anschläge wie den 11.September durchführen, weil sie so straff organisiert sei. Weil sich Dutzende von Kämpfern konspirativ koordinieren konnten. Weil es auf der Welt verstreute, aber dennoch gemeinsam operierende Zellen gab, die durch internationale Finanztransfers am Leben gehalten wurden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass, was Al-Qaida doch angeblich von hunderten anderen Terror-Gruppen unterscheidet, war doch die nach dem 11.September aller Welt eingehämmerte Behauptung, dass nur Al-Qaida zu solchen Anschlägen fähig sei. Wenn nun - entgegen dem in Foreign Policy geäußerten Wunsch - das "mittlere Management" ausgeschaltet werden würde und es sich dann dadurch bei dem Phänomen Al-Qaida nur noch um versprengte Desperados handeln würde, hätte Al-Qaida damit die behauptete Exklusivität verloren. Verlustig gegangen wäre damit aber auch der größte Angstmacher, mit dem Kriege und zunehmende Überwachung in Zeiten größerer sozialer Spannungen gerechtfertigt werden. Vielleicht soll Al-Qaida diese für die herrschende Elite nützliche Funktion nicht verlieren?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die in Foreign Policy gelieferte Begründung kann jedenfalls nicht überzeugen. Dort wird auf den Fall "Aryian Nations" (AN) verwiesen, einer rassistischen, rechtsextremen Organisation aus den USA. In den 1970er Jahren gegründet, wurde sie 1999 vom FBI als terrorverdächtig eingestuft. Im Jahr 2000 verlor die AN dann durch einen Gerichtsbeschluss ihr Hauptquartier in Hayden Lake. Die AN zersplitterte sich daraufhin in drei Gruppen. Und diese Zersplitterung mache sie schwerer zu überwachen. "Mit dem Verlust ihres Geländes fallen sie durchs Raster", heißt es bei de las Caras. Doch das Argument hat einen Haken: wenn eine bis dato in der Öffentlichkeit und Legalität agierende Gruppe sich zunehmend konspirativ verhält und daher Sicherheitsbehörden vor neue Herausforderungen stellt, ist das etwas völlig anderes, als eine Gruppe wie Al-Qaida, die sich schon in der Illegalität befindet und angeblich über die Kapazität verfügt, aus der Klandestinität heraus Anschläge wie den 11.September durchführen zu können. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Alternative zur Zerstörung Al-Qaidas ist es, sie schwach zu halten - aber am Leben. Der Westen müsste Abstand davon nehmen, die zentralen Teile anzugreifen, und sie stattdessen beobachten und verfolgen. Al-Qaida würde weiterhin islamistische Militante in ihr gebündeltes Netzwerk anziehen, wo der Kampf gegen Terrorismus zumindest kontrollierbar [manageable] ist.&lt;br /&gt;Angenommen, die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten lernen im Laufe der Zeit mehr über das Netzwerk, Al-Qaida Rekruten könnten während ihres Trainings und anschließenden Einsatzes beschattet werden. Neue Al-Qaida Agenten könnten dann neutralisiert werden, sobald sie sich vom Netzwerk wegbewegen. Diese Zeitwahl verhindert die Zerstreuung der oberen Ränge Al-Qaidas, während dennoch die direkte Bedrohung der Sicherheit eliminiert wird.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Angenommen" sagt in diesem Zusammenhang alles aus. Angenommen, man lernt über die Zeit nicht mehr über Al-Qaida dazu, dann erweist sich das Nicht-Einschreiten schon fast als Unterstützung. Doch auch ohne Eingehen auf de las Casas Vorschlag dürfte die USA und ihre Verbündeten bereits über ausgezeichnete Kenntnisse aus dem Innenleben Al-Qaidas verfügen, wie ich bereits &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-1.html"&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-2.html"&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-3.html"&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/amoklauf-in-fort-hood-verbindung-zu-911.html"&gt;auch hier&lt;/a&gt; dargestellt habe. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Unterdessen müssen Al-Qaidas mittlere Manager weiterleben, als eine gefährdete Spezies. Das bedeutet nicht, dass sie ihren Job gut machen können sollten. Anschläge durch Predator-Drohnen sollten sich auf kompetente Bosse konzentrieren, und ihre unbeholfenen Brüder verschonen. Die ersteren sind vielleicht vorsichtiger und schwerer zu treffen, aber solche selektiven Attacken werden Al-Qaida mit einer schwerfälligen, ineffektiven Mittelsektion von Anführern zurücklassen, denen es vielleicht an Verstand mangelt, schlagkräftige Operationen durchzuführen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Sich auf die kompetenten Bosse zu konzentrieren, scheint ja ganz vernünftig. Doch im nächsten Absatz heißt es dann: &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die größte Lektion für die gegenwärtige Gegen-Terror Politik ist vielleicht, dass die Jagd auf Al-Qaidas oberste Führer keine Besessenheit [obsession] sein sollte. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind sie solch isolierte Knoten, dass ihre Verfolgung kostspielig ist und nur einen begrenzten Nutzen einbringt. Fakt ist, wenn die Argumentation stand hält, dann ist Bin Laden lebendig nützlicher als tot. Schließlich üben seine aufpeitschenden Reden einen gewissen Reiz auf potentielle Al-Qaida-Rekruten aus.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Interessanterweise zählt de las Casas somit Bin Laden nicht zu den kompetenten Al-Qaida Bossen. Hiermit bin ich d'accord, auch mit der Behauptung, dass Bin Laden lebend nützlicher ist als tot. Allerdings fragt sich: Nützlicher für wen? Mit der Antwort dürfte es de las Casas schwer haben. Schließlich scheint er selbst noch kaum in der Lage zu sein, zu unterschieden, was Al-Qaida und was dessen Gegnern nutzt. Ob Bin Laden deswegen, sozusagen in einer Art dialektischem Geistesblitz, seit Jahren kein verifizierbares Lebenszeichen mehr von sich gegeben hat, weil er ebenso wie de las Casas annimmt, dass er den USA lebendig nützlicher ist als tot? Oder macht sich Bin Laden damit vor seinen Anhängern nicht auf Dauer unglaubwürdig, wenn er nicht mal in der Lage ist, einen Beweis für seine Lebendigkeit zu erbringen? Er soll für 9/11 verantwortlich sein, aber bekommt nicht einmal das auf die Kette? Und wie glaubwürdig machen sich Anti-Terror-Institute, &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/osama-bin-ladens-sohn-lugt.html"&gt;wenn sie bei jedem Graubart&lt;/a&gt;, der irgendwo in einem "Al-Qaida"-Video auftaucht, lauthals 'Bin Laden' rufen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;De las Casas These findet &lt;a href="http://www.firstthings.com/blogs/firstthoughts/2009/11/12/why-the-west-needs-al-qaeda/"&gt;mancherorts Verständnis&lt;/a&gt;, aber nicht überall. So fragt man auf der Seite der 'New York Times':&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wann soll denn dann der Gnadenstoß gegen Al-Qaida endlich kommen? Al-Qaida "kann der Todesstoß versetzt werden, wenn der islamische Fundamentalismus seinen Schwung verliert, z.B. durch ein israelisch-palästinensisches Friedensabkommen", schreibt de las Casas.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;A long time off, no? (&lt;a href="http://ideas.blogs.nytimes.com/2009/11/12/the-case-for-keeping-al-qaeda-alive/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-869952559236279989?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/869952559236279989/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/dialektik-des-terrors-durch.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/869952559236279989'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/869952559236279989'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/dialektik-des-terrors-durch.html' title='Dialektik des Terrors: durch lebenserhaltende Maßnahmen den Feind töten!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-5433199464386532917</id><published>2009-11-11T12:49:00.000-08:00</published><updated>2009-11-12T08:58:57.101-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorexperten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IJU'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Deutschland'/><title type='text'>Dschihad Union distanziert sich angeblich von Al-Qaida!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auf seinem Blog berichtet der ARD-Terrorexperte Holger Schmidt regelmäßig über das Gerichtsverfahren gegen die sogenannte Sauerland-Gruppe, die zu der IJU, der Islamic Jihad Union, gehören soll. Gestern berichtete Schmidt nicht über den Gerichtsprozess, der zuweilen in eine "&lt;a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=2072509"&gt;Polizeikomödie&lt;/a&gt;" ausartet, sondern über eine BKA-Information, wonach sich die Islamische Dschihad Union von Al-Qaida distanziert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Anfang Oktober&amp;nbsp;berichtete die türkische Polizei von einer&amp;nbsp;Groß-Razzia gegen Islamisten. Zahlreiche Personen seien festgenommen worden. Einige von ihnen gehörten zu Al Qaida, die restlichen zur IJU. Die Gruppe habe Anschläge in der Türkei geplant und hätte auch deutsche Ziele angreifen wollen.In Deutschland war die Razzia kaum eine Meldung wert. Der IJU aber schon. Sie verbreitete auf der einschlägigen Webseite, auf der auch schon das Bekennerschreiben der Sauerlandgruppe und das ein oder andere&amp;nbsp;Breininger-Video auftauchte, eine Art Gegendarstellung, die das BKA gefunden hat:&lt;br /&gt;Man habe nichts mit Al Qaida zu schaffen, habe niemals&amp;nbsp;eine Aktion in der Türkei geplant und sei auch aktuell nicht in der Türkei aktiv. Im übrigen&amp;nbsp;sei das Ziel der Gruppe ein&amp;nbsp;Kalifat (ein diktatorischen Gottesstaat) - wenn möglich weltweit. Mit Al Qaida habe man nichts zu tun. (&lt;a href="http://www.swr.de/blog/sauerland-verfahren/?p=1220#more-1220"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Webseite von der Schmidt spricht und auf der das BKA die Distanzierung von Al-Qaida gefunden hat,&amp;nbsp; nennt sich "sehadetzamani.com". &lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yh8f2tc"&gt;Dort distanzierte&lt;/a&gt; sich die Islami Cihad Ittehad (türkischer Name der IJU) bereits am 20.Oktober 2009 von Al-Qaida. Hintergründe über diese Webseite und der Frage nach der Authentizität solcher Meldungen &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/islamische-dschihad-union-hintergrunde_22.html"&gt;finden Sie hier&lt;/a&gt;. Was ist von der Distanzierungs-Meldung zu halten? Terrorexperte Schmidt hält sie für einen klugen Schachzug:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Anschläge in der Türkei wären für die IJU kontraproduktiv.&amp;nbsp;Unter Türken will man rekrutieren und Unterstützung erhalten, es soll viele Bezüge in die Türkei geben.&amp;nbsp;Also liegt es nahe, dass die IJU nicht an dem Ast sägen will, auf dem sie sitzt.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Widerspruch zu dieser Begründung steht die Tatsache, dass im Namen der IJU ja &lt;a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1934796_Sauerland-Gruppe-Rekruting-fuer-den-Terror-Nachwuchs.html"&gt;auch in Deutschland rekrutiert&lt;/a&gt; wird.&amp;nbsp; Sicherheitsbehörden beschäftigt die Frage schon lange, warum "&lt;a href="http://www.welt.de/politik/article2648953/Usbekischer-Stasi-Chef-heimlich-in-Deutschland.html"&gt;ausgerechnet so viele Deutsche&lt;/a&gt; und in Deutschland aufgewachsene Türken in die Terrorlager der IJU ziehen". Wenn man nicht an dem Ast sägen will, auf dem man sitzt, warum sollte die Sauerland-Gruppe dann Anschläge in Deutschland durchführen? Auf diesen Gedanken kamen Fritz Gelowicz und seine drei Mitangeklagten übrigens nicht von selbst. Ursprünglich wollten sie in Irak, Afghanistan oder Tschetschenien gegen die Besatzer kämpfen. Es waren die IJU-Chefs Nashmiddin Schalolow und Süleyman Özbeki, &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,649703,00.html"&gt;die sie erst dazu gedrängt haben&lt;/a&gt;, in Deutschland Anschläge zu begehen und von denen sie &lt;a href="http://www.welt.de/politik/article3648331/Befehl-zum-Anschlag-kam-per-E-Mail-aus-Pakistan.html"&gt;die Befehle bekamen&lt;/a&gt;. Schalolow wurde am 14.September dieses Jahres von der CIA &lt;a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1995262_Sauerland-Terroristen-Anfuehrer-Achmed-offenbar-tot.html"&gt;mittels einer unbemannten Drohne&lt;/a&gt; getötet. Bezüglich Süleyman berichtet Schmidt in seinem Blog-Eintrag, dass der "IJU-Mediendirektor" laut Informationen des Verfassungsschutzes kürzlich durch eine Bombe getötet wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Somit sind die beiden Männer, die die Sauerland-Gruppe "gecoacht" haben und die das Bindeglied zwischen der Sauerland-Gruppe und der Dschihad Union darstellten, nicht mehr am Leben. Also können sie auch nicht mehr zur Aufklärung der Frage beitragen, inwieweit sie auf Geheiß von Geheimdiensten gearbeitet haben. Merkwürdig bleibt, dass die Sauerland-Gruppe &lt;a href="http://www.news-adhoc.com/sauerland-gruppe-bestreitet-kontakt-zur-islamischen-dschihad-union-idna2009070939291/"&gt;erst aus den Medien&lt;/a&gt; erfahren haben will, dass sie Teil der IJU sind. Von der Tatsache ganz zu schweigen, dass die IJU &lt;a href="http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2008/0925/terror.php5"&gt;vom usbekischen Geheimdienst gegründet&lt;/a&gt; wurde und geführt wird. Unter &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576682,00.html"&gt;Mithilfe westlicher Geheimdienste&lt;/a&gt; selbstverständlich. Doch für Terrorexperten muss das kein Grund sein, hier kritisch nachzuhaken. Der in &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/osama-bin-ladens-sohn-lugt.html"&gt;argumentativen Vorwärtssaltos geübte&lt;/a&gt; 'Spiegel'-Terrorexperte Yassin Musharbash begegnet diesen Tasachen mit einer ganz eigenen Logik:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Andererseits helfen die Aussagen [der Angeklagten Mitglieder der Sauerland-Gruppe] nur bedingt dabei, den Ursprung der IJU einzuschätzen. Verschwörungstheoretiker und andere Skeptiker haben von Beginn an gemutmaßt, die IJU sei eine Erfindung der usbekischen Behörden. Die Sauerländer können das kaum einschätzen, auszuschließen ist es nicht. Aber selbst wenn es so wäre: Für die Gegenwart hat es keine Bedeutung, die IJU hat sich längst verselbständigt. (&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,646268,00.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was sich da "längst" verselbstständigt hat, ist Musharbashs merkwürdige Interpretation der Realität. Wenn nicht einmal die Sauerland-Terroristen ausschließen können, von Geheimdiensten geführt worden zu sein, dann hat das sehr wohl eine Bedeutung für die Gegenwart. Es lässt auf den Erfolg der Geheimdienst-Operation "IJU" schließen: Williges Fußvolk kann geködert und zu Anschlägen motiviert werden in dem Glauben, Teil einer "echten" islamistischen Gruppe zu sein. Der ehemalige usbekische Geheimdienstmitarbeiter Ikrom Yakubov wies in einer 'Monitor'-Sendung darauf hin, dass die einfachen, "authentischen" Mitglieder der IJU nichts darüber wissen, dass die Gruppe vom usbekischen Geheimdienst geführt wird: &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="340" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mo2CwqlEG3U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/mo2CwqlEG3U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="340"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn unter IJU-Mitgliedern wie der Sauerland-Gruppe Ahnungslosigkeit darüber vorherrscht, wem sie eigentlich dienen, dann bedeutet das eben nicht, dass sie sich gegenüber Geheimdiensten verselbstständigt haben. Das genaue Gegenteil ist der Fall.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Terrorexperte Schmidt schließt seinen Beitrag mit den Worten:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Spannend wird auch, was die Angeklagten in Düsseldorf sagen werden, wenn sie vom Tod “ihres” Süleymans erfahren.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Spannend wird auch sein, wie Terrorexperten auf die Behauptung der IJU, nichts mit Al-Qaida zu tun zu haben, reagieren werden. Vor zwei Monaten schreib Musharbash, dass die IJU "&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,649703,00.html"&gt;nachweislich Beziehungen zu Al-Qaida&lt;/a&gt;" pflegt. Ob er diesen Nachweis führen wird - und somit die IJU der Lüge überführt? Oder war dies nur eine bloße Behauptung seinerseits? Wir dürfen gespannt sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-5433199464386532917?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/5433199464386532917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/dschihad-union-distanziert-sich.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/5433199464386532917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/5433199464386532917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/dschihad-union-distanziert-sich.html' title='Dschihad Union distanziert sich angeblich von Al-Qaida!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-229808128032443594</id><published>2009-11-08T19:13:00.000-08:00</published><updated>2009-12-02T15:13:05.282-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geheimdienste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terror-Anschläge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida USA'/><title type='text'>Amoklauf in Fort Hood - Verbindung zu 9/11?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;War es ein Amoklauf eines durchgeknallten Einzeltäters? War es ein politisch motivierter Terror-Anschlag? Zumindest gerät die religiöse Einstellung des Täters zunehmend in den Medien-Fokus. Und nun soll sogar ein Zusammenhang zu 9/11 bestehen. Doch zunächst zum Tatgeschehen selbst.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der 39-jährige Militär-Psychiater Major Malik Nadal Hasan eröffnete am 5.November in der Fort Hood Army Base in Texas das Feuer auf Soldaten, die sich in der Endvorbereitung auf ihren Einsatz in Irak befanden. Dreizehn wurden dabei getötet und 30 verletzt. Hasan selbst wurde durch vier Kugeln schwer verletzt und befindet sich auf der Intensivstation. In den ersten Meldungen hieß es noch, Hasan sei auch bei dem Schusswechsel ums Leben gekommen. Dass Hasans Tod zuerst offiziell bestätigt wurde, ist nicht die einzige Ungereimtheit des Tatablaufs. In den ersten Meldungen wurde von weiteren Tätern und deren Festnahmen berichtet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Der Schütze wurde getötet. Er war ein Soldat. Wir haben danach zwei weitere verdächtige Soldaten festgenommen, und es gab Augenzeugenberichten zufolge eventuell mehr als einen Schützen.(...) Augenzeugen sagten, dass die Amokläufer Militäruniformen trugen."&amp;nbsp;&lt;span style="font-size: small;"&gt; (&lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/6510941/Twelve-dead-in-shooting-rampage-at-Fort-Hood-US-military-base-in-Texas.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UDI8vmO8uPM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/UDI8vmO8uPM&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Der Soldat wurde erschossen, berichtete die Polizei, und zwei weitere Soldaten wurden kurz nach der Schießerei festgenommen. Die beiden Männer waren mit M-16 Gewehren bewaffnet. (...) Sergeant Major Jamie Posten, stationiert in Fort Hood, bestätigte, dass es mehrere Amokläufer gab. Er sagte zu CNN: "Mehr als ein Schütze gab in unserem 'Soldier Registration Processing Centre' und dem Fort Hood-Haustheater Schüsse ab." Sergeant Major Posten bestätigte, dass sich ein Mann in Verbindung zu dem Vorfall in Gewahrsam befindet, aber er konnte keine weiteren Informationen über den oder die Amokläufer geben. (...)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div id="trln" name="trln"&gt;Texas Senator Kay Bailey Hutchinson berichtete CNN, dass ihr gesagt wurde, dass die Amokläufer Uniformen der US-Armee trugen, es aber nicht sicher sei, ob es sich um Militärangehörige oder Betrüger handelt. (&lt;a href="http://www.allbusiness.com/government/government-bodies-offices-government/13407248-1.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.msnbc.msn.com/id/33678801/ns/us_news-crime_and_courts/"&gt;Berichten zufolge&lt;/a&gt; wurden die zwei festgenommenen Soldaten wieder frei gelassen, &lt;a href="http://www.etaiwannews.com/etn/news_content.php?id=1101137&amp;amp;lang=eng_news&amp;amp;cate_img=logo_world&amp;amp;cate_rss=WORLD_eng"&gt;eine dritte Person&lt;/a&gt; befindet sich aber immer noch in Haft. Insgesamt habe Hasan über 100 Schüsse aus einer halbautomatischen Waffe, einer &lt;a href="http://www.thestar.com/news/world/forthoodshootings/article/722586--potter-warfare-in-the-heart-of-texas"&gt;belgischen FN Herstal 5.7mm&lt;/a&gt;, abgegeben. Dabei muss er mindestens sechs mal nachgeladen haben. Außerdem trug er eine .357 Magnum bei sich, aus der aber kein Schuss abgefeuert wurde. Es ist schon merkwürdig, dass jemand 100 Schüsse auf über 40 Menschen abgeben und dabei sechs mal nachladen kann, noch dazu auf einer Militäranlage, ohne gestoppt zu werden. [Zu diesem Sachverhalt siehe auch den Kommentar von Lampadia unter dem Artikel] Zwar sind die Soldaten auf der Anlage laut Militär-Angaben grundsätzlich nicht bewaffnet, doch unter den Opfern befanden sich auch vier bewaffnete Polizisten. Und es war schließlich &lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/politik/article5125244/Die-Heldin-von-Fort-Hood.html"&gt;auch eine Polizistin&lt;/a&gt;, die Hasan mit vier Kugeln stoppte und dabei selbst verletzt wurde. Merkwürdig ist auch, wie schnell man trotz über 40 Schussopfern und über 100 abgegebenen Schüssen mit dem ballistischen Endergebnis war. So berichtete die 'New York Times' am 6.November:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Laut der lokalen Polizei zeigten die ballistischen Tests, dass es nur einen Amokläufer gab und dass keines der Opfer durch eine Polizeikugel verletzt wurde.&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; (&lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/11/07/us/07forthood.html?_r=1&amp;amp;hp=&amp;amp;adxnnl=1&amp;amp;adxnnlx=1257613343-Q39K3OIkOU3gTIdl3hJLmw"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Dennoch wurde am 7.November berichtet, dass Ermittler immer &lt;a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&amp;amp;sid=aZPkBQmkCbbM&amp;amp;pos=9"&gt;noch Patronenhülsen finden&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Aber die Ermittler des Militärs und der Bundesbehörden weigern sich, weitere Details offenzulegen, wie sich die Schießerei zugetragen hat, warum es anfangs Berichte über mehrere Angreifer gab und warum offizielle Stellen mehrere Stunden gebraucht haben, Medienberichte über Major Hasans Tod zu korrigieren. Am bedeutendsten aber ist, dass die Beamten nicht sagen können, ob die Attacke das Werk eines einzelnen, aufgewühlten Mannes war oder in Verbindung zu Terror-Gruppen im In- oder Ausland steht. (&lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/11/07/us/07forthood.html?_r=1&amp;amp;hp=&amp;amp;adxnnl=1&amp;amp;adxnnlx=1257613343-Q39K3OIkOU3gTIdl3hJLmw"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Als Major Hasans Motive wurden zunächst seine psychischen Probleme und seine Angst vor einem Einsatz in Afghanistan ausgemacht. Immer mehr gerät aber &lt;a href="http://www.cnn.com/2009/CRIME/11/06/fort.hood.suspect.muslim/index.html"&gt;seine religiöse Einstellung&lt;/a&gt; und seine ablehnende Haltung gegenüber dem "War on Terror" in den Vordergrund. So habe er während der Tat "Allahu Akbar" ("Allah ist groß") gerufen. Die Anti-Muslim-Stimmung, wie sie sich seit 9/11 (&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31419/1.html"&gt;auch in Deutschland&lt;/a&gt;) manifestiert, wurde dadurch noch weiter angeheizt. Muslime in den USA distanzieren sich von Hasans Tat und &lt;a href="http://www.cnn.com/2009/US/11/05/muslims.fort.hood/index.html"&gt;befürchten Gegenschläge&lt;/a&gt;. Hasan selbst verhielt sich laut Zeugen beim Betreten der Militärbasis &lt;a href="http://www.chron.com/disp/story.mpl/hotstories/6706442.html"&gt;völlig normal und ruhig&lt;/a&gt;. Das Mitbringen eigener Waffen und die große Anzahl der Munition lässt darauf schließen, dass er die Tat schon vor Betreten geplant und nicht im Affekt gehandelt hat. Behörden wurden schon vor einem &lt;a href="http://www.breitbart.com/article.php?id=D9BPNHDO6&amp;amp;show_article=1"&gt;halben Jahr auf ihn aufmerksam&lt;/a&gt;, als er sich im Internet positiv über Selbstmord-Attentate äußerte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Klar zu sein scheint, dass die Armee eine steigende Anzahl von Alarmzeichen verpasst hat, dass sich mit Hasan in ihren Reihen ein aufgewühltes und vor sich hin brütendes Individuum befindet. "Ich war schockiert, aber nicht überrascht von den Neuigkeiten der Attacke vom Donnerstag", sagte Dr.Val Finnell, ein Kommilitone eines öffentlichen Gesundheitskurses von 2007-08, der hörte, wie Hasan den Krieg gegen den Terror als Krieg gegen den Islam bezeichnete. Ein anderer Student warnte die Militär-Beamten, dass Hasan eine "tickende Zeitbombe" sei, nachdem dieser Berichten zufolge eine Präsentation gab, in der er Selbstmord-Attentäter verteidigte. (&lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/6521758/Fort-Hood-shooting-Texas-army-killer-linked-to-September-11-terrorists.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vs0cwMhhnRw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vs0cwMhhnRw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Alarmsignale: Major Malik Hasan&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;Laut 'Telegraph' sollen sogar Verbindungen zwischen der "tickenden Zeitbombe" und den 9/11-Attentätern bestehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Während Ermittler nach Hasans Denkweise und seinen Motiven suchen,&amp;nbsp; könnte seine Anwesenheit in einer Moschee ein wichtiges Teil in diesem Puzzle bilden. Al-Awlaki zog als Imam von der Westküste in die 'Dar al-Hijrah' [Moschee] im Januar 2001. Drei Monate später begannen die 9/11-Hijacker Nawaf al-Hazmi und Hani Hanjour seine Dienste in Anspruch zu nehmen. Ein dritter Hijacker nahm seine Dienste in Kalifornien in Anspruch. Hasan betete in der Dar al-Hijrah [Moschee] zu ungefähr derselben Zeit. Das FBI will nun untersuchen, ob er die beiden Terroristen getroffen hat. (&lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/6521758/Fort-Hood-shooting-Texas-army-killer-linked-to-September-11-terrorists.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn Hasan Verbindungen zu diesen Leuten hatte, würde das aber auch bedeuten, dass er indirekt Verbindungen zu Geheimdiensten hatte. Der radikale Imam Anwar Al-Awlaki stand schon seit Sommer 1999 unter Beobachtung durch das FBI.&amp;nbsp; Noch bevor das FBI seine Untersuchung 2000 einstellte, traf sich Al-Awlaki "hinter verschlossenen Türen" mit den mutmaßlichen 9/11-Hijackern Nawaf al-Hazmi und Khalid Almihdhar ('&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/3q2awr"&gt;Report of the Joint Inquiry&lt;/a&gt;', Seite 178).&amp;nbsp; Awlaki gilt als ihr "spiritueller Ratgeber" (&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/3q2awr"&gt;ebd&lt;/a&gt;, Seite 27).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img199.imageshack.us/i/imamanwaralawlaki.jpg/"&gt;&lt;img alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" src="http://img199.imageshack.us/img199/3444/imamanwaralawlaki.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Spiritueller Ratgeber Arwan Al-Awlaki&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&amp;nbsp; &lt;br /&gt;Zur Einstellung der Untersuchung gegen Al-Awlaki heißt es in dem 'Joint-Inquiry'-Bericht:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Im Abschluss-Memorandum versicherte der Agent, dass der Imam "vollständig identifiziert wurde und nicht die Kriterien für eine weitere Untersuchung erfüllt". Die Untersuchung wurde geschlossen, trotz der Kontakte des Imams zu Betroffenen von Counter-Terror-Untersuchungen und Berichten über seine Verbindungen zu verdächtigen Organisationen. (&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/3q2awr"&gt;ebd&lt;/a&gt;., Seite 179)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Erstaunlich ist, dass Al-Hazmi und Almihdhar überhaupt einfach so in die USA einreisen konnten. Al-Hazmi und Almihdhar hatten in ihren saudischen Pässen geheime Vermerke, die sie als radikale Islamisten und potentielle Terroristen kennzeichneten. ("&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/ykysdj2"&gt;9/11 and Terrorist Travel", Seite 33&lt;/a&gt;) Diese Vorgehensweise der saudischen Behörden, die Ausweise von Terror-Verdächtigen zur besseren Verfolgung so zu kennzeichnen, sei den US-Behörden aber nicht bekannt gewesen. Allerdings wurden Al-Hazmi und Almihdhar auch auf eine &lt;a href="http://www.highbeam.com/doc/1P1-85830499.html"&gt;saudische Terror-Watchlist&lt;/a&gt; gesetzt und die &lt;a href="http://dir.salon.com/story/news/feature/2003/10/18/saudis/index2.html"&gt;CIA wurde darüber informiert&lt;/a&gt;. Dennoch konnten sie ungehindert einreisen. Ihre Visa erhielten sie 1999, als sie schon als "Al-Qaida-Veteranen" galten, in dem US-Konsulat im saudi-arabischen Jedda. Bei Rechtmäßigkeit hätten ihre Visa-Anträge &lt;a href="http://s3.amazonaws.com/911timeline/2002/nypost100902.html"&gt;laut Experten abgelehnt&lt;/a&gt; werden müssen - so wie insgesamt 15 der 19 von den mutmaßlichen 9/11-Hijackern gestellten Anträge. Laut dem ehemaligen Konsulats-Mitarbeiter Michael Springman wurde die Botschaft in Jedda &lt;a href="http://s3.amazonaws.com/911timeline/2002/ap071702b.html"&gt; vom CIA benutzt&lt;/a&gt;, um &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/events/newsnight/1645527.stm"&gt;Islamisten in die USA zu bringen&lt;/a&gt; und dort für ihren weiteren Einsatz, z.B. in Afghanistan, Bosnien oder Tschetschenien, auszubilden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img196.imageshack.us/i/khalidalmihdhar.jpg/"&gt;&lt;img alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" height="300" src="http://img196.imageshack.us/img196/7465/khalidalmihdhar.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch Al-Hazmi und Almihdhar kämpften 1995 in Bosnien und anschließend in Tschetschenien bzw. Afghanistan ("&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/3q2awr"&gt;Report of the Joint Inquiry&lt;/a&gt;", S.131). Auf derselben Seite des Inquiry Reports findet sich auch der interessante Hinweis, dass Al-Hazmi Anfang 1999 nach Saudi-Arabien zurückkehrte und dort Informationen über die Anschläge auf die US-Botschaften 1998 offenlegte. Gegenüber wem dies geschah, wird in dem Report nicht genannt. Es sollte nicht vergessen werden, dass die US-Amerikanische Söldnerfirma MPRI (Military Professional Ressources Inc.), die dem Pentagon sehr nahe steht und in der hochrangige Ex-Generäle versammelt sind, Hunderte von islamistischen "Al-Qaida"-Kämpfern nach Bosnien holte, dort trainierte und ausrüstete, damit diese gegen die Serben kämpfen. (Empfehlung hierzu: "&lt;a href="http://www.amazon.de/Dschihad-Europa-Gotteskrieger-Geheimdienste-Balkan/dp/3853263763"&gt;Wie der Dschihad nach Europa kam&lt;/a&gt;").&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img132.imageshack.us/i/nawafalhazmi.jpg/"&gt;&lt;img alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" height="283" src="http://img132.imageshack.us/img132/747/nawafalhazmi.jpg" width="400" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nicht nur das FBI, auch die Aushorch-Behörde NSA (National Security Agency) zeigte spezielles Interesse an Al-Hazmi und Almihdhar und überwachte sie seit mindestens Anfang 1999. Insbesonders ihr Kontakt zu Ahmed al-Hada geriet in den Fokus der Aufmerksamkeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Ahmed al-Hada und sein Telefon sind eines der größten Mysterien, die 9/11 umgeben. Obwohl verschiedene US- und andere Behörden wussten, dass er mit Al-Qaida verbunden ist, in die Anschläge auf die Botschaften 1998 in Afrika und die Attacke auf die USS Cole 2000 involviert war, wurde es al-Hada gestattet, weiterhin zu operieren. Er war eine Schlüsselverbindung bei 9/11.&amp;nbsp; Die Überwachung von al-Hadas Telefon durch die USA erbrachte genug Informationen, um 9/11 zu verhindern. Es gab zahlreiche Gespräche zwischen der al-Hada Familie in Sana'a, Jemen, die von NSA und CIA überwacht wurde, und dem 9/11-Hijacker Khalid Almihdhar, al-Hadas Schwiegersohn, und Nawaf Al-Hazmi in den USA. Diese Gespräche wurden von der NSA mitgeschnitten und analysiert und hätten benutzt werden können, um den Aufenthalt der Hijacker in den USA zu lokalisieren. Mindestens eines der Telefone war auf Al-Hazmi registriert, von dem die NSA wusste, dass er ein Al-Qaida-Agent war. Aber all dies geschah nicht und der Grund hierfür wurde nie hinreichend erläutert. (&lt;a href="http://visibility911.com/jongold/?p=473"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Grund könnte in Al-Hazmis und Almihdhars engen Kontakten zu Omar Al-Bayoumi bestehen. Al-Bayoumi holte beide nach ihrer Einreise in die USA im Januar 2000 vom Flughafen in Los Angeles ab (&lt;a href="http://www.webcitation.org/5bRFR2Hb4"&gt;Quelle&lt;/a&gt;). Danach lebten sie für zwei Wochen in seinem Apartement in San Diego, bevor sie sich selbst in San Diego eine Wohnung verschafften. Dort lebten sie dann &lt;a href="http://www.cbsnews.com/stories/2002/09/09/attack/main521223.shtml"&gt;mit einem FBI-Informanten&lt;/a&gt; zusammen. Am Tag ihres Einzugs telefonierte Al-Bayoumi insgesamt vier mal mit dem Imam Al-Awlaki. Wahrscheinlich stellte Al-Bayoumi den Kontakt der beiden mutmaßlichen Hijacker zu ihrem "spirituellen Berater" her. Wie sich herausgestellt hat, arbeitete Al-Bayoumi gleichzeitig für den saudischen Geheimdienst.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Senator Bob Graham, Vorsitzender der 9/11-Kongress-Untersuchung, findet es laut &lt;a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0446580759/centerforcoop-20"&gt;Philip Shenons Buch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"offensichtlich, dass der freundliche Al-Bayoumi ein unter-rangiger Agent des saudischen Geheimdiensts ist", und "dass er von seiner Regierung nach San Diego gesetzt wurde, um dort ein Auge auf die relativ große saudische Community in Süd-Kalifornien zu werfen." (S.52).&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bevor er in die USA kam, arbeitete Al-Bayoumi für das saudische Verteidigungs- und Luftfahrtministerium, geführt von Prinz Sultan. Sein Gehalt wurde von Hamid al-Rashid genehmigt, einem saudischen Regierungsbeamten, dessen Sohn, Saud al-Rashid, von den USA &lt;a href="http://www-cgi.cnn.com/TRANSCRIPTS/0208/26/asb.00.html"&gt;wegen Verbindungen zu 9/11&lt;/a&gt; gesucht wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img69.imageshack.us/i/omaralbayoumif.jpg/"&gt;&lt;img alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" src="http://img69.imageshack.us/img69/3899/omaralbayoumif.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Saudi-Agent Omar Al-Bayoumi&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;In den USA bezieht Al-Bayoumi &lt;a href="http://www.webcitation.org/5bRFR2Hb4"&gt;monatlich Gehalt von der 'Dallah Avco'&lt;/a&gt;, einer saudischen Luftfahrt-Gesellschaft, die wiederum ausgiebige Beziehungen zu dem saudischen Verteidigungs- und Luftfahrtministerium hat. Von Anfang 1995 bis 2002 bekommt er monatlich 3000 US-Dollar für ein Projekt in Saudi-Arabien, obwohl er in den USA lebt. Kongress-Abgeordnete glauben, dass er &lt;a href="http://www.nytimes.com/2003/08/02/national/02SAUD.html"&gt;ein "Geist-Angestellter"&lt;/a&gt; sei, der eigentlich keine Arbeit mache. Die Bezahlungen an ihn seien bedeutend angestiegen, nachdem er Anfang 2000 in Kontakt mit Al-Hamzi und Almihdhar kam.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Laut Senator Bob Graham stieg mit der Ankunft der beiden auch die Anzahl der Gespräche, die Al-Bayoumi mit saudischen Regierungsbeamten in Washington und Los Angeles führte, rapide an.&amp;nbsp;&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yh7ffdg"&gt;FBI-Unterlagen&lt;/a&gt; zufolge telefonierte er 32 mal mit der saudischen Botschaft in Washington und 24 mal mit dem saudischen Konsulat in Los Angeles.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2003/08/02/national/02SAUD.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Al-Bayoumi hatte offenbar "Zugang zu unbegrenzter Finanzierung aus Saudi-Arabien." Beispielsweise stellte er 400.000 US-Dollar für den Kauf einer Moschee in San Diego zur Verfügung. (&lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/3q2awr"&gt;Report of the Joint Inquiry&lt;/a&gt;, S.174)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Al-Bayoumi kam hier her, baute alles finanziell auf, die Al-Qaida-Zelle in San Diego und die Moschee", sagte ein FBI-Ermittler, der anonym bleiben wollte. (&lt;a href="http://209.85.135.132/search?q=cache:xfvB0BnuxZQJ:www.union-trib.com/news/nation/terror/20011027-9999_1n27mosque.html+%22mosque+congregation+finds+itself&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de&amp;amp;client=firefox-a"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Obwohl Al-Bayoumi für den Aufbau von Al-Qaida Zellen verantwortlich gewesen sein soll, wurde er nach 9/11 nur für eine Woche in Großbritannien festgenommen. Danach studierte er weiter im Vereinigten Königreich und &lt;a href="http://www.sandiegomagazine.com/media/San-Diego-Magazine/September-2003/Terror-Two-Years-After/"&gt;setzte sich im November 2002&lt;/a&gt; infolge weiterer Medienberichte nach Saudi-Arabien ab. Aus "Gründen, die unklar bleiben", so der 'Report of the Joint Inquiry' auf Seite 174, stellte das FBI seine Ermittlungen über Al-Bayoumi im Juli 1999 ein. Nach 9/11 wurde die Akte Al-Bayoumi wieder eröffnet, im März 2004 &lt;a href="http://web.archive.org/web/20040405191209/http://www.guardian.co.uk/worldlatest/story/0,1280,-3896745,00.html"&gt;schloss das FBI sie endgültig&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Senator Bob Graham sprach &lt;a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1400063523/centerforcoop-20"&gt;in seinem Buch&lt;/a&gt; von einem "Cover-Up", also einer Vertuschung.&amp;nbsp; Es dürfte ähnlichen Gründen wie Al-Bayoumis Beziehungen zu staatlichen Einrichtungen geschuldet sein, warum man Al-Awlaki nach 9/11 nicht festnahm, sondern Anfang 2002 sogar aus den USA ausreisen ließ. Und das, obwohl - abgesehen von seinen Verbindungen zu Al-Qaida und den 9/11-Hijackern - ein Nachbar Awlakis folgendes berichtete:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Er kam herüber, bevor er [im August 2001] weggegangen ist und erzählte mir, dass etwas sehr Großes geschehen würde, und dass er außer Landes sein müsse, wenn es passiert."&amp;nbsp; (&lt;a href="http://www.accessmylibrary.com/article-1G1-106107199/failure-communicate-congressional-probe.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nach seiner Ausreise aus den USA Anfang 2002 wurde Al-Awlaki vom Außenministerium auf eine Liste gesuchter Terrorverdächtiger gesetzt. Als er aber am 10.Oktober 2002 wieder in die USA einreiste, wurde er nur drei Stunden verhört und dann laufen gelassen. Das Außenministerium hatte &lt;a href="http://www.wnd.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=34134"&gt;einen Tag zuvor&lt;/a&gt; seinen Haftbefehl aufgehoben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Al-Awlaki kehrte für kurze Zeit im Oktober 2002 in die USA zurück, aber die Bundesbehörden hatten keinen hinreichenden Grund, ihn in Gewahrsam zu nehmen, obwohl sein Name in einer Terroristen-Datenbank auftaucht.(&lt;a href="http://www.usnews.com/usnews/news/articles/040621/21plot.htm"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun, in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guantanamo_Bay_Naval_Base"&gt;Guantanamo Bay&lt;/a&gt; sitzen nun schon seit acht Jahren noch Hunderte, die ohne "hinreichenden Grund" eingesperrt sind und wovon die allermeisten die mutmaßlichen 9/11-Hijacker erstmals nach 9/11 durchs Fernsehschauen zu Gesicht bekommen haben dürften. Die Begründung erscheint vorgeschoben. Vielmehr dürfte Al-Awlaki einen besonderen Schutz durch staatliche Behörden genießen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein anderer Aspekt, der dafür spricht, dass es sich bei Al-Awlaki eher um einen radikalen Auftrags-Prediger, als um einen strenggläubigen Prediger handelt, sind seine wiederholten, auch gerichtskundigen, &lt;a href="http://www.usnews.com/usnews/news/articles/040621/21plot.htm"&gt;Beziehungen zu Prostituierten&lt;/a&gt;. Heute lebt&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;/span&gt; Awlaki in Jemen. Er wäre nicht der erste radikale Prediger, der Muslime gegen den Westen aufhetzt und gleichzeitig einen besonderen Schutz durch westliche Dienste erhält. So berichtete ich bereits über die beiden &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-2.html"&gt;Hassprediger Londons&lt;/a&gt;, Abu Qatada und Abu Hamza, die mit Geheimdiensten kooperierten. Nicht zu vergessen auch Yehia Yousif, der jahrelang als &lt;a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14069"&gt;Verfassungsschutz-Zuträger&lt;/a&gt; jungen Muslimen radikale Flausen in den Kopf gesetzt hat. Die &lt;a href="http://www.hintergrund.de/20080909246/globales/terrorismus/terrorziel-europa-%E2%80%93-das-gef%C3%A4hrliche-doppelspiel-der-geheimdienste-%E2%80%93-teil-1-3-buchausz%C3%BCge.html"&gt;Sauerland-Zelle&lt;/a&gt; um Fritz Gelowicz wurde durch seinen Einfluss radikalisiert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch der im Telegraph-Artikel genannte Hani Hanjour, mutmaßlicher Pilot von Flug 77, war den Sensoren der Geheimdienste nicht entgangen. Einerseits unterhielt auch er &lt;a href="http://209.85.135.132/search?q=cache:Dv7RBtVpWPUJ:www.signonsandiego.com/news/nation/terror/20020914-9999_1n14connect.html+thornton+%22local+probes+active,+quiet%22&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de&amp;amp;client=firefox-a"&gt;Kontakte zu Al-Bayoumi&lt;/a&gt;. Andererseits war das FBI umfangreich über Hanjour durch die &lt;a href="http://web.archive.org/web/20021009223014/http://abcnews.go.com/sections/wnt/DailyNews/FBI_informant020523.html"&gt;Aussagen des Doppelagenten&lt;/a&gt; Aukai Collins informiert. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hanjour besuchte genauso wie Al-Hazmi und Almihdhar verschiedene Flugschulen. Während laut der offiziellen Version Al-Hazmi und Almihdhar keines der entführten Flugzeuge steuerten, war Hanjour laut Bericht der 9/11-Commission der Fähigste der vier Selbstmord-Piloten (siehe Commission-Report, S.530, Fußnote 147). Das musste er auch sein, schließlich war sein Manöver mit der Boeing 757, die das Pentagon seitlich getroffen hat, äußerst kompliziert. Verwunderlich bleibt allerdings, das nicht nur Al-Hazmi und Almihdhar von Fluglehrern als "&lt;a href="http://www.nytimes.com/2001/10/06/us/nation-challenged-investigation-us-traces-path-hijacker-tied-other-attacks.html?sec=&amp;amp;spon=&amp;amp;pagewanted=print"&gt;Dumm und Dümmer&lt;/a&gt;" bezeichnet wurden, &lt;a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;amp;aid=14290"&gt;auch über Hanjour&lt;/a&gt; äußerten alle verifizierbaren Fluglehrer nur Negatives. Laut ihnen war Hanjour nicht einmal in der Lage, eine kleine Cessna zu fliegen - von einer großen Boeing ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://img515.imageshack.us/i/hanjourh.jpg/"&gt;&lt;img alt="Image Hosted by ImageShack.us" border="0" src="http://img515.imageshack.us/img515/2128/hanjourh.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/2002/05/04/national/04ARIZ.html"&gt;Konnte "überhaupt nicht fliegen"&lt;/a&gt;: Hani Hanjour&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ob nun Amokläufer Major Hasan, der immer wieder von seinen Armee-Kameraden gedemütigt und etwa als &lt;a href="http://abcnews.go.com/Blotter/nidal-malik-hasan-wanted-army-family/story?id=9008184"&gt;"Kamelreiter" beleidigt&lt;/a&gt; wurde, wirklich irgendetwas mit den mutmaßlichen 9/11-Tätern zu tun hatte, oder ob er nur zufällig dieselbe Moschee besuchte, dürfte aber nicht wirklich wichtig sein. Was zählt ist, dass man seinen Fall, der wahrscheinlich in erster Linie psychologischen Problemen geschuldet ist, nun benutzen kann, um ihn im Sinne des Kriegs gegen den Terror zu interpretieren. Schließlich wäre es der erste tödliche Akt nach 9/11 in den USA, den man irgendwie (dem Einfluss von) Al-Qaida zuschlagen kann. Außerdem lässt sich mit seinem Fall das durch den 9/11-Terror massiv ausgelöste Bedrohungsempfinden an der Heimatfront wieder auffrischen. Viele sollen ja schon vergessen haben, warum man überhaupt in Afghanistan kämpft.&amp;nbsp; Oder demnächst &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/al-qaida-kriegsgrund-reloaded.html"&gt;vielleicht in Pakistan&lt;/a&gt;. Wenn Major Hasan kein Muslim sondern Christ oder Jude wäre, ob es dann auch, wie jetzt von einem republikanischen Politiker geäußert, heißen würde: "&lt;a href="http://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/news/66685-top-gop-recruit-says-ft-hood-shooting-shows-enemy-is-infiltrating-our-military"&gt;Der Feind infiltriert unser Militär&lt;/a&gt;"?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Update I:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.nydailynews.com/news/national/2009/11/09/2009-11-09_fort_hood_gunman_suspect_maj_nidal_malik_hasan_conscious_able_to_talk_army_hospi.html"&gt;Hasan ist aus dem Koma erwacht und in der Lage, zu sprechen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/us_and_americas/article6909467.ece"&gt;FBI untersucht Hasans 9/11-Verbindungen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://abcnews.go.com/Blotter/fort-hood-shooter-contact-al-qaeda-terrorists-officials/story?id=9030873"&gt;Al-Awlaki meldet sich per Blog: Hasan tat das richtige - Außerdem&lt;/a&gt;: Behörden wussten von Hasans Bemühungen, Al-Qaida zu kontaktieren&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Zunehmend wird die Tat nicht als Amoklauf interpretiert, &lt;a href="http://online.wsj.com/article/SB125769764441836773.html?mod=rss_Today"&gt;sondern als "homegrown terrorism"&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Hasan soll in einem Vortrag vor Dutzenden seiner Militär-Psychiater-Kollegen gesagt haben, man solle &lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/6526030/Fort-Hood-gunman-had-told-US-military-colleagues-that-infidels-should-have-their-throats-cut.html"&gt;Ungläubigen die Kehle durchschneiden&lt;/a&gt;, sie &lt;a href="http://www.upi.com/Top_News/US/2009/11/08/Report-Hasan-called-for-infidels-deaths/UPI-59231257718595/"&gt;enthaupten und mit Öl übergießen&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ausgerechnet von den ganzen Psychologen will niemand gemerkt haben, dass Hasan nicht mehr alle Latten am Zaun hat?? Doch, gemerkt habe man es schon, aber:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Ein Armee-Arzt, der ihn kannte, sagte, man habe Angst gehabt, diskriminierend gegenüber einem muslimischen Soldaten zu erscheinen, das habe Offiziere abgehalten, Beschwerden über Hasan einzureichen." (&lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/northamerica/usa/6526030/Fort-Hood-gunman-had-told-US-military-colleagues-that-infidels-should-have-their-throats-cut.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie passt das damit zusammen, dass Hasan gleichzeitig wegen seines Glaubens und seiner Abstammung u.a. als "Kamelreiter" diskriminiert wurde? Außerdem, was soll daran diskriminierend sein, wenn man sich über jemanden beschwert, der öffentlich - noch dazu als Psychologe - die übelsten Gewaltphantasien verbreitet und sich ganz offenbar nicht im Griff hat. Wie soll der Soldaten bei der Verarbeitung ihrer psychologischen Probleme helfen können? Konnte oder wollte die Militärführung die Warnzeichen nicht sehen? Angesichts dessen, dass sie von Studenten über Hasan gewarnt wurde, muss die Frage wohl lauten: Warum wollte die Militär-Führung nicht sehen, wie es um Major Hasan steht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Update II:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während der Amoklauf nun &lt;a href="http://news.yahoo.com/s/afp/20091108/pl_afp/usshootingcrimemilitarysenator"&gt;auch von Juristen&lt;/a&gt; als Terror-Akt bewertet wird,&amp;nbsp; wird er nun auch missbraucht, um die 9/11-Truth-Bewegung, die eine neue Untersuchung der Ereignisse des 11.September 2001 fordert, zu diskreditieren und gegen sie Front zu machen. Major Hasan wollte als Märtyrer sterben, &lt;a href="http://www.newsmax.com/borchgrave/hasan_martyr/2009/11/09/283713.html"&gt;heißt es hier&lt;/a&gt;. Und weiter:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Es gibt Zehntausende Hasans überall auf der Welt - von Brüssel nach Berlin, und von Burgos, Spanien, nach Birmingham, UK. Für diese war der 11.September 2001 eine von CIA und Israels Auslandsgeheimdienst Mossad ausgeheckte Verschwörung. Obwohl sich Osama bin Laden und seine Nummer 2, Ajman al-Zawahiri, beide zum 11.September bekannt haben, sind unzählige Millionen davon überzeugt, sie hätten nichts mit den Attacken auf die Zwillingstürme und das Pentagon zu tun. &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Artikel erweckt den falschen Eindruck, dass nur radikale Islamisten die Geschehnisse des 11.September hinterfragen bzw. anzweifeln würden. Will man die Bewegung der 9/11-Skeptiker in den Dreck ziehen, dann sind radikale Islamisten auch viel besser geeignet, als etwa fast &lt;a href="http://www.ae911truth.org/"&gt;1000 Architekten und Ingenieure&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&amp;nbsp;9/11-Intrigen-Geschichten umkreisen den ganzen Erdball und sind zu einer globalen Industrie angewachsen, vollgestopft mit gut-verkauften Büchern in einer großen Anzahl von Sprachen, Videos, Web-Seiten und Vorlesungen von Leuten, die behaupten, über besondere Inneneinsichten zu verfügen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Tatsache, dass es sich hierbei nur um dummes Geschwätz handelt, so wurde z.B. Juden nicht vor dem Tag der Attacke befohlen, von ihrer Arbeit in den Zwillingstürmen wegzubleiben, wird zweckdienlicher Weise ignoriert. &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Drei Leute können ein Geheimnis bewahren, wenn zwei davon tot sind. Eine Verschwörung solchen Ausmaßes wie der 11-September hätte wesentlich mehr als nur Dreien bedurft. Dennoch sagten zwei ehemalige ägyptische Botschafter, die sich schon lange im Ruhestand befinden, gegenüber dem Autor in Kairo letzten Monat, dass sie überzeugt sind, dass es "eine Beteiligung der US-Regierung an 9/11" gab. Einer von ihnen sagte, dass Gebäude, die so solide wie die Zwillingstürme sind, nicht einfach wie ein Kartenhaus einstürzen können, es sei denn, man hätte Sprengladungen in verschiedenen Etagen programmiert, die detonierten, als die Etage darüber einzustürzen begann. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Alle arabischen Zeitungen haben detaillierte Berichte darüber veröffentlicht, wie der israelische Geheimdienst seine Freunde in den höchsten Stellen des Pentagon und der CIA manipuliert. Die Verschwörungstheorien zeigen keinerlei Ermüdungs-Erscheinungen. Diejenigen, die mit offensichtlich betrügerischen Darstellungen hausieren gehen, übertreiben und schmücken ständig Berichte über israelische Touristen aus, die angeblich den Einsturz der Zwillingstürme auf Video aufgenommen und gefeiert haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei den feiernden "Touristen" handelte es sich übrigens um Mossad-Agenten. Aber das ist eine andere Geschichte... Natürlich wird auch in die aller tiefste Schublade gegriffen, zur Mutter aller Vorwürfe:&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Verschwörungstheorie zum 11.September konkurriert mittlerweile mit der Holocaust-Leugnung. Vierzig Prozent der arabischen Bevölkerung Israels sagt, dass der Holocaust nie stattgefunden hat. Dieses Phänomen ist, verständlicher Weise, weiter verbreitet unter denjenigen, die nach dem 2.Weltkrieg geboren wurden. &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dem Autor ist nicht zu widersprechen, da er sich selbst widerspricht. Wer der Ansicht ist, dass ein Geheimnis schon ab drei Personen auffliegen muss, aber gleichzeitig fest davon überzeugt ist, dass an 9/11 alleine schon mindestens 19 Entführer beteiligt gewesen sind, denen man wegen ihres konspirativen Vorgehens nicht auf die Schliche kam, der befindet sich mit seinem eigenen Denken auf Kriegsfuß. &lt;a href="http://www.newsmax.com/borchgrave/hasan_martyr/2009/11/09/283713.html"&gt;Solcherlei Zwiedenken&lt;/a&gt; erlebt man im Zusammenhang mit dem Al-Qaida-Phänomen leider nur zu häufig. Ob es sich bei diesem Artikel um eine Einzelmeinung handelt, oder ob er Vorreiter einer größeren Kampagne gegen die Bewegung der 9/11-Skeptiker ist, bleibt abzuwarten. Der Autor des Artikel,&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; Arnaud de Borchgrave, ist übrigens Mitglied des einflussreichen &lt;a href="http://www.biblebelievers.org.au/cfrall1.htm"&gt;Council of Foreign Relations&lt;/a&gt;.  &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Update III:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neuen Erkenntnissen zufolge hat nicht die Polizistin Sergeant Kimberly D. Munley den Amoklauf von Major Hasan gestoppt, sondern der Polizist Senior Sergeant Mark Todd. Todd schoss auf Hasan, nahm ihm die Waffe ab und legte ihm anschließend Handschellen an.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Wie die Behörden dazu kamen, die ursprüngliche Version herauszugeben, die Sergeant Munley über mehrere Tage hinweg zu einer Heldin machte und Sergeant Todds Rolle verdeckte, bleibt unklar. (&lt;a href="http://www.nytimes.com/2009/11/12/us/12hood.html?_r=1"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vielleicht liegt es daran - siehe die &lt;a href="http://www.wsws.org/de/2003/mai2003/lync-m28.shtml"&gt;"Befreiung" von Jessica Lynch&lt;/a&gt; aus einem irakischen Krankenhaus - dass es sich bei Sgt. Munley um eine weiße Frau handelt, hingegen bei Sgt.Todd um einen schwarzen Mann. Mit wem sich die weiße Mehrheitsgesellschaft bzw. das durchschnittliche FOX News-und CNN-Publikum eher identifiziert,&amp;nbsp; dürfte auf der Hand liegen. Die Identifikation dürfte in der Bevölkerung aber am größten sein, wenn beide wie in der Talkshow 'Oprah' im Tandem auftreten. Zwei Helden sind besser als eine/r - sozusagen doppel-plus-gut.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SvyVibivLOI/AAAAAAAAAF8/eoGFBBMpSVM/s1600-h/oprah.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SvyVibivLOI/AAAAAAAAAF8/eoGFBBMpSVM/s400/oprah.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Todd und Munley in der Talkshow bei Oprah Winfrey&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;------------------------------------------------------&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Update IV:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nicht wirklich ein Update, da schon drei Tage alt: Die 'Welt' hat in&amp;nbsp; Zusammenhang mit Hasans vermeintlichen Verbindungen zu 9/11 bereits &lt;a href="http://www.welt.de/vermischtes/article5159755/Todesschuetze-betete-mit-radikalem-Islam-Prediger.html?page=6#article_readcomments"&gt;die Frage gestellt&lt;/a&gt;, ob es sich um einen "geschickten Schläfer" handelt. Allerdings werden Schläfer Schläfer genannt, weil sie ihre Ansichten und Absichten nicht lauthals verkünden, so wie Hasan:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Einmal habe Hasan unter sonst medizinischen Seminarbeiträgen das Thema „Ist der Krieg gegen den Terror ein Krieg wider den Islam?“ gewählt und die rhetorische Frage bejaht. In Debatten rechtfertigte Hasan Selbstmordanschläge und empfahl in einem Power-Point-Vortrag vor hochrangigen Offizieren, Soldaten muslimischen Glaubens eine Verweigerung des Fronteinsatzes im Irak und in Afghanistan aus Gewissensgründen zu gestatten, um die Moral der kämpfenden Truppe zu stärken und „Schaden abzuwenden“.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hätte der Verfasser Uwe Schmitt seinen eigenen Artikel aufmerksam gelesen, wäre er gar nicht erst auf die Frage gekommen, ob es sich hierbei um einen "geschickten Schläfer" handelt. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-229808128032443594?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/229808128032443594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/amoklauf-in-fort-hood-verbindung-zu-911.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/229808128032443594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/229808128032443594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/amoklauf-in-fort-hood-verbindung-zu-911.html' title='Amoklauf in Fort Hood - Verbindung zu 9/11?'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SvyVibivLOI/AAAAAAAAAF8/eoGFBBMpSVM/s72-c/oprah.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-5966087375351028604</id><published>2009-11-05T09:04:00.000-08:00</published><updated>2009-11-06T14:48:53.405-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Afghanistan-Krieg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Pakistan'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><title type='text'>Al-Qaida: Kriegsgrund reloaded!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zumindest einige seiner Wahlversprechen scheint US-Präsident Barak Obama zu halten. Im Wahlkampf hatte er versprochen, den Krieg in Afghanistan zu eskalieren. Von Obamas aggressivem Eintreten für militärische Interventionen in Pakistan, distanzierte sich selbst der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain. Folgerichtig wurde unter Obama die Anzahl der Einsätze unbemannter Drohnen drastisch erhöht. Bereits jetzt sind unter seinem Kommando so viele Killer-Drohnen ausgeschwärmt, wie unter der ganzen Amtszeit von George W. Bush. Ca.&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2009/10-29/029.php?sstr="&gt;750 bis 1000 Menschen&lt;/a&gt; wurden bei diesen Angriffen auf pakistanischem Gebiet getötet. Während sich die pakistanische Armee schwere Gefechte mit den Taliban in Süd-Waziristan liefert, wird eine weitere Ausweitung von US-Interventionen in Pakistan propagandistisch vorbereitet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Angriff auf Afghanistan Ende 2001 wurde damit begründet, dass Afghanistan Al-Qaida einen "sicheren Hafen" geliefert habe. Dieser Hafen hat sich nun nach Pakistan verlagert. Und so kam die kürzliche Meldung über den Fund von Ausweisen mutmaßlicher Al-Qaida-Terroristen wie gerufen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Pakistanische Truppen, die die Berge Süd-Waziristans durchstreiften, haben verblüffende Beweise gefunden,&amp;nbsp; die eine direkte Verbindung zwischen dem gesetzlosen Stammesgebiet und den Al-Qaida Attacken in Amerika und Europa aufzeigen. (&lt;a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/oct/29/al-qaida-pakistan-taliban-link"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Unter den "verblüffenden Beweisen" &lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,658181,00.html"&gt;befand sich auch der Pass&lt;/a&gt; des kurz vor dem 11.September 2001 aus Deutschland verschwundenen Said Bahaji, der als Mitglied der Hamburger Zelle die 9/11-Anschläge mit vorbereitet haben soll. Ob die Dokumente wirklich jetzt in Süd-Waziristan gefunden wurden, oder sich schon länger in der Hand des pakistanischen Militärs befinden - schließlich hat der Geheimdienst ISI eine lange &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-1.html"&gt;Tradition der Zusammenarbeit&lt;/a&gt; mit Taliban und Al-Qaida-Aktivisten - bleibt Spekulation. Wie auch immer, dass pakistanische Militär betrachtete die Präsentation der verblüffenden Beweise als Geste des guten Willens nach dem Motto: "Seht her, wir unternehmen etwas gegen die Terroristen". Keinesfalls als Geste des guten Willens hingegen wurden die daraufhin erfolgte Äußerung der US-Außenministerin Hillary Clinton aufgefasst.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&amp;nbsp;"Ich finde es schwer zu glauben, dass niemand in ihrer Regierung weiß, wo die Qaida-Chefs sich aufhalten, und dass sie nicht zu fassen sind, wenn man es doch wirklich will." (&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,658380,00.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schwer zu glauben ist es, dass ausgerechnet Hillary Clinton solche Töne von sich gibt. Denn es war ihr Ehemann und damaliger US-Präsident Bill Clinton, und ihre Vorgänger im US-Außenministerium, die eins um andere mal die Chance "vertan" haben, Bin Laden zu schnappen. Ein kürzlich in der 'Welt' erschienener Artikel über das &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/osama-bin-ladens-sohn-lugt.html"&gt;Buch von Osamas Sohn Omar Bin Laden&lt;/a&gt; enthält einen Hinweis auf eine dieser Chancen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Zu dieser Zeit hatte Osama, der Sohn eines reichen saudischen Bauunternehmers, bereits sein Terrornetzwerk al-Qaida begründet und wurde inzwischen auch der Regierung des Sudan unangenehm. Khartum bot den USA seine Auslieferung an, erinnert die amerikanische Publizistin Jean Sasson, die mit Omar und Najwa Bin Laden zusammen das Buch geschrieben hat. Aber weil es dort keinen Haftbefehl gegen ihn gab, konnte Osama Bin Laden nach Afghanistan ausreisen. (&lt;a href="http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article5065021/Mein-Vater-der-Terrorist.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es stimmt zwar, dass damals noch kein US-Haftbefehl gegen Bin Laden vorlag. Den stellte die USA erst am &lt;a href="http://docs.google.com/gview?a=v&amp;amp;q=cache%3A0drcJKUjri0J%3Adip21.bundestag.de%2Fdip21%2Fbtd%2F14%2F087%2F1408775.pdf+osama+bin+laden+haftbefehl+libyen&amp;amp;hl=de&amp;amp;gl=de&amp;amp;sig=AFQjCNE1w69jk-GxvTtIM0meY6A-xb2AoA"&gt;16.Dezember 1998&lt;/a&gt; aus, wegen der Anschläge am 7.August 1998 auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania. Der erste internationale Haftbefehl gegen Bin Laden wurde übrigens am 16.März 1998 von Libyen ausgestellt. Bin Laden wird von den libyschen Behörden verdächtigt, in einem &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/archiv/bin-laden-moeglicherweise-in-mord-an-deutschen-in-libyen-verwickelt;476904"&gt;Mord an einem deutschen Ehepaar&lt;/a&gt;, welches für den Verfassungsschutz tätig war, involviert zu sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber ob der fehlende Haftbefehl wirklich hinreichend erklären kann, warum hier nicht zugegriffen wurde? Seit wann läßt man sich in der US-Außenpolitik von solchen Formalitäten beeindrucken? Schließlich ließ Clinton auch die sudanesische Al-Shifa Fabrik am 20. August 1998 bombardieren, ohne dass es einen Haftbefehl oder irgendein anderes Mandat dafür gab. Die US-Regierung behauptete, die Chemie-Fabrik helfe Bin Laden, Massenvernichtungswaffen herzustellen. Doch die Behauptungen &lt;a href="http://www.nytimes.com/2005/10/20/international/africa/20khartoum.html?_r=1"&gt;erwiesen sich allesamt als falsch&lt;/a&gt;. Tatsächlich war die Al-Shifa Fabrik das wichtigste pharmazeutische Werk Sudans, ihre Zerstörung wurde zu einer medizinischen Katastrophe. Werner Daum, von 1996 bis 2000 deutscher Botschafter in Sudan, fasste die Folgen so zusammen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Es ist schwer einzuschätzen, wie viele Menschen in diesem armen afrikanischen Land als Konsequenz der Zerstörung der Al-Shifa Fabrik gestorben sind, aber einige Zehntausend ist eine begründete Annahme. Die Fabrik produzierte einige der Basis-Medikamente, wie sie auf der Liste der Weltgesundheitsorganisation stehen, und deckte 20 bis 60 Prozent des sudanesischen Marktes ab und 100 Prozent des Marktes für intravenöse Flüssigkeiten. Es dauerte mehr als drei Monate, bis diese Produkte durch Import ersetzt werden konnten. Es waren natürlich die Armen und Verletzten, die unter der Zerstörung der Fabrik litten, und nicht die Reichen. (&lt;a href="http://web.archive.org/web/20060623000416/http://hir.harvard.edu/articles/print.php?article=909"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dieses Schicksal wäre vielen erspart geblieben, hätte Clinton die Angebote der sudanesischen Regierung angenommen, Bin Laden auszuhändigen. Ein fehlender Haftbefehl dürfte nicht der eigentliche Grund gewesen sein. Denn die US-Regierung zeigte jahrelang auch kein Interesse an den umfangreichen Geheimdienst-Informationen aus Sudan über das Bin Laden-Netzwerk, obwohl sich viele derer, mit denen sich der sudanesische Geheimdienst beschäftigte, auf der "Most-Wanted"-Liste der USA befanden. Immer wieder stießen die sudanesischen Behörden auf blankes Desinteresse bei den Amerikanern. Mehrmals versuchten sie daher, über private Kontakte ihre Informationen mitzuteilen. Nach dem Auftauchen beweiskräftiger Dokumente, beschäftigte sich 'Vanity Fair' eingehender mit Clintons "Versagen":&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Der 11.September hätte vielleicht verhindert werden können, wenn die USA Sudans Angebot, seine geheimdienstlichen Akten über Osama Bin Laden und die wachsende Al-Qaida-Bedrohung mit den USA zu teilen, angenommen hätte.(..)&lt;br /&gt;Sudans [Geheimdienst] Mukhabrat sammelte von Anfang bis Mitte der 90er Jahre ausgiebige Informationen über Bin Laden und seine führenden Leute im Herzen des Al-Qaida-Terror-Netzwerkes.(...) Einige der Akten identifizierten Individuen, die eine zentrale Rolle in den Selbstmord-Anschlägen auf die US-Botschaften in Tansania und Kenia im August 1998 spielten. Andere zeigten die Hintergründe und Bewegungen von Al-Qaida-Agenten, die in direkten Zusammenhang mit dem Verbrechen des 11.September gebracht werden.&lt;br /&gt;Von Herbst 1996 bis nur Wochen vor den Attacken 2001, unternahm die sudanesische Regierungen zahlreiche Anstrengungen, ihre Informationen mit den USA zu teilen - alle wurden zurückgewiesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei verschiedenen Gelegenheiten wollten führende FBI-Agenten dieses Angebot annehmen. Aber sie wurden überstimmt von Präsident Clintons Außenministerin Madeleine Albright und ihrer Ministerialdirektorin für Afrika, Susan Rice. Beide wollten sich zu dieser Sache auch nach mehrmaliger Anfrage nicht äußern.(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätten US-Behörden die Mukhabarat-Akten untersucht, als sie 1996 erstmals die Gelegenheit dazu hatten, wären die Aussichten, Al-Qaidas nachfolgenden Attacken zu verhindern, wesentlich größer gewesen.(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl Sudan seine Bereitschaft zu kooperieren unter Beweis stellte, schien es, als hatte die USA&amp;nbsp; kein Interesse an dem, was sie von Sudan hätte lernen können.(...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der US-Botschafter Petterson sagte: "Meiner Erinnerung nach, wenn ich Repräsentationen über terroristische Organisationen machte, dann tauchte Osama Bin Laden darin nicht auf. Wir in Khartum waren nicht wirklich über ihn besorgt." (...) (&lt;a href="http://www.vanityfair.com/politics/features/2002/01/osama200201?currentPage=2"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die sudanesicshen Akten enthielten auch Informationen über Fazul Abdullah Mohammed, mutmaßlich in die Anschläge auf die Botschaft in Kenia verwickelt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn FBI-Beamte das Angebot von al-Mahdi [Geheimdienst-Chef] im Februar [1998] angenommen hätten, dann hätten sie auch über darüber Bescheid gewusst. Und hätten an einem Punkt seiner anschließenden mörderischen Odyssee....einschreiten und die Verschwörung zerschlagen können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine Akte beschäftigte sich mit Mamdouh Mahmoud Salim, der zwischen 1995 und 1998 öfters nach Deutschland reiste um Mamoun Darkanzali zu treffen, der der Hamburger Zelle zugerechnet wird und über den ich &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-3.html"&gt;bereits hier&lt;/a&gt; schrieb.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Begründet wurde die Nicht-Kooperation mit den sudanesischen Diensten mit deren angeblicher Nicht-Vertrauenswürdigkeit, schließlich warf die USA dem Sudan damals vor, Terrorismus zu unterstützen. Doch in Sudan tat man alles, um die Vertrauenswürdigkeit herzustellen: &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Botschafter Mohamed übermittelte ein offenes Angebot: die CIA und das FBI können ein gemeinsames Untersuchungsteam schicken, dass sich frei im ganzen Land bewegen kann. "Ich pflegte zu sagen, 'Geht überall hin, nimmt ein Flugzeug von Khartum und sagt, wo ihr hin wollt, sobald wir in der Luft sind'." Das Angebot wurde nicht angenommen. Im Februar 1997 wurde das Angebot in einem Brief von Präsident al-Bashir an Clinton erneuert.. Al-Bashir schlug eine Mission vor, "die damit beauftragt wird, Behauptungen zu untersuchen, wonach die sudanesische Regierung Terroristen trainiert oder Unterkunft gibt", mit "freier Bewegung und Kontaktaufnahme, und ungehinderten Zugang zu allen gewünschten Orten." Clinton hat nie geantwortet. (&lt;a href="http://www.vanityfair.com/politics/features/2002/01/osama200201?currentPage=2"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Dass ein fehlender Haftbefehl als Begründung nur vorgeschoben war, legt nicht nur die Vernunft nah, sondern auch dieses Zitat:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Eine US-Geheimdienst-Quelle in der&amp;nbsp; Region nannte die verpasste Gelegenheit eine Schande. "Wir entführen kleinere Drogen-Zare und bringen sie zurück in Leinen-Säcken. Jemand wollte nicht, dass das [mit Bin Laden] passiert." (&lt;a href="http://prisonplanet.com/thanks_but_no_thanks.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn sich Hillary Clinton&amp;nbsp; über die Anwesenheit von Al-Qaida-Kämpfern in Pakistan beklagt, sollte sie auch nicht vergessen, wie diese denn überhaupt von Afghanistan nach Pakistan gekommen sind. Sie wurden laut den Enthüllungen des renommierten Journalisten Seymour Hersh eingeflogen, unter dem Schutz der USA. &lt;a href="http://www.infowars.com/saved%20pages/Prior_Knowledge/airlifts.htm"&gt;'The Times' berichtete&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Vereinigten Staaten genehmigten insgeheim Rettungsflüge durch Pakistan, durch die Taliban-Führer und Al-Qaida-Kämpfer aus der belagerten nord-afghanischen Stadt Kundus flüchten konnten, bevor die Stadt eingenommen wurde, berichtet heute das New Yorker-Magazin. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;US Geheimdienstbeamte und Militär-Offiziere sagten, dass die Bush-Administration die Flüge genehmigt hat und dem US Central Command befahl, einen speziellen Luftkorridor einzurichten, um eine sichere Evakuierung pakistanischer Soldaten und Geheimdienst-Leuten zu gewährleisten, die durch die Siege der Nordallianz fest saßen.&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family: Arial; font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Was als begrenzte Evakuierung gedacht war, geriet offenbar außer Kontrolle. Als unbeabsichtigte Konsequenz schaffte es eine unbekannte Anzahl von Taliban und Al-Qaida-Kämpfern, sich dem Exodus anzuschließen, berichtet das Magazin. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Bei dem Versuch, pakistanische Militär-und Geheimdienstangehörige, die auf Seiten der Taliban kämpften, aus dem von der Nordallianz eingekesselten Gebiet zu evakuieren, sind dann eben noch einige Tausend Taliban und Al-Qaida-Kämpfer in die Flugzeuge mit aufgesprungen. Alles ein großes Missgeschick also. Oder etwa nicht?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der CIA Field Commander des "Jawbreaker"-Teams in Tora Bora, Gary Berntsen, sagt, dass er und&amp;nbsp; andere US-Kommandeure wussten, dass sich Bin Laden unter den Hunderten fliehenden Al-Qaida und Taliban-Mitgliedern befindet. Berntsen sagte, dass er definitive Aufklärung [intelligence] darüber hatte, dass sich Bin Laden in Tora Bora aufhielt - Geheimdienst-Agenten hatten ihn aufgespürt - und gefasst werden konnte. "Er war dort", sagte Bernsten zu NEWSWEEK.(...)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="textBodyBlack" style="text-align: justify;"&gt;In seinem Buch namens "Jawbreaker" kritisiert der dekorierte CIA-Offizier Donald Rumsfelds Verteidigungsministerium, der CIA und den Special-Forces Teams des Pentagon nicht genug Unterstützung in den letzten Stunden [der Schlacht] von Tora Bora gegeben zu heben, sagte Berntsens Anwalt, Roy Krieger. (...) Das unterstützt andere Berichte, inklusive den des Militär-Autors Sean Naylor, der Tora Bora als ein "strategisches Desaster" bezeichnete, da sich das Pentagon geweigert hatte, ein Spalier aus konventionellen Kräften einzurichten, um die Flucht von Al-Qaida und Taliban-Mitgliedern zu unterbrechen. (&lt;a href="http://web.archive.org/web/20050809003402/http://www.msnbc.msn.com/id/8853000/site/newsweek/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="textBodyBlack" style="text-align: justify;"&gt;Hillary Clintons Äußerungen sind allerdings kein persönlicher Ausrutscher ihrerseits, sondern Teil einer Strategie zur Legitimation US-Amerikanischer Militärinterventionen in Pakistan. Die Publikation 'Foreign Affairs' des äußerst einflussreichen 'Councill of Foreign Relations' untermauert diese Strategie in einem &lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yekbbde"&gt;kürzlich veröffentlichten Artikel&lt;/a&gt;. Die Argumentationsweise ist simpel und daher um so erfolgversprechender: Taliban und Al-Qaida seien nicht zu trennen, sondern auf Gedeih und Verderb miteinander verbunden. Auch könne nicht wirklich zwischen pakistanischen und afghanischen Taliban unterschieden werden - was US-Geheimdienste realistischerweise aber &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/us-eingestandnis-wir-bekampfen-das.html"&gt;durchaus machen&lt;/a&gt; - und folglich könne man auch keinen Krieg gegen die Taliban und Al-Qaida in Afghanistan gewinnen, ohne auch in Pakistan diesen Krieg zu führen. Auch wenn es "moderate" Taliban gebe, die Taliban würden sich niemals von Bin Laden und Al-Qaida trennen. Als Beweis wird Taliban-Anführer Mullar Omar zitiert:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div class="textBodyBlack"&gt;Gefragt, ob er Bin Laden aushändigen würde, sagte Mullar Omar in einem Interview mit 'Voice of America' am 21.September 2001: "Wir können das nicht tun. Wenn wir es täten, würde es bedeuten, das wir keine Muslime sind....dass der Islam am Ende wäre. Wenn wir Angst vor einer Attacke hätten, hätten wir ihn bereits das letzte mal, als wir bedroht und angegriffen wurden, aufgeben können." &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="textBodyBlack" style="text-align: justify;"&gt;Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn die Taliban zeigten sich nach 9/11 &lt;a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2001/0919/seite1/0067/index.html"&gt;durchaus bereit&lt;/a&gt;, Bin Laden auszuweisen. Allerdings unter einer Bedingung: sie wollten für seine Täterschaft im Zusammenhang mit 9/11 Beweise sehen. Die USA wollte sie ihnen aber nicht zeigen, obwohl sie offenbar über diese verfügen. Zumindest wenn man dem damaligen britischen Premierminister Tony Blair Glauben schenkt. Dieser zeigte sich von den &lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1358074/Blair-has-seen-proof-that-bin-Laden-is-guilty.html"&gt;"absolut unbestreitbaren Beweisen"&lt;/a&gt; überzeugt und unterstützte daher den Angriff auf Afghanistan. Wenn es damals wirklich um Bin Laden ging, warum wurden diese Beweise nicht den Taliban gezeigt? Weil diese vielleicht ihr Wort gehalten und Bin Laden ausgeliefert hätten? Wie hätte man dann aber der Öffentlichkeit den schon &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/911-der-mythos-vom-guten-krieg.html"&gt;vor 9/11 geplanten Krieg&lt;/a&gt; verkaufen können? 'Foreign Affairs' verschweigt auch, dass die Taliban schon vor 9/11 anboten, &lt;a href="http://web.archive.org/web/20040623011104/http://www.abc.net.au/news/newsitems/s1125339.htm"&gt;Osama Bin Laden auszuliefern&lt;/a&gt;. Der Artikel verschweigt auch, dass die Taliban die USA vor dem 11.September 2001 &lt;a href="http://www.commondreams.org/headlines02/0907-08.htm"&gt;vor Anschlägen gewarnt&lt;/a&gt; haben. Und er verschweigt auch die Tatsache, dass sich die Taliban in den letzten Jahren wiederholt von Anschlägen im Ausland - &lt;a href="http://www.n24.de/news/newsitem_5500389.html"&gt;und damit von Al-Qaida&lt;/a&gt; - distanziert haben. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="textBodyBlack" style="text-align: justify;"&gt;Das alles wird aber nichts daran ändern, dass man das Taliban-Al-Qaida-Schreckgespenst zur Legitimation der Eskalation in Afghanistan und Pakistan weiterhin tanzen läßt. Fazit in den 'Foreign Affairs':&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Da die Taliban Al-Qaida niemals aufgeben werden, haben die USA keine andere Wahl, als Al-Qaida zu vernichten. Und da man die Taliban nicht bedeutungsvoll spalten oder kooptieren kann, hat Washington, unglücklicherweise, keine wirklich Option außer sich auf einen langen Kampf in der Region vorzubereiten.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Keine guten Zukunfts-Aussichten also für die Bevölkerung in Afghanistan und Pakistan - und auch &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/deutschland-fuhrt-krieg-gegen-iran.html"&gt;Iran nicht zu vergessen&lt;/a&gt;.&amp;nbsp; &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="textBodyBlack"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="textBodyBlack"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="textBodyBlack"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-5966087375351028604?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/5966087375351028604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/al-qaida-kriegsgrund-reloaded.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/5966087375351028604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/5966087375351028604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/al-qaida-kriegsgrund-reloaded.html' title='Al-Qaida: Kriegsgrund reloaded!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-512250782410188718</id><published>2009-11-02T16:13:00.000-08:00</published><updated>2009-11-02T17:11:35.252-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Videos'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='9/11'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorexperten'/><title type='text'>Osama Bin Ladens Sohn lügt!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Omar Bin Laden, eines von zehn Kindern aus Osama Bin Ladens erster Ehe mit seiner Cousine Najwa Ibrahim Ghanem, hat zusammen mit dieser ein Buch verfasst. Es beschreibt das Familienleben unter dem Kommando des Terrorfürsten und welche Härten und Entbehrungen Omar als Kind und Jugendlicher durchmachen musste. Im Alter von 19 Jahren - die Bin Ladens hatten Zuflucht in Afghanistan gefunden - entschloss sich Omar, mit seinem Vater zu brechen und erteilte einer möglichen Karriere in dessen Terrornetzwerk ein Absage. Dieses Buch stellt ein Novum dar: noch nie hat ein so enger Verwandter ein Buch über Osama verfasst. Nachrichten über den privaten Osama sind allerdings kein Novum. So plauderte etwa vor drei Jahren Osamas "Sexsklavin" aus dem Nähkästchen, dass dieser in &lt;a href="http://www.welt.de/vermischtes/article147244/Bin_Laden_verknallt_in_Whitney_Houston.html"&gt;Whitney Houston verschossen&lt;/a&gt; sei. Auch sie schrieb ein Buch. Wer sich für die Osama-Bin-Laden-Privat-Soap interessiert, dem sind beide Bücher sicherlich zu empfehlen. Interessanter allerdings ist die Tatsache, dass Omar nun als Anhänger der offiziellen 9/11-Version auftritt. Dies dürfte der wichtigste Aspekt an der ganzen Sache sein. &lt;a href="http://www.time.com/time/world/article/0,8599,1932318,00.html"&gt;'TIME'&lt;/a&gt; leitete einen Artikel daher so ein:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Für Omar Bin Laden...kam die schreckliche Erkenntnis, dass sein Vater das terroristische Superhirn einer globalen Verschwörung ist, die das Leben Tausender Unschuldiger zerstört hat, schrittweise.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Später heißt es:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Nach dem Massaker von 9/11 gab es für Omar kein zurück [nach Afghanistan]. Viele seiner Geschwister, die zurück blieben, sind wahrscheinlich tot. Sein Vater ist der berühmteste lebende Massenmörder. "Während dieser Jahre des Kummers und Verlustes musste ich mich der Wahrheit über meinen Vater stellen", schreibt Omar.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Omars schmerzvolle Einsicht in die Täterschaft seines Vaters soll also schrittweise erfolgt sein. Es scheint aber eher so, als habe Omar sich nicht schrittweise auf dem Weg zur dieser Erkenntnis fortbewegt, sondern einen Sprung vollzogen. Denn 2007 sagte Omars Ehefrau über dessen Beziehung zu seinem Vater und 9/11 folgendes:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Er vermisst seinen Vater. Omar weiß nicht, ob sein Vater für die 9/11-Attacke verantwortlich ist. Ich denke er wird es niemals wissen."(&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article2056380.ece"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Und Omar selbst äußerte sich 2008 noch so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;“Wer kann hundert-prozentig wissen, dass mein Vater hinter 9/11 oder 7/7 [Anschläge von London 2005] steckt? Ich bin kein Richter und keine Jury. Ich weiß nicht, ob mein Vater ein Terrorist ist oder in die Anschläge involviert war." (&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article3842353.ece"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Was hat Omar also nun bewogen, seinen Vater als Drahtzieher des 11.September 2001 anzunehmen? Der TIME-Artikel gibt Auskunft:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;(...) er konnte nicht akzeptieren, dass sein Vater für 9/11 verantwortlich ist, bis er dessen vertraute Stimme Monate nach 9/11 in einer Audio-Botschaft vernahm, in der er sich zur Tat bekannte. "Das war der Moment, in dem ich mich von den Träumen, denen ich&amp;nbsp; anhing, trennen musste. Fieberhaft hatte ich gehofft, dass die Welt falsch lag und mein Vater nicht für diesen schrecklichen Tag verantwortlich ist", schreibt er.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Hinblick auf die obigen Zitate erscheint diese Aussage als unglaubwürdig. Denn wenn eine Audio-Botschaft seines Vaters ihn Monate nach den Anschlägen überzeugt haben will, warum bestritt er dann noch 2008 die Authenzität der Osama Bin Laden-Videos, wie in diesem Interview?:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DBLgf_RXZZo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowScriptAccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/DBLgf_RXZZo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Omar bezieht sich insbesondere auf das im September 2009 veröffentlichte Video. Es ist die letzte Veröffentlichung, die Osama nicht nur als Standbild zeigt. Wenn Omar nicht von den Videos seines Vaters überzeugt ist, warum dann von Audio-Tapes, die sich aufgrund der Voice-morphing Technologie &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-srv/national/dotmil/arkin020199.htm"&gt;wesentlich einfacher fälschen lassen&lt;/a&gt;? Wie auch immer, das Osama-Video vom September 2009 wurde seinerzeit von dem 'Spiegel'-Terrorexperten Yassin Musharbach mit den einleitenden Worten kommentiert:&amp;nbsp; &lt;b style="font-weight: normal;"&gt;"Das neue Video von Osama Bin Laden belegt, dass der Qaida-Chef lebt".&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style="font-weight: normal;"&gt;Dass die Darstellung in dem Video immer dann auf Standbild wechselt, wenn Bin Laden über aktuelle Ereignisse sinniert, oder dass Bin Laden plötzlich einen schwarz gefärbten Bart trägt, das kümmerte einen Terrorexperten wie Musharbash bei seiner Feststellung nicht. Wer Beweise finden will, sucht sie sich zusammen unter Missachtung widersprechender Fakten. So werden Verschwörungstheorien konstruiert. In diesem Fall die Theorie über eine global operierenden Verschwörung von Jihad-Kämpfern unter dem Kommando von Osama Bin Laden zwecks Erlangung der Weltherrschaft. Musharbash ließ sich auch von anderen Merkwürdigkeiten nicht aus dem Konzept bringen:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Zum anderen ist ungewöhnlich, auf welche Art der Inhalt der Rede bekannt wurde. In der Nacht zum Donnerstag hatte die Qaida-nahe Produktionsfirma al-Sahab angekündigt, dass eine Rede des Terrorpaten bald veröffentlicht werde. Doch noch bevor die Terror-Propagandisten das Band publizierten, berichteten gestern US-Medien über die Kernaussagen Bin Ladens.&lt;br /&gt;Am Freitagnachmittag war bekannt geworden, dass der US-Regierung ein Vorabexemplar der Rede vorlag. Auf welchem Wege sie es erhielt, ist noch unklar. Es kommen aber praktisch nur zwei Wege in Frage: Entweder beschafften Geheimdienste das Material, oder private Terrorforschungsinstitute erhielten frühzeitig Zugriff auf das Band und gaben es weiter. In jedem Fall kam es zu einer Premiere: Die Welt diskutiert über eine Bin-Laden-Rede, die al-Qaida noch gar nicht freigegeben hat. (&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,504568,00.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Praktisch kommen natürlich mehr als nur zwei Wege in Frage, wie jeder seriöse Terrorexperte weiß.&amp;nbsp; Zumindest wenn er sich schon einmal mit Geheimdiensten beschäftigt hat. Ob bloße Naivität oder Kalkül, Musharbash beendet seinen Artikel mit einem argumentativen Vorwärts-Salto:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Interessant wird nun sein, ob und wie al-Qaidas PR-Abteilung darauf reagiert, dass die US-Regierung und US-Medien die Rede schon vorab kannten, sendeten und interpretierten. Das Kalkül der US-Seite war klar: Man wollte dem Terroristen den Wind aus den Segeln nahmen - ging damit aber ein gewisses Risiko ein. Der Trick funktioniert nur, solange al-Qaida das Video auch selbst noch publiziert. Andernfalls müssten sich die USA möglicherweise dafür rechtfertigen, ohne Not ein Propagandavideo verbreitet zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vielleicht nimmt man Al-Qaida auch den Wind aus den Segeln, wenn man deren Videos nicht nur&amp;nbsp;publiziert und verbreitet, sondern gleich produziert? Zumindest im Fall des angeblichen Al-Qaida Führer Iraks, Abu Musab Al-Zarkawi, musste das Pentagon eingestehen, &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-dem-anschlag-in.html"&gt;Erklärungen von ihm selbst verfasst zu haben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sFf2e6PI/AAAAAAAAAFc/rgTr03evws8/s1600-h/mr.blackbeard.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sFf2e6PI/AAAAAAAAAFc/rgTr03evws8/s400/mr.blackbeard.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Osama Bin Laden 2007&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Insbesondere Osamas schwarz gefärbter Bart sorgte für Gesprächsstoff. Beweis für eine Fälschung? Beweis für Bin Ladens Eitelkeit? Eine Debatte entbrannte unter Terrorexperten. Der Islam verbiete zwar das Färben von Bärten nicht, aber es müssen dem Alter entsprechend durchgeführt werden. So ist es auch bekannt, dass sich muslimische Gelehrte in Bin Ladens Alter den Bart mit Henna färben. Aber eben nicht schwarz. Aber der Islam, so konnte man z.B. auf &lt;a href="http://web.archive.org/web/20071012023553/http://www.islam-verstehen.de/koerperpflege.php"&gt;"Islam-verstehen-de" unter der Rubrik "Körperpflege"&lt;/a&gt; lesen, erlaube es älteren Muslimen, sich den Bart schwarz zu färben, um jünger und kräftiger zu erscheinen, wenn sie sich im Krieg befinden. Die Terrorexperten waren zufrieden, stand dies doch im Einklang mit ihrer Verschwörungstheorie. Doch der Computerexperte Neal Krawetz widersprach den Terrorexperten, denn seiner Analyse zufolge war das ganze &lt;a href="http://www.msnbc.msn.com/id/21530470/ns/nightly_news_with_brian_williams/"&gt;Video ein Fake&lt;/a&gt;. Er wies nach, dass das Video identisch ist mit einer Aufnahme von Bin Laden, die bereits 2004 veröffentlicht wurde. Osamas Bart trug damals allerdings noch graue Züge.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sJkb0rwI/AAAAAAAAAFk/Cwc0_XZad54/s1600-h/binladen2004.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sJkb0rwI/AAAAAAAAAFk/Cwc0_XZad54/s320/binladen2004.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Osama Bin Laden 2004 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Am wahrscheinlichsten ist, dass es sich bei dem 2007-Video um alte Aufnahmen handelt, die nur noch nicht veröffentlicht waren. Daher hält das Bild des Videos auch&amp;nbsp; immer an, wenn Bin Laden auf aktuelle Ereignisse zu sprechen kommt. Der Ton wäre sonst nicht synchron zu den Mundbewegungen. Der schwarze Bart war wohl eher ein Ablenkungsmanöver der Produzenten, damit sich Terrorexperten nicht so sehr mit der Frage der Aktualität auseinandersetzen, sondern beim Barte des Propheten der Welt verkünden, dass hier nun der Beleg für Bin Ladens Lebendigkeit vorliegt. Mit einem toten Geist lässt sich schlecht Angst machen. Und von einem toten Geist lässt sich auch als Terrorexperte schlecht leben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ende Oktober dieses Jahres veröffentlichte "Al-Qaidas PR-Abteilung" As-Sahab eine Rede von Abu Yahya al-Libi. Es war &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/09/al-qaida-videos-mit-der-lizenz-zum.html"&gt;natürlich das 'IntelCenter&lt;/a&gt;', dass darin eine Entdeckung gemacht haben will, mit der es sich an die Medien wandte. Besonders eine Stelle hat es den Terrorexperten angetan: Das Bild wird bei einem Schwenk durchs Publikum plötzlich unscharf. Dies könne nur Absicht sein, da As-Sahab für Qualitätsstandards bekannt sei und unscharfe Bilder normalerweise herausschneide. Aber hier sei wohl mit Absicht Unschärfe ins Spiel gekommen. Man wolle etwas verbergen. Oder genauer: Nicht etwas, sondern jemanden. Niemand geringeren als Osama Bin Laden selbst. Wobei sich natürlich die Frage stellt, warum As-Sahab die Publikums-Aufnahme überhaupt drin gelassen hat, wenn es jemanden zu verbergen gilt. Aber wie gesagt, solche Widersprüche gehen einen Terrorexperten nichts an. Es sei denn, man ist in Vorwärts-Saltos geübt wie Musharbash:&lt;b&gt; &lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Ein subtiles Signal? Sicher, vorstellbar wäre es, dass Osama Bin Laden an dem betreffenden Tag bei dieser Veranstaltung anwesend war. Irgendwo muss er ja sein, warum also nicht bei seinen Gesinnungsgenossen. Natürlich wäre es ein Risiko, sich am selben Ort wie die Nummer drei von al-Qaida aufzuhalten. Aber Osama Bin Laden ist nicht immer rational. &lt;br /&gt;Wenn es sich tatsächlich um Osama Bin Laden handelt, dann könnte er seinen Anhängern damit sagen wollen: Seht, ich lebe, aber ich dränge mich nicht immer in den Vordergrund, ich diene nur der Sache. &lt;br /&gt;Für Nachrichtendienste wäre es ebenfalls interessant, wenn sich der Zuschauer als Bin Laden verifizieren ließe. Man wüsste dann, dass er noch lebt und durchaus Bewegungsfreiheit genießt - mehr als gemeinhin angenommen wird.(&lt;a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,657859,00.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während IntelCenter nur vermutet, &lt;a href="http://www.longwarjournal.org/threat-matrix/archives/2009/10/osama_bin_blurry.php"&gt;behauptet 'The Long War Journal'&lt;/a&gt; aufgrund einer "vertrauenswürdigen Quelle", es handele sich bei dem Mann in der Tat um Bin Laden. Das 'Long War Journal' ist ein Zusammenschluss von ehemaligen US-Militär-Angehörigen und anderen Terrorexperten, mit guten Kontakten in die inneren Machtzirkel Washingtons. "Langer Krieg" steht übrigens laut Eigendarstellung als Synonym für den Krieg gegen den Terror.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Schauen wir uns Bilder des Mannes an, von dem Musharbash meint, er sehe "irgendwie schon aus wie Osama Bin Laden".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Cz2aC-iIPrw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/Cz2aC-iIPrw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sVZKKDCI/AAAAAAAAAFs/A0W_R8dnr3M/s1600-h/binladenblurry.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sVZKKDCI/AAAAAAAAAFs/A0W_R8dnr3M/s320/binladenblurry.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sXVxMtBI/AAAAAAAAAF0/KYuXwIZMELU/s1600-h/binladenblurry2.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sXVxMtBI/AAAAAAAAAF0/KYuXwIZMELU/s320/binladenblurry2.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Osama Bin Laden 2009 ?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Verglichen mit den alten Aufnahmen zeigt sich, dass sein Bart nun innen schwarz und außen grau-weiß ist, während er vor seiner Schwarzfärbung außen schwarz und innen grau-weiß war. Wie ist das zu erklären? Gar nicht. Jedenfalls nicht in sinnvoller Weise. Es sei denn, es handelt sich gar nicht um Bin Laden. Dann wäre nur zu erklären, warum Organisationen wie "The Long War Journal" und ihre vertrauenswürdigen Quellen solches behaupten. Dafür eine sinnvolle Erklärung zu finden dürfte allerdings nicht all zu schwer sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch zurück zu Omar Bin Laden. Überzeugt haben will ihn ein Audio-Tape seines Vaters Monate nach 9/11. Das Schweizer&lt;span style="font-size: small;"&gt; 'Dalle Molle Institute for Perceptual Artificial Intelligence'&lt;/span&gt; (IDIAP) ist von der Authentizität solcher Aufnahmen nicht überzeugt. Über eine im November 2002 veröffentlichte und vom Institut analysierte Audio-Aufnahme heißt es, sie sei &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/2526309.stm"&gt;mit größter Wahrscheinlichkeit ein Fake&lt;/a&gt;. IDIAP führte die Analyse für ein französisches TV-Magazin durch und war "von rein wissenschaftlicher Neugier" getrieben. Allerdings stand es damit im &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/2490303.stm"&gt;Widerspruch zu den Pentagon-Terrorexperten&lt;/a&gt;, die da meinten, dass Bin Laden-Tape sei mit Sicherheit authentisch. Wenn es heißt, im Krieg stirbt die Wahrheit zu erst, muss es auch heißen, dass im Krieg die der Wahrheitssuche zu Grunde liegende Wissenschaft stirbt. Und wenn man sich in einem langen Krieg gegen Terror befindet, stößt wissenschaftliche Neugier und Wahrheitsfindung automatisch gegen Interessen, die mit Wahrheitsfindung nicht viel am Hut haben. Und mächtig Druck ausüben können. &lt;a href="http://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/Swiss_won_8217_t_verify_8220_bin_Laden_8221_tape.xml?siteSect=164&amp;amp;sid=1627978&amp;amp;cKey=1045064040000&amp;amp;ty=st&amp;amp;rs=yes"&gt;Konsequenterweise lehnte IDIAP es ab&lt;/a&gt;, weitere Bin Laden-Aufnahmen zu überprüfen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn Omar Bin Laden jahrelang von der Täterschaft seines Vaters nicht überzeugt war, jetzt aber behauptet, schon Monate nach 9/11 aufgrund eines Audio-Tapes zu dieser Überzeugung gelangt zu sein, dann lügt er offensichtlich. Denn beides kann nicht zugleich der Wahrheit entsprechen. Ein Blick in seine privaten Verhältnisse macht klar, warum er jetzt zur Lüge greift. &lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article2056380.ece"&gt;Omar heiratete im Sommer 2007&lt;/a&gt; die Britin Jane Felix-Browne. Ihr Wunsch, gemeinsam in Großbritannien leben zu können, wurde von den britischen Behörden zunichte gemacht. Sie lehnten Omars Aufenthalt in Großbritannien im August 2008 ab. Begründung:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Aussagen die Sie in jüngsten Medien-Interviews gemacht haben, legen eine fortdauernde Loyalität zu Ihrem Vater nah. Ihre Anwesenheit im Vereinten Königreich könnte daher ernsthafte öffentliche Besorgnis erregen." (&lt;a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article3842353.ece"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während man sich in Großbritannien &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-2.html"&gt;sonst eher kooperativ&lt;/a&gt; gegenüber Leuten von Al-Qaida zeigte, wurden Omars öffentliche Zweifel über die Täterschaft seines Vaters zu seinem Verhängnis. Sein neues Buch trägt dem Rechnung. Einem zukünftigen Zusammenleben mit seiner Frau in Großbritannien dürfte es sicherlich hilfreich sein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Helfen wird es aber kaum bei der eigentlichen Klärung der Frage nach der Täterschaft Osama Bin Ladens. Wer sich für die Person Osama Bin Laden interessiert, für den bringt das Buch neue Informationen. In Bezug auf 9/11 wohl nicht, außer der, dass man einfacher durchs Leben kommt, wenn man an die offizielle 9/11-Version glaubt. Für diese Erkenntnis bedurfte es allerdings kein neues Buch. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-512250782410188718?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/512250782410188718/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/osama-bin-ladens-sohn-lugt.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/512250782410188718'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/512250782410188718'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/11/osama-bin-ladens-sohn-lugt.html' title='Osama Bin Ladens Sohn lügt!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Su9sFf2e6PI/AAAAAAAAAFc/rgTr03evws8/s72-c/mr.blackbeard.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-6153978815006628034</id><published>2009-10-28T18:45:00.000-07:00</published><updated>2009-10-29T07:53:22.501-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terror-Anschläge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Irak-Krieg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Irak'/><title type='text'>Was steckt hinter dem Anschlag in Bagdad? - Teil 2/2</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Hinblick auf die aktuellen Anschläge im Irak sollten wir zum besseren Verständnis einen Rückblick auf einen Anschlag werfen, der einen Wendepunkt in der Gewalteskalation zwischen Schiiten und Sunniten darstellte. Am 22.Februar 2006 wurde ein Anschlag auf die für Schiiten heilige "Goldene Moschee" in &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samarra"&gt;Samarra&lt;/a&gt; verübt, durch den die goldene Kuppel des Gebäudes einstürzte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sujy0jMYpTI/AAAAAAAAAFU/FZHVT7-Fd3Y/s1600-h/goldene_mosche_samarra.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sujy0jMYpTI/AAAAAAAAAFU/FZHVT7-Fd3Y/s400/goldene_mosche_samarra.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Goldene Moschee: vorher und nachher&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der Anschlag führte zu Racheaktionen gegen sunnitische Moscheen und Geistliche, welche sich beinahe bis zu einem offenen Bürgerkrieg ausgeweitet hätten. Der Irak-Experte Joachim Guilliard schrieb ausführlich über die Hintergründe des Anschlags in der '&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2006/03-03/070.php"&gt;Jungen Welt&lt;/a&gt;' am 3.3.2006, woher auch die folgenden Zitate stammen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Überraschend für viele Beobachter war schon die Schnelligkeit gewesen, mit der sie begannen. Es scheint, als hätten die&amp;nbsp; Akteure nur auf ihren Einsatz gewartet, meinte die international bekannt gewordene irakische Bloggerin »Riverbend«. Keiner der vielen bewaffneten Angriffe auf sunnitische Moscheen, so der irakische Politologe Sami Ramadani im britischen Guardian&amp;nbsp; vom 24. Februar, machte den Eindruck eines spontanen Protests. Die Berichte darüber deuten vielmehr darauf hin, daß sie meist&amp;nbsp; von vermummten Bewaffneten initiiert worden waren. (...)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Westen hielt man sich nicht lange mit Nachforschungen auf,&amp;nbsp; paßte der Anschlag und die folgenden brutalen Racheaktionen doch gut in das seit langem gepflegte Bild von einer tiefen&amp;nbsp; Feindschaft zwischen den Konfessionen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch die Moschee war bei Sunniten hoch geschätzt und wurde auch von diesen häufig besucht. Gemeinsam mit Schiiten halfen sie bei ihrem Wiederaufbau. Während in westlichen Medien der einflussreiche schiitische Gelehrte Muqtada al-Sadr und seine Mahdi-Armee für die Racheaktionen gegen sunnitische Einrichtungen verantwortlich gemacht wurde, bezog dieser tatsächlich eine ganz andere Position. Er befahl seiner Mahdi-Armee, die heiligen Einrichtungen der Sunniten zu schützen und rief zusammen mit anderen führenden sunnitischen wie schiitischen Gelehrten zu friedlichen, gemeinsamen&amp;nbsp; Demonstrationen gegen die amerikanische Besatzung auf. Tatsächlich kam es in verschiedenen Städten daraufhin zu Großdemonstrationen Hunderttausender.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Ihr Zorn&amp;nbsp; richtete sich eindeutig gegen die Besatzer, die sie direkt oder indirekt für die Bomben verantwortlich machten: »Kalla, kalla&amp;nbsp; Amrica, kalla kalla lill-irhab« - »Nein zu Amerika, nein zum Terrorismus«, hieß die Parole, die Schiiten und Sunniten einte.(...)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Die Mehrheit der&amp;nbsp; Demonstranten brachte diese Morde mit den vielfältigen Gerüchten über Todesschwadrone in Verbindung und machte die USA und&amp;nbsp; die mit ihnen verbündeten irakischen Regierungsparteien für die Gewaltwelle verantwortlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht grundlos: Wie beispielsweise die Londoner Times erfuhr, konnten die schwerbewaffneten Kämpfer nach einem Angriff auf&amp;nbsp; die sunnitische Al-Quds-Moschee unbehelligt wieder in ihre Autos klettern und unter dem Beifall der unter US-amerikanischer&amp;nbsp; Führung stehenden irakischen Nationalgarde davonfahren. Die US-Truppen blieben in ihren Kasernen. Sie wollten nicht durch&amp;nbsp; ihre Präsenz noch mehr Gewalt provozieren, begründeten Sprecher der US-Armee ihre völlige Untätigkeit angesichts bewaffneter&amp;nbsp; Angriffe auf religiöse Einrichtungen und Zivilisten.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Erstaunlich wenig Aufmerksamkeit richten westliche Medien auf die Art und Weise, wie der Anschlag auf die Moschee in Samarra&amp;nbsp; durchgeführt wurde. Überzeugt davon, daß nur sunnitische Terroristen vom Schlage Abu Musab Al Sarkawis, [des damaligen Al-Qaida Füherers in Irak], dahinter stecken&amp;nbsp; können, interessierte sich kaum ein Journalist für die Details.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die planmäßige Sprengung der goldenen Kuppel paßt jedoch in vieler Hinsicht nicht zu den anderen verheerenden Anschlägen, für&amp;nbsp; die Al Sarkawis Gruppe verantwortlich gemacht wird. Die Sprengladungen waren hier nicht einfach an einem leicht zugänglichen&amp;nbsp; Ort, in einem Auto, Koffer oder ähnlichem versteckt, sondern genau kalkuliert an den vier Hauptsäulen des Mausoleums&amp;nbsp; angebracht worden. Sie wurden sorgfältig in zuvor gebohrte Löcher gesteckt und miteinander sowie mit einer weiteren Ladung&amp;nbsp; direkt unter der Kuppel und einem Fernzünder verbunden. Eine Arbeit, die mit dieser Präzision, so der irakische Bauminister&amp;nbsp; Jassem Mohammed Jaafar, nur von Spezialisten durchgeführt werden konnte. Allein das Bohren der Löcher dürfte dabei vier&amp;nbsp; Stunden in Anspruch genommen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;All diese Vorbereitungen geschahen in einer der am besten bewachten Moscheen Iraks, in einer Stadt, in der zwischen acht Uhr&amp;nbsp; abends und sechs Uhr morgens eine strikte Ausgangssperre herrscht. Augenzeugen berichteten von ungewöhnlich starken&amp;nbsp; Aktivitäten der Irakischen Nationalgarde rund um die Moschee. Ihre Fahrzeuge wären die ganze Nacht zu hören gewesen. Auch&amp;nbsp; US-Truppen wurden gesehen. Um sechs Uhr morgens hätten die irakischen Soldaten das Gebiet verlassen, um 6.30 Uhr folgten die&amp;nbsp; US-Soldaten. Um 6.40 Uhr explodierten die Sprengsätze.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eine unabhängige Untersuchung, die die Urheberschaft des Anschlags auf die Moschee und die eventuelle Verwicklung irakischer und US-amerikanischer Sicherheitskräfte aufklären könnte, fand nicht statt. Auch Aufklärung durch die "vierte Gewalt" war nicht mehr zu erwarten, nachdem die irakische Journalistin Atwar Bahjat während ihrer Berichterstattung über den Anschlag für den Fernsehsender 'Al-Arabiya' &lt;a href="http://cpj.org/awards/2006/bahjat.php"&gt;entführt und anschließend ermordet&lt;/a&gt; wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im Juni 2006 präsentierten irakische Behörden dann die Urheber sowohl des Anschlags auf die Moschee, als auch der Ermordung der Journalistin Bahjat. Abu Qudama überlebte als einziger von 16 ausländischen, mutmaßlichen Terroristen die Festnahmeaktion durch irakische Sicherheitskräfte. Er gestand die Taten und sagte aus, dass der Anschlag auf die Moschee unter dem Kommando eines Irakers namens Haytham Badri organisiert wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Rubai [Nationaler Sicherheitsberater] sagte, dass Badri...für den Tod hunderter irkaischer zivilisten und Angehörige der Sicherheistkräfte verantwortlich ist. Badri hatte Verbindungen zu Saddam Husseins gestürztem Regime, sagte Rubaie, und zur 'Ansar al Islam', eine im Norden ansässige kurdisch-islamistische Gruppe von Extremisten, bevor er sich der von Abu Musab Zarqawi geführten Al-Qaida in Irak anschloss.&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; (&lt;a href="http://articles.latimes.com/2006/jun/29/world/fg-shrine29"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Zu Al-Qaida Führer Zarqawi später noch mehr. Interessant ist, dass 'Ansar al Islam' in der berühmt berüchtigten Präsentation des damaligen Außenministers Colin Powell im Februar 2003 vor der UN - neben der Existenz von Massenvernichtungswaffen - als Begründung für einen Angriff auf Irak herhalten musste. Powell präsentierte auch ein Bild, dass angeblich ein Ausbildungslager der Al-Qaida-Gruppe Ansar al Islam zeigte. Nur befand sich dieses Lager im nördlichen Teil Iraks, der nicht unter Kontrolle der irakischen Regierung stand. Faktisch stand dieses Gebiet unter der Kontrolle des Westens vermittels der kurdischen Statthalter &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dschalal_Talabani"&gt;Talabani&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Masud_Barzani"&gt;Barzani&lt;/a&gt;. Für das irakische Militär war dieses Gebiet unerreichbar, denn es lag in der UN-Flugverbotszone. Aber die USA hätten jederzeit das Lager angreifen können. Aber sie wollten  nicht. Der kanadische Professor &lt;a href="http://www.globalresearch.ca/articles/CHO302B.html"&gt;Michael Chossudovsky schrieb damals&lt;/a&gt;:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Nord-Irak ist praktische ein US-Protekorat. US-Militär und Geheimdienste, die in der kurdischen Region stationiert sind, stellen sich blind gegenüber dem Zustrom an Al-Qaida Kämpfern aus Afghanistan und den verschiedenen terroristischen Aktionen, die in der kurdischen Region begangen werden. Laut einem Bericht können sich Al-Qaida Angehörige, die den Transfer von Leuten, Geldern und Ausrüstung für Ansar al-Islam koordinieren, in der [regionalen] Hauptstadt frei bewegen" (Midland Independent, 6.Februar 2003). Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Ansar al-Islam durch dieselben verdeckten US-Geheimdienst-kanäle unterstützt, wie andere Al-Qaida-Organisationen in Zentralasien und im Mittleren Osten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SujxFWOXIcI/AAAAAAAAAE8/QmavsXIW5Q8/s1600-h/ansaralislamlager.gif" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SujxFWOXIcI/AAAAAAAAAE8/QmavsXIW5Q8/s400/ansaralislamlager.gif" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Angebliches Ansar al-Islam Lager in Nordirak&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; Und während Colin Powell Irak mit Krieg drohte, weil die irakische Regierung nichts gegen Ansar al-Islam unternehme, genoss deren Anführer Mullah Krekar im NATO-Land Norwegen politisches Asyl. 2007 &lt;a href="http://www.nytimes.com/2007/12/03/world/europe/03iht-jihad.4.8571921.html"&gt;schrieb die 'New York Times'&lt;/a&gt;, dass amerikanische Geheimdienste scheinbar nur geringes Interesse an ihm haben.&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Am 13.Juni 2007 gab es einen zweiten Anschlag auf die Goldene Moschee in Samarra. Nun sprach man selbst auf CNN von einem "Inside-Job", allerdings standen nicht die US-Besatzer im Verdacht, sondern deren irakische Marionettenregierung.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;embed bgcolor="#FFFFFF" flashvars="file=http://www.rawprint.com/media/2007/0706/cnn_am_samara_bomb_blame_070613a.flv&amp;amp;image=http://www.rawprint.com/media/2007/0706/cnn_am_samara_bomb_blame_070613a.jpg&amp;amp;logo=http://www.rawprint.com/fvp/rsvidlogo04.png&amp;amp;link=http://www.rawstory.com&amp;amp;autostart=false&amp;amp;lightcolor=0x557722&amp;amp;backcolor=0x000000&amp;amp;frontcolor=0xCCCCCC&amp;amp;showicons=false" height="320" pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" src="http://www.rawprint.com/fvp/flvplayer.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="400" /&gt; &lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;CNN - 13.Juni 2007 - Inside Job?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Doch wer auch immer hinter der Sprengung der Moschee stehen mag, für die Besatzungsmächte kam das Ereignis [am 22.Februar 2006] zu einem sehr&amp;nbsp; günstigen Zeitpunkt. Waren sie doch in den letzten Wochen wieder heftig unter Druck geraten. Ein Video, das britische&amp;nbsp; Soldaten bei der brutalen Mißhandlung irakischer Jugendlicher in Basra zeigt, brachte für viele Schiiten im Süden, die bisher&amp;nbsp; noch mit den Besatzern kooperierten, das Faß zum Überlaufen. Die Regionalregierungen der Provinzen Basra und Maysan stellten&amp;nbsp; nun die Zusammenarbeit mit den Briten ein und hoben das Gesetz auf, das allen Besatzungssoldaten Immunität vor irakischen&amp;nbsp; Gerichten gewährt. (&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2006/03-03/070.php"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Zu Spannungen zwischen den britischen Besatzern und den lokalen irakischen Behörden kam es bereits durch einen Vorfall im September 2005: Irakische Polizisten wollten ein verdächtiges Fahrzeug untersuchen, doch die beiden &lt;a href="http://www.nogw.com/download/2005_2_british_spies.pdf"&gt;Insassen eröffneten sofort das Feuer&lt;/a&gt;, zwei Polizisten wurden erschossen. Trotzdem gelang es ihnen nicht zu entkommen. Der Verdacht der irakischen Polizei war begründet: der Kofferraum war voller Waffen, Bomben und Zündern - offensichtlich Materialien für Anschläge. Doch dann stellte sich heraus, dass die beiden Festgenommenen tatsächlich keine Araber waren, sondern sich nur als solche mit Perücke, Turban und Umhang verkleidet hatten. Sie waren &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/4264614.stm"&gt;Mitglieder des britischen&amp;nbsp; Geheimdienstes SAS&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SujxlG4N0dI/AAAAAAAAAFE/lJ6jYVScXq4/s1600-h/klamotte-n.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SujxlG4N0dI/AAAAAAAAAFE/lJ6jYVScXq4/s320/klamotte-n.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Bei Briten gefundene Verkleidung &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Washington Post berichtete, daß irakische Sicherheitsbeamte die beiden Briten beschuldigten, sie hätten vorgehabt, eine&amp;nbsp; Bombe zu legen. Fattah Al Shaykh, Parlamentsabgeordneter aus Basra, beschuldigte in einem Interview mit dem TV-Sender Al&amp;nbsp; Dschasira die beiden Briten, in einem »mit einem als Bombe präparierten Auto« unterwegs gewesen zu sein, das später » im&amp;nbsp; Zentrum auf einem belebten Markt explodieren sollte«. (&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2005/09-27/001.php"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SujyEgVSTMI/AAAAAAAAAFM/TMKPPwL-92k/s1600-h/article_image.htm.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://3.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SujyEgVSTMI/AAAAAAAAAFM/TMKPPwL-92k/s320/article_image.htm.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Bei Briten gefundene Ausrüstung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Polizistenmord und Vorbereitung terroristischer Anschläge, das dürfte eine lange Haftstrafe ergeben. Doch im Irak haben die Besatzer das "Recht" mittels Gewalt für sich gepachtet. Und so griff die britische Armee am 19.9.05 mit Panzern und Kampfhubschraubern das zentrale Gefängnis in Basra an, &lt;a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/4271234.stm"&gt;um die beiden britischen Terroristen zu&amp;nbsp; befreien&lt;/a&gt;. Was ihnen auch gelang - weitere Tote in Kauf nehmend. Eine aufgebrachte Menschenmenge griff&amp;nbsp; währenddessen die britischen Panzer mit Steinen und Molotow-Cocktails an. Hierbei gab es wieder Verletzte, darunter auch britische Soldaten, die brennend aus&amp;nbsp; ihren Panzern kletterten. Der britische Chefermittler, der das ganze Desaster untersuchen sollte, starb unter "&lt;a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;amp;aid=1100"&gt;mysteriösen Umständen&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Doch nicht nur Agenten im Auftrag ihrer Majestät verkleiden sich als Araber, um Terror zu verbreiten. Am 11.Oktober 2005 versuchten zwei verkleidete Amerikaner in Baghdads Stadtteil Al-Ghazaliyah eine Autobombe zu zünden. Sie wurden jedoch von aufmerksamen Anwohnern überwältigt und an die herbeigerufene irakische Polizei übergeben. Doch kurz nach deren Eintreffen umstellte eine große Zahl von&amp;nbsp; US-Truppen die Gegend, nahm die beiden mit und verschwand. (&lt;a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&amp;amp;code=20051015&amp;amp;articleId=1089"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Der renommierte Journalist &lt;a href="http://www.independent.co.uk/opinion/commentators/fisk/robert-fisk-seen-through-a-syrian-lens-unknown-americans-are-provoking-civil-war-in-iraq-475889.html"&gt;Robert Fisk berichtete&lt;/a&gt; über eine besonders perfide Methode der Besatzer, bei der Einheimische ohne ihr Wissen für Anschläge benutzt werden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Amerikaner wollen einen Bürgerkrieg entfachen, so dass die sunnitischen Aufständischen ihre Energie damit verbringen, Schiiten zu töten, anstatt die Soldaten der westlichen Besatzungsmacht,  vermutete mein Gesprächspartner. "Ich schwöre Ihnen, wir haben sehr gute Informationen", sagt meine Quelle. "Ein junger irakischer Mann erzählte uns, dass er von den Amerikanern zum Polizisten in Bagdad ausgebildet wurde. 70 Prozent seiner Zeit habe er mit Fahrtraining verbracht, 30 Prozent mit Waffentraining. Sie sagten ihm: 'Komm wider in einer Woche'. Als er wieder zurück kam, gaben sie ihm ein Mobiltelefon und wiesen ihn an, in eine belebte Gegend in der Nähe einer Moschee zu fahren und sie dann anzurufen. Er wartete in seinem Auto, sein Telefon konnte aber kein Signal empfangen. Also stieg er aus dem Wagen und fand dann ein Empfangs- Signal. Dann explodierte sein Fahrzeug".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unmöglich, sage ich zu mir selbst. Aber dann erinnere ich mich an die vielen male in Bagdad, bei denen mir Iraker ähnliche Geschichten erzählt haben. (...)&lt;br /&gt;&lt;div class="font-null"&gt;"Dann gab es ein anderen Mann, ausgebildet von den Amerikanern für die Polizei. Ihm wurde auch ein Mobiltelefon gegeben und gesagt, in ein Gebiet zu fahren, wo es eine Menschenmenge gab - vielleicht ein Protest - und sie dann anzurufen und ihnen zu sagen, was dort geschieht. Aber auch hier funktionierte das Mobiltelefon nicht. Also ging er zu einem Festnetz-Telefon und rief die Amerikaner an und sagte: 'Hier bin ich, an dem Ort,&amp;nbsp; zu dem ihr mich geschickt habt und ich kann euch sagen, was hier passiert'. In diesem Moment gab es in seinem Auto eine große Explosion." &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist immer Vorischt angebracht, wenn es wie  nach dem Anschlag vom letzten Sonntag heißt, dahinter stehe Al-Qaida. Zwar gibt es im Irak Al-Qaida Kämpfer, die schon unter Beweis gestellt haben, dass sie zu solchen  Anschlägen fähig sind. Allerdings darf auch nicht die enge Verstrickung des Al-Qaida Netzwerks mit Geheimdiensten vergessen werde, wie ich sie beispielsweise &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaidas-freiganger-teil-1.html"&gt;hier&lt;/a&gt; aufgezeigt habe.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Darüber hinaus sollte auch nicht das &lt;a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;amp;aid=2275"&gt;Zarkawi-Psy-Op-Programm&lt;/a&gt; des Pentagons vergessen werden, welches von den Militärs als die erfolgreichste (Des-)Informationskampagne des Krieges bezeichnet wurde. Bis zu seinem Tod galt Abu Musab al-Zarkawi als der Anführer der Al-Qaida im Irak. Zarkawi wurde immer dann vom Pentagon ins Spiel gebracht, wenn man Aufständische bekämpfte. Auch bei den mit Massenvernichtungswaffen durchgeführten Angriff auf die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Falludscha"&gt;Stadt  Falludscha&lt;/a&gt; wurden die an den Irakern verübten Grausamkeiten mit Zarkawi und seiner Al-Qaida gerechtfertigt. Das &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/04/09/AR2006040900890.html"&gt;Pentagon schrieb  Erklärungen&lt;/a&gt;, gab diese als von Zarkawi verfasst aus und ließ sie an die Presse durchsickern. Was dann beispielsweise zu  Titelstories in der 'New York Times' führte, in denen dem amerikanischen Publikum die Gefährlichkeit Zarkawis - und dem entgegengesetzt die Gerechtigkeit der US-Besatzer - eingeredet wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Eines lässt sich mit Sicherheit sagen: der jüngste Anschlag in Bagdad wurde nicht von denjenigen ausgeführt, die eine breite nationale Front gegen die Besatzung aufbauen und die Besatzer aus dem Land jagen wollen. Das heißt im Umkehrschluss nicht zwangsläufig, dass dieser Anschlag direkt im Auftrag der Besatzer durchgeführt wurde. Zu viele Interessen stehen im Konflikt miteinander, als dass sich über die Frage des  Motivs der Verdacht auf nur eine Partei eingrenzen ließe. Dass aber Al-Qaida den Interessen der Besatzermächte dienlich ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Das sollte als Erkenntnis genügen, um Berichten über Al-Qaidas Taten in Irak generell mit großer Skepsis zu begegnen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Teil 1 &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-den-anschlagen-in.html"&gt;findet sich hier&lt;/a&gt;)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-6153978815006628034?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/6153978815006628034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-dem-anschlag-in.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/6153978815006628034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/6153978815006628034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-dem-anschlag-in.html' title='Was steckt hinter dem Anschlag in Bagdad? - Teil 2/2'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/Sujy0jMYpTI/AAAAAAAAAFU/FZHVT7-Fd3Y/s72-c/goldene_mosche_samarra.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-2575455739148016865</id><published>2009-10-28T10:50:00.000-07:00</published><updated>2009-10-29T06:58:04.714-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terror-Anschläge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Irak-Krieg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Irak'/><title type='text'>Was steckt hinter dem Anschlag in Bagdad? - Teil 1/2</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Situation in Irak lag in den vergangenen Tagen wieder im Blickpunkt der Medien. Leider geschieht das meist nur, wenn es zu solchen Anschlägen kommt, wie am vergangenen Sonntag, bei dem über 130 Menschen getötet und über 500 verletzt wurden. Zwei Bomben wurden in Bagdad außerhalb der &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Zone"&gt;Grünen Zone&lt;/a&gt; vor dem Justizministerium und einem weiteren Verwaltungsgebäude gezündet. In einem &lt;a href="http://rawstory.com/2009/10/iraq-bombing-inside-job/"&gt;'MSNBC'-Bericht&lt;/a&gt; wird vermutet, dass die Täter Hilfe aus den Reihen der Sicherheitskräfte bekamen, um die vielen Sicherheitskontrollen erfolgreich passieren zu können. Mittlerweile habe sich &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2009/10/27/AR2009102700496.html?hpid=moreheadlines"&gt;Al-Qaida per Internet&lt;/a&gt; zu dem Anschlag bekannt. Wenn man nach dem "cui bono" fragt, also danach, wem es nutzt, dann erscheint  Al-Qaidas Vorgehen in Irak durchaus kompatibel mit den Interessen der ausländischen Besatzer zu sein. Allerdings wird diese Tatsache oft auf den Kopf gestellt, so z.B. in einem Artikel von Lutz Herden im 'Freitag' am 26.Oktober:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es wäre politische Selbstentleibung, sollte der irakische Premier al-Maliki gezwungen sein, US-Truppen nach Bagdad zu rufen, weil er deren Beistand braucht wie die Luft zum Atmen. Drei Monate bleiben bis zu den Parlamentswahlen Mitte Januar. Da muss ein Regierungschef, der wiedergewählt werden will, Macht statt Ohnmacht zeigen – und auf die Amerikaner verzichten können. Die hatten sich am 30. Juni aus den großen Städten des Landes in ihre Basen zurückgezogen. Al-Maliki – sichtlich bemüht das Stigma einer Marionette loszuwerden – feierte diesen Tag wie ein nationales Fest. Das Stationierungsabkommen funktionierte. Seit es zwischen Bagdad und Washington vom Herbst 2008 geschlossen war, schien die Rückkehr zu voller Souveränität unaufhaltsam und unwiderruflich. Der Irak konnte wieder er selbst sein. Schließlich wollte Präsident Obama spätestens zum 31. Januar 2011 den letzten US-Soldaten auf Heimatkurs wissen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Nun aber häufen sich seit Monaten die Anschläge in Bagdad, Basra und Kirkuk, werden immer brutaler, immer verheerender, immer opferreicher. 275 Tote im Juli, 456 im August, 210 im September – am 25. Oktober lassen die Attentate auf das Justizministerium und andere öffentliche Gebäude in Bagdad die höchste monatliche Opferzahl seit 2006 befürchten. Offenbar sind die sunnitischen Milizen eben nicht so domestiziert, wie es Nuri al-Maliki gern hätte, sondern das Rückgrat des nationalen Aufstandes, wie sie einst das Rückgrat der Nationalarmee Saddam Husseins waren.(...)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die USA haben den Irak in einen Zustand versetzt, der sie zwingt, Besatzungsmacht zu bleiben, solange die Besatzung andauert. Bis zum bitteren Ende, worin das immer bestehen mag: Im fristgerechten Abzug oder dem Versuch erneuter Befriedung. Autorität, die angetreten ist, den irakischen Staate zu unterwerfen, kann sich nicht zurückziehen, wenn diesem Staat nun die Autorität fehlt, seine Bürger zu schützen. Wer andere beherrschen will, muss sie auch regieren können. (&lt;a href="http://www.freitag.de/politik/0943-irak-attentate-usa-maliki"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Herr Herden liegt mit seiner Einschätzung ziemlich daneben. Das Groteske seiner Ausführungen wird daran deutlich, dass er auf der einen Seite diesen Anschlag dem "Rückgrat des nationalen Aufstands" zurechnet und auf der anderen Seite richtig bemerkt, dass dieser Anschlag nur die weitere Anwesenheit der US-Besatzer "erfordert". Statt "erfordert" müsste es richtiger weise "legitimiert" heißen. Doch Herden will seinen Lesern einbläuen, dass die US-Besatzer durch solche Anschläge gegen ihr eigenes Interesse gezwungen seien, weiterhin im Land zu bleiben. Doch die USA haben ein Interesse im Land zu bleiben, sonst hätten sie es gar nicht erst besetzt. Oder will tatsächlich noch jemand behaupten, die Besatzung Iraks sei aus Nächstenliebe zu den von Saddam unterdrückten Irakern geschehen und werde jetzt aus Nächstenliebe zu den vom Terror gebeutelten Irakern aufrecht erhalten? Die Besatzung des Irak liegt im Interesse der Pentagon-Strategen, niemand hat diese gezwungen, in den Irak einzumarschieren. Und niemand zwingt sie, weiter im Land zu bleiben - auch nicht Al-Qaida.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Näher an der Wahrheit als Herden dürfte Ayatollah Khamenei liegen, der die Terroranschläge im Irak und in Pakistan verurteilt hat und sagte:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Diese Aktionen geschehen mit dem Ziel, zwischen schiitischen und sunnitischen Muslimen Zwietracht zu säen." (&lt;a href="http://german.irib.ir/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=28860:ansprache-von-geehrtem-revolutionsoberhaupt-vor-kulturellen-und-exekutiven-verantwortungstraegern-des-hadschs&amp;amp;catid=1:politik&amp;amp;I"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Auch wenn sich bis zum Zeitpunkt des 'Freitag'-Artikels Al-Qaida noch nicht bekannt hatte, musste für jeden Kenner der Verhältnisse klar sein, dass  solcherlei Anschläge nicht von dem "Rückgrat des nationalen Aufstands" ausgehen. Denn Ziel dieses Aufstands ist es, eine breite Front gegen die Besatzer aufzubauen und diese zum Abzug zu bewegen. Anschläge wie die vom 25.Oktober sind diesem Ziel offenkundig nicht dienlich. Schauen wir uns das Rückgrat des nationalen Aufstands an. Da in unseren Medien meist nur über Irak berichtet wird, wenn es zu  Anschlägen kommt bei denen viele Zivilisten sterben,  haben die meisten Menschen hier ein falsches Bild über die dortige Situation. Tatsächlich gibt es täglich über hundert militärische Operationen, die von Widerstandsgruppen gezielt gegen die Besatzungsarmeen durchgeführt werden und sich nicht gegen Zivilisten richten. Täglich gibt es auch über hundert militärische Operationen, die von den Besatzern gegen diese Widerstandsgruppen durchgeführt werden. Viele dieser Operationen gegen die Besatzer werden auf Video dokumentiert und finden dann ihren Weg ins Internet. Mittlerweile gibt es über tausend Aufnahmen, von Angriffen auf Panzer bis hin zu Attacken von Scharfschützen auf US-Soldaten. Doch diese finden ihren Weg nur selten in unsere Massenmedien. Denn diese Bilder machen eins deutlich: Im Irak herrscht Krieg. Da zumeist nur über  die Al-Qaida zugeschriebenen Anschläge mit hohen zivilen Opferzahlen berichtet wird, entsteht der falsche Eindruck, dort herrsche keine Krieg, sondern ein Kampf zwischen Terroristen und am Wohlleben der Iraker interessierte Besatzer, die am liebsten ganz schnell wieder aus dem Land verschwinden wollen. Aber dank Al-Qaida nicht können.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es ist ein Verdienst Dr. Jürgen Todenhöfers, dieser verzerrten Perspektive ein &lt;a href="http://www.welt.de/politik/article1800812/Al_Qaida_hat_im_Irak_Sympathien_verloren.html"&gt;realistischeres Bild entgegengesetzt&lt;/a&gt; zu haben. Alle wichtigen Widerstandsorganisationen, wie die 'Islamic Army of Iraq', 'Jaami', die '1920er Revolution Brigades' und deren Abspaltung  'Hamas in Iraq',  'Jaish Al Mujahedeen', 'Hezb Allah Iraq', 'Naqshabandiya', 'Rashideen', oder  Dachverbände  wie der PCRI (Political Council of Iraqi Resistance) oder die 'Jihad and Change Front', sie alle lehnen Anschläge ab, bei denen Zivilisten zu Schaden kommen könnten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sie führen einen völkerrechtlich legitimen Widerstand gegen ein illegales Besatzungsregime, der durch die Genfer Konventionen gedeckt ist. Eben weil er sich keiner terroristischen Methoden bedient, sondern sich gezielt gegen die militärische Infrastruktur der Besatzungsmächte richtet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Darüber hinaus distanziert sich dieser Widerstand  von Al-Qaida, die in Irak unter dem Namen ISI ('Islamic State of Iraq') agiert. Manche dieser Organisationen lieferten sich schon mörderische Gefechte mit&amp;nbsp; der hauptsächlich aus ausländischen Kämpfern bestehenden Al-Qaida. Belegen lässt sich dies durch öffentliche Erklärungen dieser Gruppen selbst. So schrieb z.B. die IAI ('Islamic Army of Iraq') am &lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yldsg4h"&gt;18.Dezember 2007&lt;/a&gt; :&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Nach einem Ruf unserer Unterstützer und Brüder in Samarra starteten Mujahedeen der IAI einen segensreichen Angriff in der Region Samarra und waren dadurch in der Lage, zehn Gefangene zu befreien. Sie wurden zuvor nach einem Überfall auf ihre Basis im Shaykh Mohammed Distrikt südlich Samarras von Al-Qaida festgenommen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die 'Iraqi Jihad Union' schrieb am &lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yl485r2"&gt;14.September 2007&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Verschiedenste Individuen der ISI [Islamic State of Iraq -Al Qaida] sind verantwortlich für die Tötung von Kommandeuren und Kämpfern unserer Brigade in der Diyala Provinz - speziell in Baqubah, Al-Qatoun und Mahbubiyah. Sie wurden getötet und ihre Leichen verstümmelt. Was es noch schlimmer macht, sie gruben ihre Leichen aus den Gräbern aus, enthaupteten sie und stellten sie auf ihren Fahrzeugen zur Schau, während sie damit durch die Stadt fuhren. Die ISI tötete sogar die Frauen und Kinder unserer Männer.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;Am &lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yzbvhg6"&gt;10.Oktober 2007&lt;/a&gt; schrieben die '1920 Revolution Brigades' in Bezug auf Al-Qaida:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Liebe Brüder... ihr solltet wissen, dass eine Schlange einen Kopf und einen Schwanz hat. Der Kopf sind die ungläubigen amerikanischen Besatzer, ihre Verbündeten und ihre Agenten - der Schwanz ist euer eigener Nachbar, der von den Prinzipien des Islam abgekommen ist und sich stattdessen entschieden hat, sich vom Feind benutzen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;'Hamas in Iraq' schrieb am &lt;a href="http://anonym.to/?http://tinyurl.com/yfvtrxt"&gt;2.Oktober 2007&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Später verbeitete sich der Konflikt bis nach Falludschah, wo das Al-Qaida Netzwerk unseren Bruder Shaykh Omar Said Huran tötete, unseren Bruder und Anführer Shaykh Omar Mahmoud al-Falaih und unseren Bruder und Anführer Abu Ayyuv al-Shaijlawi. Zusätzlich töteten sie&amp;nbsp; viele ehrenhafte Männer und islamische Geistliche der Stadt. In dem Vorort von Falludschah, in Ameriyyat al-Fallujah, entschlossen sich fünf Klans des Albo Issa Stammes, sich gegen die Unterdrückung durch Al-Qaida zu erheben. Sie entschlossen sich, sich und ihre Kinder gegen die ungerechtfertigten Attacken Al-Qaidas zu verteidigen. Al-Qaida erhöhte drastisch die Anzahl der Entführungen und Folteraktivitäten in diesem Gebiet und schoss sogar Raketensalven auf friedliche Dörfer ab. Bei einem Vorfall schossen sie mehrere Raketen während der Freitagsgebete ab. Die einzigen Leute, die dabei getötet wurden, waren Frauen und Kinder, da alle Männer in der Moschee waren. Sie töteten auch Shaykh Shaukat al-Ani, der erst Monate zuvor aus dem Gefängnis der Besatzer befreit wurde. Anschließend attackierten sie Ameriyyat mit einer Autobombe, vollgepackt mit Chlorgas-Kanistern. (...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich wollen wir euch darüber informieren, dass das Al-Qaida Netzwerk Leute dazu gebracht hat, die Besatzungskräfte im Vergleich dazu als human und gnädig zu betrachten.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Im irakischen Widerstand gegen die Besatzung weiß man also sehr genau, dass Al-Qaida objektiv den Interessen der Besatzer dient. Und bei den Besatzern dürfte man auch sehr genau wissen, wie dienlich Al-Qaida sowohl zur Legitimation der eigenen Anwesenheit als auch zur Schwächung des Widerstands gegen diese Anwesenheit ist. Würde es Al-Qaida im Irak nicht geben, man hätte sie aus Sicht der Besatzer erfinden müssen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;(Ende Teil 1/2 - &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-dem-anschlag-in.html"&gt;Teil 2&lt;/a&gt; beschäftigt sich mit Beispielen von Terror-Operationen, die von den Besatzern unter falscher Flagge durchgeführt wurden).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: red;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-2575455739148016865?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/2575455739148016865/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-den-anschlagen-in.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/2575455739148016865'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/2575455739148016865'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/was-steckt-hinter-den-anschlagen-in.html' title='Was steckt hinter dem Anschlag in Bagdad? - Teil 1/2'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-6536321906070151963</id><published>2009-10-26T14:17:00.000-07:00</published><updated>2010-01-04T07:05:15.345-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geheimdienste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jundullah'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Iran'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='MEK'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terror-Anschläge'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='PJAK'/><title type='text'>Deutschland führt Krieg gegen Iran!</title><content type='html'>&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Während die &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/cia-attentat-auf-ahmadinedschad.html"&gt;Unterstützung terroristischer Gruppen in Iran durch die USA&lt;/a&gt;   nach dem Anschlag am 18.Oktober durch die Jundullah eine breitere Aufmerksamkeit erfuhr, wird in den deutschen Medien die Rolle Deutschlands, die es bei der Destabilisierung des Iran durch die Entfachung eines ethnischen Bürgerkriegs spielt, kaum erwähnt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Politik der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Irans wird unter der neuen schwarz-gelben Regierung wahrscheinlich  noch forciert werden, schließlich steht mit Westerwelle ein Mann der FDP im Außenministerium an der Spitze. Und die FDP-nahe 'Friedrich-Naumann-Stiftung' hat erst kürzlich mit der &lt;a href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13971"&gt;Unterstützung des Putsches&lt;/a&gt; gegen den demokratisch gewählten Präsidenten in Honduras ihre Bereitschaft unter Beweis gestellt,  mittels Terror und Gewalt Veränderungen herbei zu führen. Übrigens auch mit Ihren Steuergeldern, denn die Naumann-Stiftung bezieht jährlich Millionensummen vom Staat. Alleine 2007 über 36 Millionen Euro. &lt;span style="color: black;"&gt;Das verheißt nichts gutes für Iran.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben der Jundullah sind es vor allem zwei bewaffnete Gruppen in Iran, die Unterstützung erfahren. Die kurdische &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Partei_f%C3%BCr_ein_Freies_Leben_in_Kurdistan"&gt;PJAK&lt;b&gt; &lt;/b&gt;(Partei für ein Freies Leben in Kurdistan)&lt;/a&gt; und die &lt;a href="http://www.blogger.com/goog_1256578515893"&gt; MEK&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modschahedin-e_Chalgh"&gt; (Modschahedin-e Chalgh)&lt;/a&gt;, besser bekannt auch als Volksmodschahedin.&lt;/span&gt; Eingebunden werden diese Gruppen in eine Strategie der Stärkung der Zentrifugalkräfte, die den iranischen Nationalstaat zerreißen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn Iran ist ein Vielvölkerstaat, in dem die (schiitischen) Perser nur eine knappe Mehrheit bilden. Zu den größten ethnischen Minderheiten gehören die Aseri, gefolgt von Kurden, Arabern, Balutschen und Turkmenen. Diese sollen angestachelt werden, gegen den iranischen Staat aktiv zu werden und unter der Parole der ethnischen Selbstbestimmung eine den  westlichen geopolitischen Interessen entgegenkommende Politik zu betreiben. Dabei wird die zurecht kritisierte Menschenrechtslage im Iran, wie etwa die bestehende Todesstrafe oder die Unterdrückung von Meinungsfreiheit, instrumentalisiert für eine Politik, an deren Ende - das Beispiel Irak zeigt das deutlich - keine Verbesserung der Menschenrechtslage stehen wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;'German-Foreign-Policy' vermeldete am 11.Juni 2009, also einen Tag vor der iranischen  Präsidenschaftswahl:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Mit Hilfe iranischer Autonomie- und Sezessionsaktivisten erhöht Berlin den Druck auf Teheran. Die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung kündigt für die kommende Woche eine Tagung zur "Nationalitätenfrage" im "Vielvölkerstaat" Iran an. Als Referenten werden mehrere Befürworter einer weit reichenden Schwächung der iranischen Zentralregierung angekündigt. Schon vor Jahren haben Fachleute darauf hingewiesen, dass trotz der "nicht hinnehmbaren" Diskriminierung von Minderheiten im Iran "nicht geleugnet werden" könne, dass Autonomie- und Sezessionskonflikte "durch Außenmächte zur Schwächung der Zentralregierung geschürt werden". (&lt;a href="http://womblog.de/2009/06/14/berlin-erhoeht-den-druck-auf-teheran/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Der Hardliner im "Krieg gegen den Terror", &lt;a href="http://www.welt.de/print-welt/article313310/Wolffsohn_droht_der_Rauswurf.html"&gt;Folter-Befürworter&lt;/a&gt; und Professor der Bundeswehr-Universität in München, Michael Wolffsohn, fand in der 'Welt' klare Worte: &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Diese innenpolitische Labilität könnte – und sollte (geheimdienstlich verdeckt, versteht sich) - der Hebel westlicher Iran-Politik unterhalb des eigenen militärischen Eingreifens sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die meisten westlichen Staaten werden sich auch dabei natürlich nicht die „Finger schmutzig machen“. Für die USA und Israel dürfte diese Vorgehensweise nicht nur existentiell, sondern geradezu „charmant“ sein. Indem sie den Iran schwächt, gegebenenfalls auflöst, wird die außenpolitisch-nukelare Gefahr durch den Iran verringert. (&lt;a href="http://www.wolffsohn.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&amp;amp;cntnt01articleid=26&amp;amp;cntnt01returnid=66"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Eine der Organisation, die sich für den Westen die Finger schmutzig machen will und darf, ist die MEK. Über sie schrieb der Verfassungsschutz:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Die international als terroristisch bewertete MEK gilt als die aktivste und militanteste Oppositionsgruppe gegen die Islamische Republik Iran, die vor Gewaltanwendung nicht zurückschreckt. Seit Mai 2002 ist die MEK auf der EU-Liste terroristischer Organisationen ("EU-Terrorliste") verzeichnet. Nachdem die MEK aufgrund eines Urteils des Europäischen Gerichtes Erster Instanz vom 12.12.2006 aus formalen Gründen von der "EU-Terrorliste" gestrichen wurde, hat der EU-Ministerrat die Organisation zwischenzeitlich nach Heilung der gerügten Formfehler am 28.06.2007 wieder auf die "EU-Terrorliste" gesetzt. Aufgrund des Beschlusses des Rates der Europäischen Union vom 15.07.2008 verbleibt die MEK wie auch die (im Mai 2003 entwaffnete) NLA weiterhin auf der "EU-Terrorliste". Der NWRI [Nationale Widerstandsrat] als politischer Arm der MEK ist von der Listung jedoch ausdrücklich ausgenommen. Die Organisationsführung verlangt von den Anhängern unbedingten Gehorsam und eine ständige weltweite Verfügbarkeit. Das vom NWRI nach außen hin propagierte Demokratieprinzip findet intern keine Anwendung. Die Aktivisten werden zur völligen Aufgabe ihrer eigenen Persönlichkeit gedrängt. (&lt;a href="http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/master/C9349065_N9339327_L20_D0_I541.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Golfkrieg"&gt;Irak-Iran-Krieges&lt;/a&gt; schlug sich die MEK auf die Seite des Agressors Saddam Hussein - daher ist sie im Iran auch besonders verhasst. Im Irak betrieb die MEK eigene Ausbildungslager, aber auch eigene Gefängnisse, in denen Abtrünnige und politischer Gegner &lt;a href="http://hrw.org/backgrounder/mena/iran0505/4.htm"&gt;gefoltert wurden&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Dennoch wurde die MEK mittlerweile wieder von der Terror-Liste genommen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Am 23. Juni 2008 wurde die MEK auf Grund eines höchstrichterlichen Beschlusses von der britischen Liste terroristischer Organisationen entfernt. Die Europäische Union hat die Volksmudschahedin am 26. Januar 2009 bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel von ihrer Liste der Terror-Organisationen gestrichen. Damit muss die EU auch das eingefrorene Vermögen der Organisation freigeben. (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Modschahedin-e_Chalgh"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Da aber der "politische Arm" der MEK, der Nationale Widerstandsrat, nie verboten war, konnte die MEK ungehindert auch über die Jahre hinweg, als sie auf der Terrorliste stand, Spenden sammeln, neue Mitglieder rekrutieren und für ihre Sache werben. Dabei ging man &lt;a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/263732/Koeln-Volksmudschahedin-im-Zwielicht.html"&gt; mit krimineller Energie&lt;/a&gt; vor, zweckentfremdete beispielsweise Spenden für iranische Flüchtlinge oder betrieb großangelegten Sozialhilfe-Betrug.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Das Szenario einer wie von Wolffsohn beschworenen "nuklearen Gefahr", die einen verdeckten Krieg gegen Iran notwendig machen würde, basiert übrigens zum Großteil auf Aussagen der MEK. Ein Umstand, der Wolffsohn sicherlich nicht entgangen ist, zumindest wenn er die Zeitung liest, für die er &lt;a href="http://debatte.welt.de/suche/%2C/kommentare/mitglieder/3875/Michael%2BWolffsohn"&gt;regelmäßig kommentiert&lt;/a&gt;. So schreibt die   'Welt' &lt;a href="http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/wahlreporter/Elisabeth-Hollik/article4594019/Old-Faithful-oder-Supervulkan.html"&gt;bezüglich der nuklearen Gefahr&lt;/a&gt;, die von Iran ausgehe:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Die Hinweise darauf, dass es dem Iran in kurzer Zeit gelingen könnte, eine Atombombe zu bauen, stammten in erster Linie von der iranischen Oppositionspartei MEK/PMOI, den Mujahedin of Iran.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Der Kreis schließt sich, wenn man bedenkt, dass die vermeintlich nukleare Gefahr in erster Linie auf Aussagen der terroristischen MEK selbst basiert, die wiederum vom Westen zur Destabilisierung Irans benutzt wird. Der Journalist Knut Mellenthin ging der Sache tiefer auf den Grund. In der 'Jungen Welt' vom 21.Januar 2006 schrieb er:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Am 15. August 2003 schließlich setzte das State Department auch den NCR [Nationaler Widerstandsrat] auf die Liste der »Terrororganisationen«, beschlagnahmte dessen Bankkonten und schloß das Büro in Washington. Damit aber begann die eigentliche Karriere des Bürochefs und Sprechers von MEK und NCR, Alireza Jafarzadeh: Mit Hilfe von finanzkräftigen Hintermännern gründete er eine »unabhängige Firma« mit dem seriös und neutral klingenden Namen Strategic Policy Consulting. Sein Büro befindet sich jetzt an der Pennsylvania Avenue, dem Sitz vieler Lobbyfirmen unweit des US-Kongresses. Mit Selbstironie oder Dreistigkeit bezeichnet Jafarzadeh sich auf der Webseite der SPC als »bekannte Autorität für Terrorismus und islamischen Fundamentalismus«. Der Vertreter von offiziell verbotenen Organisationen ist jetzt als »Außenpolitikexperte« beim Sender Fox News unter Vertrag, der den Neokonservativen nahesteht. Regelmäßig ist er mit seinen Lügen über iranische Atomwaffenpläne, angebliche Zusammenarbeit Teherans mit Al Qaida und ähnlichen Themen im Fernsehen präsent. Als »Außenpolitikexperte« eines namhaften US-amerikanischen Senders hat Jafarzadeh auch schon den Sprung nach Europa geschafft, unter anderem in ein Magazin des österreichischen Fernsehsenders ORF. Es ist zu fürchten, daß man ihn künftig noch häufiger sehen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Terrorist wird Terrorexperte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mehrheit der über Irans angebliche Arbeiten an Atomwaffen verbreiteten Geschichten geht nachweislich direkt auf Jafarzadeh zurück. Meist wird er dabei nur als »iranischer Oppositioneller« oder »Exilpolitiker« bezeichnet, ohne die MEK zu erwähnen. Gelegentlich tritt aber auch die MEK mit »Enthüllungen« auf Pressekonferenzen in Paris und Wien in Erscheinung, obwohl sie in der EU offiziell ebenfalls als verbotene Terrororganisation gilt. In den Erzählungen Jafarzadehs und der MEK geht es vor allem um immer neue iranische Geheimfabriken, in denen angeblich hinter dem Rücken der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) schon eifrig Urananreicherung betrieben und an Atomwaffen gebastelt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine einzige der überaus zahlreichen und immer sehr detaillierten Behauptungen Jafarzadehs und der MEK – mit einer einzigen gleich noch zu erläuternden Ausnahme – hat bisher Eingang in die vierteljährlichen Berichte des IAEA-Generalsekretärs gefunden. Eine ganze Reihe von Angaben wurden durch IAEA-Inspektionen vor Ort sogar definitiv widerlegt. Im Jahr 2004 trat Jafarzadeh bei Fox News mehrmals, zuletzt noch im November, mit der weltweit beispiellosen Behauptung auf, Iran werde schon Mitte 2005 seine erste Atombombe besitzen. Eigentlich sei die Fertigstellung erst im Dezember 2005 geplant gewesen, aber Ajatollah Khameini, die oberste religiöse Autorität des Landes, habe eine Beschleunigung befohlen, wußte Jafarzadeh zu berichten. Nach seinen Aussagen hatte er diese »Informationen« direkt aus »Kreisen innerhalb des Regimes« erhalten. Überhaupt stammen angeblich alle Angaben der MEK aus einem weitverzweigten Netzwerk im Iran, das bis in die Atomindustrie hineinreichen soll. Tatsächlich ist es aber aufgrund der Geschichte der MEK, insbesondere ihrer Kollaboration mit dem Regime Saddam Husseins, äußerst unwahrscheinlich, daß sie über eine nennenswerte Zahl von Agenten im Iran verfügt – und schon gar nicht in sensiblen Bereichen. (&lt;a href="http://www.voeschi.ch/0496c09bdd0a65f11/0496c09bf40966201/index.html"&gt;Quelle)&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Erst vor einem Monat behaupteten MEK-Vertreter erneut, &lt;a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/761957/In-Teheran-werden-Atomsprengkoepfe-hergestellt.html"&gt;Iran verfüge über Atombomben&lt;/a&gt;. Neben der MEK arbeiten westliche Dienste mit der&amp;nbsp; PJAK (Partei für ein Freies Leben in Kurdistan) zusammen, die eng mit der in Deutschland verbotenen PKK verbunden ist. 'German Foreign Policy' berichtete vor einer Woche: &lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Spuren einer Terroroffensive iranischer Sezessionisten, die von den USA unterstützt werden, weisen nach Deutschland. Gleichzeitig mit einem Bombenanschlag im Ostiran, dem Ende letzter Woche über 40 Menschen zum Opfer fielen, haben auch Terroristen im Westiran neue Attentate gestartet. Verantwortlich ist die "Partei für ein freies Leben in Kurdistan" (PJAK). (...)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;&amp;nbsp;Die Tätigkeit der PJAK in Deutschland war in den vergangenen beiden Jahren mehrfach Gegenstand von Medienberichten. Demnach hat die Organisation nicht nur zahlreiche Milizionäre in der Bundesrepublik angeworben; auch ihr Vorsitzender residiert hier - in Köln (Nordrhein-Westfalen). PJAK-Chef Haji Ahmadi gelingt es laut einer Fernsehdokumentation, regelmäßig aus Deutschland zu seinen Milizen zu reisen, die in der Autonomen Region Kurdistan im Irak stationiert sind - unter den Augen eines Berlin eng verbundenen Clans (Barzani), der gegenwärtig "Irakisch-Kurdistan" beherrscht.[Tip zum Googlen: "Siggi Barzani"] Die deutschen Behörden sind ausweislich der offiziellen Verfassungsschutz-Berichte über die Tätigkeit der PJAK informiert, schreiten jedoch - anders als im Falle der türkischen PKK - nicht ein. Der BND soll laut Berichten Kontakte zu PJAK-Chef Haji Ahmadi unterhalten haben. Auch in den Vereinigten Staaten genießt die PJAK laut mehreren Recherchen Unterstützung. Zwar hat die Regierung Obama die Organisation zu Beginn ihrer Amtszeit auf die offizielle Washingtoner Terrorliste gesetzt, um gegenüber Teheran Gesprächsbereitschaft zu signalisieren; wirkungsvolle Sanktionen gegen sie sind bislang jedoch nicht bekannt. (&lt;a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57651"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Im Gegenteil, auch Washington unterstützt die PJAK nach Kräften:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote style="font-family: inherit;"&gt;Die PJAK ist eine weitere Organisation, die grenzübergreifende Überfälle in  Iran durchführt. Israel versorgt die Gruppe mit "Ausrüstung und Training", während die USA ihnen "eine Liste mit Zielen in Iran gab, die im Interesse der USA liegen", behauptet ein Berater des US-Verteidigungsministeriums. Hilfe für Guerilla-Gruppen, berichtet der Berater, sind "Teil der Bemühung, alternative Mittel zu erkunden, mit denen Druck auf Iran ausgeübt werden kann". Es ist bekannt, dass PJAK in jüngster Zeit bei ihren Operationen einen beeindruckenden Zuwachs an Fähigkeiten gezeigt hat, sowohl in Hinsicht auf Größe als auch auf Bewaffnung. Eine Tatsache, die sicherlich auf die Unterstützung durch den Westen zurückzuführen ist. (&lt;a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;amp;aid=5165"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Der Krieg für ein ethnisch homogenes Kurdistan, oder für ein ethnisch homogenes Balutschistan, entspricht in vielen der Vorgehensweise, mit der der jugoslawische Staat von den NATO-Staaten zerschlagen wurde. Dabei hatte man keine Skrupel, völkisch-faschistische Terrortruppen wie die &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/U%C3%87K"&gt;UCK&lt;/a&gt; zu unterstützen, die stark in den internationalen Drogen-, Waffen-, Frauen- und Kinderhandel involviert ist. &lt;a href="http://www.freitag.de/2005/10/05100901.php"&gt;Auch "Al-Qaida"-Kämpfer &lt;/a&gt;holte man ins Land und bewaffnete sie.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;Der Kampf von Jundullah (Balutschen) oder PJAK (Kurden) reiht sich hervorragend in die Pläne derjenigen Strategen ein, die den ganzen Nahen und Mittleren Osten neu strukturieren wollen. Dabei geht man nach folgenden Muster vor: ethnische Spannungen erzeugen - zum Bürgerkrieg entwickeln - ethnische Säuberungen durchführen - neue Staatsbildung anhand der nun gezogenen ethnischen (oder auch religiösen) Linien. Das Ergebnis könnte dann so aussehen, wie es 2006 von Ralph Peters im 'Armed Forced Journal' unter der Überschrift "How a better Middle East would look" in einer Karte veranschaulicht wurde:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuYHeC7sAEI/AAAAAAAAAEs/YDOmPA4ss-o/s1600-h/afj.peters_map_before.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuYHeC7sAEI/AAAAAAAAAEs/YDOmPA4ss-o/s400/afj.peters_map_before.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit; text-align: center;"&gt;Vorher: Vielvölkerstaaten&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuYHqdxOz0I/AAAAAAAAAE0/AZrWwzHUlaM/s1600-h/afj.peters_map_after.JPG" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuYHqdxOz0I/AAAAAAAAAE0/AZrWwzHUlaM/s400/afj.peters_map_after.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;Nachher: Ethnisch "rein"&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;a href="http://www.cl-netz.de/foren/cl.regionen.nahost/IRAN:-Repraesentanten-nicht-persischer-Volksgruppen-sprechen-von-Wahlbetrug-und-warnen-vor-Massakern-54690.html" style="font-family: inherit;"&gt;Stellen Sie sich vor&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;, in Iran würde man regierungsnahe Konferenzen organisieren, die die Aufteilung Deutschlands zum Ziel haben. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.arbeiterfotografie.de/iran/index-iran-0025.html" style="font-family: inherit;"&gt;Stellen Sie sich vor&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;, in den iranischen Medien würde man gezielt mittels falscher Zitate Lügen über die deutsche Regierung verbreiten, um einen moralische Grundlage für einen Angriff auf Deutschland zu haben. &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/merkel-droht-iran-mit-energie-sanktionen;2447419"&gt;Stellen Sie sich vor&lt;/a&gt;, Irans Regierung würde Deutschland mit Sanktionen drohen, die tiefgreifende&amp;nbsp; negative wirtschaftliche Konsequenzen hätten. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.jungewelt.de/2009/09-28/033.php" style="font-family: inherit;"&gt;Stellen Sie sich vor&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;, Iran würde Druck auf Deutsche ausüben, für den iranischen Geheimdienst zu arbeiten. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://principiis-obsta.blogspot.com/2009/06/deutsche-welle-heizt-unruhen-im-iran.html" style="font-family: inherit;"&gt;Stellen Sie sich vor&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;, Iran würde in Deutschland Fernseh-und Radiostationen betreiben, mittels derer  Proteste gegen die Regieurng organisiert und diese als Wahlbetrüger hingestellt werden. &lt;a href="http://www.welt.de/politik/article2163489/US_Geheimdienst_verstaerkt_Aktivitaeten_im_Iran.html"&gt;Stellen Sie sich vor&lt;/a&gt;, Iran würde Tausende von Kämpfern ausbilden und bewaffnen, die in Deutschland regelmäßig Bombenanschläge, &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.focus.de/politik/ausland/konflikte-drei-iraner-nach-anschlag-auf-moschee-gehaengt_aid_403957.html" style="font-family: inherit;"&gt;auch auf Kirchen&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;, verüben würden. Stellen Sie sich vor, Iran würde Terroristen ausbilden und unterstützen, die sich damit rühmen, in Deutschland &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/22/22369/1.html" style="font-family: inherit;"&gt;hunderte von Polizisten getötet&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; zu haben. Stellen Sie sich vor, dass der Chef  dieser Organisation in iranischen Medien ein Forum bekommen würde, mittels dessen er öffentlich drohen kann, &lt;/span&gt;&lt;a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/515369/index.do" style="font-family: inherit;"&gt;überall in Deutschland zuschlagen&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; zu können. Würden Sie vielleicht denken, dass Iran Krieg gegen Deutschland führt? Wenn ja, dann müssen Sie auch zu dem Schluss kommen, dass Deutschland (zusammen mit den USA) Krieg gegen Iran führt. Ein Krieg, in dem die Bomben noch nicht vom Himmel fallen, sondern über einen anderen Weg ihr Ziel finden.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-6536321906070151963?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/6536321906070151963/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/deutschland-fuhrt-krieg-gegen-iran.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/6536321906070151963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/6536321906070151963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/deutschland-fuhrt-krieg-gegen-iran.html' title='Deutschland führt Krieg gegen Iran!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuYHeC7sAEI/AAAAAAAAAEs/YDOmPA4ss-o/s72-c/afj.peters_map_before.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-8810475273335424658</id><published>2009-10-25T12:55:00.000-07:00</published><updated>2009-10-25T14:17:08.908-07:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorexperten'/><title type='text'>Al-Qaida - Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen!</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Was nicht passt, wird passend gemacht". Das hätte das Arbeits-Motto von Winston Smith sein können, der im "Ministerium für Wahrheit" die Aufgabe hatte, vergangene Nachrichten und Berichte mit der Gegenwart in Einklang zu bringen. Wurde etwa zu Jahresbeginn eine Erhöhung&amp;nbsp; der Löhne um zehn Prozent als Ziel ausgegeben, aber waren am Jahresende  tatsächlich nur fünf Prozent mehr in der Lohntüte, so war es Winstons Aufgabe, die Vergangenheit zu korrigieren. Dann wurden aus den zu Jahresbeginn versprochenen zehn Prozent fünf Prozent gemacht. Somit wurde das Ziel voll erreicht und alle konnten sich zufrieden und glücklich schätzen. George Orwells Vorstellung einer Diktatur in seinem Werk "&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Roman%29"&gt;1984&lt;/a&gt;", in dem Winston den Hauptcharakter darstelt, hat sich glücklicherweise nicht durchgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wir leben nicht in einem Land, in dem es ein Wahrheitsministerium gibt. Vielleicht liegt das daran, dass die Demokratie so gefestigt ist. Vielleicht aber auch daran, dass die Arbeit eines Wahrheitsministeriums ein übertriebener Aufwand wäre. Frei nach Konrad Adenauers "was-interessiert-mich-mein-Geschwätz-von-gestern", bedarf es hierzulande nicht der permanenten Angleichung der Gegenwart mit einer Vergangenheit, für die sich in unserem schnelllebigen Medienzeitalter kaum noch jemand interessiert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Besonders Terrorexperten scheinen regelmäßig unter akutem Gedächtnisverlust zu leiden. Den einen Tag sagen sie "hüh", den anderen "hott". An einem Tag stehe Al-Qaida kurz davor, die Weltherrschaft zu übernehmen, am anderen Tag sei sie schon fast zerschlagen. Mal befindet sich Al-Qaida im Krieg mit Eurasien, mal mit Ostasien.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor Kurzem konnte der aufmerksame Beobachter mal wieder Zeuge für das Zwiedenken von Terrorexperten werden, also dem Denken in einander widersprechender und ausschließender Behauptungen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gemeint ist die Finanzkrise, die Al-Qaida nun erreicht haben soll. Die 'Welt' titelte vor einer Woche "&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article4878371/Al-Qaida-bittet-um-Spenden-fuer-den-Terror.html"&gt;Al-Qaida bittet um Spenden für den Terror&lt;/a&gt;". Dann heißt es:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Das Terrornetzwerk al-Qaida leidet unter akutem Geldmangel. Übers Internet rufen die Islamisten zu Spenden auf. Unter anderen wird ein Konto bei einer deutschen Sparkasse angegeben. [...)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[David] Cohen [Abteilungsleiter der US-Behörde für die Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung] geht davon aus, dass al-Qaida sich in der schlechtesten finanziellen Verfassung seit Jahren befindet. Ganz offensichtlich sind frühere Geldgeber weggefallen. Der dadurch Geldmangel erschwere die Anwerbung von Rekruten mindere den Einfluss der Terror-Organisation. &lt;br /&gt;Die Not ist so groß, dass die Organisatoren des Terrors inzwischen „betteln“ gehen und übers Internet Spendenaufrufe starten. Kleinere Organisationen versuchen zudem, sich durch Kriminalität zu finanzieren. &lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;  function searchAndExecuteJS(nodes)  {   for (var i = 0; i &lt; nodes.length; i++)   {    var node = nodes[i];    if (node.nodeName == 'DIV')    { searchAndExecuteJS(node.childNodes);    }    else if (node.nodeName == 'FORM')    { searchAndExecuteJS(node.childNodes);    }    else if (node.nodeName == 'SCRIPT')    { if (node.innerHTML.join)     { // IE only likes single-line evaluation      eval(node.innerHTML.join('\r\n'));     }     else     { // Other browser do not know about the join() method and accept multi-line evaluation.      eval(node.innerHTML);     }    }   }  } &lt;/script&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sehen wir einfach über die Tatsache hinweg, dass Al-Qaida zumSpendensammeln ein Konto bei einer deutschen Sparkasse angegeben hat und vergleichen wir diese Meldung nun mit Berichten aus der Vergangenheit. Und da können wir froh sein, nicht an Winstons Stelle zu sitzen, es sei denn man freut sich über die vielen Überstunden, die dabei anfallen würden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Noch vor einem Jahr war das Wort "Pleite" im Zusammenhang mit Al-Qaida völlig unbekannt:&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small; font-weight: normal;"&gt; "&lt;a href="http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/632668/Al-Qaida-schwimmt-offenbar-im-Geld.html"&gt;Al Qaida schwimmt offenbar im Geld&lt;/a&gt;", so lautete eine Schlagzeile&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small; font-weight: normal;"&gt; im Oktober 2008. Al-Qaida beziehe jährlich alleine 30 Millionen Euro aus Spenden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Hinzu kommen die wachsenden Einkünfte aus dem boomenden Opiumanbau inAfghanistan und damit einem Geschäftszweig, der vomWirtschaftsabschwung wahrscheinlich weniger betroffen sein dürfte. Seitder von den USA geführten Invasion am Hindukusch im Jahr 2001 hat sichder Opiumanbau nach Angaben des UN-Büros zur Bekämpfung vonDrogenhandel und Kriminalität verzwanzigfacht.Laut einem im Juli veröffentlichten Bericht des früherenUS-Drogenbeauftragten Barry McCaffrey finanzieren sich Al Qaida undTaliban "hauptsächlich von den geschätzten 800 Millionen US-DollarErlös, die sie aus Produktion und Export von Opium beziehungsweiseHeroin und Cannabis im Schwarzmarktwert von vier Milliarden US-Dollarerzielen".&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben Spenden und Drogen hat sich Al-Qaida in der Vergangenheit auch in anderen lukrativen Geschäftszweigen betätigt:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Gruppen wie Al-Qaida&amp;nbsp; und Hisbollah haben sich dem illegalen Handel mit gefälschten Konsumgütern zugewendet, wie gefälschte 'Nike'-Schuhe, 'Sony'-Stereo-Anlagen und 'Calvin Klein'-Jeans, sagte der Spitzenbeamte Interpols, der diesen Mittwoch in dieser Angelegenheit bei einer Anhörung im Kongress aussagen soll. (&lt;a href="http://www.nytimes.com/2003/07/16/national/16TERR.html"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuSsOaIi6zI/AAAAAAAAAEk/83pcB9KO9Jo/s1600-h/nikeshoes.jpg" imageanchor="1" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuSsOaIi6zI/AAAAAAAAAEk/83pcB9KO9Jo/s400/nikeshoes.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&amp;nbsp;Gefälschte Schuhe - Al-Qaidas Verdienst?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Spenden, Drogen und gefälschte Markenartikel. Aber das reicht Al-Qaida nicht und so hat man in der Türkei einen neuen Weg der Geldvermehrung gefunden, der allerdings nicht besonders originell ist:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Al-Qaida hat kürzlich damit begonnen, zu Rauben und Gold, Geld und Autos zu stehlen. Jüngst hat eine Polizei-Aktion ergeben, dass Al-Qaida Mitglieder drei Autos stahlen und einen Juwelier ausraubten sowie zwei Laster, beladen mit Kabeln. (&lt;a href="http://www.jamestown.org/single/?no_cache=1&amp;amp;tx_ttnews[tt_news]=34476"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="bodytext" style="text-align: justify;"&gt;Spenden, Drogen, gefälschte Markenklamotten und Juwelenraub. Nicht genug für Al-Qaida. Und so stieg man vor einem Jahr ins maritime Geschäft ein:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;Die Hinweise, dass die islamistischeTerrororganisation der Al-Qaida hinter den Piraten steht, haben sichnach Darstellung der westlichen Geheimdienste «verdichtet». Al-Qaidahabe bisher vor allem den Piraten modernste Waffen, Schiffsausrüstungenund Geräte für die Satellitennavigation oder Laptops geliefert.Al-Qaida-Spezialisten ist es laut der westlichen Geheimdienstegelungen, sich auf Websites der Europäischen Union einzulocken und mitSpams und Trojanern die Kommunikationen zu stören. So würden dieKriegsschiffe im Einsatzgebiet fehlgeleitet und beispielsweise mitfalschen Anweisungen in «unbedeutende Seegebiete» gelotst.(&lt;a href="http://www.ad-hoc-news.de/nachrichtenfeature-seeraeuber-spuk-bald-vorbei--/de/Politik/19971990"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Sie sehen, wir haben es hier mit Terror-Profis zu tun, die sich in die EU einhacken und Schiffe fernlenken können. Und falls das mal nicht reicht, gibt es ja noch immer das Spenden-Konto bei der Sparkasse.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Spenden, Drogen, gefälschte Markenartikel, Juwelenraub und Piraterie. Genug für Al-Qaida? Wohl kaum. &lt;a href="http://web.archive.org/web/20070228131651/http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltpolitik/article114524.ece"&gt;Selbst vom US-Pentagon läßt man sich finanzieren&lt;/a&gt;. Einem geschenkten Gaul schaut man nun mal nicht ins Maul. Und selbstverständlich nicht Osama Bin Ladens geerbtes &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/365/410138/text/"&gt;Vermögen von geschätzten 300 Millionen&lt;/a&gt; US-Dollar zu vergessen.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Hat Al-Qaida  in einem Jahr Millionen um Millionen verprasst? Bevor jetzt das Spekulieren beginnt, wo denn der schöne Mammon hin ist, bleibt eine Tatsache festzuhalten: Jede frische Vollmilch hat ein längeres Mindesthaltbarkeitsdatum als die Aussagen der in den Medien gerne durchgereichten Terrorexperten. Leider interessieren sich nur die wenigsten Medien-Konsumenten für deren Geschwätz von gestern, sonst wären schon so manche von ihnen als Scharlatane entlarvt worden.&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ob Al-Qaida Pleite ist oder nicht, spielt für Terrorexperten eigentlich auch keine Rolle. Denn so oder so, ihr Arbeitsplatz scheint gesichert. Denn laut der Studie '&lt;a href="http://www.spiegel.de/media/0,4906,14179,00.pdf"&gt;Risk Map 2007&lt;/a&gt;' sinken die Kosten für Anschläge, ein Selbstmordattentat sei bereits für 150 US-Dollar zu haben. Terrorexperte RolfTophoven vom Essener Institut für Terrorismusforschung undSicherheitspolitik dazu:&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;blockquote&gt;"Die Finanzströme zu kappen wird als entscheidendeImpuls, den Terrorismus zu besiegen, nicht funktionieren." (&lt;a href="http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/ein-selbstmordattentat-kostet-150-dollar-159660/"&gt;Quelle&lt;/a&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hauptsache das Angst-Geschäft mit dem Terrorismus funktioniert weiter unbeschadet!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/4518928615106081734-8810475273335424658?l=terrorexperte.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://terrorexperte.blogspot.com/feeds/8810475273335424658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaida-mindesthaltbarkeitsdatum.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/8810475273335424658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/4518928615106081734/posts/default/8810475273335424658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/al-qaida-mindesthaltbarkeitsdatum.html' title='Al-Qaida - Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen!'/><author><name>Terrorexperte</name><uri>http://www.blogger.com/profile/15373531878024758232</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_P9M1HK3-25M/SuSsOaIi6zI/AAAAAAAAAEk/83pcB9KO9Jo/s72-c/nikeshoes.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4518928615106081734.post-8141802426190373641</id><published>2009-10-23T12:34:00.000-07:00</published><updated>2009-11-09T10:46:40.546-08:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geheimdienste'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Terrorexperten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='IJU'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Al-Qaida Deutschland'/><title type='text'>Islamische Dschihad Union - Hintergründe zu einem Medienkonstrukt - 2/2</title><content type='html'>&lt;div style="color: #6aa84f;"&gt;&lt;i&gt;Dies ist ein Gastbeitrag von Lampadia - Teil 2 von 2 - Teil 1 &lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/10/islamische-dschihad-union-hintergrunde_22.html"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Denn bereits im ersten Kapitel wird auch hier auf Spiegel Online als Quelle verwiesen. Medienberichte als Quelle für Wissenschaftler und nachrichtendienstliche Recherche erscheint mir ein Armutszeugnis zu sein. Darüber hinaus gehen noch weitere internationale Medien in die Erkenntnisgewinnung dieser Studie ein (Times, Turkishdailynews, NYTimes u.v.m.). Die Ausführungen in Bezug auf die &lt;a href="http://web.archive.org/web/20080216101927/http://www.uni-leipzig.de/%7Eorient/gruppen/imusb.htm"&gt;IMU bzw. IBU&lt;/a&gt; sind im Großen und Ganzen nicht zu beanstanden, auch wenn aus Vermutungen schnell mal Tatsachen werden. Andererseits ist die IMU wesentlich besser dokumentiert, als zahlreiche andere mutmaßliche Terrororganisationen. Interessant wird es erst, wenn die IJU in den Fokus der Studie kommt. Denn hier wird die Quellenlage bekanntlich erheblich dünner. Und hier kommt eine neue Beweisführung ins Spiel, die sich im gesamten Internet nachrecherchieren lässt. Versucht man wissenschaftliche oder zumindest nachvollziehbare Erkenntnisse über die IJU zu erhalten, wird immer wieder auf eine Studie verwiesen: auf Ronald Sandees „The Islamic Jihad Union (IJU)“. Aber dazu später mehr. Die gesamte Entstehungsgeschichte wird hier beschrieben nach Sandee. Was letztlich nichts anderes bedeutet, als dass die Studie aus Norwegen wiederum kaum Wert hat, da sie sich in allen wichtigen Punkten auf eine andere Studie bezieht. Und wie unseriöse Belegführung aussieht, zeigt die Studie dann auch gleich noch. Sie führt zwar den ehemaligen britischen Botschafter Usbekistans, &lt;a href="http://www.craigmurray.org.uk/archives/2007/09/the_mysterious.html"&gt;Craig Murray&lt;/a&gt;, an, widerlegt ihn aber zirkulär damit, dass ja die Sauerlandgruppe festgenommen wurde und somit die Existenz der IJU belegt sei. Da aber nicht einmal die Versuchs-Terroristen aus dem Sauerland selber wussten, dass sie bei der IJU im Trainingscamp waren, ist diese zirkuläre Schlussfolgerung unzulässig. Hier würde man schlichtweg die Behauptung deutscher Geheimdienste übernehmen, dass dies eben die IJU gewesen sei.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wie hätte es anders sein können, beruft sich auch die Studie der Norweger auf die mysteriöse Seite sehadetvakti.com. Es folgen weitere Belege aus öffentlichen Medien von Asia Times über immer wieder Spiegel Online. Die prominente Rolle von Spiegel Online und allem voran Yassin Musharbash sollte man in einem anderen Artikel mal verfolgen. Die Beweisführung ist also auch hier äußerst dünn und wissenschaftlich nicht zu verwerten, bestenfalls ist dieses alles als Hörensagen einzustufen. Neu ist dann allerdings die Interseite sehadetzamani.com. Von der Aufmachung unterscheidet sich diese kaum von der verloren gegangenen Seite sehadetvakti.com. Es ist wohl anzunehmen, dass dies die Nachfolgeseite darstellt. Auch hier „veröffentlicht“ die IJU verschiedenste Meldungen. Aber genauso wie auf der Vorgängerseite ist es nicht möglich, irgendeine Meldung zu verifizieren, geschweige denn festzustellen, ob die IJU wirklich irgendetwas mit dieser Seite zu tun hat. Oder um es einmal mit &lt;a href="http://www.craigmurray.org.uk/archives/2007/09/islamic_jihad_u.html"&gt;Craig Murray&lt;/a&gt; zu sagen: „What would it prove anyway? I could get up a posting somewhere claiming to be Santa Claus and taking responsibility.”&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Für diese Studie lässt sich also abschließend sagen, dass auch hier wieder vornehmlich Medienberichterstattungen als Quellen verwendet wurden. Dazu kommen als „Primärquellen“ die obskuren Internetauftritte der türkischen Dijhadisten-Seiten. Selbstverständlich kann es sein, dass die IJU existiert, irgendwo in der Nähe von Mir Ali in Pakistan. Dass sie dort ein Lager hat, in dem sie fanatisierte junge Männer ausbildet. Genauso gut kann es aber auch ein Lager unter Führung irgendwelcher Geheimdienste sein, um sich ein eigenes Bedrohungsszenario aufrecht zu erhalten. Zwar wird immer wieder behauptet, es sei so unglaublich schwer Informanten oder sogar Agenten in diesen Organisationen unterzubringen, aber gerade die &lt;a href="http://www.stern.de/panorama/sauerland-zelle-mutmasslicher-cia-mann-war-der-chef-653678.html"&gt;Sauerlandgruppe zeigt doch, dass dem nicht so ist&lt;/a&gt;. Und wenn man es mit etwas Abstand betrachtet und sich anschaut, wie lange es islamistische „Terrororganisationen“ schon gibt, dann dürften sich die Geheimdienste auf diese Organisationen spätestens seit dem Algerienkrieg der Franzosen eingestellt haben. Insofern könnte lediglich die Entstehungsgeschichte der IJU weiteren Aufschluss geben, mit was für einer Art von Organisation man es hier zu tun hat. Und genau hier hat niemand genaue Informationen. Alle verweisen auf Ronald Sandee.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und Ronald Sandee arbeitet für die NEFA Foundation. Das ist neben Intel Center und SITE [&lt;a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/09/al-qaida-videos-mit-der-lizenz-zum.html"&gt;siehe auch hier&lt;/a&gt;], die dritte größere Organisation in den USA, die uns alle mit Informationen bezüglich des islamistischen Terrorismus aus erster Hand versorgen. Das geht sogar soweit, dass die NEFA Foundation behauptet, sie hätte Chat-Interviews mit Führern der IJU und IMU abgehalten. Ronald Sandees &lt;a href="http://www.nefafoundation.org/miscellaneous/FeaturedDocs/nefaijuoct08.pdf"&gt;Studie&lt;/a&gt; stellt nun also die Hauptquelle zur IJU dar, auf die sich andere Studien beziehen. Wir kommen den Primärquellen also näher. Auch hier beginnt es selbstverständlich mit der angeblichen Abspaltung der IJU von der IMU. Die Quellenlage ist auch wesentlich interessanter als angenommen. Hier wird nicht etwa auf Primärquellen der IJU verwiesen, sondern auf sekundär und tertiär Quellen. Namentlich auf den Verfassungsschutzbericht 2007 oder auf den Europol Terrorismus Trend Report 2008. Langsam muss man sich allerdings fragen, warum selbst Nachrichtendienste und Ermittlungsbehörden erst nach der Festnahme der Sauerlandgruppe über die IJU berichten können. Wäre es nicht deren Aufgabe, solche Terrorgruppen im Vorfeld zu ermitteln und zu überwachen? Aber da ist die IJU immerhin in guter Gesellschaft. Al Qaida erscheint in den deutschen Verfassungsschutzberichten schließlich auch erst ab 2002. Und das, obwohl diese gefährlichste alle Terrorgruppen angeblich doch schon seit Anfang der 90er Jahre ihr Unwesen treibt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Wenn also die Studie der NEFA Foundation als wichtigste Quelle für die Existenz der IJU angeführt wird und diese sich wiederum auf Berichte aus den Jahren 2007 und 2008 nach Ermittlungen aus Deutschland beziehen, dann haben wir wieder mal eine zirkuläre Belegführung, die an Beweisführung a la Erich von Däniken erinnert oder die Verschwörungstheoretikern vorgeworfen wird. Momentan kann man jedoch nur feststellen, dass sich Behörden, Wissenschaftler und sogenannte Terrorexperten genau derselben Methode bedienen. Man zitiert sich einfach gegenseitig und führt sich gegenseitig als Beleg an. So verweist die Nefa Foundation zum Beispiel auf Guido Steinberg von der SWP.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aber womit belegt die NEFA Foundation nun die Existenz der IJU? Ausgehend von den Terroranschlägen der IJU, die in Usbekistan stattgefunden haben sollen? Und hier kommt der entscheidende Moment: sie belegen die Existenz der IJU und der ihnen vorgeworfenen Terroranschläge mit den Medienberichterstattungen aus Usbekistan!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Und das ist kein Witz. Da wird auf den „Uzbek Televison first channel“ verwiesen, auf den „second channel“, auf „Uzbek radio first program“, Tashkent, unglaublicherweise sogar auf eine Ansprache von Diktator Islam Karimov. Das wäre so, als würde man Ansprachen von Adolf Hitler als Beleg für den Überfall der Polen auf den Sender Gleiwitz heranziehen. Dann wird auch noch „&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Free_Europe"&gt;Radio Free Europe&lt;/a&gt;“ als Quelle herangezogen. Von unabhängigen, verifizierbaren Quellen kann hier also keine Rede sein. Glaubwürdig sind diese Quellen nicht im Geringsten. Dazu kommen dann wieder zahlreiche internationale Medien. Die dürften ihre Informationen allerdings auch von offiziellen usbekischen Stellen bezogen haben. Dann wird auch noch die offizielle Untersuchung der Attentate in Tashkent als Beleg angeführt. Das hat mit Wissenschaft oder nachvollziehbarer Analyse überhaupt nichts mehr zu tun, sondern ist schlichtweg Propaganda. Hier wird die Behauptung einer Diktatur zur Beweisführung herangezogen. Dadurch, dass andere Studien sich auf die Studie der NEFA Foundation beziehen, wird so durch eine Behauptung eines totalitären Regimes, eine Tatsache konstruiert.[1]&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Neben diesen Quellen werden auch hier wieder als einzige Primärquellen die türkischen Internetseiten angeführt. Hier werden sie allerdings zu den offiziellen Seiten der IJU gemacht. Das ist jedoch völlig abwegig und lässt auch diese Studie in keinem guten Licht erscheinen. Diese Art der Beweisführung durchzieht sich allerdings durch die gesamte Untersuchung. Da wird ein simpler Forumseintrag auf anti-imperialist.info auch mal schnell zu einem „IJU communiqué“ gemacht. Dieser Eintrag ist übrigens identisch mit einer Meldung auf sehadetvakti.com und ist dementsprechend kaum als Primärquelle zu verwenden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Letztlich ist auch diese Studie nichts wert, da sie zum einen lediglich die offiziellen Meldungen aus Usbekistan anführt, zum anderen ebenso wie alle anderen lediglich Medienberichterstattungen zusammenfasst, als würden diese täglich absolute Wahrheiten produzieren.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Welche Beweise bzw. Erkenntnisse gibt es zusammenfassend also über der IJU? Es gibt die offiziellen Aussagen aus Usbekistan. Es gibt zahlreiche Meldungen in verschiedensten Medien. Und es gibt als einzige Primärquelle zwei dubiose Internetseiten auf Türkisch. Die mittlerweile zahllosen Videos können als Beweis für die Existenz der IJU ebenso wenig herhalten wie Medienberichte. Sie sind nicht als authentisch zu identifizieren. Es sei denn man schließt sich der zirkulären Beweisführung der vorgestellten Studien sowie der Bundesregierung und Bundesanwaltschaft an: Die IJU hat sich zu Terroranschlägen bekannt, also muss es sie auch geben. Was beweist deren Existenz? Die IJU selber mit ihren Bekennerschreiben und Videos im Internet.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aus wissenschaftlicher Perspektive lässt sich allerdings nur sagen, dass die Quellen
